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Aufsicht prüft Wirecard-Geschäfte von Deutsche-Bank-Aufsichtsrat

Boris Groendahl, Nicholas Comfort und Steven Arons
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Die Bafin analysiert Wertpapier-Transaktionen im Zusammenhang mit der zusammengebrochenen Wirecard AG, die Alexander Schütz, einem Mitglied des Aufsichtsrats der Deutschen Bank AG zugerechnet werden.

Die deutsche Aufsichtsbehörde schaut sich unterrichteten Kreisen zufolge Transaktionen von Schütz an um zu entscheiden, ob sie ein formelles Verfahren eröffnet. Die fraglichen Geschäfte betreffen Optionen auf Wirecard-Aktien und fanden in zeitlicher Nähe zum April 2019 statt, als die SoftBank Group Corp. bekanntgab, in das Unternehmen investieren zu wollen. Die bloße Ankündigung stärkte das Vertrauen der Investoren in Wirecard, das durch Berichte in der Financial Times über Bilanzunregelmäßigkeiten unter Druck geraten war.

Eine Sprecherin der Bafin lehnte eine Stellungnahme ab. Ein Sprecher von Schütz wollte ebenfalls keinen Kommentar abgeben.

Schütz, Mitgründer des österreichischen Vermögensverwalters C-Quadrat, geriet bereits zuvor für seine Beziehung zu Wirecard und dessen damaligen Chef Markus Braun in Kritik. In einer E-Mail-Korrespondenz, die im Wirecard-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestags bekannt wurde, drängte Schütz Braun, die FT wegen ihrer kritischen Berichterstattung “fertig zu machen”. Der Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, Paul Achleitner, hatte Schütz daraufhin in einem Telefonat gesagt, seine Formulierungen seien inakzeptabel gewesen.

Bei der Überprüfung der Bafin handelt es sich derzeit um ein informelles “fact finding”. Auf der Basis derartiger erster Prüfungen entscheidet die Behörde dann, ob eine formelle Untersuchung über potenziellen Marktmissbrauch eröffnet wird. Diese können dann zu Sanktionen gegen die involvierten Personen führen.

Die Ankündigung der geplanten Investition von Softbank, die Wirecard-Wandelanleihen im Wert von 900 Millionen Euro kaufen wollte, trieb den Aktienkurs des Zahlungsdienstleisters kurzfristig um bis zu 12% nach oben. Softbank reduzierte ihr Engagement später durch eine komplexe Transaktion.

Überschrift des Artikels im Original:

Deutsche Bank’s Schuetz Faces Initial Probe on Wirecard Trades

(Wiederholung von Montag abend.)

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