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Irak: Anti-IS-Offensive in Mossul stockt

Irakische Soldaten und schiitische Milizen vor den Toren Mossuls. Gemeinsam haben sie jetzt ein Dorf im Südosten der Stadt eingenommen. Gleichzeitig befreiten Spezialkräfte der irakischen Armee sechs Stadtteile im Osten Mossuls vom sogenannten Islamischen Staat.

Gut 1000 IS-Kämpfer habe man bisher getötet, so ein Armeesprecher. Doch der anfangs rasche Vormarsch stockt.

Bisher sind erst die Spezialeinheiten in Mossul. Die irakische Armee, Polizei und kurdische Peschmerga stehen im Norden und Süden vor der Stadt, schiitische Milizen im Westen.

Der Islamische Staat: Eingeschlossen. Und mit ihm mindestens eine Million Zivilisten.

Diese wolle man schützen, daher komme man nicht mehr so schnell voran wie zuvor, so ein General.

Die irakische Regierung und Hilfsorganisationen schickten humanitäre Hilfsgüter in die befreiten Stadtteile Mossuls. Nahrung, Kleidung werden an die Menschen verteilt, die sich um die Hilfs-Laster versammelt haben.

Vor gut sechs Wochen startete die Offensive zur Rückeroberung Mossuls. Im Moment sieht es allerdings nicht danach aus, als stünde der Erfolg im Kampf gegen den IS an dieser Stelle in absehbarer Zeit bevor.