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Eurozone: Verbraucherpreise bleiben unter Druck

·Lesedauer: 1 Min.

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die Verbraucherpreise im Euroraum sind im Oktober im Jahresvergleich erneut gefallen. Gegenüber dem Vorjahresmonat seien sie um 0,3 Prozent gesunken, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg laut einer zweiten Schätzung mit. Damit wurde eine erste Schätzung wie von Volkswirten erwartet bestätigt. Im September waren sie ebenfalls in dieser Höhe gefallen.

Rückläufig waren vor allem Preise für Energie. Sie lagen 8,2 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Industriell gefertigte Waren kosteten 0,1 Prozent weniger. Dagegen waren Dienstleistungen 0,4 Prozent teurer. Lebens- und Genussmittel verteuerten sich mit 2,0 Prozent am stärksten.

Zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Oktober um 0,2 Prozent. Auch hier wurde die erste Schätzung bestätigt.

Die Kerninflationsrate ohne Lebensmittel und Energie verharrte im Jahresvergleich wie erwartet auf dem Rekordtief von 0,2 Prozent. Diese Rate gilt unter Fachleuten als aussagekräftige Größe für den allgemeinen Preistrend.

Das mittelfristige Preisziel von knapp zwei Prozent, das die Europäische Zentralbank (EZB) anstrebt, bleibt außer Reichweite. Die EZB hatte zuletzt weitere Lockerungsschritte für ihre nächste Zinssitzung im Dezember signalisiert.

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