Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    17.735,07
    +56,88 (+0,32%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.894,86
    +17,09 (+0,35%)
     
  • Dow Jones 30

    39.087,38
    +90,99 (+0,23%)
     
  • Gold

    2.091,60
    +36,90 (+1,80%)
     
  • EUR/USD

    1,0839
    +0,0032 (+0,29%)
     
  • Bitcoin EUR

    57.206,36
    -570,97 (-0,99%)
     
  • CMC Crypto 200

    885,54
    0,00 (0,00%)
     
  • Öl (Brent)

    79,81
    +1,55 (+1,98%)
     
  • MDAX

    26.120,64
    +295,99 (+1,15%)
     
  • TecDAX

    3.429,24
    +40,91 (+1,21%)
     
  • SDAX

    13.857,04
    +84,65 (+0,61%)
     
  • Nikkei 225

    39.910,82
    +744,63 (+1,90%)
     
  • FTSE 100

    7.682,50
    +52,48 (+0,69%)
     
  • CAC 40

    7.934,17
    +6,74 (+0,09%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.274,94
    +183,02 (+1,14%)
     

Ölpreise nach deutlichen Verlusten vorerst kaum verändert

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) -Die Ölpreise haben sich am Mittwoch wenig verändert und damit die deutlichen Kursverluste vom Vortag vorerst nicht fortgesetzt. Gegen Mittag verharrte der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai bei 83,29 US-Dollar. Ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur April-Lieferung kostete 77,36 Dollar und damit 22 Cent weniger als am Vortag.

Am Vortag hatten Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell für eine erhebliche Belastung am Rohölmarkt gesorgt. Vor dem US-Kongress deutete Powell die Möglichkeit stärkerer Zinsanhebungen an. Hintergrund sind die nur langsam sinkende Inflation und eine solide Konjunkturentwicklung. An den Märkten stiegen daraufhin die Zinserwartungen an die Notenbank und die Sorgen vor einer schwächeren konjunkturellen Entwicklung und einer geringeren Nachfrage nach Rohöl.

Am Markt wurde zudem auf jüngste Aussagen des Generalsekretärs der Organisation erdölexportierender Länder (Opec), Haitham Al-Ghais, verwiesen. Der hatte sich zuletzt beunruhigt über einen rückläufigen Ölverbrauch in Europa und in den USA gezeigt. Dies überschatte die konjunkturelle Erholung in Asien.

Im weiteren Tagesverlauf dürfte sich das Interesse der Anleger wieder stärker auf die Entwicklung der Ölreserven in den USA richten. Am Nachmittag könnten die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung für neue Impulse sorgen. Es wird erwartet, dass die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche erneut gestiegen sind. Steigende Ölreserven in der größten Volkswirtschaft der Welt belasten in der Regel die Ölpreise.