Deutsche Märkte geschlossen

Wacker Chemie AG (WCH.F)

Frankfurt - Frankfurt Verzögerter Preis. Währung in EUR
Zur Watchlist hinzufügen
123,85+0,70 (+0,57%)
Ab 8:01AM MESZ. Markt geöffnet.
Vollbild
Kurs Vortag123,15
Öffnen123,85
Gebot125,65 x 30000
Briefkurs0,00 x 30000
Tagesspanne123,85 - 123,85
52-Wochen-Spanne50,14 - 132,80
Volumen584
Durchschn. Volumen768
Marktkap.6,153B
Beta (5 J., monatlich)1,73
Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.)27,00
EPS (roll. Hochrechn.)4,59
GewinndatumN/A
Erwartete Dividende & Rendite2,00 (1,62%)
Ex-Dividendendatum13. Mai 2021
1-Jahres-KurszielN/A
  • DGAP

    Wacker Chemie AG: Christian Hartel übernimmt WACKER-Vorstandsvorsitz

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Hauptversammlung/Personalie 12.05.2021 / 12:55 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. BISHERIGER VORSTANDSCHEF RUDOLF STAUDIGL TRITT IN DEN RUHESTAND, CHRISTIAN HARTEL ÜBERNIMMT VORSITZ DES VORSTANDS ANGELA WÖRL WIRD NEUES VORSTANDSMITGLIED HAUPTVERSAMMLUNG 2021 NIMMT VORSCHLÄGE DER VERWALTUNG MIT GROSSER MEHRHEIT AN DIVIDENDE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020 BETRÄGT 2,00 € WACKER BEKRÄFTIGT POSITIVEN AUSBLICK FÜR DAS 2. QUARTAL UND DAS GESAMTJAHR München, 12. Mai 2021 - Mit Ablauf der Hauptversammlung ist heute der bisherige Vorstandschef der Wacker Chemie AG, Rudolf Staudigl (66), in den Ruhestand getreten. Gleichzeitig hat, wie bereits angekündigt, Christian Hartel (50) den Vorsitz des Vorstands übernommen. Ebenfalls mit Ablauf der Hauptversammlung ist Angela Wörl (54) als Arbeitsdirektorin in den Vorstand des Münchner Chemiekonzerns aufgerückt. Die Stabübergabe in dem Führungsgremium von WACKER wurde damit wie geplant vollzogen. Die Hauptversammlung der Wacker Chemie AG fand in diesem Jahr wegen der anhaltenden Corona-Pandemie aus Gründen des Gesundheitsschutzes zum zweiten Mal in rein virtueller Form ohne physische Anwesenheit der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten statt. In seiner Rede, die vorab auf der Webseite von WACKER veröffentlicht worden war und über das Internet live an die Aktionäre übertragen wurde, ging der scheidende Vorstandschef Rudolf Staudigl auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie im zurückliegenden Geschäftsjahr ein. "Das Jahr 2020 hat uns alle außerordentlich gefordert", sagte Staudigl. "WACKER ist zunächst gut ins 1. Quartal gestartet. Im 2. Quartal hatten wir mit Umsatzrückgängen von bis 20 Prozent zu kämpfen. Erste Anzeichen der Erholung gab es im 3. Quartal. Abschließen konnten wir das Jahr 2020 mit einem starken Schlussquartal - mit deutlich steigenden Umsätzen in allen Geschäftsbereichen." Insgesamt lag der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 4,69 Mrd. € 5 Prozent unter Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging um 15 Prozent auf 666,3 Mio. € zurück. Maßgeblich für diesen Rückgang war eine Sonderzahlung in Höhe von 112,5 Mio. € im Vorjahr. Bereinigt um diesen Betrag lag das EBITDA lediglich um 1 Prozent unter Vorjahr. Der Jahresüberschuss kletterte auf 202,3 Mio. € (2019: -629,2 Mio. €). Gleichzeitig hat sich der Netto-Cashflow nahezu vervierfacht und die Nettofinanzschulden gingen stark zurück. Im 1. Quartal 2021 setzte der Chemiekonzern seinen Wachstumskurs fort. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 1,36 Mrd. €. Damit erzielte WACKER den höchsten Umsatz in einem 1. Quartal seit dem Börsengang 2006. Das EBITDA erhöhte sich um 42 Prozent auf 246 Mio. €. Das Periodenergebnis lag bei 107 Mio. €, ein deutlicher Anstieg um 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. "Diese Zahlen geben uns Zuversicht für den weiteren Geschäftsverlauf", hob Staudigl hervor. Seine Prognose für das Gesamtjahr hatte WACKER bereits im Rahmen der Vorlage der Zahlen zum 1. Quartal angehoben. Auf der Hauptversammlung bekräftigte das Unternehmen den positiven Ausblick. Trotz der weiterhin bestehenden Risiken durch die Corona-Pandemie und weiter gestiegenen Belastungen aus höheren Rohstoffpreisen und Währungseffekten von voraussichtlich mehr als 200 Mio. € rechnet WACKER im Gesamtjahr mit einem Konzernumsatz, der den Vorjahreswert (4.692,2 Mio. €) um einen niedrigen zweistelligen Prozentsatz übertrifft. Das EBITDA wird nach aktueller Einschätzung um 15 bis 25 Prozent über Vorjahr (666,3 Mio. €) liegen. "WACKER ist bislang besser durch die Corona-Pandemie gekommen als erwartet. Unsere konsequente strategische Ausrichtung auf chemische Spezialprodukte mit hohem Mehrwert für unsere Kunden, Qualitätsführerschaft bei Polysilicium und Ausbau unserer biotechnologischen Aktivitäten hat sich auch in der Pandemie bestens bewährt", so Staudigl. "An diesem Erfolg sollen auch unsere Aktionärinnen und Aktionäre teilhaben." Als Dividende des Geschäftsjahres 2020 schüttet WACKER insgesamt 99,4 Mio. € an seine Aktionäre aus. Die Dividende pro dividendenberechtigter Aktie beträgt 2,00 €. Auch die übrigen Vorschläge der Verwaltung wurden von der Hauptversammlung mit großer Mehrheit angenommen. Staudigl verabschiedete sich mit dem Ablauf der Hauptversammlung nach 38 Jahren bei WACKER in den Ruhestand. Die letzten 13 Jahre stand er an der Spitze des Unternehmens. In seiner Rede dankte er allen Aktionären, Geschäftspartnern und Aufsichtsratsmitgliedern für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Sein besonderer Dank gelte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, so der scheidende Vorstandschef. "Ihr Können, ihr Einsatz und ihre Leistung sind die Quelle des Erfolgs von WACKER." Beschlüsse und Abstimmungsergebnisse Zur Beschlussfassung auf der heutigen Hauptversammlung waren mit 41.175.769. Aktien 78,95 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals vertreten (Anzahl der ausstehenden Aktien gesamt: 49.677.983). Die Abstimmung zu den Tagesordnungspunkten 2 bis 7 hat folgende Ergebnisse gebracht: Tagesordnungspunkt 2: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns. Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2020 in Höhe von 1,20 Mrd. € 99,4 Mio. € an die Aktionäre auszuschütten und 1,10 Mrd. € auf neue Rechnung vorzutragen, wurde angenommen mit: - 41.150.140 Ja-Stimmen (99,94 Prozent) - 23.082 Nein-Stimmen Tagesordnungspunkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands. Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, den Mitgliedern des Vorstands der Wacker Chemie AG für das Geschäftsjahr 2020 Entlastung zu erteilen, wurde angenommen mit: - 41.046.525 Ja-Stimmen (99,93 Prozent) - 27.241 Nein-Stimmen Tagesordnungspunkt 4: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats. Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, den Mitgliedern des Aufsichtsrats der Wacker Chemie AG für das Geschäftsjahr 2020 Entlastung zu erteilen, wurde angenommen mit: - 38.702.948 Ja-Stimmen (95,78 Prozent) - 1.705.771 Nein-Stimmen Tagesordnungspunkt 5a: Wahl des Abschlussprüfers. Der Vorschlag des Aufsichtsrats, die KPMG AG zum Abschlussprüfer des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2021 sowie zum Prüfer für eine etwaige prüferische Durchsicht von Zwischenfinanzberichten für das Geschäftsjahr 2021 zu wählen, wurde angenommen mit: - 39.836.180 Ja-Stimmen (96,76 Prozent) - 1.336.030 Nein-Stimmen Tagesordnungspunkt 5b: Wahl des Abschlussprüfers. Der Vorschlag des Aufsichtsrats, die KPMG AG zum Prüfer für eine etwaige prüferische Durchsicht von Zwischenfinanzberichten für das Geschäftsjahr 2022 im Zeitraum bis zur nächsten ordentlichen Hauptversammlung im Geschäftsjahr 2022 zu wählen, wurde angenommen mit: - 39.835.655 Ja-Stimmen (96,75 Prozent) - 1.336.605 Nein-Stimmen Tagesordnungspunkt 6: Beschlussfassung über die Billigung des Vergütungssystems für die Vorstandsmitglieder. Der Vorschlag des Aufsichtsrats unter Berücksichtigung der Vorgaben des § 87a Abs. 1 AktG auf Empfehlung des Präsidialausschusses, mit Wirkung zum 1. Januar 2021 das Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder zu ändern, wurde angenommen mit: - 39.905.547 Ja-Stimmen (96,92 Prozent) - 1.266.332 Nein-Stimmen Tagesordnungspunkt 7: Beschlussfassung über die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder (zugleich Billigung des Vergütungssystems für die Aufsichtsratsmitglieder). Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, die Vergütung - und damit auch das zugrundeliegende Vergütungssystem - für die Aufsichtsratsmitglieder zu bestätigen, wie es in § 12 der Satzung der Wacker Chemie AG vorgesehen ist, wurde angenommen mit: - 40.102.163 Ja-Stimmen (97,40 Prozent) - 1.069.310 Nein-Stimmen Hinweis für die Redaktionen: Alle Unterlagen zur Ordentlichen Hauptversammlung 2021 der Wacker Chemie AG stehen auf den Internet-Seiten von WACKER (www.wacker.com) unter Investor Relations zum Download zur Verfügung. Die in dieser Presseinformation zu den Beschlüssen der Hauptversammlung 2021 gemachten Angaben dienen ausschließlich der unverbindlichen Information im Überblick und entsprechen nicht in allen Fällen dem vollständigen Wortlaut und Umfang der von der Hauptversammlung beschlossenen Inhalte. Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Die Inhalte dieser Presseinformation sprechen alle Geschlechter gleichermaßen an. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform (z.B. Kunde, Mitarbeiter) verwendet. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com 12.05.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1195902 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

  • DGAP

    Wacker Chemie AG: WACKER mit Umsatz- und Ergebnisplus im 1. Quartal 2021

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung 30.04.2021 / 07:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. KONZERNUMSATZ IM 1. QUARTAL 2021 LIEGT MIT 1,36 MRD. € UM 14 PROZENT ÜBER VORJAHR UND UM 10 PROZENT ÜBER VORQUARTAL EBITDA STEIGT MIT 246 MIO. € VOR ALLEM WEGEN DEUTLICH HÖHERER ABSATZMENGEN UM 42 PROZENT GEGENÜBER VORJAHR UND UM 26 PROZENT IM VERGLEICH ZUM VORQUARTAL PERIODENERGEBNIS DES 1. QUARTALS BETRÄGT 107 MIO. € NETTO-CASHFLOW ERHÖHT SICH AUF 131 MIO. € JAHRESPROGNOSE ANGEHOBEN: DER KONZERNUMSATZ SOLL 2021 UM EINEN NIEDRIGEN ZWEISTELLIGEN PROZENTSATZ WACHSEN, DAS EBITDA WIRD VORAUSSICHTLICH UM 15 BIS 25 PROZENT ÜBER VORJAHR LIEGEN München, 30. April 2021 - Die Wacker Chemie AG hat das 1. Quartal 2021 mit einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisplus abgeschlossen. Im Berichtsquartal erwirtschaftete der Münchner Chemiekonzern Umsatzerlöse in Höhe von 1.359,6 Mio. €. Das sind 14 Prozent mehr als im Vorjahr (1.197,5 Mio. €). Gegenüber dem Vorquartal (1.239,2 Mio. €) ist der Umsatz um 10 Prozent gewachsen. Ausschlaggebend für den Anstieg war in erster Linie die hohe Nachfrage in nahezu allen Bereichen. Besonders positiv hat sich beispielsweise das Geschäft mit Bauprodukten und Polysilicium entwickelt. Bessere Preise, vor allem für Solarsilicium, haben den Umsatz ebenfalls erhöht. Dagegen haben Währungseffekte aus dem im Jahresvergleich schwächeren US-Dollar die Umsatzentwicklung etwas gebremst. WACKER hat im 1. Quartal 2021 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 246,4 Mio. € erwirtschaftet. Das sind 42 Prozent mehr als im Vorjahr (174,1 Mio. €). Im Vergleich zum Vorquartal (196,0 Mio. €) ist das EBITDA um 26 Prozent gewachsen. Verantwortlich für diesen starken Anstieg waren neben den höheren Absatzmengen und teilweise besseren Preise auch die insgesamt höhere Auslastung der Produktionsanlagen. Maßnahmen zur Kostenreduzierung aus dem laufenden Effizienzprogramm des Konzerns haben sich ebenfalls positiv im EBITDA ausgewirkt. Gegenwind kam durch die im Vergleich zum Vorjahr und zum Vorquartal deutlich höheren Rohstoffpreise. Für die drei Monate Januar bis März 2021 ergibt sich eine EBITDA-Marge von 18,1 Prozent (Vorjahr: 14,5 Prozent). Im Vorquartal lag sie bei 15,8 Prozent. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat auf Grund der genannten Faktoren ebenfalls deutlich zugelegt. Es summiert sich im Berichtsquartal auf 154,9 Mio. € (Q1 2020: 69,8 Mio. €) und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Das entspricht einer EBIT-Marge von 11,4 Prozent (Q1 2020: 5,8 Prozent). Das Periodenergebnis des Berichtsquartals summiert sich auf 106,6 Mio. € (Q1 2020: 68,9 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie beläuft sich damit auf 2,06 € (Q1 2020: 1,31 €). Seine Prognose für das Gesamtjahr 2021 hat WACKER gegenüber dem im Geschäftsbericht 2020 veröffentlichten Ausblick angehoben. Trotz der weiterhin bestehenden Risiken durch die Corona-Pandemie, die sich exemplarisch in der aktuell dynamischen Entwicklung in Indien und Brasilien verdeutlichen, und weiter gestiegenen Belastungen aus höheren Rohstoffpreisen von voraussichtlich mehr als 200 Mio. € rechnet WACKER im Gesamtjahr jetzt mit etwas stärkeren Zahlen als noch zu Jahresbeginn. Das Unternehmen erwartet einen Konzernumsatz, der den Vorjahreswert (4.692,2 Mio. €) um einen niedrigen zweistelligen Prozentsatz übertrifft. Bislang war WACKER von einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich ausgegangen. Das EBITDA wird nach aktueller Einschätzung um 15 bis 25 Prozent über Vorjahr (666,3 Mio. €) liegen. Bei der Vorlage seines Geschäftsberichts hatte das Unternehmen noch einen Anstieg zwischen 10 und 20 Prozent erwartet. "WACKER hat das 1. Quartal 2021 mit sehr guten Ergebnissen abgeschlossen", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl am Freitag in München. "Unsere konsequente strategische Ausrichtung auf chemische Spezialprodukte mit hohem Mehrwert für unsere Kunden, Qualitätsführerschaft bei Polysilicium und Ausbau unserer biotechnologischen Aktivitäten hat sich auch in der Corona-Pandemie bestens bewährt. Insbesondere die Nachfrage nach Polysilicium für Solar- und Halbleiteranwendungen hat sich in den vergangenen Monaten sehr positiv entwickelt. Der Preisanstieg bei Solarsilicium hat unser Geschäft zusätzlich unterstützt. Wir gehen davon aus, dass die Preise auch in den kommenden Monaten stabil bleiben." Für die Chemiebereiche, die im Berichtsquartal zum Teil mit hohen Rohstoffpreisen zu kämpfen hatten, zog der Konzernchef ebenfalls eine positive Bilanz: "Im Silicone-Bereich war die Nachfrage nach unseren Produkten sehr hoch. Hier profitieren wir vor allem von unserem Geschäft mit margenstarken Spezialitäten, das wir seit einigen Jahren stetig ausbauen. Bei den Polymerprodukten konnten wir in den vergangenen Monaten - speziell im asiatischen Raum - die Absatzmengen stark steigern." Gut entwickelt habe sich auch das Geschäft mit biotechnologisch hergestellten Produkten, erläuterte Staudigl: "Hier haben wir vor allem von der hohen Nachfrage im Bereich Biopharmazeutika profitiert." Regionen Im 1. Quartal 2021 ist der Umsatz in der Region Amerika zurückgegangen. Dort sanken die Erlöse auf 203,8 Mio. €. Das sind 12 Prozent weniger als im Vorjahr (231,1 Mio. €). In Asien dagegen stieg der Konzernumsatz im Berichtsquartal um 39 Prozent auf 536,0 Mio. € (Q1 2020: 385,8 Mio. €). In Europa summierten sich die Erlöse auf 546,4 Mio. € (Q1 2020: 520,9 Mio. €). Das entspricht einem Plus von 5 Prozent. Investitionen und Netto-Cashflow Die Investitionen des Konzerns beliefen sich im 1. Quartal 2021 auf 42,0 Mio. € (Q1 2020: 44,4 Mio. €). Das sind 5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Mittel gingen schwerpunktmäßig in den Ausbau der Kapazitäten in den Chemiebereichen. Der Netto-Cashflow wuchs im 1. Quartal 2021 auf 131,1 Mio. € (Q1 2020: 22,6 Mio. €). Verantwortlich dafür war vor allem der Ergebnisanstieg. Mitarbeiter Die Zahl der bei WACKER weltweit Beschäftigten ist im Berichtsquartal leicht gestiegen. Zum Stichtag 31. März 2021 waren im Konzern 14.332 (31.12.2020: 14.283) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. An den WACKER-Standorten in Deutschland arbeiteten zum Ende des Berichtsquartals 10.041 (31.12.2020: 10.096) Beschäftigte, an den internationalen Standorten waren es 4.291 (31.12.2020: 4.187) Mitarbeiter. Geschäftsbereiche WACKER SILICONES hat im 1. Quartal 2021 einen Gesamtumsatz von 612,8 Mio. € erzielt. Das sind 4 Prozent mehr als im Vorjahr (590,0 Mio. €). Höhere Absatzmengen und ein verbesserter Produktmix haben die Umsatzentwicklung positiv beeinflusst. Im Vergleich zum Vorquartal (573,3 Mio. €) ist der Umsatz des Geschäftsbereichs um 7 Prozent gewachsen. Das EBITDA von WACKER SILICONES lag im Berichtsquartal mit 122,0 Mio. € um 3 Prozent über Vorjahr (118,6 Mio. €). Im Vergleich zum Vorquartal (110,6 Mio. €) ist das EBITDA um 10 Prozent gewachsen. Neben dem hohen Umsatz hat auch die sehr hohe Auslastung der Produktionsanlagen die Ergebnisentwicklung im Berichtsquartal positiv beeinflusst. Die EBITDA-Marge belief sich im 1. Quartal 2021 auf 19,9 Prozent nach 20,1 Prozent im 1. Quartal 2020 und 19,3 Prozent im Vorquartal. Der Gesamtumsatz von WACKER POLYMERS lag im Berichtsquartal mit 350,1 Mio. € um 6 Prozent über Vorjahr (330,8 Mio. €). Höhere Absatzmengen bei Dispersionen und Dispersionspulvern, vor allem in Asien, sind der Haupttreiber für diesen Anstieg. Im Vergleich zum Vorquartal (329,8 Mio. €) sind die Erlöse ebenfalls um 6 Prozent gewachsen. Das EBITDA von WACKER POLYMERS summierte sich im 1. Quartal 2021 auf 49,5 Mio. € (Vorjahr 61,5 Mio. €). Das sind 20 Prozent weniger als vor einem Jahr. Ausschlaggebend für diesen Rückgang waren vor allem höhere Rohstoffpreise. Positiv auf das EBITDA ausgewirkt hat sich dagegen die hohe Auslastung der Produktionsanlagen. Gegenüber dem Vorquartal (65,0 Mio. €) ist das EBITDA um 24 Prozent gesunken. Auch im Quartalsvergleich waren die stark gestiegenen Rohstoffpreise der Hauptgrund für den Ergebnisrückgang. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat der Geschäftsbereich Mitte März weltweit die Preise für seine Produkte erhöht. Die EBITDA-Marge lag im 1. Quartal 2021 bei 14,1 Prozent nach 18,6 Prozent im Vorjahr und 19,7 Prozent im Vorquartal. WACKER BIOSOLUTIONS erzielte im 1. Quartal 2021 einen Gesamtumsatz von 67,7 Mio. €. Der Umsatz liegt damit um 7 Prozent über dem Vorjahr (63,3 Mio. €). Im Vergleich zum Vorquartal (62,7 Mio. €) ist der Umsatz um 8 Prozent gestiegen. Besonders gut entwickelt hat sich im Berichtsquartal das Geschäft mit Cyclodextrinen, Cystein und Biopharmazeutika. Das EBITDA von WACKER BIOSOLUTIONS lag im Berichtsquartal mit 6,2 Mio. € um 27 Prozent unter Vorjahr (8,5 Mio. €). Verantwortlich für diesen Rückgang waren unter anderem Integrationskosten für den neuen Biopharma-Standort in San Diego, den WACKER im Februar übernommen hat, sowie Vorlaufkosten für die Impfstoffproduktion am Standort Amsterdam. Gegenüber dem Vorquartal (5,8 Mio. €) ist das EBITDA um 7 Prozent gestiegen. Die EBITDA-Marge belief sich auf 9,2 Prozent nach 13,4 Prozent im Vorjahr und 9,3 Prozent im 4. Quartal 2020. WACKER POLYSILICON hat im Berichtsquartal einen Gesamtumsatz von 298,3 Mio. € erzielt. Das sind 62 Prozent mehr als im Vorjahr (184,3 Mio. €) und 22 Prozent mehr als im Vorquartal (244,1 Mio. €). Die wesentlichen Ursachen für dieses kräftige Plus waren gestiegene Absatzmengen und höhere Durchschnittspreise im Geschäft mit Solarsilicium. Das EBITDA von WACKER POLYSILICON belief sich im Berichtsquartal auf 51,0 Mio. €. Das sind 64,7 Mio. € mehr als im Vorjahr (-13,7 Mio. €). Neben dem deutlichen Umsatzplus haben auch weitere Fortschritte bei der Senkung der Herstellungskosten zu diesem Anstieg beigetragen. Gegenüber dem Vorquartal (45,5 Mio. €) ist das EBITDA um 12 Prozent gewachsen. Positive Mengen- und Preiseffekte wurden im Berichtsquartal noch durch negative Effekte aus dem Bestandsabbau gebremst. Von Januar bis März 2021 errechnet sich für den Geschäftsbereich eine EBITDA-Marge von 17,1 Prozent nach -7,4 Prozent im 1. Quartal 2020 und 18,6 Prozent im 4. Quartal 2020. Ausblick WACKER hat seine Einschätzungen zur voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens im laufenden Jahr im Prognosebericht des Geschäftsberichts 2020 ausführlich dargestellt. Mit Blick auf die gute Geschäftsentwicklung im 1. Quartal und den aktuellen Geschäftsverlauf hat WACKER seine Jahresprognose für den Umsatz und das EBITDA angehoben. Das Unternehmen will seinen Umsatz 2021 jetzt um einen niedrigen zweistelligen Prozentsatz steigern. Bislang war WACKER von einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich ausgegangen. Das EBITDA des Konzerns wird im Vergleich zu 2020 voraussichtlich um 15 bis 25 Prozent steigen. Bei der Vorlage seines Geschäftsberichts hatte das Unternehmen noch einen Anstieg zwischen 10 und 20 Prozent erwartet. Die anhaltend hohe Nachfrage in nahezu allen Produktbereichen sowie die aktuell positive Entwicklung der Polysiliciumpreise sind die Gründe für die höheren Erwartungen. Gleichzeitig mindern voraussichtlich jedoch noch höhere Rohstoffpreise und negative Währungseffekte das EBITDA um inzwischen mehr als 200 Mio. € (bisherige Prognose: mehr als 100 Mio. €). In der aktuellen Prognose ist diese Entwicklung berücksichtigt. Für alle anderen Steuerungskennzahlen bleibt die Jahresprognose unverändert. Der Jahresüberschuss des Konzerns wird nach wie vor deutlich über dem Vorjahr erwartet. Eckdaten WACKER-Konzern Mio. € Q1 2021 Q1 2020 Veränd. in % Umsatz 1.359,6 1.197,5 13,5 EBITDA 246,4 174,1 41,5 EBITDA-Marge (%) 18,1 14,5 - EBIT 154,9 69,8 >100 EBIT-Marge (%) 11,4 5,8 - Finanzergebnis -9,7 -12,0 -19,2 Ergebnis vor Ertragsteuern 145,2 57,8 >100 Periodenergebnis 106,6 68,9 54,7 Ergebnis je Aktie (€) 2,06 1,31 57,3 Investitionen 42,0 44,4 -5,4 Abschreibungen 91,5 104,3 -12,3 Netto-Cashflow 131,1 22,6 >100 Mio. € 31.03.2021 31.03.2020 31.12.2020 Bilanzsumme 7.155,4 6.741,7 6.950,5 Eigenkapital 2.181,1 2.425,0 1.691,8 Eigenkapitalquote (%) 30,5 36,0 24,3 Finanzierungsverbindlichkeiten 1.424,9 1.451,2 1.405,5 Nettofinanzvermögen 44,8 -701,6 -67,5 Mitarbeiter (Anzahl am Stichtag) 14.332 14.597 14.283 Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Die Inhalte dieser Presseinformation sprechen alle Geschlechter gleichermaßen an. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform (z.B. Kunde, Mitarbeiter) verwendet. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com 30.04.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1190624 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

  • DGAP

    Wacker Chemie AG: Projekt zur Herstellung von grünem Wasserstoff und erneuerbarem Methanol kommt in die nächste Auswahlrunde für EU-Förderung

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Sonstiges 31.03.2021 / 10:58 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. München / Burghausen, 31. März 2021 - Das von der Wacker Chemie AG bei der Europäischen Union zur Förderung eingereichte Projekt für den Bau eines Anlagenkomplexes zur Herstellung von grünem Wasserstoff und erneuerbarem Methanol am Standort Burghausen kommt in die nächste Auswahlrunde. Das gab der Münchner Chemiekonzern heute bekannt. Der Förderantrag sieht vor, dass WACKER gemeinsam mit der Linde GmbH eine Elektrolyseanlage mit einer Leistung von 20 Megawatt errichtet, in der aus Wasser mit Hilfe von Strom aus erneuerbaren Quellen Wasserstoff produziert wird. Ein weiterer Baustein des Projekts ist eine Syntheseanlage, in der der grüne Wasserstoff mit Kohlendioxid aus bestehenden Produktionsprozessen zu erneuerbarem Methanol weiterverarbeitet wird. Die Kapazität dieser Anlage soll bei 15.000 Tonnen pro Jahr liegen. Sowohl Wasserstoff als auch Methanol sind wichtige Grundstoffe für chemische Produkte, etwa für Silicone. Im Vergleich zu den bestehenden Herstellungsprozessen ließen sich mit den neuen Verfahren die CO2-Emissionen um etwa 80 Prozent senken. Das Investitionsvolumen für das Projekt mit dem Namen RHYME (Renewable Hydrogen and Methanol) Bavaria liegt bei 100 Mio. €. WACKER hat für RHYME Bavaria Förderanträge bei der Europäischen Union und beim Bundesumweltministerium eingereicht. Die für das Vorhaben beantragte Förderung liegt im höheren zweistelligen Millionenbereich. Die EU unterstützt über ihren Innovation Fund innovative kohlenstoffarme Technologien und Prozesse in energieintensiven Industrien bis 2030 mit insgesamt 10 Mrd. €. Das Projekt hat sich jetzt in einer Vorauswahl der EU gegen mehrere hundert andere Vorhaben durchgesetzt. Für die Teilnahme an der nächsten Auswahlrunde bereiten die Projektpartner nun den detaillierten Förderantrag vor. Sollten die beantragten Mittel genehmigt werden, so könnte der Bau der Anlagen bereits Anfang kommenden Jahres beginnen, die Inbetriebnahme wäre noch vor Ende des Jahres 2024 möglich. "Wir verfolgen mit diesem Projekt das Ziel, den Anteil fossiler Rohstoffe und Energieträger in chemischen Prozessen und Produkten deutlich zu reduzieren und so den CO2-Fußabdruck weiter zu verringern. Wasserstoff ist dafür nach unserer Überzeugung ein essenzieller Baustein - sei es als Energieträger, als Rohstoff oder als Reduktionsmittel. Da sich ein solcher Anlagenkomplex gegenwärtig wirtschaftlich aber nicht selbst trägt, ist die beantragte Förderung eine zwingende Voraussetzung dafür, dass wir dieses zukunftsweisende Vorhaben umsetzen können," erläutert WACKER-Vorstandschef Rudolf Staudigl den Hintergrund der beantragten Förderung. Der Schlüssel für eine klimaneutrale Produktion, so Staudigl weiter, liege in der Elektrifizierung der Industrie. Erforderlich dafür seien große Mengen von Strom aus erneuerbaren Quellen zu international wettbewerbsfähigen Preisen von unter 4 ct pro Kilowattstunde. "Klar ist aber: Ohne verlässliche Rahmenbedingungen für einen langfristig profitablen Betrieb wird sich ein erfolgreicher, großtechnischer Einstieg in die Wasserstofftechnologie nicht realisieren lassen", hob der Vorstandsvorsitzende hervor. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger begrüßte die Entscheidung der EU: "Mit dem geplanten Bau des Elektrolyseurs am Standort Burghausen stellt die Wacker Chemie AG die richtigen Weichen im Chemiedreieck auf dem Weg in eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft. Es handelt sich hier um ein Leuchtturmprojekt für Bayern, von dem die gesamte Industrie am Standort profitiert", erklärte Aiwanger. Perspektivisch betrachtet stellt RHYME Bavaria den ersten Schritt zur Defossilisierung chemischer Prozesse und Produkte im bayerischen Chemiedreieck dar. Langfristig ließe sich dadurch in der Region der heute bereits bestehende Wasserstoffverbund in ein bayerisches Zentrum für grünen Wasserstoff überführen. Auf diese Weise könnten Produkte wie Silicone und Silicium für Photovoltaikanwendungen, aber auch Bau- und Treibstoffe in dieser Region klimaneutral hergestellt werden. Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Die Inhalte dieser Presseinformation sprechen alle Geschlechter gleichermaßen an. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform (z.B. Kunde, Mitarbeiter) verwendet. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Manuela Dollinger Tel. +49 89 6279-1629 manuela.dollinger@wacker.com 31.03.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1179665 Ende der Mitteilung DGAP News-Service