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EZB-Zinssenkung im Frühjahr laut Villeroy im Rat breiter Konsens

(Bloomberg) -- Im EZB-Rat herrscht laut Frankreichs Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau ein breiter Konsens darüber, dass die Leitzinsen im Frühjahr gesenkt werden sollten. Der Kampf gegen die Inflation sei gewonnen.

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Das Risiko, mit der Lockerung der Geldpolitik zu lange zu warten und die Wirtschaft übermäßig zu schädigen, sei jetzt “mindestens genauso groß” wie das Risiko, zu früh zu handeln und die Inflation wieder ansteigen zu lassen, sagte Villeroy der Zeitung Le Figaro in einem Interview.

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Die Europäische Zentralbank könne unabhängig von der Federal Reserve in den USA agieren, führte er aus. Nach dem Beginn der geldpolitischen Lockerung werde es genügend Spielraum geben, um das Tempo der Lockerung nach Bedarf anzupassen.

“Seit unserer EZB-Ratssitzung in der vergangenen Woche besteht ein breiter Konsens darüber, die Zinsen im Frühjahr zu senken, wenn man bedenkt, dass der Frühling bis zum 21. Juni dauert”, sagte Villeroy.

Die französische Notenbank hat ihre Prognose für die bereinigte Inflation im Jahr 2024 auf 2,4% gesenkt von 2,8% im Dezember. Sie verwies darauf, dass die Teuerung bei Industriegütern in den letzten Monaten geringer gewesen sei als erwartet. Zudem habe es eine ausgeprägtere Verlangsamung bei den Lohnanstiegen gegeben.

Angesichts der jüngsten Zahlen zu den Tarifabschlüssen rechnet die Notenbank in Paris bei den Durchschnittslöhnen 2024 nun mit einem Anstieg um 3,2%. Die Dezember-Prognose betrug noch 4,1%.

“Wir sind dabei, den Kampf gegen die Inflation zu gewinnen”, sagte Villeroy im Interview mit Le Figaro.

Überschrift des Artikels im Original:ECB in Broad Agreement to Cut Rates in Spring, Villeroy Says

©2024 Bloomberg L.P.