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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 23.04.2024 - 17.10 Uhr

USA: Unternehmensstimmung trübt sich unerwartet stark ein

BOSTON - Die Stimmung von US-Unternehmen hat sich im April überraschend deutlich verschlechtert. Der von S&P Global erhobene Einkaufsmanagerindex fiel zum Vormonat um 1,2 Punkte auf 50,9 Zähler, wie S&P am Dienstag nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur einen leichten Rückgang auf 52,0 Punkte erwartet. Sowohl im Bereich Dienstleistungen als auch in den Industrieunternehmen trübte sich die Stimmung unerwartet ein.

USA: Neubauverkäufe legen unerwartet deutlich zu

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der verkauften Neubauten im März überraschend stark gestiegen. Es wurden 8,8 Prozent mehr Häuser veräußert als im Vormonat, wie das Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt lediglich einen Anstieg um 0,9 Prozent erwartet. Der Rückgang im Februar wurde indes deutlich nach unten korrigiert, und zwar von minus 0,3 auf minus 5,1 Prozent.

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ROUNDUP: Unternehmensstimmung im Euroraum auf höchstem Stand seit einem Jahr

LONDON - Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone hellt sich weiter auf. Im April stieg der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex um 1,1 Punkte auf 51,4 Zähler, wie S&P am Dienstag in London mitteilte. Es ist der höchste Stand seit knapp einem Jahr. Analysten hatten im Schnitt mit nur 50,7 Punkten gerechnet.

ROUNDUP: Europaparlament gibt grünes Licht für neue EU-Schuldenregeln

STRASSBURG - Das Europäische Parlament hat den Weg für neue Regeln für Haushaltsdefizite und Staatsschulden in der EU frei gemacht. Die Abgeordneten stimmten am Dienstag in Straßburg mehrheitlich einem umstrittenen Kompromiss für die Reform des sogenannten Stabilitäts- und Wachstumspakts zu. Demnach sollen künftig etwa klare Mindestanforderungen für das Senken von Schuldenstandsquoten für hoch verschuldete Länder gelten. Gleichzeitig soll bei EU-Zielvorgaben die individuelle Lage von Ländern stärker berücksichtigt werden.

EU-Ziel für Offshore-Windenergie noch in weiter Ferne

BERLIN - Die EU will bis 2030 die Windenergieleistung auf den europäischen Meeren von zuletzt rund 34 auf dann 150 Gigawatt nahezu verfünffachen - doch dafür braucht es aus Sicht des Branchenverbands deutlich mehr Kapazitäten und mehr Geld. Bei den Turbinen etwa müsste sich die Produktion in den kommenden Jahren von derzeit 700 Einheiten pro Jahr nahezu verdoppeln, wie der Bundesverband Windenergie Offshore (BWO) am Dienstag in Berlin mitteilte. Bei den Fundamenten für die Anlagen auf dem Meer sei sogar eine Vervierfachung notwendig.

Großbritannien: Unternehmensstimmung steigt auf höchsten Stand seit Mai 2023

LONDON - Die Stimmung in Unternehmen in Großbritannien hat sich im April überraschend verbessert. Der von S&P Global erhobene Einkaufsmanagerindex stieg zum Vormonat um 1,2 Punkte auf 54,0 Zähler, wie S&P am Dienstag in London mitteilte. So gut war die Unternehmensstimmung zuletzt im Mai 2023 gewesen. Analysten hatten nach dem Rückgang im Vormonat im Schnitt einen weiteren Rücksetzer auf 52,6 Punkte erwartet.

Lindner: Wir haben eine ausgeprägte Wachstumsschwäche

BERLIN - Finanzminister Christian Lindner hat der deutschen Wirtschaft eine "ausgeprägte Wachstumsschwäche" attestiert. "Meine Sorge ist die Entwicklung der privaten Wirtschaft. Die Wachstumsperspektive unseres Landes ist nicht intakt", sagte der FDP-Politiker in einer am Dienstag auf dem Bankentag in Berlin ausgestrahlten Videobotschaft. Das liege zum einen an der schwachen Weltkonjunktur, aber auch an Strukturproblemen. Die Rahmenbedingungen für private unternehmerische Investments in Deutschland müssten besser werden.

Ampel will Solarpaket und Reform des Klimaschutzgesetzes beschließen

BERLIN - Die Ampel-Koalition will in dieser Woche ein Solarpaket sowie die umstrittene Reform des Klimaschutzgesetzes im Bundestag verabschieden. Das machten die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge und der FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Dürr am Dienstag in Berlin vor Fraktionssitzungen deutlich. Kritik an einer zu kurzen Beratungszeit wiesen beide zurück.

Rohstahlerzeugung seit Januar im Plus - Verband sieht Stabilisierung

BERLIN - Die Stahlhersteller in Deutschland haben im ersten Quartal sechs Prozent mehr Rohstahl produziert als ein Jahr zuvor. Von Januar bis März seien insgesamt 9,7 Millionen Tonnen erzeugt worden, berichtete die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Dienstag in Berlin. Der Branchenverband sprach von einer Stabilisierung der Produktion. Auch das Wiederauffüllen von Lagerbeständen dürfte zu der positiven Entwicklung beigetragen haben, hieß es.

Vor möglicher Offensive in Rafah: Aufbau von Zelten in Nachbarstadt

GAZA/TEL AVIV - Vor einer von Israel geplanten Militäroffensive in Rafah werden in der Nähe der Nachbarstadt Chan Junis Zelte aufgebaut. Ein israelischer Armeesprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag, das Militär wisse vom Bau der Zelte, dies sei jedoch nicht mit der Armee koordiniert. Auch palästinensische Augenzeugen im Gazastreifen berichteten von zahlreichen Zelten in dem Gebiet, die offenbar für Flüchtlinge bestimmt seien. Am Dienstag veröffentlichte Satellitenbilder von Planet Labs PBC, die von der Nachrichtenagentur AP analysiert wurden, zeigen einen neuen Zeltkomplex bei Chan Junis.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/la