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Corona-Auswirkungen kosten Reisebüros und Veranstalter immer mehr Geld

·Lesedauer: 1 Min.

Die Umsätze in der Reisebranche sind einer Auswertung zufolge in der diesjährigen Sommersaison um knapp 80 Prozent eingebrochen. Corona sorgt für viel Verunsicherung.

Belastet wurde das Wintergeschäft unter anderem durch Reisewarnungen für beliebte Sonnenziele wie die Kanaren oder Ägypten. Foto: dpa
Belastet wurde das Wintergeschäft unter anderem durch Reisewarnungen für beliebte Sonnenziele wie die Kanaren oder Ägypten. Foto: dpa

Reisewarnungen, Stornierungen und die Verunsicherung der Kunden reißen immer tiefere Löcher in die Bilanzen von Reisebüros und Veranstaltern. Einer am Freitag veröffentlichten Auswertung von Travel Data + Analytics (TDA) zufolge sind die Umsätze für die diesjährige Sommersaison zum Buchungsstand Ende September zusammengerechnet um 78 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eingebrochen. Ende August lag das Minus noch bei 74 Prozent. Die anstehende Wintersaison 2020/21 verzeichnete einen Umsatzrückgang um 66 Prozent.

Belastet wurde das Wintergeschäft unter anderem durch Reisewarnungen für beliebte Sonnenziele wie die Kanaren oder Ägypten. Die Kanaren wurden vergangene Woche allerdings von der Risikoliste gestrichen.

Stornierungen bereits gebuchter Reisen belasten die Branche zusätzlich. Reisewarnungen ermöglichen es Pauschalreisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren. Falls Kunden nicht umbuchen wollen oder Gutscheine akzeptieren, müssen Veranstalter bereits geleistete Anzahlungen zurückerstatten.

Lichtblick bleibt die kommende Sommersaison. Einschließlich umgebuchter Urlaube aus diesem Jahr wies Ende September die Sommersaison 2021 (Mai bis Oktober) im Vergleich zum Vorjahr ein mehr als doppelt so hohes Umsatzvolumen auf.