Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.677,87
    -96,84 (-0,52%)
     
  • Euro Stoxx 50

    5.030,35
    -28,85 (-0,57%)
     
  • Dow Jones 30

    38.842,31
    -227,28 (-0,58%)
     
  • Gold

    2.355,40
    +20,90 (+0,90%)
     
  • EUR/USD

    1,0875
    +0,0015 (+0,14%)
     
  • Bitcoin EUR

    62.474,65
    -2.087,15 (-3,23%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.473,82
    -22,64 (-1,51%)
     
  • Öl (Brent)

    79,84
    +2,12 (+2,73%)
     
  • MDAX

    27.134,66
    -146,82 (-0,54%)
     
  • TecDAX

    3.410,83
    -29,00 (-0,84%)
     
  • SDAX

    15.149,50
    -88,05 (-0,58%)
     
  • Nikkei 225

    38.855,37
    -44,65 (-0,11%)
     
  • FTSE 100

    8.254,18
    -63,41 (-0,76%)
     
  • CAC 40

    8.057,80
    -74,69 (-0,92%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.028,62
    +107,82 (+0,64%)
     

Bundesbank-Chef: Im Sommer könnte Zinssenkung anstehen

WASHINGTON (dpa-AFX) -Angesichts der gesunkenen Inflation könnte bei der Europäischen Zentralbank (EZB) nach Ansicht von Bundesbank-Chef Joachim Nagel im Sommer eine Zinssenkung anstehen. "Im Euroraum könnte aus heutiger Sicht die erste Leitzins-Senkung im Juni angemessen sein. Allerdings müssen die hereinkommenden Daten die prognostizierte Rückkehr zur mittelfristigen Zwei-Prozent-Preissteigerung hinreichend und überzeugend nahelegen", sagte Nagel am Donnerstag am Rand der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds in Washington.

Eine Diskussion über den Juni hinaus halte er für verfrüht, betonte der Bundesbank-Chef, der auch dem Rat der EZB angehört. Zugleich sagte er aber deutlich: "Ein Zurück zu Null- oder gar Negativzinsen ist aus heutiger Sicht sehr unwahrscheinlich."

Um die nach dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine auf Rekordhöhe gestiegene Inflation in den Griff zu bekommen, hatte die EZB zehnmal in Folge die Zinsen nach oben geschraubt. Zuletzt gab es aber fünfmal die Entscheidung, die Zinsen unverändert zu lassen - auch, weil sich die Inflation im Euroraum stärker als erwartet abschwächte.

Nagel mahnte allerdings, bei der Inflationsrate dürfe man "nicht zu früh in Euphorie verfallen". Es könne in den nächsten Monaten Auf- und Abbewegungen geben. Insgesamt sei die Entwicklung aber positiv.