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DZ Bank übernimmt €21-Milliarden-Verwahrstelle - folgt Landesbanken-Deal

(Bloomberg) -- Die Konsolidierung im deutschen Verwahrstellengeschäft schreitet voran. Nach einer Bündelung im Sparkassensektor gibt es nun auch eine Vereinbarung bei den genossenschaftlichen Banken.

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Demnach übernimmt die DZ Bank das Verwahrstellengeschäft von der ApoBank, das ein Volumen von 21 Milliarden Euro umfasst, wie es in einer Mitteilung am Donnerstag hieß. Die Vereinbarung soll zum Ende des laufenden Jahres greifen. Beide Banken gehören zum genossenschaftlichen Sektor.

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Die Margen im Verwahrstellengeschäft sind sehr niedrig, Erträge lassen sich vor allem über große Volumina erzielen.

“Diese Übernahme passt sehr gut in unsere Wachstumsstrategie im Geschäftsfeld”, sagte Thomas Ullrich, im Vorstand der DZ Bank für Transaction Banking zuständig. Mit einem Volumen von rund 300 Milliarden Euro ist die DZ Bank schon jetzt eine der größten deutschen Verwahrstellen.

Zuvor hatten sich im Sparkassensektor bereits die LBBW und die Helaba darauf verständigt, dass die Helaba bis Ende 2022 das Verwahrstellengeschäft für Spezial- und Publikumsfonds beendet und ihren Kunden den Wechsel zur LBBW empfiehlt. Ob sie dieser Empfehlung auch folgen, war offen. Die LBBW sprach im Herbst von einer “hohen Wechselquote”.

Hintergrund für die Vereinbarung zwischen den beiden Landesbanken waren Bemühungen, Doppelstrukturen im deutschen Sparkassensektor abzubauen und die Effizienz zu steigern.

Die ApoBank begründete die Übertragung damit, ihr institutionelles Geschäft über die Strategie Agenda 2025 neu ausrichten zu wollen. Die Verwahrstelle der DZ Bank verbinde hochautomatisierte Prozesse und Skaleneffekte. Der Wechsel zur DZ Bank stehe Kunden frei. Dazu sollen in den nächsten Monaten Gespräche geführt werden.

Betroffene Mitarbeiter der ApoBank-Verwahrstelle erhalten die Möglichkeit, künftig für die DZ Bank zu arbeiten.

(Neu: Details zur Übertragung im vorletzten Absatz)

©2023 Bloomberg L.P.