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Baerbock: G7 stellt sich globalen Folgen von Ukraine-Krieg entgegen

WANGELS (dpa-AFX) - Außenministerin Annalena Baerbock hat eine konzertierte Antwort der G7-Gruppe auf die weltweiten Folgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine wie die sich abzeichnende Ernährungskrise angekündigt. "Wir haben deutlich gemacht, dass wir nicht nur mit der Ukraine solidarisch sind, sondern auch mit Moldawien", sagte die Grünen-Politikerin am Freitag nach einem Treffen der G7-Minister der führenden demokratischen Industrienationen mit ihren Amtskollegen aus der Ukraine und Moldau, Dmytro Kuleba und Nico Popescu, nahe dem Weißenhäuser Strand an der Ostsee.

Von der sich abzeichnenden globalen Ernährungskrise sei im Moment nur die Spitze des Eisbergs zu sehen, sagte Baerbock. Sie werde sich noch verschlimmern, wenn die Auswirkungen der Klimakrise im Sommer deutlich würden. "Wir stellen uns unserer Verantwortung, diese bevorstehende Krise zu bewältigen und schnell zu handeln", sagte Baerbock. Es sei wichtig, dass man nicht nur über das Problem diskutiere, sondern dass man sich auf konkrete Verpflichtungen einige, "die zeigen, dass wir bereit sind, diesem Ernährungskrieg entgegenzuwirken". Details nannte sie zunächst nicht.

Deutschland hat derzeit den Vorsitz der G7-Gruppe. Der Runde gehören neben der Bundesrepublik die Nato-Staaten USA, Kanada, Frankreich, Großbritannien und Italien sowie Japan an.

Die Ukraine werde militärisch angegriffen, die Stabilität Moldawiens werde bedroht, sagte Baerbock. Der hybride Krieg werde von Moskau nicht nur mit Panzern und Raketen, gefälschten Nachrichten und Propaganda geführt, "sondern es ist auch ein Ernährungskrieg, den wir auf der ganzen Welt beobachten können". Dass Russland den Export von Millionen Tonnen Getreide in die Welt nicht zulasse, sei eine große Gefahr.

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