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Facebook-Skandal: Zuckerberg wird in Europa aussagen

Mark Zuckerberg, Gründer und Chef von Facebook, wird weitere Befragungen zum Datenschutzskandal über sich ergehen lassen – und zwar in Europa. Dem Präsidenten des EU-Parlaments, Antonio Tajani, zufolge ist Zuckerberg bereit, vielleicht schon kommende Woche persönlich vor dem Europaparlament auszusagen.

Wochenlang hatte das Parlament daran gearbeitet, Zuckerberg zu einer Aussage zu motivieren. Der hatte zunächst versucht, seinen PR-Chef vorzuschicken.

Bei seiner Befragung vor dem US-Kongress im April hatte der Facebook-Chef Fehler eingeräumt. Den fragenden Senatoren gelang es aber augenscheinlich nicht, ihn ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Die Fragen bewegten sich großteils auf einem sehr simplen Niveau, viel Sachverstand war darin nicht zu erkennen.

Im Skandal um das Unternehmen Cambridge Analytica sollen nach Einschätzung von Facebook Daten von 87 Millionen Nutzern des sozialen Netzwerks betroffen sein, darunter auch 2,7 Millionen EU-Büger.