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Diese neue Idee von McDonald’s schmeckt nicht allen Kunden

McDonald’s wünscht sich, dass die Kunden wieder mehr reden und weniger auf ihre Smartphones starren. (Bild: ddp)

Damit die Kunden beim Essen nicht dauernd auf ihre Smartphones starren und sich stattdessen unterhalten, hat sich McDonald’s in einigen Filialen etwas Besonderes einfallen lassen. Die Kommunikationsstrategie bewirkt bei vielen allerdings genau das Gegenteil.

Was waren das doch für Zeiten, in denen Menschen sich tatsächlich gegenüber gesessen und sich unterhalten haben, statt per Smartphone Nachrichten und Emojis hin- und her zu schicken. Goldene, dachte sich McDonald’s wohl. Und begann damit, in einigen Filialen in Singapur die Kunden aufzufordern, das Smartphone beim Essen beiseitezulegen und sich ganz oldschool zu unterhalten.

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Laut einer Umfrage benutzen 72 Prozent der Kinder und 69 Prozent der Erwachsenen ihr Smartphone, während sie sich nebenher Burger und Pommes zu Gemüte führen. Damit die gar nicht erst in Versuchung zu kommen und beim ersten Nachrichtensignal doch wieder schwach zu werden, stehen in den McDonald’s-Filialen Boxen zur Aufbewahrung bereit. Dazu läuft eine „Handy aus – Handy an“-Kampagne, die Kinder wie Erwachsene zum digitalen Verzicht ermutigen will.


Dass der Großkonzern mit seinen Bemühungen nicht gerade offene Türen einrennt sieht man, na klar, am besten in den sozialen Medien.


Statt die Smartphones in die Boxen enzuschließen, zücken die Besucher sie, um die Schließfächer zu fotografieren, zu posten und darüber zu diskutieren. Im Netz, versteht sich. Nicht mit den Leuten, die am selben Tisch sitzen und gerade genau dasselbe machen.

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