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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 13.01.2022 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 3 Min.

USA: Erzeugerpreise steigen erneut deutlich

WASHINGTON - In den USA sind die Erzeugerpreise erneut deutlich gestiegen. Im Dezember legten die Preise auf Herstellerebene gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,7 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten mit einem noch etwas stärkeren Anstieg um 9,8 Prozent gerechnet. Im November hatte die Rate bei revidiert 9,8 Prozent gelegen. Dies war der stärkste Zuwachs seit Erhebungsbeginn.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend gestiegen

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend gestiegen. In der vergangenen Woche seien sie um 23 000 auf 230 000 Anträge geklettert, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten im Schnitt hingegen mit einem Rückgang auf 200 000 Anträge gerechnet. Anfang Dezember war die Zahl der Hilfsanträge noch bis auf 188 000 gefallen, und damit auf den niedrigsten Stand seit 1969.

Italiens Industrie produziert deutlich mehr

ROM - Die italienischen Industrieunternehmen haben ihre Produktion im November deutlich gesteigert. Nach Angaben des Statistikamts Istat vom Donnerstag lag die Herstellung 6,3 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem Vormonat stieg die Produktion um 1,9 Prozent. Die Markterwartungen wurden jeweils klar übertroffen. Auch in der Eurozone insgesamt war die Industrieproduktion im November stärker als erwartet gestiegen.

ROUNDUP/Boom vertagt: Industrie befürchtet 'Stop-and-go-Jahr'

BERLIN/DÜSSELDORF - Der erhoffte Boom nach schwierigen Corona-Zeiten lässt aus Sicht der deutschen Industrie auf sich warten. "Der Aufschwung kommt nicht richtig in Fahrt", sagte Industriepräsident Siegfried Russwurm am Donnerstag in Berlin. "Die Auftragsbücher sind relativ voll, die Produktion hält jedoch nicht mit der Nachfrage Schritt." Pandemiebedingte Einschränkungen und Lieferengpässe beeinträchtigten große Teile der Wirtschaft. Russwurm sprach von erheblichen, teils fundamentalen Risiken für die Unternehmen. Der Wirtschaft drohe ein weiteres "Stop-and-go-Jahr".

Baerbock fordert Geduld und Ausdauer in Gesprächen mit Russland

BREST - Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat trotz bislang ausgebliebener Ergebnisse für eine Fortsetzung der Gespräche mit Russland geworben. "Auch wenn es derzeit keine wirklichen Bewegungen gegeben hat, ist es wichtig, dass man endlich wieder an den Dialogtisch zurückkehrt", sagte die Grünen-Politikerin am Donnerstag am Rande eines EU-Treffens im französischen Brest. Zentral sei dabei auch, dass nicht nur im Nato-Russland-Rat, sondern auch im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) wieder Gespräche angelaufen seien.

ROUNDUP 2/Habeck: Deutschland muss unabhängiger werden von Rohstoffimporten

BERLIN - Angesichts steigender Energiepreise muss Deutschland aus Sicht des Klimaschutzministers Robert Habeck (Grüne) unabhängiger von Rohstoffimporten werden. Dafür müssten die erneuerbaren Energien aus Wind und Sonne deutlich schneller ausgebaut werden, machte Habeck am Donnerstag bei seiner ersten Rede im Bundestag klar. Habeck sprach von einem weltweiten "Hunger" nach den fossilen Energien Gas, Öl und Kohle. Dies treibe die Preise nach oben.

ROUNDUP: Wissing will beim Pkw voll auf die Elektromobilität setzen

BERLIN - Verkehrsminister Volker Wissing will beim Pkw voll auf die Elektromobilität setzen. Der FDP-Politiker sagte dem Fachdienst "Tagesspiegel Background": "Wir müssen die verschiedenen Energieträger dort einsetzen, wo sie am effizientesten sind. Das ist beim Pkw der E-Antrieb." Wissing schlägt damit einen anderen Kurs ein als sein Vorgänger Andreas Scheuer (CSU), der auch auf den Einsatz sogenannter synthetischer Kraftstoffe (E-Fuels) gesetzt hatte .

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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