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Dax nach Rekordrally vom Freitag stabil

·Lesedauer: 3 Min.

Frankfurt/Main (dpa) - Nach seinem Rekordlauf am Freitag hat sich der Dax zum Wochenstart stabil gezeigt. Während in den USA der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial auf ein Rekordhoch sprang, gab der deutsche Leitindex am Montag zum Handelsende um 0,05 Prozent auf 16.046,52 Punkte nach.

Der MDax gewann zugleich 0,84 Prozent auf 36.123,22 Zähler. Am Freitag noch hatte das deutsche Börsenbarometer bei knapp unter 16 085 Punkten ein Rekordhoch erreicht, obwohl die Corona-Lage weiter Thema ist und auch Inflationssorgen die Investoren derzeit umtreiben. Es wird jedoch grundsätzlich positiv gesehen, dass sich die US-Notenbank mit ihren Zinsanhebungen Zeit lassen will. Höhere Zinsen würden Anleihen im Vergleich zu Aktien attraktiver machen.

Im Dax gab es zu Wochenbeginn einige deutliche Kursausschläge. So sackten die Aktien von Henkel am Index-Ende um 6,5 Prozent ab. Der Konsumgüterkonzern wurde wegen der hohen Rohstoff- und Transportkosten für das laufende Jahr pessimistischer. Die Ergebniskennziffern für 2021 erwartet Henkel nun am unteren Ende der bisherigen Prognosespanne und das Unternehmen kappte bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr sein Margenziel.

Eine skeptische Analystenstudie brockte den Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) ein Minus von 2,8 Prozent ein. Der Autobauer könne mit der rasanten Entwicklung des Elektroautobauers Tesla nicht mithalten, schrieb Jefferies-Analyst Philippe Houchois. Die Wolfsburger seien zu komplex aufgestellt und hätten mit Altlasten sowie dem Regierungseinfluss zu kämpfen. Tesla sei zwar keine existenzielle Bedrohung, VW-Aktien zu besitzen sei jedoch nicht attraktiv.

Um 5,0 Prozent aufwärts dagegen ging es für Siemens Energy, womit die Papiere des Energietechnikunternehmens den Spitzenplatz im Dax einnahmen. Sie erholten sich ebenso wie die Aktien der spanischen Windkraft-Tochter Siemens Gamesa von jüngsten Verlusten. Der von Siemens Gamesa am Freitagabend gegebene Ausblick auf das neue Geschäftsjahr 2021/22 war nach den Anfang November vom Wettbewerber Vestas gekappten Jahreszielen besser als von einigen Analysten erwartet ausgefallen. Zudem hatte die Nettoverschuldung von Siemens Gamesa im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv überrascht.

Im MDax legten die schwer angeschlagenen Aktien von Teamviewer um 3,4 Prozent zu. Damit stabilisierten sie sich etwas weiter, nachdem der Softwarehersteller im Oktober nach schwachen Quartalszahlen und gesenkten Jahresprognosen steil auf Talfahrt gegangen und zuletzt Anfang November auf ein Rekordtief gesackt war.

Europas Börsen zeigten sich ähnlich wie der Dax nur geringfügig verändert, allerdings mit unterschiedlichen Vorzeichen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um 0,24 Prozent auf 4352,53 Zähler nach und in London wurden minimale Verluste verzeichnet, während es in Paris minimal nach oben ging. In den USA rückte der Dow zum europäischen Handelsschluss um 0,2 Prozent vor.

Der Eurokurs stieg. Die Gemeinschaftswährung wurde am frühen Abend mit 1,1591 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1579 (Freitag: 1,1519) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8636 (0,8681) Euro.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von minus 0,34 Prozent am Freitag auf minus 0,37 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,17 Prozent auf 144,85 Punkte. Der Bund-Future gab zuletzt um 0,34 Prozent auf 170,57 Punkte nach.

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