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Erste Ammoniak-Lieferungen aus Emiraten in der zweiten Hälfte 2022

HAMBURG/BERLIN (dpa-AFX) - Erste Testlieferungen von Ammoniak aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) sollen in der zweiten Jahreshälfte 2022 im Hamburger Hafen eintreffen. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium nach einem Gespräch von Minister Robert Habeck (Grüne) und VAE-Industrieminister Sultan Al Jaber am Mittwoch in Berlin mit.

Habeck hatte Mitte März während seiner Reise in die Golfregion insgesamt fünf Kooperationen zum Aufbau einer Wasserstoffwertschöpfungskette zwischen Deutschland und den VAE unterzeichnet. Darunter sind auch Vereinbarungen zwischen dem Hamburger Hafenlogistiker HHLA <DE000A0S8488> und Europas größter Kupferhütte Aurubis <DE0006766504> mit der nationalen VAE-Energiegesellschaft Adnoc.

Bei den Testlieferungen soll die gesamte Lieferkette und die Nutzung von Ammoniak als Energieträger in der Kupferherstellung erprobt werden. Sind die Tests erfolgreich, wäre ein klimaneutraler Umbau der energieintensiven Produktion von Kupfer mittels Ammoniak denkbar.

Bei den Lieferungen geht es zunächst um "blauen" Ammoniak. Das bedeutet, das Gas wird zwar konventionell aus fossilem Erdgas hergestellt, aber das entstehende CO2 wird abgeschieden und gelangt nicht in die Atmosphäre. Ammoniak ist ein stechend riechendes und giftiges Gas, das als Wasserstoffspeicher genutzt werden kann. Im Vergleich zu Wasserstoff selbst lässt es sich einfacher, effizienter und kostengünstiger speichern und transportieren.

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