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Auf geradem Weg in die deutsche Rezession: Der Tag mit Bloomberg

(Bloomberg) -- Die Chance, dass Deutschland einer Rezession entgehen wird, steht angesichts von Energiekrise und galoppierender Inflation bei Null. Am heutigen Freitag wird sich zeigen, wie stark der Verfall der Wirtschaft bereits fortgeschritten ist.

Beim Bruttoinlandsprodukt erwarten Ökonomen einen Rückgang von 0,2% im dritten Quartal. Die Geschäftsklima-Indikatoren signalisieren, dass dies erst der Anfang ist. Die Bundesbank erwartet eine deutliche Zunahme der Abwärtskräfte im Winterhalbjahr. Selbst wenn eine Rationierung von Gas aus heutiger Sicht eher nicht zu erwarten ist, werden hohe Energiekosten aller Wahrscheinlichkeit nach zu signifikanten Rückgängen in der Produktion sowie im Privatkonsum führen.

So hat Autozulieferer Covestro diese Woche wegen steigender Kosten und schwächelnder Nachfrage seinen Ausblick zurückgenommen. Bei Adidas liegen unterdessen die Sneaker wie Blei in den Regalen. Die Verbraucherpreise sind im Oktober aller Voraussicht nach um 10,9% binnen Jahresfrist gestiegen. Die Inflation bei Import- und Erzeugerpreisen liegt mit 33% und 46% noch deutlich höher.

AKTUELLE MELDUNGEN:

  • Volkswagen verpasst im Q3 die Erwartungen der Analysten und nimmt seine Absatzprognose zurück.

  • Die EZB hat ihren Leitzins auf den höchsten Stand seit mehr als einem Jahrzehnt verdoppelt.

  • Wann genau sie den Abbau ihres Anleiheportfolios beginnen will, wird die EZB voraussichtlich auch im Dezember noch nicht sagen.

  • Die Verbraucherpreise in NRW sind im Oktober um 11% gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

  • Analysten und Investoren sind von der neuen Strategie der Credit Suisse nicht begeistert.

  • Elon Musk hat die Twitter-Übernahme abgeschlossen und will selbst CEO werden.

  • Apple schafft es, im Q3 nicht zu enttäuschen - anders als fast alle anderen Tech-Unternehmen

  • Holcim will bis zu 2 Mrd Franken Aktien zurückkaufen.

ANALYSEN:

  • Marktstimmen zur EZB: Normalisierung nimmt Fahrt auf

  • Schwacher Start für die neue Credit Suisse mit 4 Mrd Franken-Verlust

AKTIENMÄRKTE | Die asiatischen Aktienmärkte fallen und folgen damit Rückgängen an der Wall Street, wo Anleger mit weiteren enttäuschenden Ergebnissen der Technologiekonzerne konfrontiert waren. Vor allem in Hongkong notierte Technologiewerte belasten. US-Aktienfutures fielen nach dem nachbörslichen Einbruch von Amazon, dessen Umsatzprognose hinter den Schätzungen zurückblieb. Apple stiegen nachbörslich nach einem volatilen Nachmittag leicht an. Die europäischen Futures zeigen auch einen schwächeren Start an, nachdem VW seine Absatzprognose zurücknimmt.

RENTENMÄRKTE | US-Treasuries geben einige Gewinne der letzten Tage ab, die 10j Rendite hält sich aber unter 4%. In Europa konnten nach der EZB-Ratssitzung italienische Staatsanleihen zulegen: Die Rendite 10-jähriger Papiere fiel um 33 Bp und damit zum ersten Mal seit mehr als fünf Wochen unter 4%. Dadurch verringerte sich ihr Aufschlag gegenüber Bundesanleihen auf den niedrigsten Stand seit Juli.

ROHSTOFFMÄRKTE | Der Ölpreis steuert auf einen wöchentlichen Anstieg zu, unterstützt durch die angespannte Lage auf den Märkten für Erdölprodukte, robuste US-Exporte und einen schwächeren Dollar. Gold ist auf dem Weg zu seinem zweiten wöchentlichen Anstieg in Folge, und Bitcoin hielt sich über $20.000.

TERMINE AM FREITAG

  • Quartalszahlen Europa: Premiere bei Porsche nach IPO, außerdem Holcim, Airbus, Equinor, BBVA, Fuchs Petrolub, Siltronic, OMV, Swiss Re, Air France-KLM, Volkswagen, Sanofi, Eni, Glencore, Traton

  • 10:00 Deutschland BIP Q3. Davor Konjunkturdaten aus Frankreich, Österreich, Spanien.

  • 11:00 Geschäftsklimaindex Eurozone Oktober

  • 12:30 Russische Zentralbank, Ergebnis der Sitzung des geldpolitischen Rats

  • 14:00 Deutsche Verbraucherpreise Oktober. Im Laufe des Vormittags Daten der Bundesländer, angefangen mit NRW um 07:30.

  • Quartalszahlen USA: Chevron, Exxon Mobil

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