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Bundestag entscheidet über neue Stromtrassen

BERLIN (dpa-AFX) -Der Bundestag befasst sich am Freitag mit Gesetzesänderungen, die den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland voranbringen sollen. Um den Ökostrom aus dem Norden Deutschlands künftig besser in den Süden transportieren zu können, sollen zwei neue Stromtrassen schneller als geplant umgesetzt werden. Dazu soll neun Leitungen, die Teil dieser beiden Stromtrassen sind, vorzeitig gebaut werden.

Die Änderung betrifft laut Gesetzentwurf zwei Trassen: den sogenannten Nord-Ost-Link, der Strom von Schleswig-Holstein nach Mecklenburg-Vorpommern transportiert, sowie den Rhein-Main-Link. Der Rhein-Main-Link soll helfen, Strom aus Niedersachsen künftig besser in den Süden zu leiten.

Teil des Gesetzespakets ist auch die Umsetzung einer EU-Richtlinie zum Ausbau der Windkraft auf See und der Stromtrassen. Die Richtlinie sieht Maßnahmen vor, die helfen sollen, den Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch bis 2030 auf 42,5 Prozent zu steigern. 2023 lag dieser Anteil nach Angaben des Umweltbundesamts bei 22 Prozent. Um ihn weiter zu steigern, sieht das neue Gesetz etwa schnellere Genehmigungen für Offshore-Windräder vor. Insgesamt sollen alle Projekte, die Strom aus erneuerbaren Energien liefern, künftig Priorität haben und schneller umgesetzt werden als bisher.