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FDP-Fraktion will Umnutzung von Büroflächen als Wohnraum erleichtern

·Lesedauer: 1 Min.

Corona-bedingt arbeiten mehr Menschen von zu Hause aus. Hält sich dieser Trend in Teilen, kann dies eine Chance für den Wohnungsmarkt darstellen.

Eine Umnutzung solle steuerlich attraktiv gestaltet werden. Foto: dpa
Eine Umnutzung solle steuerlich attraktiv gestaltet werden. Foto: dpa

Die FDP-Fraktion fordert Erleichterungen für die Umwidmung von Büroflächen in Wohnraum. „Das Baurecht darf Umnutzungen nicht im Weg stehen - es muss sie ermöglichen“, sagte der wohnungspolitische Sprecher Daniel Föst der Deutschen Presse-Agentur. „Denn mehr Wohnraum führt zu bezahlbaren Mieten.“

Am Freitag hatte das Bündnis „Soziales Wohnen“ ebenfalls eine stärkere Umnutzung von Büroflächen gefordert, da sich aus der Pandemie ohnehin ein längerfristiger Trend zum mindestens teilweisen Arbeiten zu Hause entwickle. Nach einer Untersuchung des Kieler Bau-Beratungsinstituts Arge könnten bis 2025 etwa 235.000 Wohnungen in innerstädtischen Bereichen aus bisherigen Büroflächen entstehen.

„Der Wandel der Arbeitswelt nach Corona kann auch eine Chance für den Wohnungsmarkt sein“, sagte auch Föst. In einem bereits früher beschlossenen Antrag seiner Fraktion, der der dpa vorliegt, fordern die Freidemokraten unter anderem eine Analyse bürokratischer und rechtlicher Hürden, die die Nutzungsänderung von Büro-, Hotel- und sonstigen Gewerbeimmobilien in Wohn- oder Pflegeimmobilien erschweren. Zudem sei genau zu ermitteln, wie viel Fläche für eine mögliche Umnutzung zur Verfügung stehe. Außerdem solle eine Umnutzung steuerlich attraktiv gestaltet werden.