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EU-Ratspräsident: Kommission zu langsam im Kampf gegen hohe Gaspreise

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU-Kommission reagiert nach Ansicht von EU-Ratspräsident Charles Michel zu langsam auf die steigenden Strom- und Gaspreise. "Wir haben das Problem nicht erst heute entdeckt", sagte der Belgier der "Süddeutschen Zeitung" (Wochenendausgabe). Der Europäische Rat - also das Gremium der 27 Staats- und Regierungschefs, das Michel leitet - habe schon im vergangenen Oktober erstmals über die hohen Energiepreise diskutiert und seitdem immer wieder. "Und wir haben die Kommission mehrmals gebeten, konkrete Vorschläge auf den Tisch zu legen", sagte Michel der "SZ".

Die hohen Preise seien "für unsere Bürger, für Familien, für Unternehmen eine Katastrophe", sagte Michel. Er hoffe, dass die Kommission binnen Tagen konkrete Vorschläge für Eingriffe in die Energiemärkte präsentiere.

Am Donnerstag hatte die Europäische Kommission in einem ersten Entwurf für Notfallmaßnahmen gegen die hohen Strompreise von einem einen EU-weiten Gaspreisdeckel abgeraten. Stattdessen setzt die Brüsseler Behörde auf Stromsparmaßnahmen und will die Profite von Energiefirmen teils umverteilen.