SGL.F - SGL Carbon SE

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Tagesspanne2,3800 - 2,4350
52-Wochen-Spanne2,0820 - 8,2700
Volumen800
Durchschn. Volumen8.865
Marktkap.298,353M
Beta (5 J., monatlich)1,76
Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.)N/A
EPS (roll. Hochrechn.)-0,7410
GewinndatumN/A
Erwartete Dividende & RenditeN/A (N/A)
Ex-Dividendendatum02. Mai 2013
1-Jahres-Kursziel9,41
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    SGL CARBON SE: SGL Carbon SE setzt Prognose für das laufende Geschäftsjahr aus, die bisherigen Ziele für 2020 werden wegen der COVID-19-Pandemie voraussichtlich nicht erreicht

    SGL CARBON SE / Schlagwort(e): Gewinnwarnung SGL CARBON SE: SGL Carbon SE setzt Prognose für das laufende Geschäftsjahr aus, die bisherigen Ziele für 2020 werden wegen der COVID-19-Pandemie voraussichtlich nicht erreicht 01.04.2020 / 12:51 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *SGL Carbon SE setzt Prognose für das laufende Geschäftsjahr aus, die bisherigen Ziele für 2020 werden wegen der COVID-19-Pandemie voraussichtlich nicht erreicht Wiesbaden, 1. April 2020. Der Vorstand der SGL Carbon SE hat heute festgestellt, dass die prognostizierten Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2020 aufgrund der weltweiten COVID-19-Pandemie voraussichtlich nicht erreichbar sind. Angesichts der erheblichen Unsicherheit über Dauer und Folgen der COVID-19-Pandemie kann der Vorstand zum jetzigen Zeitpunkt keine verlässliche Umsatz- und Ertragsprognose für das laufende Jahr abgeben. Daher wird die Prognose für 2020 ausgesetzt. Die ursprüngliche Erwartung, nach der ein leicht rückläufiger Umsatz und ein EBIT vor Sondereinflüssen1 etwa 10-15% unter dem Vorjahr (Umsatz 2019: 1.087 Mio. €; EBIT vor Sondereinflüssen 2019: 48 Mio. € ) in Aussicht gestellt wurde, hatte der Vorstand bereits im Lagebericht des am 12. März 2020 veröffentlichten Jahresabschlusses 2019 unter den Vorbehalt gestellt, dass negative Effekte aus den Auswirkungen des Corona-Virus nicht enthalten waren, da sich der Ausbruch zu diesem Zeitpunkt im Wesentlichen noch auf China und Italien beschränkte. In der Zwischenzeit wurden seitens zahlreicher weiterer Regierungen umfangreiche Maßnahmen mit erheblichen Einschränkungen auf den öffentlichen und wirtschaftlichen Bereich beschlossen und führende Wirtschaftsexperten gehen mittlerweile von einem signifikanten Rückgang der wirtschaftlichen Leistung in wesentlichen Volkswirtschaften aus. Wie bereits kommuniziert, verliefen Januar und Februar 2020 im Rahmen unserer ursprünglichen Erwartungen. Allerdings ist davon auszugehen, dass erste negative Abweichungen im März 2020 sichtbar werden, hauptsächlich im Geschäftsbereich Composites - Fibers & Materials (CFM), das vor allem vom vorübergehenden Produktionsstopp bzw. -reduzierungen insbesondere der deutschen Automobilhersteller betroffen ist. Der Vorstand der SGL Carbon hat umfassende Maßnahmen zur Reduktion der Kostenbasis und Sicherung der Liquidität eingeleitet und teilweise bereits umgesetzt. Dazu gehören die Einführung von Kurzarbeit, Reduzierung von Material- und indirekte Ausgaben sowie weitere Reduzierung bzw. Verschiebung von Investitionsausgaben. Darüber hinaus sondieren wir weitere nicht kapitalmarktbezogene Finanzierungsmöglichkeiten, die teilweise schon in Vorbereitung sind. Das Unternehmen arbeitet intensiv daran, mögliche Risiken zu erkennen und zu begrenzen. Vorrangige Priorität ist die Gesundheit aller Mitarbeiter und die Sicherung der Liquidität. Zum 31. März 2020 lagen die liquiden Mittel leicht höher als zum Jahresende 2019 (31. Dezember 2019: 137 Mio. €). 1Die Verwendung von Kennzahlen in dieser Mitteilung erfolgt analog der Definition im Geschäftsbericht 2019 abrufbar unter www.sglcarbon.de. Es gab gegenüber der ursprünglichen Prognose keine Veränderungen im Konsolidierungskreis bzw. Bilanzierungsmethode.* * *Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung: Wichtiger Hinweis: Soweit unsere Pressemitteilung in die Zukunft gerichtete Aussagen enthält, beruhen sie auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen und unseren aktuellen Prognosen und Annahmen. Naturgemäß sind zukunftsgerichtete Aussagen mit bekannten wie auch unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Einschätzungen abweichen können. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Dazu zählen z. B. nicht vorhersehbare Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Umfeld unserer Hauptkundenindustrien, der Wettbewerbssituation, der Zins- und Währungsentwicklungen, technologischer Entwicklungen sowie sonstiger Risiken und Unwägbarkeiten. Weitere Risiken sehen wir u. a. in Preisentwicklungen, nicht vorhersehbaren Geschehnissen im Umfeld akquirierter Unternehmen und bei Konzerngesellschaften sowie bei den laufenden Kosteneinsparungsprogrammen. Die SGL Carbon übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen anzupassen oder sonst zu aktualisieren. * * *01.04.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: SGL CARBON SE Söhnleinstraße 8 65201 Wiesbaden Deutschland Telefon: +49 (0)611 6029 - 0 Fax: +49 (0)611 6029 - 101 E-Mail: investor-relations@sglcarbon.com Internet: www.sglcarbon.com ISIN: DE0007235301, DE000A2G8VX7 WKN: 723530, A2G8VX7 Indizes: Prime Standard Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1012613 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Unterschiedlicher Verlauf der beiden Geschäftsbereiche prägt das Geschäftsjahr 2019 der SGL Carbon – Konzernprognose für das Jahr 2020 bestätigt

    * Umsatzanstieg im Jahr 2019 um 4 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Euro * Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen sank um 25 Prozent auf 48 Millionen Euro; Rekordergebnis im Geschäft mit Graphitspezialitäten konnte die schwache Entwicklung im Carbonfasergeschäft nicht vollständig ausgleichen * Composites – Fibers & Materials (CFM): Konjunkturelle und strukturelle Rückgänge prägten das Ergebnis der mittelfristig strategisch weniger relevanten Marktsegmente Windenergie, Textile Fasern und Industrielle Anwendungen * Graphite Materials & Systems (GMS): Umsatz und Ergebnis erreichten Rekordniveau dank starken Wachstums der Segmente Halbleiter und Automobil * Anlassbezogene Werthaltigkeitsprüfung führte zu nicht zahlungswirksamer Wertminderung bei CFM in Höhe von rund 75 Millionen Euro im dritten Quartal * Free Cashflow deutlich verbessert * Begebung einer neuen Unternehmensanleihe und vorzeitiger Rückkauf der Wandelanleihe 2015/2020 verbesserte Fälligkeitsprofil deutlich * SGL Carbon bestätigt Prognose für Geschäftsjahr 2020: Umsatz leicht unter Vorjahr erwartet; EBIT vor Sondereinflüssen rund 10 bis 15 Prozent unter Vorjahreswert erwartet * Michael Majerus, Sprecher des Vorstands der SGL Carbon: „Die finanzielle Entwicklung im Geschäftsjahr 2019 überdeckt, dass unsere strategische Ausrichtung stimmt. Das zeigen das Wachstum und die Zunahme an gewonnenen Aufträgen und Projekten in unseren strategischen Kernmärkten. Wesentliche Treiber hier sind die Themen nachhaltige Mobilität und Energie sowie Digitalisierung. Wir erwarten daher, dass der Konzernumsatz zwischen 2020 und 2024 jährlich im Durchschnitt um einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentsatz wachsen kann.“Das abgelaufene Geschäftsjahr 2019 verlief in den beiden Geschäftsbereichen der SGL Carbon sehr unterschiedlich. Das Rekordergebnis im Geschäft mit Graphitspezialitäten konnte die schwache Entwicklung in den Marktsegmenten Windenergie, Textile Fasern und Industrielle Anwendungen im Carbonfasergeschäft nicht vollständig ausgleichen. Der Umsatz stieg um 4 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Euro. Dagegen sank das Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen um 25 Prozent auf 48 Millionen Euro.Aufgrund der anhaltenden Schwäche in den Marktsegmenten Textile Fasern und Industrielle Anwendungen entstand im Geschäftsbereich CFM ein nicht zahlungswirksamer Wertminderungsaufwand in Höhe von rund 75 Millionen Euro. Das Konzernergebnis lag daher mit minus 90 (Vorjahr: plus 41) Millionen Euro deutlich unter dem sehr guten Vorjahr. Der Konzern bestätigt seinen im Oktober 2019 veröffentlichten Konzern-Ausblick für 2020. Erwartet wird ein Konzernumsatz leicht unter dem Vorjahresniveau und ein Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen, das rund 10 bis 15 Prozent unter dem Vorjahr liegen soll. Das Konzernergebnis dürfte sich im Jahr 2020 deutlich verbessern.„Die finanzielle Entwicklung im Geschäftsjahr 2019 überdeckt, dass unsere strategische Ausrichtung stimmt. Das zeigen das Wachstum und die Zunahme an gewonnenen Aufträgen und Projekten in unseren strategischen Kernmärkten. Wesentliche Treiber hier sind die Themen nachhaltige Mobilität und Energie sowie Digitalisierung. Wir erwarten daher, dass der Konzernumsatz zwischen 2020 und 2024 jährlich im Durchschnitt um einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentsatz wachsen kann“, sagt Dr. Michael Majerus, Sprecher des Vorstands der SGL Carbon. „Wachstumstreiber im Geschäftsbereich CFM sind insbesondere die Marktsegmente Automobil, hier speziell die Elektromobilität, sowie die Luftfahrt. Im Geschäftsbereich GMS profitieren wir von den positiven Marktentwicklungen in den Bereichen Halbleiter, LED, Brennstoffzellen-komponenten sowie nachhaltige Mobilität. Mittelfristig erwarten wir auf Basis von konzernweit höheren Kapazitätsauslastungen und einem verbesserten Produktmix hin zu Anwendungen und Lösungen mit einer höheren Rendite die Erreichung unseres Konzern-Kapitalrenditeziels (ROCE) von mindestens 9 bis 10 Prozent.“Im Berichtsjahr 2019 stieg der Umsatz der fortgeführten Aktivitäten der SGL Carbon um 3,7 Prozent auf 1.086,7 (Vorjahr: 1.047,5) Millionen Euro. Der Anstieg ging vor allem auf den Geschäftsbereich GMS zurück. Das EBIT vor Sondereinflüssen verringerte sich um 25,1 Prozent auf 48,4 (Vorjahr: 64,6) Millionen Euro. Dabei konnte die schwächere Entwicklung im Berichtssegment CFM nicht durch die gute Entwicklung der GMS kompensiert werden. Entsprechend sank auch die Kapitalrendite (ROCE) auf Basis des EBIT vor Sondereinflüssen von 5,4 Prozent im Vorjahr auf nun 3,9 Prozent.Die Sondereinflüsse in Höhe von minus 82,7 Millionen Euro enthalten im Wesentlichen einen Wertminderungsaufwand im Berichtssegment CFM in Höhe von 74,7 Millionen Euro. Zudem war im Vorjahr aufgrund der Vollkonsolidierung des ehemaligen Joint Ventures mit der BMW Group (SGL ACF) eine Anpassung an den Fair Value der anteilig konsolidierten Beteiligung zum Akquisitionszeitpunkt erforderlich. Dies führte im Vorjahr zu einem positiven Sondereinfluss von 28,4 Millionen Euro. Das EBIT sank nach Sondereinflüssen auf Konzernebene auf minus 34,3 (Vorjahr: 80,9) Millionen Euro. Das Finanzergebnis sank auf minus 38,9 (Vorjahr: minus 29,6) Millionen Euro, insbesondere wegen der Zinsaufwendungen aus der im April 2019 begebenen Unternehmensanleihe und den sonstigen finanziellen Aufwendungen aus dem vorzeitigen Rückkauf der Wandelanleihe 2015/2020 im Juli 2019. Mit der Begebung der neuen Unternehmensanleihe sind die Refinanzierungsmaßnahmen im Wesentlichen abgeschlossen und das Fälligkeitsprofil der SGL Carbon hat sich deutlich verbessert. In Summe ging das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Steuern auf minus 73,2 (Vorjahr: 51,3) Millionen Euro zurück. Der Steueraufwand war durch eine Wertberichtigung von 7,4 Millionen Euro auf aktivierte latente Steuern in Großbritannien und Deutschland belastet. Nach Steuern und Minderheiten lag das Konzernergebnis bei minus 90,0 (Vorjahr: 41,3) Millionen Euro.Composites – Fibers & Materials (CFM): Umsatz leicht erhöht, Ergebnis von konjunturellen und strukturellen Rückgängen geprägtDie Umsätze des Geschäftsbereichs CFM erhöhten sich leicht um rund 2 Prozent (währungsbereinigt unverändert) auf 431,6 (Vorjahr: 422,5) Millionen Euro. Größter Treiber dieser Entwicklung war das Marktsegment Windenergie, das eine Vervielfachung seines Umsatzes aufwies. Allerdings war das Vorjahr noch vom Ausstieg aus dem ehemaligen Joint Venture mit Kümpers geprägt. Aufgrund der Verschiebung der Abrechnung eines Großauftrags in das Geschäftsjahr 2020 lag das Marktsegment Luftfahrt ebenfalls unter dem Vorjahr. Auch die Marktsegmente Textile Fasern und Industrielle Anwendungen wiesen aufgrund der schwächeren Weltwirtschaft sowie aus strukturellen Gründen Umsatzrückgänge auf. Der Umsatz im Marktsegment Automobil war wegen deutlich geringerer Abrufe im vierten Quartal bei einem Modell leicht rückläufig.Das EBIT vor Sondereinflüssen des Geschäftsbereichs CFM sank auf minus 8,3 (Vorjahr: 20,8) Millionen Euro. Ursachen sind vor allem die Verschlechterungen in den Marktsegmenten Textile Fasern und Windenergie. Das Marktsegment Textile Fasern war im ersten Halbjahr durch teure Rohstoffbestände und im zweiten Halbjahr durch widrige konjunkturelle und strukturelle Entwicklungen belastet. Die Bereiche Windenergie und Automobil konnten aufgrund des jeweils ungünstigen Produktmixes nicht zulegen. Der Ergebnisrückgang im Luftfahrtsegment geht auf die verschobene Projektabrechnung zurück. Damit lag die Kapitalrendite (ROCE) des Geschäftsbereichs CFM auf Basis des EBIT vor Sondereinflüssen bei minus 1,3 (Vorjahr: 3,2) Prozent.Im August 2019 haben sich im Geschäftsbereich CFM signifikante Abweichungen zu den Erwartungen in den Marktsegmenten Windenergie, Textile Fasern und Industrielle Anwendungen ergeben. Daher hat die SGL Carbon die Erstellung einer neuen Fünfjahresplanung beschleunigt. Für die beiden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten Carbon Fibers & Composites Materials (CF/CM) sowie Composites DE (SGL ACF) hat die SGL Carbon einen anlassbezogenen Werthaltigkeitstest durchgeführt. Der Test zeigte einen Wertminderungsbedarf bei CF/CM in Höhe von 74,7 Millionen Euro. Die erst in den letzten Jahren akquirierten Vermögenswerte der ehemaligen Gemeinschaftsunternehmen mit BMW (SGL ACF) und Benteler waren nicht von der Wertminderung betroffen. Weitere Sondereinflüsse entstanden aus der zusätzlichen Amortisation im Rahmen der Kaufpreisallokation der SGL Composites-Gesellschaften in den USA, Österreich und Deutschland in Höhe von minus 8,7 Millionen Euro. Im Vorjahr fiel ein positiver Sondereinfluss in Höhe von 28,4 Millionen Euro an. Das EBIT nach Sondereinflüssen des Geschäftsbereichs CFM reduzierte sich damit von 36,6 Millionen Euro auf minus 91,5 Millionen Euro in der Berichtsperiode.Um das Ergebnis von CFM zu verbessern, hat die SGL Carbon ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt. Es sieht unter anderem einen gezielten Abbau von rund 3 Prozent der Stellen im Geschäftsbereich CFM und einen beschleunigten Umbau von Textilproduktionslinien in Produktionslinien für Precursor für die Carbonfaserherstellung vor. Weiterhin sollen der Produktmix in den Bereichen Industrielle Anwendungen und Textile Fasern verbessert sowie selektive Preiserhöhungen durchgesetzt werden. Auch wurden zwei Herstellungslinien für Acrylfasern vorübergehend stillgelegt. Parallel will das Unternehmen die im Dezember 2019 geschlossene Entwicklungsvereinbarung mit der internationalen Chemiegruppe Solvay nutzen, um das Wachstum im hochattraktiven und hochvolumigen Luftfahrtmarkt zu beschleunigen.Graphite Materials & Systems (GMS): Rekordjahr dank starkem Wachstum bei Halbleiter und AutomobilDer Umsatz des Geschäftsbereichs GMS stieg um rund 6 Prozent (währungsbereinigt um 3  Prozent) auf ein Rekordniveau von 622,5 (Vorjahr: 589,9) Millionen Euro. Dabei haben sich die Marktsegmente sehr unterschiedlich entwickelt. Während die Umsätze mit der Halbleiter- und der Automobilindustrie stark zweistellig gewachsen sind, verblieben die Umsätze mit der Chemieindustrie, den Industriellen Anwendungen, der LED-Branche sowie dem Segment Batterie & sonstige Energie in etwa auf dem Vorjahresniveau. Wie auch in den Vorjahren hat die SGL Carbon den Umsatz mit der Solarindustrie gezielt leicht unter dem Niveau des Vorjahres begrenzt, um vorrangig unter anderem Halbleiterkunden zu bedienen.Das EBIT vor Sondereinflüssen stieg überproportional um 13 Prozent auf 85,5 (Vorjahr: 76,0) Millionen Euro. Entsprechend stieg die EBIT-Marge von 12,9 Prozent auf 13,7 Prozent. Ursache war vor allem das verbesserte Ergebnis in dem Marktsegment Halbleiter. Auch die Segmente Batterie & sonstige Energie, LED und Industrielle Anwendungen trugen zum Ergebnisanstieg bei. Das Ergebnis des Segments Automobil & Transport blieb in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, da die im ersten Halbjahr angefallenen Anlaufkosten im zweiten Halbjahr wie erwartet reduziert werden konnten. Dagegen lagen das Chemie- und das Solargeschäft leicht unter dem Vorjahresniveau. Die Kapitalrendite (ROCE) des Geschäftsbereichs GMS auf Basis des EBIT vor Sondereinflüssen lag bei 16,3 (Vorjahr: 16,5) Prozent.Aufgrund der beschleunigten Kommerzialisierung wurde das Geschäft mit Gasdiffusionsschichten für Brennstoffzellen im vierten Quartal 2019 rückwirkend zum 1. Januar 2019 von Central Innovation im Berichtssegment Corporate in das Marktsegment Batterie & sonstige Energie im Geschäftsbereich GMS umgegliedert.Corporate: Ergebnisanstieg gegenüber dem VorjahrDer Umsatz im Berichtssegment Corporate war mit 32,6 (Vorjahr: 35,1) Millionen Euro leicht rückläufig aufgrund der Umgliederung des Geschäfts mit Gasdiffusionsschichten für Brennstoffzellen in den Geschäftsbereich GMS im vierten Quartal 2019 rückwirkend zum 1. Januar 2019. Das EBIT vor Sondereinflüssen verbesserte sich deutlich auf minus 28,8 (Vorjahr: minus 32,2) Millionen Euro, obwohl das Vorjahr einen positiven Effekt in Höhe von 3,9 Millionen Euro aus einem Grundstücksverkauf beinhaltete. Trotz der höheren Ausgaben für Forschung und Entwicklung machten sich – aufgrund der stark rückläufigen Ergebnisentwicklung bei CFM und damit auch im Konzern – insbesondere geringere Aufwendungen für Management-Incentive-Pläne bemerkbar.Free Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten deutlich verbessertDer Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit der fortgeführten Aktivitäten verbesserte sich deutlich auf 61,9 (Vorjahr: 23,6) Millionen Euro. Ursache war vor allem der Abbau des Nettoumlaufvermögens. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten verringerte sich leicht auf minus 79,2 (Vorjahr: minus 82,1) Millionen Euro, wobei der Vorjahreswert unter anderem einen Mittelabfluss von 23,1 Millionen Euro aus dem Erwerb der SGL Composites-Gesellschaft in Wackersdorf enthielt. Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen erhöhten sich erwartungsgemäß auf 95,1 (Vorjahr: 78,1) Millionen Euro. Insgesamt verbesserte sich der Free Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten deutlich auf minus 17,3 (Vorjahr: minus 58,5) Millionen Euro.Die Bilanzsumme der SGL Carbon lag zum Jahresende 2019 bei 1.504,8 (31. Dezember 2018: 1.585,1) Millionen Euro. Das Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens ist per Ende Dezember deutlich auf 418,6 (31. Dezember 2018: 531,6) Millionen Euro gesunken. Daraus errechnet sich eine Eigenkapitalquote von 27,8 Prozent (31. Dezember 2018: 33,5 Prozent). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Wertminderung von CFM und aus der erfolgsneutralen Anpassung der Zinsen für Pensionsrückstellungen an das niedrige Zinsumfeld in Deutschland und in den USA. Die Nettofinanzschulden lagen mit 288,5 Millionen Euro innerhalb der prognostizierten Bandbreite von unter 300 Millionen Euro.Konzern-Prognose für 2020 bestätigt: Veränderungen in der Lieferkette im Lithium-Ionen-Batteriegeschäft bei GMS führen zu temporärer Delle; Konzernumsatz voraussichtlich leicht rückläufig und Konzern-EBIT 10 bis 15 Prozent unter VorjahrDas Geschäftsjahr 2020 wird von der eher verhalten erwarteten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und anhaltenden geopolitischen Risiken geprägt sein. Die Auswirkungen des jüngst ausgebrochenen Coronavirus auf globale Lieferketten sind derzeit nicht abschätzbar. Im Geschäft mit Lithium-Ionen-Batterien erwartet die SGL Carbon im Jahr 2020 eine temporäre Delle im Wachstumspfad aufgrund von Veränderungen in der Lieferkette, der mittelfristig durch Produktweiterentwicklungen, neue Kunden und dem erwarteten starken Wachstum im Geschäft mit Brennstoffzellenkomponenten wieder aufgenommen werden wird. Das Unternehmen bestätigt dennoch die bereits im Oktober 2019 getroffenen ersten Aussagen zum laufenden Geschäftsjahr. Demnach wird weiterhin ein leichter Rückgang im Konzernumsatz sowie ein Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen, das 10 bis 15 Prozent unter dem Niveau aus 2019 liegen sollte, erwartet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahr begünstigt war durch niedrigere Aufwendungen für Management-Incentive-Pläne aufgrund der rückläufigen Entwicklung im Geschäftsbereich CFM und somit auch im Konzern.Nach einem Konzern-Jahresfehlbetrag von rund 90 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2019 – der primär auf Wertminderungen bei CFM und bei aktivierten latenten Steuern zurückzuführen ist – dürfte sich das Konzernergebnis im Jahr 2020 deutlich verbessern und nur noch niedrig zweistellig negativ werden.Nach rund 95 Millionen Euro im Vorjahr werden die Investitionsausgaben im laufenden Jahr auf 70 Millionen bis 80 Millionen Euro und damit in etwa auf dem Niveau der Abschreibungen begrenzt. Hintergrund hierfür ist zum einen die Verlagerung von geplanten Investitionen von dem kapitalintensiven Geschäft mit Anodenmaterialen für Lithium-Ionen-Batterien hin zu dem weniger kapitalintensiven Ausbau der Aktivitäten für Brennstoffzellen. Zum anderen will die SGL Carbon ein konservatives Free-Cashflow-Management betreiben angesichts des antizipierten Rückgangs im Konzern-EBIT. Im Geschäftsbereich GMS liegt der Investitionsschwerpunkt auf den Marktsegmenten Batterie & sonstige Energie (Brennstoffzellenkomponenten) sowie Halbleiter und LED. Fokus der Investitionen im Berichtssegment CFM liegt zum einen auf dem Marktsegment Automobil (vor allem zur Ausführung der neuen Aufträge für Batteriekästen und Blattfedern). Darüber hinaus wird das Unternehmen weiter in die Umstellung von textilen Acrylfaserlinien auf PAN-Precursor zur Versorgung seiner Carbonfaser-Produktion investieren.Die strategischen Geschäftspläne der operativen Geschäftseinheiten bestimmen den Finanzierungsbedarf des Konzerns. Dieser wird jährlich anhand der neuen Planungen überprüft. Die soliden Bilanzrelationen, der zur Verfügung stehende Finanzierungsrahmen sowie der operative Cashflow gewährleisten die Abdeckung des für 2020 erwarteten Liquiditätsbedarfs. Die Erhöhung der Nettofinanzschulden zum Jahresende 2020 um einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag im Vergleich zum Jahresende 2019 ist weitgehend zurückzuführen auf die Zahlung des Kaufpreises für die SGL Composites USA (Carbonfaserwerk des ehemaligen Gemeinschaftsunternehmens mit BMW in Moses Lake, Washington, USA) in Höhe von 62 Millionen US-Dollar.Prognose CFM: Stabiler Umsatz und leicht positives EBIT erwartetDie Umsatzentwicklung im Geschäftsbereich Composites – Fibers & Materials (CFM) wird geprägt sein von den Ergebnisverbesserungsmaßnahmen im Marktsegment Textile Fasern, in dem ein um etwa ein Viertel rückläufiger Umsatz erwartet wird, da eine Linie auf Precursor für die Carbonfaserproduktion umgerüstet und aus Kostengründen zwei Linien temporär stillgelegt wurden. Dagegen sollte das Luftfahrtsegment auch wegen der Verschiebung einer Auftragsabrechnung von 2019 nach 2020 seinen Umsatz deutlich steigern können. Nach dem starken Wachstum im vergangenen Geschäftsjahr dürften sich die Umsätze mit der Windenergieindustrie sowohl preis- als auch mengenbedingt erneut erhöhen. Die Industriellen Anwendungen sollten ebenfalls ein Wachstum aufzeigen. Die Umsätze mit der Automobilindustrie werden in etwa auf Vorjahresniveau erwartet, da sich die neu gewonnenen Projekte erst sukzessiv auswirken werden.Insgesamt erwartet die SGL Carbon für den Geschäftsbereich CFM einen stabilen Umsatz in etwa auf Vorjahresjahresniveau. Vor allem dank der im letzten Jahr eingeleiteten umfangreichen Ergebnisverbesserungsmaßnahmen, aber auch aufgrund von selektiven Preiserhöhungen wird in diesem Geschäftsbereich ein Turnaround und somit ein leicht positives EBIT vor Sondereinflüssen erwartet.Prognose GMS: Leichter Umsatzrückgang avisiert; bereinigt um die Entwicklung im Geschäft mit Lithium-Ionen Batterien bei Batterie & sonstige Energie verbessertes Ergebnis erwartetDer Geschäftsbereich Graphite Materials & Systems (GMS) hat im Geschäftsjahr 2019 Rekordwerte in Umsatz und EBIT erzielt. Diese sehr gute Entwicklung wird sich aus heutiger Sicht im Jahr 2020 nicht fortsetzen, da Veränderungen in der Lieferkette im Lithium-Ionen-Batteriegeschäft einen temporären Rückgang im Marktsegment Batterie & sonstige Energie verursachen. Dieser Rückgang ist allerdings nur von kurzfristiger Natur, da das sehr starke Wachstum im Geschäft mit Brennstoffzellenkomponenten, das heute noch eine untergeordnete Bedeutung hat, dem Segment wieder zu Wachstum verhelfen wird. Ferner entwickelt das Unternehmen sein Anodenmaterial technologisch weiter, um neue Kunden und Märkte zu erschließen mit besonderem Fokus auf die zahlreichen Batterieprojekte in der EU.Vor allem aufgrund des Rückgangs im Geschäft mit Anodenmaterialen erwartet die SGL Carbon einen Rückgang im Umsatz des Berichtssegments GMS im hohen einstelligen Prozentbereich. Bereinigt um die Entwicklung bei Batterie & sonstige Energie sollte GMS trotz gedämpfter globaler Konjunkturaussichten seinen Umsatz in etwa auf Vorjahresniveau halten können. Der geplante Rückgang im Marktsegment Industrielle Anwendungen dürfte dank weiteren Wachstums bei Halbleitern weitgehend kompensiert werden. Analog zum Umsatz wird sich auch das Ergebnis im Geschäftsbereich GMS entwickeln. Ausschließlich wegen der oben beschriebenen Entwicklung im Marktsegment Batterie & sonstige Energie wird ein deutlicher Rückgang im EBIT vor Sondereinflüssen um circa 20 Prozent erwartet. Bereinigt um die Entwicklung im Geschäft mit Anodenmaterialien würde sich das EBIT vor Sondereinflüssen verbessern. Insgesamt wird GMS eine EBIT-Marge (vor Sondereinflüssen) von deutlich über 10 Prozent erreichen und damit erneut untermauern, dass sein Geschäftsmodell auch in einem sich abschwächenden weltwirtschaftlichen Umfeld stabil ist.Wichtige Kennzahlen der SGL Carbon (in Millionen Euro) 20192018Veränderung Umsatzerlöse1.086,71.047,53,7 % Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) vor Sondereinflüssen120,0127,2-5,7 % Betriebsergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen48,464,6-25,1 % Umsatzrendite (EBIT-Marge) 1)4,5 %6,2 %-1,7 %-Punkte Kapitalrendite (ROCEEBIT) 2)3,9 %5,4 %-1,5 %-Punkte Betriebsergebnis (EBIT)-34,380,9>-100 % Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten-89,950,3>-100 % Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten nach Ertragssteuern-0,1-9,098,9 % Konzernergebnis-90,041,3>-100 % Ergebnis je Aktie – fortgeführte Aktivitäten, unverwässert und verwässert (in €) 3)-0,740,41>-100% Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen-95,1-78,1-21,8 % Free Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten-17,3-58,570,4 %   31\. Dez. 201931\. Dez. 2018Veränderung Bilanzsumme1.504,81.585,1-5,1 % Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens418,6531,6-21,3 % Nettofinanzschulden 4)288,5242,219,1 % Verschuldungsgrad (Gearing) 5)0,690,46– Eigenkapitalquote 6)27,8 %33,5 %-5,7 %-Punkte Mitarbeiter5.1275.0311,9 % 1 EBIT vor Sondereinflüssen zu Umsatz 2 Ergebnis aus Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen zu durchschnittlich gebundenem Kapital (Summe von Geschäftswert, sonstigen immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen, At-Equity bilanzierte Beteiligungen und Nettoumlaufvermögen) 3 Bezogen auf eine durchschnittliche Zahl von 122,3 Millionen Aktien (Vorjahr: 122,3 Millionen Aktien) 4 Finanzschulden (nominal) abzüglich liquider Mittel 5 Nettofinanzschulden zu Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens 6 Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens zu Bilanzsumme Über SGL CarbonDie SGL Carbon ist ein technologiebasiertes und weltweit führendes Unternehmen bei der Entwicklung und Herstellung von kohlenstoffbasierten Lösungen. Ihre hochwertigen Materialien und Produkte aus Spezialgraphit und Verbundwerkstoffen kommen in zukunftsbestimmenden Industriebranchen zum Einsatz: Automobil, Luft- und Raumfahrt, Halbleitertechnik, Solar- und Windenergie, LED sowie bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien und anderen Energiespeichersystemen. Darüber hinaus entwickeln wir Lösungen für die Bereiche Chemie und Industrielle Anwendungen.Im Jahr 2019 erzielte die SGL Carbon SE einen Umsatz von rund 1,1 Milliarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt rund 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 31 Standorten in Europa, Nordamerika und Asien.Materialien, Produkte und Lösungen der SGL Carbon sind in die großen Zukunftsthemen eingebunden: nachhaltige Mobilität, neue Energien und branchenübergreifende Digitalisierung. Weiterentwicklungen in diesen Bereichen erfordern intelligentere, miteinander vernetzte, effizientere und nachhaltige Lösungen. Hier setzt die unternehmerische Vision der SGL Carbon an: einen Beitrag zu leisten zu einer smarteren Welt.Weitere Informationen zur SGL Carbon sind unter www.sglcarbon.com/presse zu finden.Wichtiger Hinweis:Soweit unsere Pressemitteilung in die Zukunft gerichtete Aussagen enthält, beruhen sie auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen und unseren aktuellen Prognosen und Annahmen. Naturgemäß sind zukunftsgerichtete Aussagen mit bekannten wie auch unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Einschätzungen abweichen können. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Dazu zählen z. B. nicht vorhersehbare Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Umfeld unserer Hauptkundenindustrien, der Wettbewerbssituation, der Zins- und Währungsentwicklungen, technologischer Entwicklungen sowie sonstiger Risiken und Unwägbarkeiten. Weitere Risiken sehen wir u. a. in Preisentwicklungen, nicht vorhersehbaren Geschehnissen im Umfeld akquirierter Unternehmen und bei Konzerngesellschaften sowie bei den laufenden Kosteneinsparungsprogrammen. Die SGL Carbon übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen anzupassen oder sonst zu aktualisieren.SGL Carbon SE Corporate Communications Andreas Pütz – Vice President Corporate Communications and Marketing Söhnleinstraße 8 65201 Wiesbaden/GermanyTelefon +49 611 6029-100 Telefax +49 611 6029-101 presse@sglcarbon.com www.sglcarbon.com Investor Relations Raj Junginger – Head of Investor Relations Söhnleinstrasse 8 65201 Wiesbaden/GermanyTelefon +49 611 6029-103 Telefax +49 611 6029-101 investor.relations@sglcarbon.com www.sglcarbon.com LinkedIn  Facebook  Twitter

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    SGL CARBON SE: Dr. Torsten Derr wird neuer Vorstandsvorsitzender der SGL Carbon SE

    SGL CARBON SE / Schlagwort(e): Personalie SGL CARBON SE: Dr. Torsten Derr wird neuer Vorstandsvorsitzender der SGL Carbon SE 10.02.2020 / 10:29 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *Dr. Torsten Derr wird neuer Vorstandsvorsitzender der SGL Carbon SE Wiesbaden, 10. Februar 2020. Der Aufsichtsrat der SGL Carbon SE hat heute Herrn Dr. Torsten Derr mit Wirkung zum 1. Juli 2020 für die Dauer von fünf Jahren zum Vorsitzenden des Vorstands der SGL Carbon SE bestellt. Damit tritt Herr Dr. Derr die Nachfolge von Herrn Dr. Jürgen Köhler an, der zum 31. August 2019 von seinem Amt als Vorstandsvorsitzender des Unternehmens zurückgetreten war. Herr Dr. Derr ist seit 2016 Geschäftsführer der SALTIGO GmbH, Leverkusen, einem Tochterunternehmen der LANXESS AG. Nach seinem Studium der Chemie und seiner Promotion an der Universität Bremen begann er 1997 seine berufliche Laufbahn bei der Bayer AG, ab 2003 bei der LANXESS AG. Hier war er als Vizepräsident für Kunststoffzwischen-produkte, Leiter der Geschäftsbereiche Materialschutz und EPDM-Elastomere und in verschiedenen anderen leitenden Funktionen tätig, unter anderem als Leiter Commercial & Supply Chain Excellence & Chief Commercial Officer der LANXESS AG. Herr Dr. Derr ist 50 Jahre alt und verheiratet. * * *Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung: Wichtiger Hinweis: Soweit unsere Pressemitteilung in die Zukunft gerichtete Aussagen enthält, beruhen sie auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen und unseren aktuellen Prognosen und Annahmen. Naturgemäß sind zukunftsgerichtete Aussagen mit bekannten wie auch unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Einschätzungen abweichen können. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Dazu zählen z. B. nicht vorhersehbare Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Umfeld unserer Hauptkundenindustrien, der Wettbewerbssituation, der Zins- und Währungsentwicklungen, technologischer Entwicklungen sowie sonstiger Risiken und Unwägbarkeiten. Weitere Risiken sehen wir u. a. in Preisentwicklungen, nicht vorhersehbaren Geschehnissen im Umfeld akquirierter Unternehmen und bei Konzerngesellschaften sowie bei den laufenden Kosteneinsparungsprogrammen. Die SGL Carbon übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen anzupassen oder sonst zu aktualisieren. * * *10.02.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: SGL CARBON SE Söhnleinstraße 8 65201 Wiesbaden Deutschland Telefon: +49 (0)611 6029 - 0 Fax: +49 (0)611 6029 - 101 E-Mail: investor-relations@sglcarbon.com Internet: www.sglcarbon.com ISIN: DE0007235301, DE000A2G8VX7 WKN: 723530, A2G8VX7 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 971483 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    SGL Carbon erhöht Konzernumsatz nach neun Monaten und erzielt auf vergleichbarer Basis EBIT auf Vorjahresniveau

    * Konzernumsatz steigt gegenüber Vorjahresperiode um rund 6 Prozent auf 832 Millionen Euro dank organischen Wachstums in den Marktsegmenten Digitalisierung, Energie und Chemie * Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen bei rund 54 Millionen Euro; bereinigt um positiven Einmaleffekt im Vorjahr damit in etwa auf Niveau des Vorjahres * Geschäftsbereich Composites – Fibers & Materials (CFM) im dritten Quartal deutlich von den schwachen Entwicklungen bei Textilen Fasern, Windenergie und Industriellen Anwendungen gekennzeichnet; Graphite Materials & Systems (GMS) besser als erwartet auf sehr gutem Niveau des Vorquartals und damit insgesamt in 9M/2019 auf historischem Rekordniveau * Free Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten in den ersten neun Monaten deutlich verbessert * Anlassbezogene Werthaltigkeitsprüfung führt zu nicht zahlungswirksamer Wertminderung bei CFM in Höhe von rund 75 Millionen Euro im dritten Quartal * Revidierte Prognose vom 25. Oktober 2019: EBIT vor Sondereinflüssen bei CFM im negativen mittleren bis hohen einstelligen Millionen-Euro-Betrag und für den Konzern bei 45 bis 50 Millionen Euro erwartet * Umfangreiches Maßnahmenpaket zur Verbesserung des Ergebnisses von CFM beschlossen * Michael Majerus, Sprecher des Vorstands der SGL Carbon: „Die strukturellen Wachstumstreiber in den für uns strategisch relevanten Märkten sind intakt. Unsere Maßnahmen zur Verbesserung des Ergebnisses der CFM setzen wir konsequent um.“Im dritten Quartal 2019 haben sich die beiden Geschäftsbereiche der SGL Carbon sehr unterschiedlich entwickelt. Während Graphite Materials & Systems (GMS) besser als erwartet abschnitt, verschlechterte sich Composites – Fibers & Materials (CFM) deutlich gegenüber den beiden Vorquartalen. Der Grund ist die schwächere Entwicklung in den Marktsegmenten Textile Fasern und Industrielle Anwendungen. Insgesamt stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten um rund 6 Prozent auf 832 Millionen Euro. Bereinigt um einen positiven Einmaleffekt im Vorjahr lag das Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen nach neun Monaten mit rund 54 Millionen Euro in etwa auf Höhe des Vorjahres.In seiner Adhoc-Mitteilung vom 25. Oktober 2019 hat das Unternehmen seine Prognose für das EBIT vor Sondereinflüssen für CFM auf einen negativen mittleren bis hohen einstelligen Millionen-Euro-Betrag nach unten revidiert. Für den Konzern wird nun ein EBIT vor Sondereinflüssen von 45 bis 50 Millionen Euro erwartet. Aufgrund der niedrigen Ausgangsbasis für 2019 sowie der anhaltenden Schwäche in den Marktsegmenten Textile Fasern und Industrielle Anwendungen im Geschäftsbereich CFM wurde ein nicht zahlungswirksamer Wertminderungsaufwand von rund 75 Millionen Euro im dritten Quartal 2019 gebucht. Die erst in den letzten Jahren akquirierten Anlagevermögen der ehemaligen Gemeinschaftsunternehmen mit BMW und Benteler sind von der Wertminderung nicht betroffen. Im Zusammenhang mit der Wertminderung bei CFM war zudem eine Wertberichtigung auf aktivierte latente Steuern von 7,4 Millionen Euro notwendig. Vor diesem Hintergrund wird für das Geschäftsjahr 2019 nun ein Konzernergebnis von etwa minus 100 Millionen Euro erwartet.Um das Ergebnis von CFM zu verbessern, hat die SGL Carbon ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt. Es sieht unter anderem einen gezielten Abbau von rund 3 Prozent der Stellen im Geschäftsbereich CFM und einen beschleunigten Umbau von Textilproduktionslinien in Produktionslinien für Precursor für die Carbonfaserherstellung vor. Weiterhin sollen der Produktmix in den Bereichen Industrielle Anwendungen und Textile Fasern verbessert sowie selektive Preiserhöhungen durchgesetzt werden. Zudem plant das Unternehmen, den Ausbau des Luftfahrtgeschäfts zu beschleunigen.„Das Wachstum in unseren Kernmärkten zeigt, dass unsere strategische Stoßrichtung stimmt“, sagt Dr. Michael Majerus, Sprecher des Vorstands der SGL Carbon. „Im Geschäft mit Spezialgraphiten haben wir Umsatz und Ertrag gesteigert und besser als erwartet abgeschnitten. Im Geschäftsbereich CFM sind die strukturellen Wachstumstreiber in den für uns strategisch relevanten Märkten intakt. Im Bereich Automobil sehen wir eine steigende Zahl von Verbundwerkstoffprojekten, die speziell durch die Elektromobilität getrieben sind. Den Ausbau des höhermargigen Luftfahrtgeschäfts werden wir forcieren. Unser Maßnahmenpaket zur Verbesserung des Ergebnisses des Geschäftsbereichs CFM setzen wir konsequent um.“ Im Dreivierteljahr per Ende September 2019 erzielte die SGL Carbon einen Umsatz von 832,4 (Vorjahr: 786,3) Millionen Euro und damit ein Plus von 5,9 Prozent. Der Anstieg ging vor allem auf höhere Auslieferungen und auf Preissteigerungen im Geschäftsbereich GMS zurück. Das EBIT vor Sondereinflüssen sank zwar um 8,4 Prozent auf 54,2 (Vorjahr: 59,2) Millionen Euro, allerdings enthielt der Vorjahresbetrag einen Ertrag von 3,9 Millionen Euro aus einem Grundstücksverkauf. Um diesen Effekt bereinigt hat sich das EBIT vor Sondereinflüssen nahezu auf Vorjahresniveau stabilisiert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der deutliche Ergebnisrückgang im Geschäftsbereich CFM nahezu vollständig durch die operativen Ergebnisverbesserungen im Geschäftsbereich GMS und Corporate kompensiert wurde. Die Kapitalrendite (ROCE) auf Basis des EBIT vor Sondereinflüssen lag nach neun Monaten bei 4,7 Prozent (Vorjahr: 6,1 Prozent). Die Sondereinflüsse in Höhe von minus 81,0 Millionen Euro enthalten im Wesentlichen den Wertminderungsaufwand im Berichtssegment CFM in Höhe von 74,7 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten des Vorjahres war aus dem Übergang auf die Vollkonsolidierung des ehemaligen Joint Ventures mit der BMW Group (SGL ACF) eine Anpassung an den Fair Value der anteilig konsolidierten Beteiligung zum Akquisitionszeitpunkt erforderlich. Dies führte in der Vorjahresperiode zu einem positiven Sondereinfluss von 28,4 Millionen Euro. Damit sank das EBIT nach Sondereinflüssen gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 79,7 Millionen Euro auf minus 26,8 Millionen Euro. Das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Steuern ging ebenfalls deutlich von 58,4 Millionen Euro auf minus 59,4 Millionen Euro zurück. Nach Steuern und Minderheitenanteilen lag das Konzernergebnis bei minus 74,5 (Vorjahr: 47,7) Millionen Euro.Composites – Fibers & Materials (CFM): Umsatz etwa auf Vorjahresniveau; Ergebnisverschlechterung vor allem aufgrund der Schwäche in den Marktsegmenten Textile Fasern und Industrielle Anwendungen Die Umsätze des Geschäftsbereichs CFM verblieben nach neun Monaten 2019 mit 328,6 Millionen Euro erwartungsgemäß etwa auf dem Vorjahresniveau (währungsbereinigt: plus 1 Prozent). Das starke Wachstum im Marktsegment Windenergie gegenüber dem schwachen Vorjahr verstärkte sich im dritten Quartal. Der Umsatz im Marktsegment Automobil verblieb nahezu auf Vorjahresniveau, während sich die Marktsegmente Textile Fasern und Industrielle Anwendungen wegen der schwächeren Weltwirtschaft sowie aus strukturellen Gründen rückläufig entwickelten. Aufgrund der unterschiedlichen zeitlichen Verteilung der Projektabrechnungen lag auch das Marktsegment Luftfahrt unter Vorjahr.Das EBIT vor Sondereinflüssen des Geschäftsbereichs CFM sank im dritten Quartal 2019 gegenüber den beiden Vorquartalen signifikant. Ursache sind vor allem die Verschlechterungen in den Marktsegmenten Textile Fasern, Windenergie und Industrielle Anwendungen. Im Bereich der Windenergie sank das Ergebnis in den ersten neun Monaten 2019 deutlich aufgrund des ungünstigen Produktmixes. Das Ergebnis im Bereich der Textilen Fasern hat sich nach einer vorübergehenden Stabilisierung im zweiten Quartal deutlich verschlechtert. Das liegt zum einen an der weiterhin schwachen Nachfrage nach Acrylfasern infolge des konjunkturellen Umfelds, zum anderen sind viele Anwender nachhaltig auf Polyester umgestiegen. Daher lag das EBIT vor Sondereinflüssen in den ersten neun Monaten 2019 mit minus 1,8 Millionen Euro deutlich unter der vergleichbaren Vorjahresperiode von 20,9 Millionen Euro. Die Kapitalrendite (ROCE) des Geschäftsbereichs CFM auf Basis des EBIT vor Sondereinflüssen lag bei minus 0,3 (Vorjahr: 4,6) Prozent.Wegen der signifikanten Abweichungen zu den Erwartungen für den Geschäftsbereich CFM, die sich im August 2019 ergeben haben, hat die SGL Carbon die Erstellung der neuen Fünfjahresplanung beschleunigt. Vor allem aufgrund der niedrigeren Ausgangsbasis für 2019 und der anhaltenden Schwäche bei Textilen Fasern und Industriellen Anwendungen, hat das Unternehmen einen anlassbezogenen Werthaltigkeitstest durchgeführt, der einen teilweisen Wertminderungsbedarf in Höhe von 74,7 Millionen Euro ergab. Dieser betraf ausschließlich die zahlungsmittelgenerierende Einheit CF/CM (Carbon Fibers/Composite Materials) und wurde im dritten Quartal 2019 gebucht. Hinzu kamen Sondereinflüsse in Höhe von minus 6,5 Millionen Euro aus der zusätzlichen Amortisation im Rahmen der Kaufpreisallokation der SGL Composites-Gesellschaften. Weiterhin entfiel ein positiver Sondereinfluss in Höhe von 28,4 Millionen Euro aus dem Vorjahr. Das EBIT nach Sondereinflüssen reduzierte sich damit von 39,0 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2018 auf minus 82,8 Millionen Euro in der Berichtsperiode.Graphite Materials & Systems (GMS): Umsatz steigt um fast 8 Prozent; EBIT vor Sondereinflüssen wächst überproportional auf historischen Rekordwert Der Umsatz des Geschäftsbereichs GMS lag in den ersten neun Monaten 2019 mit 471,3 Millionen Euro rund 8 Prozent (währungsbereinigt rund 6 Prozent) über dem Niveau des Vorjahres. Haupttreiber dieser starken Entwicklung war das Segment Automobil & Transport, das überdurchschnittlich wuchs und seinen Umsatz um mehr als 30 Prozent erhöhte. Auch die Marktsegmente Halbleiter und LED haben ihre Umsätze prozentual deutlich zweistellig gesteigert. Leichtes Wachstum verzeichneten die Segmente Industrielle Anwendungen und Chemie. Im Segment Batterie & sonstige Energie verblieb der Umsatz erwartungsgemäß unter dem Vorjahresniveau. Der Umsatz im Solarbereich wurde erneut unter das Vorjahresniveau begrenzt, um Halbleiter- und LED-Kunden bevorzugt zu bedienen. Insgesamt stieg das EBIT vor Sondereinflüssen in den ersten neun Monaten 2019 überproportional um 19 Prozent auf 70,9 (Vorjahr: 59,5) Millionen Euro. Entsprechend stieg die EBIT-Marge von 13,6 Prozent auf 15 Prozent dank des verbesserten Ergebnisses in den Marktsegmenten Halbleiter, LED, Chemie und Industrielle Anwendungen. Einzig das Solargeschäft lag leicht unter dem Vorjahresniveau. Die Kapitalrendite (ROCE) des Geschäftsbereichs GMS auf Basis des EBIT vor Sondereinflüssen lag bei 16,9 (Vorjahr: 16,0) Prozent.Corporate: Geschäft mit Komponenten für Brennstoffzellen treibt das Umsatzwachstum; Ergebnis verbessertDer Umsatz im Berichtssegment Corporate hat sich in den ersten neun Monaten 2019 um 27 Prozent (kein Währungseffekt) auf 32,5 (Vorjahr: 25,6) Millionen Euro verbessert. Der wesentliche Grund waren die deutlich höheren Umsätze im Marktsegment Energie, vor allem durch höhere Umsätze der zentralen Entwicklungsabteilung (Central Innovation) mit Komponenten für Brennstoffzellen. Das EBIT vor Sondereinflüssen hat sich deutlich auf minus 14,9 (Vorjahr: minus 21,2) Millionen Euro verbessert, obwohl das Vorjahr einen positiven Effekt in Höhe von 3,9 Millionen Euro aus einem Grundstücksverkauf beinhaltete. Neben den höheren Umsätzen mit Komponenten für Brennstoffzellen machten sich – aufgrund der stark rückläufigen Ergebnisentwicklung bei CFM und damit auch im Konzern – geringere Aufwendungen für Management-Incentive-Pläne bemerkbar.Free Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten erneut deutlich verbessertDer Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit der fortgeführten Aktivitäten verbesserte sich in den ersten neun Monaten 2019 deutlich auf 29,9 (Vorjahr: 7,6) Millionen Euro. Ursache war vor allem der reduzierte Aufbau des Nettoumlaufvermögens. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten lag bei minus 39,5 Millionen Euro gegenüber minus 47,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wobei der Vorjahreswert unter anderem einen Mittelabfluss von 23,1 Millionen Euro aus dem Erwerb der SGL Composites-Gesellschaft in Wackersdorf enthielt. Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen erhöhten sich erwartungsgemäß deutlich um 31 Prozent auf 50,7 (Vorjahr: 38,7) Millionen Euro. Insgesamt verbesserte sich der Free Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten deutlich auf minus 9,6 (Vorjahr: minus 39,9) Millionen Euro.Per 30. September 2019 summierte sich die Bilanzsumme der SGL Carbon auf 1.539,7 (31. Dezember 2018: 1.585,1) Millionen Euro. Das Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens ist per Ende September deutlich auf 409,4 (31. Dezember 2018: 531,6) Millionen Euro gesunken. Daraus errechnet sich eine Eigenkapitalquote von 26,6 Prozent (31. Dezember 2018: 33,5 Prozent). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem durch die Wertminderung geprägten Konzernergebnis von minus 74,5 Millionen Euro und aus der erfolgsneutralen Anpassung der Zinsen für Pensionsrückstellungen an das niedrige Zinsumfeld in Deutschland und in den USA. Dem standen positive Währungseffekte gegenüber.Revidierte Prognose vom 25. Oktober 2019Das Geschäftsjahr 2018 war geprägt von positiven Effekten aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 sowie von positiven Sondereinflüssen aus der Vollkonsolidierung der ehemaligen SGL ACF. Diese beeinflussen aufgrund der hohen Ausgangsbasis die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Darüber hinaus nimmt die SGL Carbon Berichte über eine sich weltweit abkühlende gesamtwirtschaftliche Entwicklung zur Kenntnis. Dennoch geht das Unternehmen unverändert von einem mittleren einstelligen prozentualen Anstieg im Konzernumsatz 2019 aus, der vor allem mengengetrieben ist.Wie am 25. Oktober 2019 berichtet, wird sich die Schwäche in den Marktsegmenten Textile Fasern und Industrielle Anwendungen im Berichtssegment CFM auch im Schlussquartal 2019 fortsetzen. Daher erwartet die SGL Carbon nun ein Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen in der Größenordnung von 45 bis 50 Millionen Euro.Die Wertminderung in Höhe von ca. 75 Millionen Euro ist die Hauptursache für die Verschlechterung im Konzernergebnis, das nun mit rund minus 100 Millionen Euro erwartet wird (bisherige Prognose: Konzernergebnis in Höhe eines negativen hohen einstelligen Millionen-Euro-Betrags). Der Konzern-Jahresüberschuss von rund 41 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2018 wurde durch einen nicht zahlungswirksamen positiven Sondereffekt in Höhe von rund 28 Millionen Euro aus der Vollkonsolidierung von SGL ACF begünstigt.Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet die SGL Carbon unverändert ein Investitionsbudget von rund 100 Millionen Euro nach 78 Millionen Euro im Vorjahr. Die Nettofinanzschulden zum Jahresende 2019 sollten sich unverändert um einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag gegenüber dem Jahresende 2018 erhöhen. Die Gründe sind vor allem höhere Investitionen sowie gestiegene Zinsaufwendungen. Allerdings ist aufgrund der Ergebnisverschlechterung bei CFM das Risiko dieser Nicht-Zielerreichung gestiegen.Mit der Begebung der Wandelanleihe 2018/2023 im September 2018, der Unternehmensanleihe 2019/2024 im April 2019 sowie dem im Januar 2019 abgeschlossenen syndizierten Kredit über 175 Millionen Euro (der weiterhin nicht gezogen ist), ist die SGL Carbon bis 2023 im Hinblick auf bestehende Finanzverbindlichkeiten durchfinanziert.Prognose CFM: Leichter Umsatzanstieg bei negativem EBIT vor Sondereinflüssen erwartet; Verbesserungsmaßnahmen werden voraussichtlich erst 2020 wesentlich zum Ergebnis beitragenDie SGL Carbon erwartet im Berichtssegment CFM einen leichten Umsatzanstieg im Gesamtjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr, der hauptsächlich durch das Marktsegment Windenergie getrieben wird.Die Marktsegmente Textile Fasern und Industrielle Anwendungen entwickeln sich deutlich schwächer als ursprünglich erwartet. Trotz des starken Wachstums im Marktsegment Windenergie wird aufgrund des verschlechterten Produktmixes auch hier ein stark rückläufiges Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr erwartet. In der Folge erwartet die SGL Carbon im Geschäftsjahr 2019 nur noch ein EBIT vor Sondereinflüssen in Höhe eines negativen mittleren bis hohen einstelligen Millionen-Euro-Betrags. Die vor allem in den Marktsegmenten Textile Fasern und Industrielle Anwendungen eingeleiteten Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung werden voraussichtlich erst im nächsten Jahr wesentlich zum Ergebnis beitragen.Prognose GMS: Umsatz und EBIT vor Sondereinflüssen voraussichtlich leicht über dem Vorjahr; Entwicklung bestätigt robustes Geschäftsmodell auch in einem schwächeren wirtschaftlichen UmfeldIm Vorjahr waren sowohl Umsatz als auch EBIT vor Sondereinflüssen im Berichtssegment GMS stark positiv von der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 beeinflusst. Dennoch erwartet die SGL Carbon nun im Gesamtjahr 2019 eine leichte Steigerung bei beiden Kennzahlen aufgrund der sehr guten Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten 2019, obwohl das Unternehmen für das Schlussquartal 2019 eine Abschwächung erwartet. Hier plant die SGL Carbon weiterhin weniger Menge sowie einen gezielten Bestandsabbau, die zu einer geringeren Fixkostenabsorption führen, aber den Free Cashflow verbessern.GMS sollte daher die Ziel-EBIT-Marge (vor Sondereinflüssen) von 12 Prozent erneut übertreffen und damit untermauern, dass dieses Geschäftsmodell auch in einem abschwächenden weltwirtschaftlichen Umfeld robust ist.Wichtige Kennzahlen der SGL Carbon (in Millionen Euro) Dreivierteljahr 2019Dreivierteljahr 2018Veränderung Umsatzerlöse832,4786,35,9 % Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) vor Sondereinflüssen107,2105,71,4 % Betriebsergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen54,259,2-8,4 % Umsatzrendite (EBIT-Marge) 1)6,5 %7,5 %-1,0 %-Punkt Kapitalrendite (ROCEEBIT) 2)4,7 %6,1 %-1,4 %-Punkte Betriebsergebnis (EBIT)-26,879,7>-100 % Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten-74,152,0>-100 % Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten nach Ertragssteuern-0,1-4,097,5 % Konzernergebnis-74,547,7>-100% Ergebnis je Aktie – fortgeführte Aktivitäten, unverwässert und verwässert (in €) 3)-0,610,42>-100% Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen-50,7-38,7-31,0 % Free Cashflow (aus fortgeführten Aktivitäten)-9,6-39,976,0 %   30\. Sept. 201931\. Dez. 2018Veränderung Bilanzsumme1.539,71.585,1-2,9 % Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens409,4531,6-23,0 % Nettofinanzschulden 4)279,5242,215,4 % Verschuldungsgrad (Gearing) 5)0,680,46- Eigenkapitalquote 6)26,6 %33,5 %-6,9 %-Punkte Mitarbeiter5.1555.0312,5 % 1 EBIT vor Sondereinflüssen zu Umsatz 2 Ergebnis aus Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen zu durchschnittlich gebundenem Kapital – fortgeführte Aktivitäten (Summe aus Geschäftswert, sonstigen immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen, At-Equity bilanzierte Beteiligungen und Nettoumlaufvermögen) 3 Bezogen auf eine durchschnittliche Zahl von 122,3 Millionen Aktien (Vorjahr: 122,3 Millionen Aktien) 4 Finanzschulden (nominal) abzüglich liquider Mittel 5 Nettofinanzschulden zu Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens 6 Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens zu BilanzsummeÜber SGL CarbonDie SGL Carbon ist ein technologiebasiertes und weltweit führendes Unternehmen bei der Entwicklung und Herstellung von kohlenstoffbasierten Lösungen. Ihre hochwertigen Materialien und Produkte aus Spezialgraphit und Verbundwerkstoffen kommen in zukunftsbestimmenden Industriebranchen zum Einsatz: Automobil, Luft- und Raumfahrt, Halbleitertechnik, Solar- und Windenergie, LED sowie bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien und anderen Energiespeichersystemen. Darüber hinaus entwickeln wir Lösungen für die Bereiche Chemie und industrielle Anwendungen.Im Jahr 2018 erzielte die SGL Carbon SE einen Umsatz von rund 1 Milliarde Euro. Das Unternehmen beschäftigt rund 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 31 Standorten in Europa, Nordamerika und Asien.Materialien, Produkte und Lösungen der SGL Carbon sind in die großen Zukunftsthemen eingebunden: nachhaltige Mobilität, neue Energien und branchenübergreifende Digitalisierung. Weiterentwicklungen in diesen Bereichen erfordern intelligentere, miteinander vernetzte, effizientere und nachhaltige Lösungen. Hier setzt die unternehmerische Vision der SGL Carbon an: einen Beitrag zu leisten zu einer smarteren Welt.Weitere Informationen zur SGL Carbon sind unter www.sglcarbon.com/presse zu finden.Wichtiger Hinweis: Soweit unsere Pressemitteilung in die Zukunft gerichtete Aussagen enthält, beruhen sie auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen und unseren aktuellen Prognosen und Annahmen. Naturgemäß sind zukunftsgerichtete Aussagen mit bekannten wie auch unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Einschätzungen abweichen können. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Dazu zählen z. B. nicht vorhersehbare Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Umfeld unserer Hauptkundenindustrien, der Wettbewerbssituation, der Zins- und Währungsentwicklungen, technologischer Entwicklungen sowie sonstiger Risiken und Unwägbarkeiten. Weitere Risiken sehen wir u. a. in Preisentwicklungen, nicht vorhersehbaren Geschehnissen im Umfeld akquirierter Unternehmen und bei Konzerngesellschaften sowie bei den laufenden Kosteneinsparungsprogrammen. Die SGL Carbon übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen anzupassen oder sonst zu aktualisieren.SGL Carbon SE Corporate Communications Andreas Pütz – Vice President Corporate Communications and Marketing Söhnleinstraße 8 65201 Wiesbaden/GermanyTelefon +49 611 6029-100 Telefax +49 611 6029-101 presse@sglcarbon.com www.sglcarbon.com LinkedIn Facebook Twitter

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    SGL CARBON SE: Im Rahmen der Erstellung der neuen Fünfjahresplanung wird eine Prognoseanpassung bei CFM und im Konzern sowie ein Wertminderungsaufwand bei CFM notwendig und es zeichnet sich ein erster Ausblick auf 2020 ab.

    SGL CARBON SE / Schlagwort(e): Prognoseänderung/Vorläufiges Ergebnis SGL CARBON SE: Im Rahmen der Erstellung der neuen Fünfjahresplanung wird eine Prognoseanpassung bei CFM und im Konzern sowie ein Wertminderungsaufwand bei CFM notwendig und es zeichnet sich ein erster Ausblick auf 2020 ab. 25.10.2019 / 12:52 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *Im Rahmen der Erstellung der neuen Fünfjahresplanung wird eine Prognoseanpassung bei CFM und im Konzern sowie ein Wertminderungsaufwand bei CFM notwendig und es zeichnet sich ein erster Ausblick auf 2020 ab. Wiesbaden, 25. Oktober 2019; Im Rahmen der Erstellung der neuen Fünfjahresplanung der SGL Carbon SE erfolgte heute eine Überprüfung der aktuellen Prognose für 2019. Während das vorläufige Ergebnis für die ersten neun Monate 2019 im Wesentlichen im Rahmen der bisherigen Jahresprognose aus der Ad-hoc Mitteilung vom 14. August 2019 liegt (vorläufig 9M/2019 EBIT1 vor Sondereinflüssen: Konzern: rund 54 Mio. EUR, CFM: minus rund 2 Mio. EUR, GMS: rund 71 Mio. EUR, Corporate: minus rund 15 Mio. EUR), zeichnet sich für das Schlussquartal 2019 eine anhaltende Schwäche im Berichtssegment Composites - Fibers & Materials (CFM) ab. Gründe hierfür sind vor allem die weitere Abschwächung im Marktsegment Textile Fasern sowie die verschlechterten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Marktsegment Industrielle Anwendungen. Somit erwarten wir nun für das Gesamtjahr 2019 ein EBIT vor Sondereinflüssen im Geschäftsbereich CFM in Höhe eines negativen mittleren bis hohen einstelligen Mio. EUR Betrags (bisherige Prognose: positiver mittlerer einstelliger Mio. EUR Betrag). Für den Konzern ergibt sich daraus für das Gesamtjahr 2019 ein EBIT vor Sondereinflüssen in der Größenordnung von 45 bis 50 Mio. EUR (bisherige Prognose: etwa 55 Mio. EUR). Die Ergebnisverschlechterung bei CFM führt zu einer anlassbezogenen Werthaltigkeitsüberprüfung. Auf Basis des vorläufigen Stands der neuen Fünfjahresplanung zeichnet sich vor allem aufgrund der niedrigen Ausgangsbasis für 2019 sowie der anhaltenden Schwäche in den Marktsegmenten Textile Fasern und Industrielle Anwendungen bei CFM ein nicht zahlungswirksamer Wertminderungsaufwand von 70 bis 80 Mio. EUR ab, der im dritten Quartal 2019 gebucht wird. Die erst in den letzten Jahren akquirierten Anlagevermögen der ehemaligen Gemeinschaftsunternehmen mit BMW und Benteler sind von der Wertminderung nicht betroffen. Darüber hinaus erwarten wir aufgrund der Ergebnisverschlechterung bei CFM und somit auch im Konzern eine Abschreibung bei den aktivierten latenten Steuern von bis zu 10 Mio. EUR, die auch im dritten Quartal 2019 gebucht wird. Vor allem aufgrund der oben erwähnten Wertminderung von 70 bis 80 Mio. EUR ergibt sich im Geschäftsjahr 2019 nun ein Konzernergebnis von etwa minus 100 Mio. EUR (bisherige Prognose: Konzernergebnis in Höhe eines negativen hohen einstelligen Mio. EUR Betrags). Ebenfalls auf Basis des aktuellen Stands der neuen Fünfjahresplanung zeichnet sich ein erster Ausblick für 2020 ab: Der Konzern-Umsatz dürfte leicht unter dem Niveau von 2019 (das zwischen 1,05 und 1,1 Mrd. EUR erwartet wird) liegen und das Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen wird 10 bis 15 Prozent unter dem erwarteten Niveau 2019 antizipiert. Wie bereits in der Ad-hoc Mitteilung vom 14. August 2019 avisiert ist es geplant, weitere Details hierzu sowie zur neuen Konzernplanung spätestens im Januar 2020 bekanntzugeben. Der Bericht über die ersten neun Monate 2019 wird wie geplant am 5. November 2019 veröffentlicht. 1Die Verwendung von Kennzahlen in dieser Mitteilung erfolgt analog der Definition im Geschäftsbericht 2018 abrufbar unter www.sglcarbon.de. Es gab gegenüber der ursprünglichen Prognose keine Veränderungen im Konsolidierungskreis bzw. Bilanzierungsmethode. * * *Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung: Wichtiger Hinweis: Soweit unsere Pressemitteilung in die Zukunft gerichtete Aussagen enthält, beruhen sie auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen und unseren aktuellen Prognosen und Annahmen. Naturgemäß sind zukunftsgerichtete Aussagen mit bekannten wie auch unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Einschätzungen abweichen können. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Dazu zählen z. B. nicht vorhersehbare Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Umfeld unserer Hauptkundenindustrien, der Wettbewerbssituation, der Zins- und Währungsentwicklungen, technologischer Entwicklungen sowie sonstiger Risiken und Unwägbarkeiten. Weitere Risiken sehen wir u. a. in Preisentwicklungen, nicht vorhersehbaren Geschehnissen im Umfeld akquirierter Unternehmen und bei Konzerngesellschaften sowie bei den laufenden Kosteneinsparungsprogrammen. Die SGL Carbon übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen anzupassen oder sonst zu aktualisieren. * * *25.10.2019 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: SGL CARBON SE Söhnleinstraße 8 65201 Wiesbaden Deutschland Telefon: +49 (0)611 6029 - 0 Fax: +49 (0)611 6029 - 101 E-Mail: investor-relations@sglcarbon.com Internet: www.sglcarbon.com ISIN: DE0007235301, DE000A2G8VX7 WKN: 723530, A2G8VX7 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 896965 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    SGL CARBON SE: Nach Analyse der Juli 2019 Ist-Zahlen des Geschäftsbereichs Composites - Fibers & Materials (CFM) korrigiert SGL Carbon SE seine Prognosen. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Köhler tritt zum 31. August 2019 zurück.

    SGL CARBON SE / Schlagwort(e): Prognoseänderung/Personalie SGL CARBON SE: Nach Analyse der Juli 2019 Ist-Zahlen des Geschäftsbereichs Composites - Fibers & Materials (CFM) korrigiert SGL Carbon SE seine Prognosen. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Köhler tritt zum 31. August 2019 zurück. 14.08.2019 / 21:24 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *Nach Analyse der Juli 2019 Ist-Zahlen des Geschäftsbereichs Composites - Fibers & Materials (CFM) korrigiert SGL Carbon SE seine Prognosen. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Köhler tritt zum 31. August 2019 zurück. Wiesbaden, 14. August 2019: Die Ist-Zahlen für Juli 2019 des Geschäftsbereichs Composites - Fibers & Materials (CFM) der SGL Carbon zeigen eine signifikante Abweichung zu unseren Erwartungen. Es wurden Analysen der Ist-Zahlen sowie der Planung vorgenommen, die aufklären sollten, ob diese Abweichungen Einfluss auf die Geschäftsbereichs- und Konzernprognosen haben. Als Konsequenz erfolgt heute eine Korrektur der 2019er Prognosen für den Geschäftsbereich CFM und auch für den Konzern. Für den Geschäftsbereich CFM erwarten wir nun im Geschäftsjahr 2019 ein EBIT vor Sondereinflüssen1 in Höhe eines mittleren einstelligen Mio. EUR Betrags (bisherige Prognose: EBIT vor Sondereinflüssen in etwa auf dem Vorjahresniveau von rund 21 Mio. EUR). Die Abweichungen gegenüber dem ursprünglich erwarteten EBIT vor Sondereinflüssen des Geschäftsbereichs CFM resultieren im Wesentlichen in etwa zu gleichen Teilen aus folgenden Sachverhalten: - Bei einem hochvolumigen Geschäft im Marktsegment Windenergie, das im Juli 2019 erstmals zur Auslieferung gekommen ist, wurden fehlerhafte Planungsannahmen sichtbar. - Die Ist-Zahlen für Juli 2019 belegen auch, dass die erwartete Erholung im Marktsegment Industrielle Anwendungen sowie die geplanten Ergebnisverbesserungsmaßnahmen nicht in dem erwarteten Ausmaß das Ergebnis im zweiten Halbjahr 2019 stützen werden. Aufgrund der neu gewonnenen Erkenntnisse werden Gegenmaßnahmen erforderlich sein; u.a. werden z.B. Restrukturierungsmaßnahmen geprüft. Aus dieser Entwicklung ergibt sich auch eine neue Prognose für das Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen für 2019: Die insgesamt um einen mittleren einstelligen Mio. EUR Betrag besser als erwarteten Ergebnisse im Geschäftsbereich Graphite Materials & Systems (GMS) sowie bei Corporate werden die Verschlechterung im Geschäftsbereich CFM nur teilweise kompensieren können. Daher erwarten wir nun ein Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen, das etwa 10 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau liegt (bisherige Prognose: in etwa auf dem Vorjahresniveau von 65 Mio. EUR). Entsprechend dürfte auch das Konzernergebnis nun bei einem Verlust in Höhe eines hohen einstelligen Mio. EUR Betrags liegen (bisherige Prognose: ausgeglichenes Konzernergebnis). In Anbetracht dieser Entwicklungen können die bisherigen Konzernprognosen für 2020-2022 nicht mehr aufrecht erhalten werden. Es ist geplant, die neuen Prognosen nach Abschluss der neuen Konzernplanung spätestens im Januar 2020 zu veröffentlichen. Als Konsequenz dieser Entwicklung hat der Vorstandsvorsitzende, Dr. Jürgen Köhler, dem Aufsichtsrat heute mitgeteilt, dass er von seinem Mandat als Vorstandsvorsitzender der SGL Carbon SE mit Wirkung zum 31. August 2019 zurücktritt. Die Aufsichtsratsvorsitzende hat diese Entscheidung mit Respekt und Verständnis entgegengenommen. 1 Die Verwendung von Kennzahlen in dieser Mitteilung erfolgt analog der Definition im Geschäftsbericht 2018 abrufbar unter www.sglcarbon.de. Es gab gegenüber der ursprünglichen Prognose keine Veränderungen im Konsolidierungskreis bzw. Bilanzierungsmethode. * * *Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung: Wichtiger Hinweis:Soweit unsere Pressemitteilung in die Zukunft gerichtete Aussagen enthält, beruhen sie auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen und unseren aktuellen Prognosen und Annahmen. Naturgemäß sind zukunftsgerichtete Aussagen mit bekannten wie auch unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Einschätzungen abweichen können. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Dazu zählen z. B. nicht vorhersehbare Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Umfeld unserer Hauptkundenindustrien, der Wettbewerbssituation, der Zins- und Währungsentwicklungen, technologischer Entwicklungen sowie sonstiger Risiken und Unwägbarkeiten. Weitere Risiken sehen wir u. a. in Preisentwicklungen, nicht vorhersehbaren Geschehnissen im Umfeld akquirierter Unternehmen und bei Konzerngesellschaften sowie bei den laufenden Kosteneinsparungsprogrammen. Die SGL Carbon übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen anzupassen oder sonst zu aktualisieren. * * *14.08.2019 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: SGL CARBON SE Söhnleinstraße 8 65201 Wiesbaden Deutschland Telefon: +49 (0)611 6029 - 0 Fax: +49 (0)611 6029 - 101 E-Mail: investor-relations@sglcarbon.com Internet: www.sglcarbon.com ISIN: DE0007235301, DE000A2G8VX7 WKN: 723530, A2G8VX7 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 857927 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    SGL Carbon steigert Umsatz zum Halbjahr 2019 und bestätigt die Prognose für das Geschäftsjahr

    * Konzernumsatz steigt um rund 6 Prozent auf 562 Millionen Euro dank organischen Wachstums in den Marktsegmenten Digitalisierung, Energie und Chemie * Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen bei knapp 38 Millionen Euro; bereinigt um positiven Einmaleffekt im Vorjahr damit rund 2 Millionen Euro unter der Vorjahresperiode * EBIT im Geschäftsbereich Composites – Fibers & Materials (CFM) im zweiten Quartal gegenüber Vorquartal leicht verbessert; Geschäftsbereich Graphite Materials & Systems (GMS) liegt leicht unter Rekordergebnis des ersten Quartals * Ausblick für das Geschäftsjahr 2019 bestätigt * Jürgen Köhler, Vorstandsvorsitzender der SGL Carbon: „Trotz der sich weltweit abkühlenden Konjunktur hatten wir speziell in den Märkten Digitalisierung, Energie und Chemie eine weiterhin hohe Nachfrage nach unseren Lösungen“ * Erfolgreiche Platzierung einer Unternehmensanleihe über 250 Millionen Euro im April * BMW-Darlehen zur Finanzierung des ehemaligen Gemeinschaftsunternehmens SGL ACF Ende Juni zurückgezahlt; Wandelanleihe 2015/2020 im Juli vorzeitig zurückgekauftIn einer sich abschwächenden globalen Weltwirtschaft hat sich die SGL Carbon im ersten Halbjahr 2019 gut behauptet. Der Umsatz stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um rund 6 Prozent auf 562 Millionen Euro. Bereinigt um einen positiven Einmaleffekt in Höhe von rund 4 Millionen Euro aus dem Vorjahr lag das Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen mit 38 Millionen Euro rund 2 Millionen Euro unter der vergleichbaren Vorjahresperiode. Der Geschäftsbereich Composites – Fibers & Materials (CFM) verzeichnete dabei einen deutlichen Ergebnisrückgang, während der Geschäftsbereich Graphite Materials & Systems (GMS) sein operatives Ergebnis deutlich verbessert hat. Die SGL Carbon bestätigt ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2019 und erwartet einen mittleren einstelligen prozentualen Umsatzanstieg und ein EBIT vor Sondereinflüssen auf dem Niveau des Vorjahres. Das Konzernergebnis soll wie avisiert ausgeglichen ausfallen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahr durch einen nicht zahlungswirksamen positiven Sondereffekt in Höhe von rund 28 Millionen Euro aus der Erstkonsolidierung von SGL ACF begünstigt wurde. Darüber hinaus plant das Unternehmen für das Jahr 2019 eine Mehrbelastung im Finanzergebnis aufgrund der durchgeführten Refinanzierungsmaßnahmen.„Trotz der sich weltweit abkühlenden Konjunktur hatten wir speziell in den Märkten Digitalisierung, Energie und Chemie eine weiterhin hohe Nachfrage nach unseren Lösungen“, sagt Dr. Jürgen Köhler, Vorstandsvorsitzender der SGL Carbon. „Der Geschäftsbereich GMS wird sich wie erwartet auf dem hohen Vorjahresniveau bewegen. Im Geschäftsbereich CFM haben wir nach dem eher schwachen ersten Halbjahr umfangreiche Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung eingeleitet. In Summe bestätigen wir unsere Prognose für das laufende Jahr.“ Im ersten Halbjahr 2019 hat die SGL Carbon ihren Umsatz um 6,1 Prozent auf 561,5 (Vorjahr: 529,3) Millionen Euro erhöht. Der Anstieg ging vor allem auf höhere Auslieferungen sowie Preissteigerungen im Geschäftsbereich GMS zurück. Das EBIT vor Sondereinflüssen sank zwar um 14,5 Prozent auf 37,8 (Vorjahr: 44,2) Millionen Euro, allerdings war in der Vorjahresperiode ein Ertrag von 3,9 Millionen Euro aus einem Grundstücksverkauf enthalten. Bereinigt um diesen Effekt hat sich das EBIT vor Sondereinflüssen um 6 Prozent verringert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der deutliche Ergebnisrückgang im Geschäftsbereich CFM nicht vollständig durch die operativen Ergebnisverbesserungen im Geschäftsbereich GMS und im Berichtssegment Corporate kompensiert werden konnten. Die Kapitalrendite (ROCE) auf Basis des EBIT vor Sondereinflüssen lag im ersten Halbjahr bei 4,6 Prozent (Vorjahr: 6,0 Prozent). Das EBIT nach Sondereinflüssen reduzierte sich auf 33,5 (Vorjahr: 71,0) Millionen Euro. Maßgeblich für diese Entwicklung waren die hohen positiven Sondereinflüsse im Vorjahr. Im ersten Halbjahr 2018 war aus dem Übergang auf die Vollkonsolidierung des ehemaligen Joint Ventures mit der BMW Group (SGL ACF) eine Anpassung an den Fair Value der anteilig konsolidierten Beteiligung zum Akquisitionszeitpunkt erforderlich. Dies führte in der Vorjahresperiode zu einem positiven Ergebnisbeitrag von 28,4 Millionen Euro. Wegen des Wegfalls der positiven Sondereinflüsse aus dem Vorjahr sowie eines verschlechterten Finanzergebnisses in der Berichtsperiode ging das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Steuern deutlich von 57,3 Millionen Euro auf 14,8 Millionen Euro zurück. Nach Steuern lag das Konzernergebnis bei 10,1 (Vorjahr: 47,3) Millionen Euro.Composites – Fibers & Materials (CFM): Temporär ungünstiger Produktmix, Auslieferungsverschiebungen sowie das schwache erste Quartal im Marktsegment Textile Fasern prägen EBIT im ersten HalbjahrDie Umsätze des Geschäftsbereichs CFM verblieben mit 219,4 Millionen Euro wie erwartet in etwa auf dem Vorjahresniveau (währungsbereinigt: minus 3 Prozent). Während das Marktsegment Windenergie wie im ersten Quartal ein starkes Wachstum gegenüber dem sehr schwachen Vorjahr verzeichnete, ging der Umsatz im Segment Industrielle Anwendungen aufgrund der sich abschwächenden Weltwirtschaft im ersten Halbjahr zurück. Wegen der unterschiedlichen zeitlichen Verteilung der Projektabrechnungen lag das Marktsegment Luftfahrt ebenfalls noch unter Vorjahr. In den Bereichen Automobil und Textile Fasern verblieben die Umsätze nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Das EBIT vor Sondereinflüssen verbesserte sich im zweiten Quartal leicht gegenüber dem schwachen ersten Quartal und reflektierte vor allem die Ergebnisverbesserung im Marktsegment Textile Fasern. Es blieb jedoch mit 2,8 (Vorjahr: 17,3) Millionen Euro im ersten Halbjahr deutlich unter dem Vorjahresniveau. Damit sank die EBIT-Marge von 7,7 Prozent im Vorjahr auf 1,3 Prozent. Hauptgrund war der Ergebnisrückgang in den Marktsegmenten Automobil und Luftfahrt aufgrund eines temporär ungünstigen Produktmixes beziehungsweise eines veränderten Abrechnungszyklus. Das Segment Windenergie verzeichnete ebenfalls einen Ergebnisrückgang, zurückzuführen auf eine extern verursachte Auslieferungsverschiebung in das zweite Halbjahr sowie einen vorübergehend ungünstigeren Produktmix. Der Ergebnisrückgang im Marktsegment Textile Fasern ist auf die ungünstige Margenentwicklung im ersten Quartal zurückzuführen, die sich bereits im zweiten Quartal verbessert hat. Diese Entwicklungen konnten nicht durch die Ergebnissteigerung im Segment Industrielle Anwendungen kompensiert werden. Die Kapitalrendite (ROCE) des Geschäftsbereichs CFM auf Basis des EBIT vor Sondereinflüssen lag bei 0,9 (Vorjahr: 5,3) Prozent.Graphite Materials & Systems (GMS): Umsatz deutlich erhöht in den meisten Marktsegmenten; Ergebnis überproportional gestiegenDer Umsatz des Geschäftsbereichs GMS lag im ersten Halbjahr 2019 mit 321,0 (Vorjahr: 288,0) Millionen Euro rund 12 Prozent (währungsbereinigt: plus 9 Prozent) über dem Vorjahresniveau. Haupttreiber waren die Segmente Halbleiter und LED, die ihre Umsätze prozentual deutlich zweistellig steigerten. Auch das Segment Automobil & Transport wuchs überdurchschnittlich um mehr als 30 Prozent. Der Umsatz in den Segmenten Industrielle Anwendungen und Chemie legte mit plus 10 Prozent ebenfalls deutlich zu. Im Segment Batterie & sonstige Energie verblieb er wie erwartet leicht unter Vorjahresniveau, während der Umsatz im Solarbereich erneut unter das Vorjahresniveau begrenzt wurde, um Halbeiter- und LED-Kunden bevorzugt zu bedienen. Insgesamt stieg das EBIT vor Sondereinflüssen überproportional um 21 Prozent auf 48,5 (Vorjahr: 40,0) Millionen Euro. Entsprechend stieg die EBIT-Marge von 13,9 auf 15,1 Prozent durch verbesserte Ergebnisse in den meisten Marktsegmenten. Im Marktsegment Solar lag das Ergebnis leicht unter dem Vorjahresniveau. Trotz gestiegener Umsätze sank das Ergebnis im Marktsegment Automobil & Transport aufgrund der bei neuen Projekten üblichen Anlaufkosten, die sich im Jahresverlauf verringern werden. Die Kapitalrendite (ROCE) des Geschäftsbereichs GMS auf Basis des EBIT vor Sondereinflüssen lag bei 16,8 (Vorjahr: 14,8) Prozent.Corporate: Umsatz gestiegen; Ergebnis auf VorjahresniveauDer Umsatz im Berichtssegment Corporate ist im ersten Quartal um 20 Prozent (kein Währungseffekt) auf 21,1 (Vorjahr: 17,6) Millionen Euro gestiegen. Grund waren höhere Umsätze im Marktsegment Energie. Hierbei handelt es sich um Umsätze der zentralen Entwicklungsabteilung (Central Innovation), die sich auf 5,3 Millionen Euro fast verdoppelt haben. Haupttreiber für diese Entwicklung war das Geschäft mit Brennstoffzellenkomponenten. Mit minus 13,5 Millionen Euro lag das EBIT vor Sondereinflüssen des Segments Corporate auf dem Vorjahresniveau, das allerdings einen positiven Effekt in Höhe von 3,9 Millionen Euro aus einem Grundstücksverkauf in Kanada beinhaltete. Um diesen Effekt bereinigt verbesserte sich das Ergebnis deutlich wegen geringerer Kosten im Zusammenhang mit dem im Vorjahr eingeführten Operations Management System (OMS), hoher Einmalerträge aus Serviceleistungen an den Käufer des Graphitelektrodengeschäfts sowie geringerer Netto-Aufwendungen der zentralen Forschungsaktivitäten. Diese lagen um 0,7 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau aufgrund höherer Ergebnisbeiträge aus dem Geschäft mit Brennstoffzellenkomponenten.Free Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten erneut deutlich verbessertDer Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit der fortgeführten Aktivitäten verbesserte sich im ersten Halbjahr 2019 deutlich um 23,2 Millionen Euro auf 15,4 (Vorjahr: minus 7,8) Millionen Euro. Ursache war vor allem der reduzierte Aufbau des Nettoumlaufvermögens. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit verringerte sich von minus 31,2 Millionen Euro auf minus 24,6 Millionen Euro, wobei der Vorjahreswert unter anderem einen Mittelabfluss von 23,1 Millionen Euro aus dem Erwerb der SGL Composites-Gesellschaft in Wackersdorf enthielt. Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen erhöhten sich deutlich um 53 Prozent auf 33,6 (Vorjahr: 21,9) Millionen Euro. Der Free Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten verbesserte sich deutlich auf minus 9,2 (Vorjahr: minus 39,0) Millionen Euro.Per 30. Juni 2019 lag die Bilanzsumme der SGL Carbon bei 1.784,7 Millionen Euro und verlängerte sich damit um 12,6 Prozent gegenüber dem Jahresendwert (31. Dezember 2018: 1.585,1 Millionen Euro). Maßgeblich hierfür war der Mittelzufluss aus der im April 2019 begebenen Unternehmensanleihe. Das Eigenkapital sank um 4,8 Prozent auf 506,2 Millionen Euro, unter anderem wegen der erfolgsneutralen Anpassung der Zinsen für Pensionsrückstellungen an das niedrige Zinsumfeld in Deutschland und den USA. Zur Jahresmitte ging die Eigenkapitalquote auf 28,4 Prozent zurück (31. Dezember 2018: 33,5 Prozent). Neben der Anpassung der Pensionszinsen machte sich insbesondere die temporär gestiegene Bilanzsumme bemerkbar. Bereinigt um die im Juli 2019 durchgeführte vollständige Rückzahlung der Wandelanleihe 2015/2020 und die damit einhergehende Verringerung der Bilanzsumme ergibt sich zur Jahresmitte eine pro forma Eigenkapitalquote von 31,5 Prozent.Im April 2019 hat die SGL Carbon eine Unternehmensanleihe in Höhe von 250 Millionen Euro mit einer Laufzeit bis September 2024 erfolgreich platziert. Den Emissionserlös hat das Unternehmen zur Vorfinanzierung der Wandelanleihe 2015/2020, zur vollständigen Rückzahlung eines Darlehens von BMW im Zusammenhang mit der Übernahme des ehemaligen BMW-Gemeinschaftsunternehmens SGL ACF und für die Begleichung der Transaktionskosten der Unternehmensanleihe verwendet. Das Darlehen an die BMW Group wurde Ende Juni zurückgezahlt, die Wandelanleihe im Juli 2019 vollständig zurückgekauft.SGL Carbon bestätigt Prognose für 2019Das Geschäftsjahr 2018 war geprägt von positiven Effekten aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 sowie von positiven Sondereinflüssen aus der Vollkonsolidierung der ehemaligen SGL ACF. Diese beeinflussen aufgrund der hohen Ausgangsbasis die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Darüber hinaus nimmt die SGL Carbon die Berichte über eine sich weltweit abkühlende gesamtwirtschaftliche Entwicklung zur Kenntnis. Dennoch geht das Unternehmen unverändert von einem mittleren einstelligen prozentualen Anstieg im Konzernumsatz 2019 aus, der vor allem mengengetrieben ist. Das Konzern-EBIT (vor Sondereinflüssen und Kaufpreisallokation) sollte sich nach dem sehr deutlichen Zuwachs im Vorjahr auf diesem Niveau stabilisieren.Nach einem Konzern-Jahresüberschuss von rund 41 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2018 dürfte das Konzernergebnis im Jahr 2019 ausgeglichen sein. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahr durch einen nicht zahlungswirksamen positiven Sonderertrag in Höhe von rund 28 Millionen Euro aus der Vollkonsolidierung von SGL ACF begünstigt wurde. Darüber hinaus plant die SGL Carbon für das Jahr 2019 eine Mehrbelastung im Finanzergebnis im Wesentlichen wegen Einmaleffekten in Verbindung mit dem vorzeitigen Rückkauf der Wandelanleihe 2015/2020 und aus der Begebung der Unternehmensanleihe im April 2019 zur Refinanzierung der Ende 2020 anfallenden Fälligkeiten. Mit dieser Anleihe sowie dem im Januar abgeschlossenen syndizierten Kredit über 175 Millionen Euro sind die Refinanzierungsmaßnahmen abgeschlossen und das Unternehmen im Hinblick auf bestehende Finanzverbindlichkeiten bis zum Jahr 2023 durchfinanziert.Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet die SGL Carbon unverändert ein Investitionsbudget von rund 100 Millionen Euro nach 78 Millionen Euro im abgelaufenen Jahr. Die Nettofinanzschulden zum Jahresende 2019 sollten vor allem aufgrund höherer Investitionen sowie steigender Zinsaufwendungen um einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag höher liegen als zum Jahresende 2018. Die SGL Carbon bleibt aber dennoch innerhalb ihrer Zielsetzung für eine Verschuldungsquote, also dem Verhältnis von Nettofinanzschulden zu EBITDA, von unter 2,5. Das Ziel für einen Verschuldungsgrad von etwa 0,5 könnte – wie bereits angekündigt – aufgrund der zusätzlichen Investitionen in den Jahren 2019 bis 2021 temporär überschritten werden.Prognose CFM: Weiterhin prozentual mittleres einstelliges Umsatzwachstum bei etwa gleichbleibendem EBIT avisiertWie zur Vorlage des Zwischenberichts über das erste Quartal prognostiziert, war das Auftaktquartal für das Berichtssegment CFM das schwächste Quartal in diesem Jahr. Bereits im zweiten Quartal konnte die SGL Carbon dieses Ergebnis verbessern, allerdings noch nicht in einem wesentlichen Ausmaß. Dennoch hält das Unternehmen an der bisherigen Jahresprognose fest, auch wenn sich das Marktsegment Industrielle Anwendungen schwächer als erwartet entwickelt und die Risiken für die Zielerreichung aufgrund des langsam angelaufenen ersten Halbjahres gestiegen sind. Daher hat das Unternehmen umfangreiche Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung vor allem im Marktsegment Textile Fasern eingeleitet, die zum Teil noch in diesem Jahr ergebniswirksam sein sollten.Nach wie vor erwartet die SGL Carbon für CFM eine Umsatzsteigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich, getrieben vor allem durch höheres Mengenwachstum. Das EBIT vor Sondereinflüssen in diesem Geschäftsbereich sollte sich in etwa auf dem Niveau des Vorjahres bewegen, da das Unternehmen im zweiten Halbjahr höhere Projektabrechnungen (Marktsegment Luftfahrt) und einen verbesserten Produktmix (Marktsegment Automobil) erwartet. Darüber hinaus sollte das Ergebnis im zweiten Halbjahr von den eingeleiteten Ergebnisverbesserungsmaßnahmen profitieren.Prognose GMS: Umsatz und Ergebnis voraussichtlich auf hohem Vorjahresniveau Der Umsatz im Berichtssegment GMS war im Vorjahr stark positiv beeinflusst von der erstmaligen Anwendung von IFRS 15. Vor diesem Hintergrund erwartet die SGL Carbon für das Geschäftsjahr 2019 weiterhin einen Umsatz in etwa auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Das gleiche gilt für das EBIT im Geschäftsbereich GMS, das auch durch positive IFRS 15-Effekte begünstigt wurde. Trotz des starken ersten Quartals erwartet die SGL Carbon im Geschäftsjahr 2019 ein ähnliches Niveau wie im Vorjahr, da das Unternehmen im zweiten Halbjahr etwas weniger Mengen plant und gezielt Bestände abbauen will, die zu einer verringerten Fixkostenabsorption führen, aber den Cashflow verbessern. Der Geschäftsbereich GMS sollte daher die Ziel-EBIT-Marge (vor Sondereinflüssen) von 12 Prozent erneut übertreffen und damit untermauern, dass dieses Geschäftsmodell auch in einem sich abschwächenden weltwirtschaftlichen Umfeld robust ist.Wichtige Kennzahlen der SGL Carbon (in Millionen Euro) 1\. Halbjahr 20191\. Halbjahr 2018Veränderung Umsatzerlöse561,5529,36,1 % Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) vor Sondereinflüssen73,175,0-2,5 % Betriebsergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen37,844,2-14,5 % Umsatzrendite (EBIT-Marge) 1)6,7 %8,4 %-1,7 %-Punkte Kapitalrendite (ROCEEBIT) 2)4,6 %6,0 %-1,4 %-Punkte Betriebsergebnis (EBIT)33,571,0-52,8 % Konzernergebnis aus fortgeführten Aktivitäten10,251,3-80,1 % Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten nach Ertragssteuern-0,1-4,097,5 % Konzernergebnis10,147,3-78,6 % Ergebnis je Aktie – fortgeführte Aktivitäten, unverwässert und verwässert (in €) 3)0,080,42-81,0% Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen-33,6-21,9-53,4 % Free Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten-9,2-39,076,4 %   30\. Juni 201931\. Dez. 2018Veränderung Bilanzsumme1.784,71.585,112,6 % Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens506,2531,6-4,8 % Nettofinanzschulden 4)272,9242,212,7 % Verschuldungsgrad (Gearing) 5)0,540,46– Eigenkapitalquote 6)28,4 %33,5 %-5,1 %-Punkte Mitarbeiter5.0945.0311,3% 1 EBIT vor Sondereinflüssen zu Umsatz 2 Ergebnis aus Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen zu durchschnittlich gebundenem Kapital – fortgeführte Aktivitäten (Summe von Geschäftswert, sonstigen immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen, At-Equity bilanzierte Beteiligungen und Nettoumlaufvermögen) 3 Bezogen auf eine durchschnittliche Zahl von 122,3 Millionen Aktien (Vorjahr: 122,3 Millionen Aktien) 4 Finanzschulden (nominal) abzüglich liquider Mittel 5 Nettofinanzschulden zu Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens 6 Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens zu BilanzsummeÜber die SGL CarbonDie SGL Carbon ist ein technologiebasiertes und weltweit führendes Unternehmen bei der Entwicklung und Herstellung von kohlenstoffbasierten Lösungen. Ihre hochwertigen Materialien und Produkte aus Spezialgraphit und Verbundwerkstoffen kommen in zukunftsbestimmenden Industriebranchen zum Einsatz: Automobil, Luft- und Raumfahrt, Halbleitertechnik, Solar- und Windenergie, LED sowie bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien und anderen Energiespeichersystemen. Darüber hinaus entwickeln wir Lösungen für die Bereiche Chemie und industrielle Anwendungen.Im Jahr 2018 erzielte die SGL Carbon einen Umsatz von rund 1 Milliarde Euro. Aktuell beschäftigt das Unternehmen weltweit an 32 Standorten in Europa, Nordamerika und Asien rund 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Materialien, Produkte und Lösungen der SGL Carbon sind in die großen Zukunftsthemen eingebunden: nachhaltige Mobilität, neue Energien und branchenübergreifende Digitalisierung. Weiterentwicklungen in diesen Bereichen erfordern intelligentere, miteinander vernetzte, effizientere und nachhaltige Lösungen. Hier setzt die unternehmerische Vision der SGL Carbon an: einen Beitrag zu leisten zu einer smarteren Welt.Weitere Informationen zur SGL Carbon sind unter www.sglcarbon.com/presse zu finden.Wichtiger Hinweis: Soweit unsere Pressemitteilung in die Zukunft gerichtete Aussagen enthält, beruhen sie auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen und unseren aktuellen Prognosen und Annahmen. Naturgemäß sind zukunftsgerichtete Aussagen mit bekannten wie auch unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Einschätzungen abweichen können. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Dazu zählen z. B. nicht vorhersehbare Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Umfeld unserer Hauptkundenindustrien, der Wettbewerbssituation, der Zins- und Währungsentwicklungen, technologischer Entwicklungen sowie sonstiger Risiken und Unwägbarkeiten. Weitere Risiken sehen wir u. a. in Preisentwicklungen, nicht vorhersehbaren Geschehnissen im Umfeld akquirierter Unternehmen und bei Konzerngesellschaften sowie bei den laufenden Kosteneinsparungsprogrammen. Die SGL Carbon übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen anzupassen oder sonst zu aktualisieren.SGL Carbon SE Corporate Communications Andreas Pütz – Head of Corporate Communications and Marketing Söhnleinstraße 8 65201 Wiesbaden/GermanyTelefon +49 611 6029-100 Telefax +49 611 6029-101 presse@sglcarbon.com www.sglcarbon.comLinkedIn Facebook Twitter

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