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Neue Studie: So stark werden Klimawandel und extreme Hitze euer Leben verteuern

Forscher warnten, dass ohne Emissionsreduktion die inflationären Auswirkungen des Klimawandels steigen. (Bild: Stock Photo/Getty Images)
Forscher warnten, dass ohne Emissionsreduktion die inflationären Auswirkungen des Klimawandels steigen. (Bild: Stock Photo/Getty Images)

Der Klimawandel heizt die Inflation weiter an. Laut einer neuen Studie, die in der Fachzeitschrift "Communications Earth & Environment" veröffentlicht wurde, werden die Auswirkungen der globalen Erwärmung und der extremen Hitze voraussichtlich zu einem anhaltenden Anstieg und einer Inflation der Lebensmittelpreise führen.

Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die steigenden Temperaturen potenziell erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben könnten. Insbesondere könnten die Preise von Nahrungsmitteln und Medien betroffen sein. "Wir stellen fest, dass die für das Jahr 2035 prognostizierten Temperaturbedingungen bei einer künftigen Erwärmung weltweit einen steigenden Inflationsdruck bedeuten", schreiben die Forscher vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und der Europäischen Zentralbank.

Klimawandel wirkt sich bereits auf Teile der Wirtschaft aus

Dies könnte dazu führen, dass die Lebensmittelinflation im weltweiten Durchschnitt um bis zu 3,23 Prozent pro Jahr steigt. Auch die Gesamtinflation könnte im kommenden Jahrzehnt um bis zu 1,18 Prozent ansteigen. Sie schreiben, dass das Ausmaß des geschätzten Inflationsdrucks in den verschiedenen Emissionsszenarien sich über das Jahr 2035 hinaus stark unterscheidet. Dies legt nahe, dass eine entschlossene Reduktion der Treibhausgasemissionen diesen Druck deutlich mindern könnte.

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Der Klimawandel hat bereits begonnen, sich auf Teile der Wirtschaft auszuwirken. Dies äußert sich darin, dass die Kosten für Wohnraum in Regionen mit erhöhtem Klimarisiko steigen und es weltweit zu ernsthaften Engpässen bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln kommt, angefangen bei Olivenöl bis hin zu Kakao. Lebensmittel werden wahrscheinlich die größte Komponente der Inflation sein, die betroffen ist, schreiben die Forscher. Die Auswirkungen auf die Inflation würden sich ebenfalls einseitig zeigen. Dabei würden aber Länder in Afrika und Südamerika den größten Druck verspüren.

Forscher warnen vor noch schlimmeren Auswirkungen

Dieser Druck könnte mit dem richtigen politischen Ansatz eingedämmt werden. Aber die Forscher warnten auch davor, dass die inflationären Auswirkungen sich nur verschlimmern werden, wenn man die Emissionen nicht reduziert. "Im besten Fall ist der exogene Druck auf die Inflation im Jahr 2060 nur geringfügig größer als im Jahr 2035, aber im schlimmsten Fall würde der Druck auf die Lebensmittelinflation in weiten Teilen der Welt 4 Prozent [pro Jahr] übersteigen", so die Forscher.

(Lesen Sie den Originalartikel auf Business Insider)