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Buhrow-Idee zu Rundem Tisch: Deutschlandradio-Chef reagiert verhalten

BERLIN (dpa-AFX) -Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue hat sich verhalten zu der Idee von WDR-Intendant Tom Buhrow geäußert, einen Runden Tisch zur Neuordnung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einzuberufen. Im Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstag) verwies Raue auf die ohnehin schon laufende Rundfunk-Reform, die die Bundesländer angeschoben hatten - der entsprechende Staatsvertrag muss noch die Länderparlamente passieren.

Der Intendant sagte mit Blick auf die Buhrow-Idee, es bestehe "kein Anlass, Tabula rasa zu machen und unbedingt etwas Neues schaffen zu müssen". Deshalb müsse man sich genau überlegen, welches Mandat eine solche Runde haben solle. Raue warf die Frage auf: "Wer fühlt sich an das, was dort diskutiert und vielleicht entschieden wird, gebunden? Entspricht das den gesetzlichen Vorhaben des Verfassungsgerichts oder der Länder?" Raue machte zudem klar: "Die Zuständigkeit der Länder für den Rundfunk könnte durch eine solche Konstruktion nicht tangiert werden, sie ist verfassungsrechtlich gebunden."

In der vergangenen Woche hatte WDR-Intendant Buhrow - ausdrücklich nicht in seiner Funktion als ARD-Vorsitzender - eine große grundlegende Rundfunk-Reform und einen neuen Gesellschaftsvertrag angeregt. Vor dem Verein Übersee-Club, der regelmäßig hochrangige Vertreter aus zahlreichen Branchen einlädt, hatte Buhrow gesagt: "Mein fester Eindruck ist: Deutschland scheint uns in zehn Jahren nicht mehr in dem Umfang zu wollen - und auch finanzieren zu wollen wie heute." In der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" publizierte er seine Rede als Gastbeitrag, was unterschiedliches Echo in der Politik hervorrief.