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160 Millionen Euro – Planet A legt neuen Fonds für Klimaschutz-Startups auf

Wollen mit Risikokapital die Welt retten: Partner-Team des Hamburger Impact-Investors Planet A. - Copyright: Planet A
Wollen mit Risikokapital die Welt retten: Partner-Team des Hamburger Impact-Investors Planet A. - Copyright: Planet A

Der Hamburger Impact-Investor Planet A hat einen neuen Fonds mit einem Volumen von insgesamt 160 Millionen Euro geschlossen. Damit will der Venture Capital-Geber in Zukunft europäische Green-Tech-Startups finanzieren. Eingezahlt haben in diesen Fonds unter anderem der Automobilhersteller BMW, KfW Capital, Rewe, der staatliche dänische Investmentfonds Vaekstfonden sowie verschiedene Serienunternehmer und Business Angels wie Rolf Schrömgens, Gründer von Trivago, Maximilian Backhaus (Hellofresh) und Rubin Ritter (Zalando).

Abfallvermeidung und Biodiversität als Fokus

Schon zum Start war es das erklärte Ziel des Hamburger Frühphasen-VCs, Startups zu unterstützen, die helfen, New-Zero-Emissionsziele zu erreichen und Themen wie Klimaschutz, Abfallvermeidung, Ressourceneinsparung und Schutz der Biodiversität im Fokus haben. Mit dieser Mission gründeten der Jimdo-Founder Fridtjof Detzner gemeinsam mit Tobias Seikel, ehemals Hanse Venture, Christian Schad, Jan Christoph Gras (Mitgründer Tomorrow Bank), Nick de la Forge und Lena Thiede 2020 Planet A.

Melina Sanchez Montanes
Melina Sanchez Montanes

Bei der Entscheidung für oder gegen ein Investment aus dem neuen Fonds hätten (Natur-)Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Plante-A-Team ein Vetorecht, heißt es in einer Mitteilung zum Closing.

Sie prüften „alle Ressourcen, Materialflüsse und Emissionen eines Produktes oder einer Dienstleistung - von der Rohstoffgewinnung über die Produktion, den Transport und die Nutzung bis hin zum Ende des Lebenszyklus – um die positiven Nettoauswirkungen zu quantifizieren“, heißt es seitens Planet A. Im Rahmen der Due-Diligence schaue man also nicht nur auf stabile und skalierbare Geschäftsmodelle, sondern auch, ob die Unternehmen und ihre Technologien „signifikant positive Auswirkungen auf den Planeten haben“. „Viele Fonds betrachten nur die CO2-Emissionen", erklärt Lena Thiede, Partnerin bei Planet A. Ihre Firma gehe weit darüber hinaus.

Erster Fonds finanzierte 14 Firmen

Das Geld aus seinem ersten Fonds hat der Hamburger Frühphaseninvestor in 14 Impact-Startups gesteckt, unter anderem Traceless Materials, ein Startup, dessen beiden Gründerinnen eine sich selbst zersetzende Plastikalternative entwickelt haben, Makesite, das eine Technologie zur Dekarbonisierung von Lieferketten anbietet, das Treibstoff-Startup C1 von Seriengründer Christian Vollmann (grünes Methanol) oder Ineratec (stellen sogenannte E-Fuels her).