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Berliner Bestattungs-Startup Mymoria kassiert 15 Millionen Euro

·Lesedauer: 1 Min.
Die Geschäftsführer von Mymoria Björn Wolff und Felix Maßheimer (v.l.)
Die Geschäftsführer von Mymoria Björn Wolff und Felix Maßheimer (v.l.)

Das lukrative Geschäft mit dem Tod: Im Rahmen einer Series-C-Finanzierungsrunde hat das Berliner Startup Mymoria 15 Millionen Euro eingesammelt. Angeführt wird die Runde von Kalodion, dem Family Office des saarländischen Erfolgsunternehmers David Zimmer, sowie der Investmentgruppe Egora Holding. Darüber hinaus beteiligen sich die bisherigen Gesellschafter, darunter unter anderem DvH Ventures, IBB Ventures, Howzat Partners und Btov Partners. Diese investierten bereits 2016 und 2018 in das Beerdigungs-Startup.

Mymoria will das Geld für den Ausbau seiner Services nutzen und damit auch die Zusammenarbeit mit Bestatter in der Republik ausweiten. Das digitale Bestattungshaus wurde 2015 von Björn Wolff, Peter Kautz und Heiko Reintsch ins Leben gerufen und bietet Hinterbliebenen an, Bestattungen komplett online zu planen – von der Überführung über Blumenschmuck bis hin zur (digitalen) Trauerfeier. Die Idee kam dem Gründertrio nach einem Trauerfall im eigenen Freundeskreis.

Das Startup bietet Begräbnisse für jeden Geldbeutel an. Kunden sollen zwischen 800 Euro und 7.000 Euro zahlen. Wer sich doch lieber vor Ort beraten lassen möchte, kann zu einem der insgesamt sechs Bestattungsboutiquen der Firma gehen. In etwa drei Jahren ist die Zahl der Mitarbeiter von zwölf auf derzeit 60 gestiegen.

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