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Ölpreise stabilisieren sich nach jüngstem Höhenflug

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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Mittwoch nach dem jüngsten Höhenflug stabilisiert. Am Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 78,98 US-Dollar. Das waren 11 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg leicht um 6 Cent auf 75,35 Dollar.

Die Ölpreise liegen damit unter ihren am Vortag erreichten Hochs. Der Brent-Preis war am Dienstag mit mehr als 80 Dollar auf einen dreijährigen Höchststand gestiegen. Wesentliche Gründe für den Höhenflug sind eine starke Nachfrage aufgrund der globalen Konjunkturerholung vom Corona-Einbruch und eine Angebotsknappheit aufgrund von Engpässen vor allem in den USA.

In den USA sind die Rohöllagerbestände erstmals seit Juli gestiegen. Die Vorräte legten laut Energieministerium im Vergleich zur Vorwoche um 4,6 Millionen Barrel auf 418,5 Millionen Barrel zu. Analysten hatten hingegen mit einem Rückgang um 2,2 Millionen Barrel gerechnet. Die Daten bewegten den Ölmarkt kaum. Bereits am Dienstagabend hatte das private American Petroleum Institute (API) einen Anstieg der Lagerbestände gemeldet.

Commerzbank-Experte Carsten Fritsch verweist auf den am Vortag veröffentlichen langfristigen Ölmarktausblick des Rohölkartells Opec. Die Opec bleibe mit Blick auf die Nachfrageaussichten zwar grundsätzlich optimistisch. Sie sei jedoch etwas skeptischer als noch vor einem Jahr, da sich mit der Pandemie das Verbrauchsverhalten durch das mobile Arbeiten verändert habe.

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