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Coronavirus: Die wichtigsten Meldungen des Tages

Das Coronavirus hat weltweit gesundheitliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen. Hier finden Sie die wichtigsten Meldungen des heutigen Tages im Überblick.

Merkel will Europa gestärkt aus der Corona-Krise führen. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Die aktuellen Zahlen:

  • Weltweit: Über 8,3 Millionen Infizierte (Todesfälle: über 450.000; genesen: über 4,1 Millionen) - Quelle für alle Zahlen in diesem Abschnitt: Johns Hopkins University

  • Bestätigte Fälle in Deutschland: Über 189.000 (Todesfälle: über 8800; genesen: über 173.000)

  • Am schwersten betroffen sind die USA mit über 2,1 Millionen Infizierten (Todesfälle: über 117.000; genesen: über 592.000)

Merkel will Europa gestärkt aus der Corona-Krise führen

Bundeskanzlerin Angela Merkel will Deutschlands EU-Ratspräsidentschaft nutzen, um Europa gestärkt aus der Corona-Krise zu führen.

Die Europäische Union stehe vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte, sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag im Bundestag. Gleich zum Start der Präsidentschaft am 1. Juli stehen enorm schwierige Verhandlungen über das geplante milliardenschwere Programm zur wirtschaftlichen Erholung an.

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Neue Beschlüsse zu Corona: Bund und Länder wieder einig

Nach längerem Streit herrscht Einigkeit: Bund und Länder haben sich am Mittwoch vorerst wieder auf eine gemeinsame Grundstrategie in der Corona-Pandemie verständigt.

Der Kompromiss setzt etwa neben der bundesweiten Fortsetzung des Mindestabstands, verstärkten Hygiene-Maßnahmen sowie dem Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen ein weiteres Verbot für Großveranstaltungen - mit denkbaren Ausnahmen.

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Corona-Hotspot Schlachthof: Frage nach der Verantwortung

Der Corona-Ausbruch mit 730 Neuinfizierten im größten Schlachtbetrieb des Branchenriesen Tönnies in Rheda-Wiedenbrück hat in der Stadt für Proteste und Verunsicherung gesorgt.

Zugleich heizte die hohe Zahl der Infizierten die Debatte über die Arbeitsbedingung in der Fleischindustrie erneut an. Weitere Tests und die Ursachenforschung liefen am Donnerstag auf Hochdruck. Eltern und Kinder protestierten gegen die Schließungen von Schulen und Kitas im gesamten Kreis Gütersloh.

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Göttingen: Hochhaus mit 700 Leuten unter Quarantäne

Angesichts von etwa 100 neuen Coronavirus-Infektionen in einem Göttinger Hochhaus ist der Gebäudekomplex vollständig unter Quarantäne gestellt worden.

Von der Entscheidung sind knapp 700 Bewohner betroffen, wie die niedersächsische Stadt am Donnerstag mitteilte. Mit der Maßnahme sollen die Übertragungswege des Virus unterbrochen werden, weil die Behörden davon ausgehen, dass es eine hohe Zahl an Kontaktpersonen ersten Grades in dem Wohnkomplex gibt.

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Kultusminister beraten über Schule nach den Sommerferien

Nach dem Sommer sollen alle im gewohnten Klassenverband wieder in die Schule. Soweit der Plan. Aber so einfach wird das nicht. Es gibt Bedenken und Sorgen. Die Kultusminister der Länder suchen nach Antworten.

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Nato wappnet sich mit Notfallplan gegen mögliche zweite Corona-Welle

Die Nato wappnet sich mit einem Notfallplan gegen eine mögliche zweite Welle der Corona-Pandemie. Die Verteidigungsminister der 30 Mitgliedstaaten beschlossen am Donnerstag, einen Vorrat an medizinischer Ausrüstung anzulegen. Zudem soll ein millionenschwerer Krisenfonds eingerichtet werden.

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Hoffnung auf Corona-Impfstoffe. (Symbolbild: Getty)

WHO hat Hoffnung auf Corona-Impfstoffe noch in diesem Jahr

Bis Ende des Jahres könnten nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein oder zwei Impfstoffe gegen das Coronavirus vorliegen. Vorhersagen seien immer schwierig, aber wenn alles glatt laufe mit den derzeitigen Studien, könnten dann auch schon einige Hundert Millionen Impfdosen hergestellt sein, sagte die Chefwissenschaftlerin der WHO, Soumya Swaminathan, am Donnerstag in Genf. An rund 200 möglichen Impfstoffen werde zur Zeit geforscht, ein knappes Dutzend werde schon am Menschen getestet. "Selbst, wenn der erste oder zweite schließlich doch nicht hält, was er verspricht, sollten wir die Hoffnung nicht aufgeben", sagte Swaminathan.

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Brasilien: Wieder über 1200 Corona-Tote in 24 Stunden

Es sterben immer mehr Menschen in Brasilien an dem Coronavirus. Offiziell gibt es bereits 46.510 Corona-Tote. Doch die Zahl dürfte weitaus höher liegen, weil im Land nur sehr spärlich getestet wird.

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Studie: Blutgruppe beeinflusst Schwere von Covid-19-Verlauf

Während eine Covid-19-Erkrankung bei manchen Menschen zu Atemversagen bis hin zum Tod führt, spüren andere kaum Symptome.

Die Ursachen für die sehr unterschiedlichen Verläufe sind noch weitgehend unklar, doch ein wichtiger Faktor könnte die Blutgruppe sein, wie ein internationales Forscherteam im «New England Journal of Medicine» berichtet.

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Texte: dpa