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Ende des Booms? Wie massiv Trump und China schon jetzt der deutschen Wirtschaft schaden

Frankfurts Bankenviertel im Nebeldunst.


Der drohende Handelskrieg zwischen den USA und China sowie weitere globale Risiken lassen nach Einschätzung von Konjunktur- und Arbeitsmarktexperten die ursprüngliche Hoffnung auf ein wirtschaftliches Boomjahr schwinden. Zwar werde die deutsche Wirtschaft auch 2018 wachsen, wohl aber nicht mehr in dem Maße, wie man noch zum Jahresanfang in einer gewissen Euphorie geglaubt habe. Dies berichteten Volkswirte deutscher Großbanken in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Mehrere Geldinstitute haben mit Blick auf die sich leicht eingetrübte wirtschaftliche Lage ihre Wachstumsprognosen inzwischen nach unten korrigiert oder denken darüber nach. Den Arbeitsmarkt werde das aber zunächst unberührt lassen. Dieser werde von der aktuell etwas gedämpften Stimmung entweder gar nicht oder erst mit einigen Monaten Verzögerung erreicht, sind die Ökonomen überzeu

Exporte lassen schon nach

Die meisten deutschen Betriebe seien auf Monate ausgelastet. Sorge bereitet den Volkswirten aber der Stimmungsumschwung in vielen Chefetagen, wie etwa der Ifo-Geschäftsklima-Index im März gezeigt habe. „Ich sehe zwar nicht, dass wir am Rande einer Rezession stehen. In den realen Wachstumszahlen ist die gedämpfte Stimmung aber durchaus schon zu spüren“, sagt etwa BayernLB-Ökonom Stefan Kipar.

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