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Wacker Chemie AG (WCH.DE)

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Gebot83,22 x 4300
Briefkurs83,22 x 18300
Tagesspanne81,58 - 84,16
52-Wochen-Spanne30,04 - 85,76
Volumen56.958
Durchschn. Volumen122.149
Marktkap.4,114B
Beta (5 J., monatlich)1,78
Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.)N/A
EPS (roll. Hochrechn.)-12,07
Gewinndatum29. Okt. 2020
Erwartete Dividende & Rendite0,50 (0,61%)
Ex-Dividendendatum05. Aug. 2020
1-Jahres-Kursziel104,36
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    Wacker Chemie AG: Hauptversammlung 2020: WACKER rechnet wegen Corona-Pandemie mit Rückgängen bei Umsatz und Ergebnis

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Hauptversammlung 04.08.2020 / 12:48 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * WACKER VERANSTALTET ERSTMALS REIN VIRTUELLE HAUPTVERSAMMLUNG * HAUPTVERSAMMLUNG 2020 NIMMT VORSCHLÄGE DER VERWALTUNG MIT GROSSER MEHRHEIT AN * DIVIDENDE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019 BETRÄGT 0,50 € * WACKER ERWARTET IM GESAMTJAHR 2020 AUF GRUND DER CORONA-PANDEMIE UMSATZ UND ERGEBNIS UNTER VORJAHR, NETTO-CASHFLOW SOLL WACHSENMünchen, 04. August 2020 - Die Hauptversammlung der Wacker Chemie AG hat in diesem Jahr erstmals in rein virtueller Form ohne physische Anwesenheit der Aktionäre stattgefunden. Auf Grund der Corona-Pandemie hatte der deutsche Gesetzgeber diese Möglichkeit geschaffen. Die virtuelle Hauptversammlung ermöglichte es, die Gesundheit der Aktionäre zu schützen und gleichzeitig die Risiken für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten.In seiner Rede, die vorab auf der Webseite von WACKER veröffentlicht worden war und über das Internet live an die Aktionäre übertragen wurde, ging Rudolf Staudigl, Vorstandsvorsitzender des Münchner Chemiekonzerns, auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie ein. "Das Coronavirus hat die Wirtschaft mit voller Wucht und unvorbereitet getroffen. Die Kosten übersteigen voraussichtlich alles, was wir aus Wirtschafts- und Finanzkrisen der letzten Jahrzehnte kennen", so Staudigl. "WACKER hat unmittelbar alles getan, um den Auswirkungen der Pandemie mit ganzer Kraft zu begegnen. Der Schutz und die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das Aufrechterhalten der Produktion sowie die langfristige Sicherung des Unternehmens hatten dabei oberste Priorität."Der wirtschaftliche Abschwung in Folge der Pandemie hat Spuren im operativen Geschäft von WACKER hinterlassen. "Seit dem 2. Quartal spüren wir den wirtschaftlichen Stillstand durch die Corona-Pandemie deutlich. Das zeigt sich im Auftragseingang, aber auch in rückläufigen Umsätzen", erläuterte Staudigl. "Wie lange uns die Auswirkungen von Corona noch begleiten werden, können wir derzeit nicht verlässlich abschätzen." Eine konkrete Prognose für das Geschäftsjahr 2020 gibt WACKER daher weiterhin nicht ab. Das Unternehmen hatte bereits im Bericht zum 1. Quartal davon Abstand genommen, eine Prognose für 2020 abzugeben. Aktuell rechnet WACKER damit, dass in Folge der Pandemie der Umsatz, das EBITDA und die EBITDA-Marge im laufenden Geschäftsjahr unter dem Niveau des Vorjahres liegen werden. Beim Netto-Cashflow geht das Unternehmen von einem höheren Wert als im letzten Jahr aus."Das Chemiegeschäft von WACKER dürfte sich im zweiten Halbjahr stabilisieren - vorausgesetzt eine zweite Infektionswelle bringt das öffentliche Leben in der Welt nicht wieder zum Erliegen", führte Staudigl in seiner Rede weiter aus. "Unser Polysiliciumgeschäft ist vor allem im Solarmarkt von der Corona-Pandemie betroffen. Der Zubau neu installierter Anlagen ist hier zeitweise stark zurückgegangen. Gleichzeitig ist das Preisniveau weiterhin niedrig."Seit Kurzem ist allerdings ein Preisanstieg am Markt zu beobachten. Ein Grund dafür dürfte der Produktionsausfall bei einem großen chinesischen Wettbewerber sein, der für WACKER einen Bedarf an zusätzlichen Mengen auf Kundenseite und die Chance auf höhere Preise nach sich gezogen hat. Dieser Effekt wird sich nach Einschätzung des Unternehmens voraussichtlich zeitweise positiv auf das Geschäft von WACKER mit Silicium für die Solarindustrie auswirken. Stabil gestaltet sich nach wie vor die Nachfrage nach Polysilicium für die Halbleiterindustrie. Hier geht WACKER davon aus, dass sich der Markt im 2. Halbjahr weiterhin gut entwickeln wird.Für die langfristige Zukunft des Unternehmens zeigte sich Staudigl optimistisch: "Wir haben die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass wir gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen werde: Wir besitzen die richtigen Produkte und sind nah am Kunden. Wir nehmen auf allen für uns wichtigen Märkten führende Positionen ein und arbeiten kontinuierlich an der Entwicklung innovativer neuer Produkte und Technologien. Dabei setzen wir verstärkt auf nachhaltige Lösungen - nicht nur bei unseren Produkten, auch in unseren Produktionsprozessen und in den Lieferketten. Dazu kommt, dass wir auf einem stabilen finanziellen Fundament stehen."Als Dividende des Geschäftsjahres 2019 schüttet WACKER insgesamt 24,8 Mio. € an seine Aktionäre aus. Die Dividende pro dividendenberechtigter Aktie beträgt 0,50 €. Auch die übrigen Vorschläge der Verwaltung wurden von der Hauptversammlung mit großer Mehrheit angenommen.Beschlüsse und AbstimmungsergebnisseZur Beschlussfassung auf der heutigen Hauptversammlung waren mit 40.821.062 Aktien 78,27 Prozent des stimm-berechtigten Grundkapitals vertreten (Anzahl der ausstehenden Aktien gesamt: 49.677.983). Die Abstimmung zu den Tages-ordnungspunkten 2 bis 7 hat folgende Ergebnisse gebracht:Tagesordnungspunkt 2: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns.Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2019 in Höhe von 1,33 Mrd. € 24,8 Mio. € an die Aktionäre auszuschütten und 1,30 Mrd. € auf neue Rechnung vorzutragen, wurde angenommen mit:\- 39.592.910 Ja-Stimmen (98,01 Prozent)\- 803.136 Nein-StimmenTagesordnungspunkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands.Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, den Mitgliedern des Vorstands der Wacker Chemie AG für das Geschäftsjahr 2019 Entlastung zu erteilen, wurde angenommen mit:\- 40.245.623 Ja-Stimmen (98,80 Prozent)\- 488.627 Nein-StimmenTagesordnungspunkt 4: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats.Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, den Mitgliedern des Aufsichtsrats der Wacker Chemie AG für das Geschäftsjahr 2019 Entlastung zu erteilen, wurde angenommen mit:\- 37.663.247 Ja-Stimmen (95,52 Prozent)\- 1.766.511 Nein-StimmenTagesordnungspunkt 5: Wahl des Abschlussprüfers.Der Vorschlag des Aufsichtsrats, die KPMG AG zum Abschlussprüfer des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2020 sowie zum Prüfer für eine etwaige prüferische Durchsicht von Zwischenfinanzberichten für das Geschäftsjahr 2020 zu wählen, wurde angenommen mit:\- 39.183.920 Ja-Stimmen (95,99 Prozent)\- 1.636.443 Nein-StimmenTagesordnungspunkt 6: Beschlussfassung über die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien und deren Verwendung sowie zum Ausschluss des Bezugs- und Andienungsrechts.Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, den Vorstand zu ermächtigen, unter Ausschluss des Bezugs- und Andienungsrechts eigene Aktien im Volumen von bis zu 10 Prozent des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben, wurde angenommen mit:\- 39.673.205 Ja-Stimmen (97,20 Prozent)\- 1.144.376 Nein-StimmenTagesordnungspunkte 7a bis e: Beschlussfassung über Änderungen von § 14 der Satzung.Die Vorschläge von Vorstand und Aufsichtsrat, die Satzung an die Vorgaben der Zweiten Aktionärsrechterichtlinie ("ARUG II") anzupassen, die Satzung um die Möglichkeit zu ergänzen, künftig auch Online-Hauptversammlungen durchführen zu können und die Satzung um die Möglichkeit zu ergänzen, dass Aktionäre ihre Stimme auch per Briefwahl abgeben können, wurden jeweils mit mehr als 97 Prozent der Stimmen angenommen.Hinweis für die Redaktionen: Alle Unterlagen zur Ordentlichen Hauptversammlung 2020 der Wacker Chemie AG stehen auf den Internet-Seiten von WACKER (www.wacker.com) unter Investor Relations zum Download zur Verfügung. Die in dieser Presseinformation zu den Beschlüssen der Hauptversammlung 2020 gemachten Angaben dienen ausschließlich der unverbindlichen Information im Überblick und entsprechen nicht in allen Fällen dem vollständigen Wortlaut und Umfang der von der Hauptversammlung beschlossenen Inhalte.Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Die Inhalte dieser Presseinformation sprechen alle Geschlechter gleichermaßen an. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform (z.B. Kunde, Mitarbeiter) verwendet. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *04.08.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1109395 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: Geringere Absatzmengen auf Grund der Corona-Pandemie prägen im 2. Quartal 2020 die Umsatz- und Ergebnisentwicklung von WACKER

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Zwischenbericht/Halbjahresergebnis 30.07.2020 / 07:15 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * KONZERNUMSATZ DES 2. QUARTALS 2020 LIEGT MIT 1,07 MRD. € UM 15 PROZENT UNTER VORJAHR * EBITDA IST WEGEN GERINGERER ABSATZMENGEN AUF GRUND DER CORONA-PANDEMIE SOWIE NIEDRIGERER PREISE FÜR SOLARSILICIUM UND STANDARDSILICONE MIT 105 MIO. € UM 50 PROZENT UNTER VORJAHR * PERIODENERGEBNIS DES 2. QUARTALS 2020 BETRÄGT 5 MIO. € * NETTO-CASHFLOW DES BERICHTSQUARTALS IST MIT 137 MIO. € DREISTELLIG POSITIV * AUF GRUND DER RISIKEN AUS DER CORONA-PANDEMIE IST EIN KONKRETER AUSBLICK FÜR DAS GESAMTJAHR 2020 WEITERHIN NICHT MÖGLICHMünchen, 30. Juli 2020 - Die Wacker Chemie AG hat das 2. Quartal 2020 mit einem Gesamtumsatz und einem EBITDA unter Vorjahr abgeschlossen. Im Berichtsquartal erwirtschaftete der Münchner Chemiekonzern Umsatzerlöse in Höhe von 1.072,4 Mio. € (Q2 2019: 1.268,5 Mio. €). Das sind 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Gegenüber dem Vorquartal (1.197,5 Mio. €) ist der Umsatz um 10 Prozent gesunken. Ausschlaggebend für diesen Rückgang waren niedrigere Absatzmengen auf Grund der Corona-Pandemie. Insgesamt niedrigere Preise, vor allem für Solarsilicium und Standardsilicone, haben die Umsatzentwicklung zusätzlich gebremst. Dagegen haben Wechselkursveränderungen durch den im Jahresvergleich stärkeren US-Dollar den Umsatz positiv beeinflusst.WACKER hat im 2. Quartal 2020 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 105,4 Mio. € erwirtschaftet. Das sind 50 Prozent weniger als im Vorjahr (210,7 Mio. €). Maßgeblich für diesen Rückgang waren niedrigere Absatzmengen sowie die geringeren Durchschnittspreise für Solarsilicium und Standardsilicone. Positiv ausgewirkt haben sich niedrigere Rohstoff- und Energiekosten. Gegenüber dem Vorquartal (174,1 Mio. €) ist das EBITDA um 39 Prozent zurückgegangen. Für das Berichtsquartal ergibt sich im WACKER-Konzern eine EBITDA-Marge von 9,8 Prozent (Q2 2019: 16,6 Pro-zent). Im Vorquartal hatte sie 14,5 Prozent betragen.Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist im Berichtsquartal auf 1,8 Mio. € gesunken (Q2 2019: 70,7 Mio. €). Das sind 98 Prozent weniger als vor einem Jahr und entspricht einer EBIT-Marge von 0,2 Prozent (Q2 2019: 5,6 Prozent). Auch gegenüber dem 1. Quartal 2020 (69,8 Mio. €) ist das EBIT deutlich zurückgegangen. Ausschlaggebend für den Rückgang waren die bereits genannten Faktoren. Die Abschreibungen beliefen sich im Berichtsquartal auf 103,6 Mio. € (Q2 2019: 140,0 Mio. €). Das sind 26 Prozent weniger als im Vorjahr. Hier wirkt sich unter anderem die Sonderabschreibung von 760 Mio. € auf die Polysiliciumanlagen aus, die WACKER zum 31. Dezember 2019 vorgenommen hatte. Die laufenden Abschreibungen sind dadurch zurückgegangen. Das Periodenergebnis des Berichtsquartals summiert sich auf 4,5 Mio. € (Q2 2019: 37,2 Mio. €) und das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 0,07 € (Q2 2019: 0,68 €).Auf Grund der Risiken aus der Corona-Pandemie hat WACKER bereits im Bericht zum 1. Quartal 2020 davon Abstand genommen, eine Prognose für das Geschäftsjahr 2020 abzugeben. Eine verlässliche Einschätzung der weiteren Entwicklung ist nach wie vor nicht möglich. Das Unternehmen erwartet aber, dass in Folge der Pandemie der Umsatz, das EBITDA und die EBITDA-Marge für das Geschäftsjahr 2020 unter dem Niveau des Vorjahres liegen werden. Beim Netto-Cashflow geht WACKER von einem über dem Vorjahr liegenden Wert aus."Die Ausbreitung des Coronavirus hat weltweit zu einem wirtschaftlichen Abschwung geführt", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl am Donnerstag in München. "Auch wir spüren die Auswirkungen der Pandemie auf unser Geschäft. Je nach Marktsegment waren die Effekte unterschiedlich stark. In unseren Chemiebereichen haben wir den Nachfragerückgang vor allem bei Siliconen für die Segmente Automobil und Textil im 2. Quartal deutlich gespürt. Im Baubereich ist die Nachfrage dagegen vergleichsweise stabil geblieben. Bei Silicon- und Hybriddichtstoffen, ebenso wie im Geschäft mit Dispersionspulvern und Baudispersionen, waren die Rückgänge deshalb wesentlich geringer. Sehr solide gestaltete sich das Geschäft mit Produkten für Anwendungen rund um die Themen Medizin, Gesundheit und Hygiene."Weiterhin schwierig sind nach Staudigls Worten die Marktbedingungen im Geschäft mit Solarsilicium. Die Absatzmengen seien im 2. Quartal auf Grund des Nachfragerückgangs in Folge der Corona-Pandemie rückläufig gewesen. Dazu komme das niedrige Preisniveau, das nicht nur WACKER POLYSILICON, sondern auch die Wettbewerber des Unternehmens weiterhin vor große Herausforderungen stelle."Nach wie vor bestehen bei Solarsilicium strukturelle Überkapazitäten chinesischer Wettbewerber. Deutlich besser dagegen verlief das Geschäft mit der Halbleiterindustrie. Hier blieb die Nachfrage unserer Kunden auf hohem Niveau", betonte der Konzernchef.Mit Blick auf die Herausforderungen, die sich aus der Corona-Pandemie für das Unternehmen ergeben haben, sagte Staudigl: "Wir haben in den vergangenen Monaten alle nötigen Maßnahmen ergriffen, um die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen und gleichzeitig unser operatives Geschäft am Laufen zu halten. Hygiene- und Abstandsregeln, die wir frühzeitig im Unternehmen eingeführt haben, haben sich bewährt. Regelungen zu Dienstreisen und Arbeiten aus dem Home-Office werden dem Infektionsgeschehen entsprechend laufend angepasst."Wie Staudigl weiter erläuterte, steuert WACKER in einigen Bereichen weiterhin gezielt mit Kurzarbeit gegen, um seine Kapazitäten dem Marktbedarf anzupassen. Gleichzeitig habe das Unternehmen sein Investitionsbudget für das laufende Jahr der gegenwärtigen Wirtschafts- und Geschäftslage angepasst und entsprechend auf 250 Mio. € zurückgenommen. Dies stärke die Liquidität.Zum laufenden Effizienzprogramm des Konzerns sagte Staudigl: "Die Auswirkungen der Corona-Pandemie zeigen uns deutlich, dass die Umsetzung von ,Zukunft gestalten' wichtiger und dringlicher denn je ist. Mit dem Programm, das wir bereits im November 2019 angestoßen haben, wollen wir unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken, unser Unternehmen schlanker, schneller und flexibler machen und unsere Kosten signifikant senken. Die angestrebten Einsparungen von jährlich 250 Mio. € kommen dabei je zur Hälfte aus Sachkosten und Personalkosten."Staudigl sieht das Unternehmen bei der Umsetzung des Effizienzprogramms auf einem guten Weg. Während die Einsparungen bei den Personalkosten 2020 noch gering seien, erwarte er bei den Sachkosten bereits im laufenden Jahr eine Summe von mehr als 50 Mio. €. Mit der vollen Summe aus dem Gesamtprogramm von 250 Mio. € jährlich rechne das Unternehmen ab Ende des Jahres 2022."Für die organisatorische Neuausrichtung des Unternehmens und die dazu notwendigen Einzelmaßnahmen haben wir einen detaillierten Plan aufgestellt, den wir derzeit mit den Arbeitnehmervertretungen er-örtern. Unser Ziel ist es, dass wir hier zügig zu einer Vereinbarung kommen", hob der Konzernchef hervor.RegionenIm 2. Quartal 2020 ist der Konzernumsatz in allen Regionen zurückgegangen. Ausschlaggebend dafür war die rückläufige Nachfrage auf Grund der Corona-Pandemie. Besonders deutlich fiel der Rückgang in Amerika aus. Hier sanken die Erlöse auf 195,4 Mio. €. Das sind 19 Prozent weniger als im Vorjahr (242,7 Mio. €). In Asien belief sich der Konzernumsatz im Berichtsquartal auf 362,9 Mio. € (Q2 2019: 434,5). Das sind 16 Prozent weniger als vor einem Jahr. In Europa summierten sich die Erlöse auf 458,5 Mio. € (Q2 2019: 527,1 Mio. €), ein Minus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.Investitionen und Netto-CashflowDie Investitionen des Konzerns beliefen sich im 2. Quartal 2020 auf 39,8 Mio. € (Q2 2019: 104,7 Mio. €). Das sind 62 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Mittel gingen vor allem in den Ausbau der Kapazitäten für Silicon- und Polymerprodukte.Der Netto-Cashflow hat sich im 2. Quartal 2020 mit 136,8 Mio. € gegenüber dem Vorjahr (21,8 Mio. €) mehr als versechsfacht. Die wesentlichen Ursachen für diesen kräftigen Anstieg sind die deutlich höheren Mittelzuflüsse aus dem operativen Geschäft bei gleichzeitig geringeren Investitionen.MitarbeiterDie Zahl der bei WACKER weltweit Beschäftigten ist im Berichtsquartal leicht zurückgegangen. Zum Stichtag 30. Juni 2020 waren im Konzern 14.382 (31.03.2019: 14.597) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. An den WACKER-Standorten in Deutschland arbeiteten zum Ende des Berichtsquartals 10.187 (31.03.2020: 10.334) Beschäftigte, an den internationalen Standorten waren es 4.195 (31.03.2020: 4.263) Mitarbeiter.GeschäftsbereicheWACKER SILICONES hat im 2. Quartal 2020 einen Gesamtumsatz von 533,0 Mio. € erzielt. Das sind 18 Prozent weniger als im Vorjahr (650,0 Mio. €). Vor allem geringere Absatzmengen auf Grund der wegen der Corona-Pandemie geringeren Nachfrage und niedrigere Preise für Standardsilicone haben die Umsatzentwicklung gebremst. Besonders ausgeprägt waren die Rückgänge bei Siliconen für die Automobil- und die Textilindustrie. Währungsveränderungen haben den Umsatz dagegen positiv beeinflusst. Im Vergleich zum Vorquartal (590 Mio. €) ist der Umsatz um 10 Prozent zurückgegangen. Das EBITDA von WACKER SILICONES lag im Berichtsquartal mit 68,1 Mio. € um jeweils 43 Prozent unter Vorjahr (119,8 Mio. €) und unter dem Wert des Vorquartals (118,6 Mio. €). Die EBITDA­Marge belief sich im 2. Quartal 2020 auf 12,8 Prozent nach 18,4 Prozent im 2. Quartal 2019 und 20,1 Prozent im Vorquartal.Der Gesamtumsatz von WACKER POLYMERS liegt im Berichtsquartal mit 297,6 Mio. € um 16 Prozent unter Vorjahr (353,3 Mio. €). Im Vergleich zum Vorquartal (330,8 Mio. €) ist der Umsatz um 10 Prozent gesunken. Niedrigere Absatzmengen auf Grund der Corona-Pandemie haben vor allem das Geschäft mit Dispersionen für verschiedene Industrie- und Konsumgüteranwendungen erheblich gebremst. Zusätzlich waren die Preise für Dispersionen und Dispersionspulver im Berichtszeitraum leicht rückläufig. Währungseffekte haben sich dagegen positiv auf die Umsatzentwicklung ausgewirkt. Das EBITDA von WACKER POLYMERS summierte sich im 2. Quartal 2020 auf 58,8 Mio. € (Vorjahr 52,7 Mio. €). Das ist ein Plus von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem die sehr gute Kostenstruktur hat das EBITDA positiv beeinflusst. Im Vergleich zum Vorquartal (61,5 Mio. €) ist das EBITDA vor allem mengenbedingt um 4 Prozent zurückgegangen. Die EBITDA-Marge lag im Berichtsquartal bei 19,8 Prozent nach 14,9 Prozent im Vorjahr und 18,6 Prozent im Vorquartal.WACKER BIOSOLUTIONS erzielte im 2. Quartal 2020 einen Gesamtumsatz von 62,9 Mio. €. Das sind 4 Prozent mehr als im Vorjahr (60,8 Mio. €). Besonders gut hat sich im Berichtszeitraum das Geschäft mit biotechnologisch hergestellten Wirkstoffen für die Pharmaindustrie und mit Cyclodextrinen entwickelt. Währungseinflüsse wirkten sich ebenfalls positiv auf die Erlöse aus. Gegenüber dem Vorquartal (63,3 Mio. €) ist der Umsatz des Geschäftsbereichs um 1 Prozent gesunken. Das EBITDA von WACKER BIOSOLUTIONS hat sich im Berichtsquartal mit 15,8 Mio. € gegenüber dem Vorjahr (7,3 Mio. €) mehr als verdoppelt. Im Vergleich zum Vorquartal (8,5 Mio. €) beträgt das Plus 86 Prozent. Zusätzlich zum höheren Umsatz stützte neben der guten Auslastung und Kostenstruktur ein Sonderertrag aus einem Kundenprojekt das Ergebnis. Die EBITDA­Marge stieg auf 25,1 Pro-zent nach 12,0 Prozent im Vorjahr und 13,4 Prozent im 1. Quartal 2020.WACKER POLYSILICON hat im Berichtsquartal einen Gesamtumsatz von 152,5 Mio. € erzielt. Das sind 10 Prozent weniger als im Vor-jahr (169,9 Mio. €). Vor allem die deutlich geringeren Absatzmengen und die niedrigeren Durchschnittspreise bei Solarsilicium haben die Umsatzentwicklung gebremst. Gegenüber dem Vorquartal (184,3 Mio. €) ist der Umsatz mengen- und preisbedingt um 17 Prozent zurückgegangen. Das EBITDA von WACKER POLYSILICON belief sich im Berichtsquartal auf -35,0 Mio. €. Gegenüber dem Vorjahr (5,7 Mio. €) ist das eine Verschlechterung um 40,7 Mio. €. Zusätzlich zum niedrigeren Umsatz haben Bestandsbewertungen und die geringere Auslastung der Produktionsanlagen das EBITDA gemindert. Im Vergleich zum Vorquartal (-13,7 Mio. €) ist das EBITDA um 21,3 Mio. € gesunken. Von April bis Juni 2020 errechnet sich für den Geschäftsbereich eine EBITDA­Marge von -22,9 Prozent nach 3,4 Prozent im 2. Quartal 2019 und -7,4 Prozent im 1. Quartal 2020.AusblickWACKER hat seine Einschätzungen zur voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens im laufenden Jahr im Prognosebericht des Geschäftsberichts 2019 ausführlich dargestellt. Im Bericht zum 1. Quartal 2020 hat WACKER auf Grund der Risiken aus der Corona-Pandemie davon Abstand genommen, eine Prognose für das Geschäftsjahr 2020 abzugeben.Wegen der zunehmenden Konkretisierung der Risiken aus der Corona-Pandemie und der anhaltend dynamischen Entwicklung des weltweiten Infektionsgeschehens ist es nach wie vor nicht verlässlich abzusehen, wie lange und wie stark die weltweit getroffenen staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie das Geschäft des Unternehmens beeinträchtigen werden. Ein konkreter Ausblick für das Gesamtjahr 2020 ist weiterhin nicht möglich. Das Unternehmen erwartet aber, dass in Folge der Pandemie der Umsatz, das EBITDA und die EBITDA-Marge für das Geschäftsjahr 2020 unter dem Niveau des Vorjahres liegen werden. Beim Netto-Cashflow geht WACKER von einem über dem Vorjahr liegenden Wert aus.Hinweis für die Redaktionen: Der Bericht zum 1. Halbjahr 2020 steht auf den Internet-Seiten von WACKER (www.wacker.com) unter Investor Relations zum Download zur Verfügung. Eckdaten WACKER-KonzernMio. € Q2 2020 Q2 2019 Veränd. in % 6M 2020 6M 2019 Veränd. in % Umsatz 1.072,4 1.268,5 -15,5 2.269,9 2.504,2 -9,4 EBITDA 105,4 210,7 -50,0 279,5 352,7 -20,8 EBITDA-Marge (%) 9,8 16,6 - 12,3 14,1 - EBIT 1,8 70,7 -97,5 71,6 70,8 1,1 EBIT-Marge (%) 0,2 5,6 - 3,2 2,8 - Finanzergebnis -11.2 -18,0 -37,8 -23,2 -27,6 -15,9 Ergebnis vor Ertragsteuern -9,4 52,7 n.a. 48,4 43,2 12,0 Periodenergebnis 4,5 37,2 -87,9 73,4 31,7 >100 Ergebnis je Aktie (€) 0,07 0,68 -89,7 1,38 0,52 >100 Investitionen 39,8 104,7 -62,0 84,2 202,4 -58,4 Abschreibungen 103,6 140,0 -26,0 207,9 281,9 -26,3 Netto-Cashflow 136,8 21,8 >100 159,4 -113,2 n.a. Mio. € 30.06.2020 30.06.2019 31.12.2019 Bilanzsumme 6.741,8 7.295,1 6.491,0 Eigenkapital 1.985,6 2.666,9 2.029,0 Eigenkapitalquote (%) 29,5 36,6 31,3 Finanzierungsverbindlichkeiten 1.423,0 1.300,0 1.258,9 Nettofinanzschulden 572,9 989,3 713,7 Mitarbeiter (Anzahl am Stichtag) 14.382 14.826 14.658 Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Die Inhalte dieser Presseinformation sprechen alle Geschlechter gleichermaßen an. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform (z.B. Kunde, Mitarbeiter) verwendet. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *30.07.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1105339 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: Corona-Pandemie: WACKER plant zum Schutz der Teilnehmer virtuelle Durchführung der diesjährigen Hauptversammlung

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Hauptversammlung 05.05.2020 / 11:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. München, 5. Mai 2020 - Die Wacker Chemie AG hat sich wegen der anhaltenden Corona-Pandemie aus Gründen des Gesundheitsschutzes der Teilnehmer dazu entschieden, ihre diesjährige Hauptversammlung als virtuelle Veranstaltung ohne physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten durchzuführen. Einem entsprechenden Beschluss des Vorstands hat der Aufsichtsrat des Münchner Chemiekonzerns heute zugestimmt. WACKER nimmt damit eine neue gesetzliche Regelung in Anspruch, die den Weg für präsenzlose, virtuelle Hauptversammlungen freigemacht hat. Bereits am 19. März hatte WACKER bekanntgegeben, dass die zuvor für den 20. Mai 2020 geplante Hauptversammlung auf den 4. August verschoben wird."Die Gesundheit der Hauptversammlungsteilnehmer hat für WACKER oberste Priorität", erläutert der Vorstandsvorsitzende Rudolf Staudigl den Grund für die Entscheidung. "Da gegenwärtig nicht klar ist, wann Präsenzveranstaltungen mit größeren Teilnehmerzahlen wieder stattfinden können, wollten wir auch nicht das Risiko eingehen, die Hauptversammlung möglicherweise erneut verschieben zu müssen. Uns ist es sehr wichtig, dass die Aktionärinnen und Aktionäre möglichst zeitnah ihr Frage- und Stimmrecht ausüben können", so Staudigl weiter.Für die virtuelle Hauptversammlung wird WACKER fristgerecht eine Einladung veröffentlichen. Die gesamte Hauptversammlung wird per Livestream übertragen werden. Aktionäre können ihre Fragen zur Tagesordnung vorab einreichen. Ihr Stimmrecht können die Aktionäre nach fristgerechter Anmeldung zur Hauptversammlung vorab per Briefwahl oder per Vollmacht an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft ausüben. Beides wird online auch während der Veranstaltung noch möglich sein. Weitere Einzelheiten werden der Einladung zu entnehmen sein.Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *05.05.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1035589 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: WACKER steigert im 1. Quartal 2020 das Ergebnis deutlich und gibt auf Grund der Corona-Pandemie keine Jahresprognose

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung 30.04.2020 / 07:15 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * KONZERNUMSATZ DES 1. QUARTALS 2020 LIEGT MIT 1,20 MRD. € UM 3 PROZENT UNTER VORJAHR, ABER UM 4 PROZENT ÜBER VORQUARTAL * EBITDA VON 174 MIO. € STEIGT UNTER ANDEREM WEGEN HÖHERER AUSLASTUNG DER PRODUKTION UM 23 PRO-ZENT GEGENÜBER VORJAHR UND UM 10 PROZENT IM VERGLEICH ZUM VORQUARTAL * PERIODENERGEBNIS DES 1. QUARTALS BETRÄGT 69 MIO. € * NETTO-CASHFLOW IST MIT 23 MIO. € POSITIV, LIQUIDITÄT STEIGT AUF 750 MIO. € * AUF GRUND DER ZUNEHMENDEN KONKRETISIERUNG DER RISIKEN AUS DER CORONA-PANDEMIE UND DER ANHALTEND DYNAMISCHEN ENTWICKLUNG VON COVID-19 IST EIN ZUVERLÄSSIGER AUSBLICK FÜR 2020 NICHT MÖGLICHMünchen, 30. April 2020 - Die Wacker Chemie AG hat das 1. Quartal 2020 mit einem Gesamtumsatz leicht unter Vorjahr abgeschlossen, das EBITDA aber sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch im Vergleich zum Vorquartal deutlich gesteigert. Im Berichtsquartal erwirtschaftete der Münchner Chemiekonzern Umsatzerlöse in Höhe von 1.197,5 Mio. € (Q1 2019: 1.235,7 Mio. €). Das sind 3 Prozent weniger als im Vorjahr. Ausschlaggebend für diesen leichten Rückgang waren niedrigere Preise für Solarsilicium und Standardsilicone sowie insgesamt etwas geringere Absatzmengen. Währungsveränderungen haben die Umsatzentwicklung im Jahresvergleich positiv beeinflusst. Gegenüber dem Vorquartal (1.155,5 Mio. €) ist der Umsatz dagegen vor allem mengen- und preisbedingt um 4 Prozent gewachsen.WACKER hat im 1. Quartal 2020 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 174,1 Mio. € erwirtschaftet. Das sind 23 Prozent mehr als im Vorjahr (142,0 Mio. €). Verantwortlich für diesen kräftigen Anstieg sind unter anderem eine höhere Auslastung der Produktionsanlagen und Maßnahmen zur Kostenreduzierung. Im Vergleich zum Vorquartal (157,8 Mio. €) ist das EBITDA um 10 Prozent gewachsen. Für die drei Monate Januar bis März 2020 ergibt sich eine EBITDA-Marge von 14,5 Prozent (Vorjahr 11,5 Prozent). Im Vorquartal hatte sie 13,7 Prozent betragen.Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat ebenfalls deutlich zugelegt. Es summiert sich im Berichtsquartal auf 69,8 Mio. € (Q1 2019: 0,1 Mio. €). Das entspricht einer EBIT-Marge von 5,8 Prozent (Q1 2019: 0,0 Prozent). Neben den bereits genannten Faktoren haben auch die im Jahresvergleich niedrigeren Abschreibungen das EBIT positiv beeinflusst. Sie sanken um 27 Prozent auf 104,3 Mio. € (Q1 2019: 141,9 Mio. €). Hier wirkt sich unter anderem die Sonderabschreibung von 760 Mio. € auf die Polysiliciumanlagen aus, die WACKER zum 31. Dezember 2019 vorgenommen hatte. Die laufenden Abschreibungen sind dadurch zurückgegangen. Das Periodenergebnis des Berichtsquartals summiert sich auf 68,9 Mio. € (Q1 2019: -5,5 Mio. €) und das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 1,31 € (Q1 2019: -0,16 €).Bereits Mitte März hatte das Unternehmen bei der Vorlage seines Geschäftsberichts für das Jahr 2019 klar darauf hingewiesen, dass seine damalige Prognose für das laufende Jahr wegen der möglichen Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft unter Vorbehalt steht. Die Risiken, die sich daraus für die Finanz- und Ertragslage des Unternehmens ergeben, konkretisieren sich nun zunehmend. Gegenwärtig ist nicht verlässlich abzusehen, wie lange und wie stark die weltweit getroffenen staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung von Infektionen das Geschäft des Unternehmens beeinträchtigen werden. WACKER ist daher zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage, mit der gewohnten Zuverlässigkeit einen Ausblick auf die weitere Geschäftsentwicklung zu geben und verzichtet aus diesem Grund bis auf Weiteres auf eine entsprechende Prognose."Wir haben das 1. Quartal 2020 wie von uns erwartet mit insgesamt guten Zahlen abgeschlossen", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl am Donnerstag in München. "Trotz des anhaltend anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds und der zusätzlichen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie in China haben wir beim Umsatz nahezu den Vorjahreswert erreicht und unser EBITDA deutlich gesteigert. Bei Siliconen und Dispersionspulvern haben wir von höheren Absatzmengen und im Geschäft mit biotechnologisch hergestellten Produkten von einem verbesserten Produktmix profitiert. Dagegen haben die wegen der Coronakrise niedrigeren Absatzmengen im Solargeschäft sowie geringere Preise für Standardsilicone und Polysilicium die Umsatz- und Ergebnisentwicklung gebremst. Mit Blick auf die nächsten Monate gehen wir davon aus, dass wir die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie sehr viel deutlicher spüren werden. Wir steuern deshalb mit Kurzarbeit gegen. In mehreren produktionsnahen und administrativen Einheiten an unseren deutschen Standorten haben wir die Einführung von Kurzarbeit zum 1. Mai bereits beschlossen, ebenso in unserer Polysiliciumproduktion. In unseren anderen Geschäftsbereichen können wir bei einer rückläufigen Auftragslage, wenn nötig, ebenfalls kurzfristig Maßnahmen zur Kurzarbeit umsetzen. Das Investitionsbudget für das laufende Jahr haben wir deutlich gekürzt und stärken so unsere Liquidität, die sich zum Ende des 1. Quartals auf 750 Mio. € erhöht hat. Zusätzlich verfügen wir über ungenutzte Kreditlinien von rund 600 Mio. €. Wie groß die Auswirkungen von COVID-19 auf unser Geschäft tatsächlich sein werden, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verlässlich einschätzen. Sollte die Pandemie in den nächsten Monaten erfolgreich eingedämmt werden, so kann es zum Beispiel durchaus sein, dass im zweiten Halbjahr die Weltwirtschaft wieder anzieht und es zu Nachholeffekten kommt."Zur aktuellen Situation im Unternehmen sagte Staudigl: "An unseren Standorten und in den Geschäfts- und Zentralbereichen arbeiten Krisenstäbe daran, abgestimmt, schnell, pragmatisch und zuverlässig das Räderwerk bei WACKER auch unter erschwerten Bedingungen am Laufen zu halten. Oberste Priorität haben dabei die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Aufrechterhaltung unserer Produktion, um unsere Kunden verlässlich zu beliefern. Wir haben zu diesem Zweck frühzeitig verbindliche Regeln und Maßnahmen im Unternehmen eingeführt. Dazu zählen beispielsweise Hygiene- und Abstandsregeln und das Verbot von Dienstreisen in Risikogebiete. Alle Mitarbeiter, denen es durch ihre Tätigkeit möglich ist, arbeiten von zu Hause aus. In Bereichen, die für das Funktionieren unserer Verbundstruktur besonders wichtig sind und in denen arbeitsbedingt der notwendige Abstand zu den Kollegen nicht eingehalten werden kann, tragen die Mitarbeiter Schutzmasken. Bis jetzt haben sich diese Maßnahmen gut bewährt. Die Zahl der am Coronavirus erkrankten Mitarbeiter im Konzern ist nach wie vor sehr niedrig. Das hilft uns sehr, die Produktion in dieser kritischen Zeit auf einem hohen Niveau zu halten. Das ist auch deshalb wichtig, weil eine ganze Reihe unserer Produkte in Anwendungen gehen, die für die medizinische Versorgung und für die Hygiene besonders wichtig sind. Dazu zählen zum Beispiel unsere Silicone für medizinische Anwendungen. Sie kommen unter anderem in Masken, Schläuchen und Dichtungen für Beatmungsgeräte zum Einsatz. Ein weiteres Beispiel sind Dispersionen, die unter anderem zur Herstellung von Feuchttüchern für die Hygiene verwendet werden. Von WACKER hergestellte Cyclodextrine wiederum finden zum Beispiel Verwendung als Hilfsstoffe in antiviralen Substanzen. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möchte ich bei dieser Gelegenheit für ihren hohen Einsatz in diesen schwierigen Zeiten besonders danken."RegionenIm 1. Quartal 2020 hat WACKER den Umsatz in der Region Amerika leicht gesteigert. Dort wuchsen die Erlöse auf 231,1 Mio. €. Das sind 2 Prozent mehr als im Vorjahr (226,7 Mio. €). In Asien dagegen ging der Konzernumsatz im Berichtsquartal um 11 Prozent auf 385,8 Mio. € (Q1 2019: 432,5) zurück. In Europa summierten sich die Erlöse auf 520,9 Mio. € (Q1 2019: 520,7 Mio. €). Das entspricht dem Niveau des Vorjahres.Investitionen und Netto-CashflowDie Investitionen des Konzerns beliefen sich im 1. Quartal 2020 auf 44,4 Mio. € (Q1 2019: 97,7 Mio. €). Das sind 55 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Mittel gingen schwerpunktmäßig in den Ausbau der Kapazitäten für Siliconprodukte.Der Netto-Cashflow belief sich im 1. Quartal 2020 auf 22,6 Mio. € (Q1 2019: -135,0 Mio. €). Die wesentlichen Ursachen für diese Verbesserung sind die positive Ergebnisentwicklung sowie die geringeren Investitionen.MitarbeiterDie Zahl der bei WACKER weltweit Beschäftigten ist im Berichtsquartal leicht zurückgegangen. Zum Stichtag 31. März 2020 waren im Konzern 14.597 (31.12.2019: 14.658) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. An den WACKER-Standorten in Deutschland arbeiteten zum Ende des Berichtsquartals 10.334 (31.12.2019: 10.356) Beschäftigte, an den internationalen Standorten waren es 4.263 (31.12.2019: 4.302) Mitarbeiter.GeschäftsbereicheWACKER SILICONES hat im 1. Quartal 2020 einen Gesamtumsatz von 590,0 Mio. € erzielt. Das sind 3 Prozent weniger als im Vorjahr (604,9 Mio. €). Höhere Absatzmengen, insbesondere bei Spezialprodukten, sowie Währungsveränderungen haben die Umsatzentwicklung positiv beeinflusst. Die im Jahresvergleich niedrigeren Preise für Standardsilicone konnte der Geschäftsbereich dadurch aber nicht ganz ausgleichen. Im Vergleich zum Vorquartal (564,8 Mio. €) ist der Umsatz des Geschäftsbereichs dagegen um 4 Prozent gewachsen. Das EBITDA von WACKER SILICONES lag im Berichtsquartal mit 118,6 Mio. € vor allem preisbedingt um 7 Prozent unter Vorjahr (128,1 Mio. €). Im Vergleich zum Vorquartal (103,5 Mio. €) ist das EBITDA dagegen um 15 Prozent gewachsen. Die EBITDA-Marge belief sich im 1. Quartal 2020 auf 20,1 Prozent nach 21,2 Prozent im 1. Quartal 2019 und 18,3 Prozent im Vorquartal.Der Gesamtumsatz von WACKER POLYMERS liegt im Berichtsquartal mit 330,8 Mio. € um 2 Prozent über Vorjahr (323,6 Mio. €). Höhere Absatzmengen bei Dispersionspulvern sind der Haupttreiber für diesen Anstieg. Preiseffekte haben die Umsatzentwicklung im Berichtsquartal nur geringfügig beeinflusst. Im Vergleich zum Vorquartal (303,4 Mio. €) sind die Erlöse vor allem mengenbedingt um 9 Prozent gewachsen. Das EBITDA von WACKER POLYMERS summierte sich im 1. Quartal 2020 auf 61,5 Mio. € (Vorjahr 44,5 Mio. €). Das sind 38 Prozent mehr als vor einem Jahr. Neben dem höheren Umsatz haben auch die hohe Auslastung der Produktionsanlagen und die gute Kostenentwicklung das EBITDA positiv beeinflusst. Im Vergleich zum Vorquartal (48,3 Mio. €) ist das EBITDA um 27 Prozent gewachsen. Die EBITDA-Marge lag im 1. Quartal 2020 bei 18,6 Prozent nach 13,8 Prozent im Vorjahr und 15,9 Prozent im Vorquartal.WACKER BIOSOLUTIONS erzielte im 1. Quartal 2020 einen Gesamtumsatz von 63,3 Mio. €. Das sind 9 Prozent mehr als im Vorjahr (58,3 Mio. €) und entspricht dem Niveau des Vorquartals (63,2 Mio. €). Besonders gut entwickelt hat sich im Berichtsquartal das Geschäft mit Cyclodextrinen, Cystein und Biopharmazeutika. Hier haben unter anderem gestiegene Absatzmengen den Umsatz erhöht. Währungseffekte wirkten sich ebenfalls positiv auf die Erlöse aus. Das EBITDA von WACKER BIOSOLUTIONS liegt im Berichtsquartal mit 8,5 Mio. € um 44 Prozent über Vorjahr (5,9 Mio. €). Zusätzlich zum höheren Umsatz hat auch der gute Produktmix zu diesem Ergebnisanstieg beigetragen. Gegenüber dem starken Vorquartal (10,6 Mio. €) ist das EBITDA um 20 Prozent zurückgegangen. Die EBITDA-Marge belief sich auf 13,4 Prozent nach 10,1 Prozent im Vorjahr und 16,8 Prozent im 4. Quartal 2019.WACKER POLYSILICON hat im Berichtsquartal einen Gesamtumsatz von 184,3 Mio. € erzielt. Das sind 13 Prozent weniger als im Vorjahr (211,1 Mio. €). Die wesentlichen Ursachen für diesen Rückgang sind geringere Absatzmengen und niedrigere Durchschnittspreise für Solarsilicium. Gegenüber dem Vorquartal (192,6 Mio. €) ist der Umsatz vor allem mengenbedingt um 4 Prozent zurückgegangen. Hier zeigten sich im Solargeschäft erste Auswirkungen der Corona-Pandemie. Bei Polysilicium für Halbleiteranwendungen blieb die Nachfrage dagegen stabil. Das EBITDA von WACKER POLYSILICON belief sich im Berichtsquartal auf -13,7 Mio. €. Gegenüber dem Vorjahr (-35,8 Mio. €) ist das eine Verbesserung um 22,1 Mio. €, zu der unter anderem Effizienzmaßnahmen in der Produktion und weitere Fortschritte bei der Senkung der Herstellungskosten beigetragen haben. Gegenüber dem Vorquartal (1,9 Mio. €), das von positiven Abgrenzungseffekten geprägt war, ist das EBITDA dagegen um 15,6 Mio. € zurückgegangen. Von Januar bis März 2020 errechnet sich für den Geschäftsbereich eine EBITDA-Marge von -7,4 Prozent nach -17,0 Prozent im 1. Quartal 2019 und 1,0 Prozent im 4. Quartal 2019.AusblickBereits Mitte März hatte das Unternehmen bei der Vorlage seines Geschäftsberichts für das Jahr 2019 klar darauf hingewiesen, dass seine damalige Prognose für das laufende Jahr wegen der möglichen Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft unter Vorbehalt steht. Die Risiken, die sich daraus für die Finanz- und Ertragslage des Unternehmens ergeben könnten, hatte WACKER zu diesem Zeitpunkt als hoch mit möglichen Auswirkungen von mehr als 100 Mio. € angegeben. Diese Risiken konkretisieren sich nun zunehmend. So gehen führende Konjunkturexperten jetzt davon aus, dass es in der Weltwirtschaft zumindest im 2. Quartal 2020 zu einer kräftigen Rezession kommen wird. Dies wird sich voraussichtlich auch in den Zahlen von WACKER deutlich bemerkbar machen.Die weltweite Verbreitung von COVID-19 verläuft weiter sehr dynamisch. Gegenwärtig ist nicht verlässlich abzusehen, wie lange und wie stark die weltweit getroffenen staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen das Geschäft des Unternehmens beeinträchtigen werden. WACKER ist daher zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage, mit der gewohnten Zuverlässigkeit einen Ausblick auf die weitere Geschäftsentwicklung zu geben und verzichtet aus diesem Grund bis auf Weiteres auf eine entsprechende Prognose. Eckdaten WACKER-KonzernMio. € Q1 2020 Q1 2019 Veränd. in % Umsatz 1.197,5 1.235,7 -3,1 EBITDA 174,1 142,0 22,6 EBITDA-Marge (%) 14,5 11,5 - EBIT 69,8 0,1 >100 EBIT-Marge (%) 5,8 0,0 - Finanzergebnis -12,0 -9,6 25,0 Ergebnis vor Ertragsteuern 57,8 -9,5 n.a. Periodenergebnis 68,9 -5,5 n.a. Ergebnis je Aktie (€) 1,31 -0,16 n.a. Investitionen 44,4 97,7 -54,6 Abschreibungen 104,3 141,9 -26,5 Netto-Cashflow 22,6 -135,0 n.a. Mio. € 31.03.2020 31.03.2019 31.12.2019 Bilanzsumme 6.741,7 7.449,4 6.491,0 Eigenkapital 2.425,0 3.034,9 2.029,0 Eigenkapitalquote (%) 36,0 40,7 31,3 Finanzierungsverbindlichkeiten 1.451,2 1.316,4 1.258,9 Nettofinanzschulden 701,6 886,4 713,7 Mitarbeiter (Anzahl am Stichtag) 14.597 14.744 14.658 Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Die Inhalte dieser Presseinformation sprechen alle Geschlechter gleichermaßen an. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform (z.B. Kunde, Mitarbeiter) verwendet. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *30.04.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1033027 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: WACKER legt neuen Termin für Hauptversammlung 2020 fest

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Hauptversammlung 19.03.2020 / 12:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. München, 19. März 2020 - Die Wacker Chemie AG hat sich wegen der gegenwärtig bestehenden behördlichen Einschränkungen für größere Veranstaltungen und aus Gründen des Gesundheitsschutzes der Teilnehmer dazu entschieden, ihre diesjährige Hauptversammlung zu verschieben. Die bislang für den 20. Mai 2020 geplante Veranstaltung wird demnach am 4. August 2020 stattfinden. Der Veranstaltungsort der Hauptversammlung bleibt wie vorgesehen das Internationale Congress Center München.Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *19.03.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1001201 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: WACKER stellt Jahresprognose 2020 wegen Coronakrise unter Vorbehalt

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis 17.03.2020 / 07:15 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * UMSATZ 2019 MIT 4,93 MRD. € WEGEN NIEDRIGERER PREISE UM 1 PROZENT UNTER VORJAHR, EBITDA SINKT UM 16 PROZENT AUF 783 MIO. € * JAHRESERGEBNIS BETRÄGT -630 MIO. € WEGEN AUSSERPLANMÄSSIGER ABSCHREIBUNG VON 760 MIO. € AUF POLYSILICIUMANLAGEN * DIVIDENDENVORSCHLAG VON 0,50 € JE AKTIE ENTSPRICHT EINER AUSSCHÜTTUNG VON 25 MIO. € * FÜR 2020 RECHNET WACKER MIT UMSATZPLUS IM NIEDRIGEN EINSTELLIGEN PROZENTBEREICH * EBITDA WIRD BEREINIGT UM DIE 2019 VEREINNAHMTEN VERSICHERUNGSLEISTUNGEN UM EINEN MITTLEREN EINSTELLIGEN PROZENTSATZ UNTER VORJAHR ERWARTET * AUSWIRKUNGEN DER CORONA-PANDEMIE AUF DAS ERGEBNIS KÖNNTEN BEI MEHR ALS 100 MIO. € LIEGEN * NETTO-CASHFLOW SOLL 2020 ERNEUT DEUTLICH POSITIV SEIN UND DEUTLICH ÜBER VORJAHR LIEGEN München, 17. März 2020 - Die Wacker Chemie AG hat im Geschäftsjahr 2019 wie bereits gemeldet beim Gesamtumsatz das Niveau des Vorjahres knapp erreicht. Wie der Münchner Chemiekonzern bei der Vorlage seines Geschäftsberichts heute bekannt gab, belief sich der Umsatz 2019 auf 4,93 Mrd. € (2018: 4,98 Mrd. €). Ausschlaggebend für den leichten Rückgang um 1 Prozent waren niedrigere Preise, vor allem für Solarsilicium, aber auch für Standardsilicone. Insgesamt höhere Absatzmengen, Produktmixeffekte sowie Wechselkursveränderungen durch den im Jahresvergleich stärkeren US-Dollar haben den Umsatz dagegen positiv beeinflusst.Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) summierte sich im Geschäftsjahr 2019 auf 783,4 Mio. € (2018: 930,0 Mio. €). Das sind 16 Prozent weniger als vor einem Jahr und entspricht einer EBITDA-Marge von 15,9 Prozent (2018: 18,7 Prozent). Vor allem die erheblich geringeren Durchschnittspreise für Solarsilicium und damit auch Effekte aus Bestandsbewertungen, niedrigere Preise für Standardsilicone und die stark gestiegenen Stromkosten in Deutschland haben die Ertragsentwicklung belastet. Als Sonderertrag enthält das EBITDA Versicherungsleistungen in Höhe von 112,5 Mio. € aus dem Schadensfall des Jahres 2017 am Standort Charleston, die WACKER in den Herstellungskosten ausgewiesen hat.Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) summierte sich im vergangenen Geschäftsjahr auf -536,3 Mio. € (2018: 389,6 Mio. €). Das entspricht einer EBIT-Marge von -10,9 Prozent (2018: 7,8 Prozent). Ausschlaggebend für das negative EBIT ist eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhen von 760,0 Mio. €, die WACKER auf den Bilanzwert seiner Anlagen zur Herstellung von Polysilicium vorgenommen hat. Hintergrund dieser Maßnahme sind die verhaltenen Erwartungen des Unternehmens für die weitere Preisentwicklung bei Solarsilicium. Insgesamt belaufen sich die Abschreibungen im Jahr 2019 auf 1,32 Mrd. € (2018: 540,4 Mio. €). Das Jahresergebnis beträgt -629,6 Mio. € (2018: 260,1 Mio. €).Im Geschäftsjahr 2020 rechnet WACKER trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen mit einem leichten Wachstum. Das Unternehmen will seinen Umsatz um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz steigern. Das EBITDA des Konzerns wird im Vergleich zu 2019 voraussichtlich zurückgehen. Der wesentliche Grund dafür sind die 2019 vereinnahmten Versicherungsleistungen aus dem Schadensfall am US-Produktionsstandort Charleston. Bereinigt um diesen Sondereffekt wird das EBITDA um einen mittleren einstelligen Prozentsatz unter Vorjahr erwartet. Der Jahresüberschuss des Konzerns soll deutlich steigen. Nicht berücksichtigt in dieser Prognose sind allerdings die wirtschaftlichen Auswirkungen, die eine mögliche Pandemie durch das Coronavirus nach sich ziehen könnte.In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres ist der Konzernumsatz etwas niedriger als vor einem Jahr. Mitverantwortlich dafür sind Einschränkungen in China beim Transport der Produkte zu den Kunden. Das bremst derzeit die dortigen Umsätze in allen Geschäftsbereichen. Insgesamt rechnet WACKER im 1. Quartal 2020 mit einem Konzernumsatz von etwa 1,2 Mrd. € (Q1 2019: 1,24 Mrd. €). Das EBITDA des Konzerns wird im 1. Quartal 2020 voraussichtlich deutlich über dem Niveau des Vorjahres (142,0 Mio. €) liegen. Hier machen sich unter anderem operative Verbesserungen im Polysiliciumgeschäft positiv bemerkbar."2020 wird aus heutiger Sicht ein weiteres sehr anspruchsvolles Jahr", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl am Dienstag in München. "Der hohe Wettbewerbs- und Preisdruck im Geschäft mit Polysilicium bleibt eine Herausforderung. Handelskonflikte und geopolitische Krisen bergen Abwärtsrisiken. Die Unsicherheiten auf Grund des Coronavirus überschatten derzeit jedoch zusätzlich alle anderen Risiken. Andererseits sind wir zuversichtlich, dass wir mit hervorragenden Produkten in allen unseren Geschäftsbereichen über hohes Wachstumspotenzial verfügen."Staudigl erneuerte in diesem Zusammenhang seine Forderung nach einem Industriestrompreis von unter 4 Cent pro Kilowattstunde für energieintensive Unternehmen in Deutschland: "Unsere chinesischen Wettbewerber zahlen unter 2 Cent pro Kilowattstunde - staatlich subventioniert aus klimaschädlichen Kohlekraftwerken. Hätten wir dieselben Strompreise wie in China, dann wäre WACKER das weltweit effizienteste Unternehmen in der Herstellung von hochqualitativem Polysilicium, und zwar mit großem Abstand."Um die Organisation von WACKER konsequent neu auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden auszurichten und so das profitable Wachstum des Konzerns zu unterstützen, hat WACKER ein Effizienzprogramm gestartet. Wie bereits gemeldet, beabsichtigt das Unternehmen, durch Reduzierungen bei den Sachkosten und beim Umfang intern erbrachter Leistungen sowie mit einer schlankeren Organisation jährlich 250 Mio. € einzusparen. In diesem Zusammenhang sollen bis Ende des Jahres 2022 mehr als 1.000 Stellen in den Verwaltungsbereichen des Konzerns sowie den indirekten und nicht operativen Funktionen der Geschäftsbereiche wegfallen. Der Schwerpunkt liegt dabei mit mehr als 80 Prozent auf den Standorten in Deutschland.InvestitionenDie Investitionen des Konzerns beliefen sich im Geschäftsjahr 2019 auf 379,5 Mio. € (2018: 460,9 Mio. €). Das sind 18 Prozent weniger als vor einem Jahr.Ein Schwerpunkt der Investitionstätigkeit war auch im vergangenen Jahr der Ausbau der Kapazitäten in den drei Chemiebereichen. Am US-Standort Charleston hat eine neue Anlage für hochdisperse Kieselsäuren die Produktion aufgenommen. In Ulsan, Südkorea, stellt WACKER jetzt in einem neuen Sprühtrockner Dispersionspulver für Bauanwendungen her. In Zhangjiagang, China, hat das Unternehmen eine neue Anlage für Festsiliconkautschuk errichtet, die für den asiatischen Markt produziert. Am norwegischen Standort Holla hat im vergangenen Jahr eine neue Produktionsanlage für Siliciummetall den Betrieb aufgenommen. Die Eigenproduktion dieses wichtigen Ausgangsstoffs macht WACKER unabhängiger von Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten und steigert die Versorgungssicherheit in Zeiten hoher Nachfrage.MitarbeiterDie Zahl der Mitarbeiter im Konzern stieg im Geschäftsjahr 2019 um rund 120. Zum 31. Dezember 2019 waren weltweit 14.658 Mitarbeiter (31.12.2018: 14.542 Mitarbeiter) beschäftigt. An den deutschen Standorten von WACKER arbeiteten zum Stichtag 10.356 Mitarbeiter (2018: 10.291), im Ausland waren es 4.302 (2018: 4.251).Netto-Cashflow, Nettofinanzschulden und EigenkapitalquoteWACKER hat im Geschäftsjahr 2019 einen Mittelzufluss in dreistelliger Millionenhöhe erwirtschaftet. Der Netto-Cashflow hat sich mit 184,4 Mio. € (2018: 86,2 Mio. €) mehr als verdoppelt. Neben dem Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft ist das auch auf die Versicherungsleistungen für den Schadensfall am Standort Charleston zurückzuführen. Gegenläufig hat eine Sonderzahlung an die Pensionskasse der Wacker Chemie VVaG den Netto-Cashflow um rund 70 Millionen Euro gemindert.Die Nettofinanzschulden des Konzerns haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Sie beliefen sich zum Stichtag 31. Dezember 2019 auf 713,7 Mio. € (31.12.2018: 609,7 Mio. €). Der Grund für diesen Anstieg um 17 Prozent sind die Anforderungen des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 16. Dieser legt fest, dass jetzt auch Leasingverbindlichkeiten in die Berechnung der Finanzschulden einbezogen werden müssen.Die Bilanzsumme des WACKER-Konzerns lag zum 31. Dezember 2019 bei 6,49 Mrd. € (31.12.2018: 7,12 Mrd. €). Die wesentliche Ursache für diesen Rückgang um 9 Prozent ist das geringere Sachanlagevermögen auf Grund der Sonderabschreibung auf Polysiliciumanlagen. Zusätzlich haben die auf Grund der niedrigeren Diskontierungssätze höheren Pensionsrückstellungen das Eigenkapital des Konzerns deutlich gemindert. Es belief sich zum Bilanzstichtag auf 2,03 Mrd. € (31.12.2018: 3,15 Mrd. €). Damit beträgt die Eigenkapitalquote 31,3 Prozent (31.12.2018: 44,2 Prozent).GeschäftsbereicheDer Umsatz im Geschäftsbereich WACKER SILICONES ist im Jahr 2019 um 2 Prozent zurückgegangen. Er belief sich auf 2,45 Mrd. € (2018: 2,50 Mrd. €). Dafür verantwortlich sind niedrigere Preise bei Standardsiliconen sowie Mengen- und Mixeffekte. Das EBITDA ist gegenüber dem Vorjahr ebenfalls gesunken. Es verringerte sich um 22 Prozent auf 478,5 Mio. € (2018: 616,6 Mio. €).Der Umsatz von WACKER POLYMERS hat 2019 um 3 Prozent zugelegt. Er stieg auf 1,32 Mrd. € (2018: 1,28 Mrd. €). Verantwortlich dafür sind höhere Absatzmengen bei Dispersionen und Dispersionspulver sowie positive Währungseffekte. Das EBITDA lag mit 194,2 Mio. € (2018: 147,7 Mio. €) um 32 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Hier haben sich der höhere Umsatz sowie die gute Kostenstruktur des Bereichs ausgewirkt.Der Geschäftsbereich WACKER BIOSOLUTIONS konnte 2019 seinen Umsatz um 7 Prozent auf 243,0 Mio. € (2018: 227,0 Mio. €) steigern. Maßgeblich für den Anstieg waren höhere Absatzmengen und positive Währungseffekte. Das EBITDA liegt mit 31,1 Mio. € (2018: 23,5 Mio. €) um 32 Prozent über Vorjahr. Dafür verantwortlich sind das Mengenwachstum und die höhere Auslastung im Bereich Biopharmazeutika.Der Umsatz von WACKER POLYSILICON hat sich im Geschäftsjahr 2019 um 5 Prozent verringert. Er belief sich auf 780,0 Mio. € (2018: 823,5 Mio. €). Die wesentlichen Gründe dafür sind deutlich niedrigere Durchschnittspreise für Solarsilicium. Höhere Absatzmengen konnten das nicht ausgleichen. Das EBITDA ist mit 56,9 Mio. € (2018: 72,4 Mio. €) preisbedingt um 21 Prozent gesunken. Im EBITDA enthalten sind Versicherungsleistungen von 112,5 Mio. € aus dem Schadensfall des Jahres 2017 am Standort Charleston in den USA.Vorschlag zur GewinnverwendungDie Wacker Chemie AG weist für das Jahr 2019 nach handelsrechtlichen Vorschriften einen Bilanzgewinn von 1.324,9 Mio. € aus. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine Dividende von 0,50 € je Aktie vor. Bezogen auf die am 31. Dezember 2019 dividendenberechtigten Aktien entspricht die Bardividende einer Ausschüttungssumme von 24,8 Mio. €. Bezogen auf den durchschnittlichen Börsenkurs der WACKER-Aktie im Jahr 2019 ergibt sich eine Dividendenrendite von 0,7 Prozent.AusblickFür das Jahr 2020 rechnen Konjunkturforscher mit einem Wachstum der Weltwirtschaft auf dem Niveau des Vorjahres oder darunter. Abwärtsrisiken bergen nicht nur bestehende Handelskonflikte und geo-politische Krisen, sondern auch die möglichen Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft.In seinem Chemiegeschäft sieht WACKER für das laufende Jahr gute Chancen, sowohl den Umsatz als auch den Ertrag zu steigern. WACKER SILICONES und WACKER POLYMERS erwarten ein Umsatzplus im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Bei WACKER BIOSOLUTIONS wird der Umsatzanstieg voraussichtlich im hohen einstelligen Prozentbereich liegen.Das EBITDA von WACKER SILICONES soll auf Grund niedrigerer Durchschnittspreise auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Der Geschäftsbereich erwartet eine leicht rückläufige EBITDA-Marge. WACKER POLYMERS geht bei höheren Absatzmengen von einem EBITDA leicht über dem Vorjahr aus. Die EBITDA-Marge soll sich ebenfalls leicht erhöhen. WACKER BIOSOLUTIONS rechnet mit einem EBITDA und einer EBITDA-Marge deutlich über Vorjahr.In seinem Polysiliciumgeschäft geht WACKER für 2020 von einem leichten Umsatzanstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich aus. Dafür verantwortlich ist ein verbesserter Produktmix hin zu höherwertigen Produkten. Niedrige Durchschnittspreise für Polysilicium werden durch Kosteneinsparungen kompensiert. Das EBITDA erwartet der Geschäftsbereich bereinigt um den Sondereffekt aus Versicherungsleistungen des Jahres 2019 auf dem Niveau des Vorjahres.Insgesamt rechnet WACKER im Geschäftsjahr 2020 mit einem Umsatzanstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Bereinigt um den Sondereffekt der Versicherungsleistung wird das EBITDA um einen mittleren einstelligen Prozentsatz unter dem Vorjahr erwartet. Die EBITDA-Marge erwartet WACKER etwas niedriger als im Vorjahr. In dieser Prognose ist ein Teil der wirtschaftlichen Unsicherheiten berücksichtigt, ebenso das im Vergleich zum Vorjahr das voraussichtlich geringere Beteiligungsergebnis. Allerdings stuft das Unternehmen das Risiko einer Pandemie durch das Coronavirus auf Grund der dynamischen Entwicklung seit Ende Februar als hoch mit möglicherweise großen Auswirkungen (>100 Mio. €) auf die Finanz- und Ertragslage ein. Dies könnte folglich bedeuten, dass das EBITDA um einen zweistelligen Prozentsatz unter Vorjahr liegt. Die Investitionen werden mit rund 350 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Die Abschreibungen belaufen sich auf rund 425 Mio. € und sind damit deutlich niedriger als im Vorjahr. Beim Konzernjahresüberschuss rechnet WACKER mit einem deutlichen Anstieg. Der Netto-Cashflow soll deutlich positiv sein und deutlich über dem Vorjahr liegen. Die Nettofinanzschulden gehen auf Grund des positiven Netto-Cashflows zurück. Eckdaten WACKER-KonzernMio. € 2019 2018 Veränd. in % Ergebnis / Rendite Umsatz 4.927,6 4.978,8 -1,0 EBITDA(1) 783,4 930,0 -15,8 EBITDA-Marge(2) (%) 15,9 18,7 n.a. EBIT(3) -536,3 389,6 n.a. EBIT-Marge(2) (%) -10,9 7,8 n.a. Finanzergebnis -54,9 -65,2 -15,8 Ergebnis vor Ertragsteuern -591,2 324,4 n.a. Jahresergebnis -629,6 260,1 n.a. Ergebnis je Aktie (€) -12,94 4,95 n.a. Kapitalrendite (ROCE) (%) -11,3 5,9 n.a. Bilanz /Cashflow Bilanzsumme 6.491,0 7.118,7 -8,8 Eigenkapital 2.029,0 3.145,5 -35,5 Eigenkapitalquote (%) 31,3 44,2 n.a. Finanzierungsverbindlichkeiten 1.258,9 997,2 26,2 Nettofinanzschulden(4) 713,7 609,7 17,1 Investitionen (5) 379,5 460,9 -17,7 Abschreibungen -1.319,7 -540,4 >100 Netto-Cashflow (6) 184,4 86,2 >100 Forschung Forschungsaufwand 173,3 164,6 5,3 Mitarbeiter Personalaufwand (fortgeführte Aktivitäten) 1.253,8 1.231,5 1,8 Mitarbeiter (Stand 31.12., Anzahl) 14.658 14.542 0,8 1 EBITDA ist EBIT vor Abschreibungen / Zuschreibungen auf Anlagevermögen.2 Margen sind jeweils bezogen auf die Umsatzerlöse.3 EBIT ist das Ergebnis fortgeführter Geschäftstätigkeiten für die betreffende Berichtsperiode vor Zins- und übrigem Finanzergebnis und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.4 Summe aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, lang- und kurzfristigen Wertpapieren und lang- und kurzfristigen Finanzschulden.5 Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, ohne Nutzungsrechte.6 Summe aus Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit und Cashflow aus langfristiger Investitionstätigkeit (ohne Wertpapiere). Hinweise für die Redaktionen: Der Bericht zum Geschäftsjahr 2019 steht auf den Internet-Seiten von WACKER (www.wacker.com) unter Investor Relations zum Download zur Verfügung.Die Bilanzpressekonferenz der Wacker Chemie AG findet in diesem Jahr aus Gründen des Gesundheitsschutzes als Webcast statt. Sie können diesen heute ab 10.30 Uhr unter folgendem Link verfolgen:Wacker Chemie AG - Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2019 Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *17.03.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 998667 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: Aufsichtsrat verlängert den Vorstandsvertrag von Tobias Ohler bis 2025

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Personalie 12.03.2020 / 13:44 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. München, 12. März 2020 - Der Aufsichtsrat der Wacker Chemie AG hat in seiner gestrigen Sitzung den Finanzvorstand Tobias Ohler (49) für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt. Der aktuelle Vertrag von Ohler, der dem Vorstand von WACKER seit 2013 angehört, läuft noch bis zum 31. Dezember 2020.Dr. Tobias Ohler studierte Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen in Frankreich, Deutschland und Australien und hat an der Universität Oldenburg im Bereich Volkswirtschaftslehre promoviert. Nach seinem Studium arbeitete er von 1997 bis 2004 als Berater bei McKinsey. In die Wacker Chemie AG trat Ohler im Jahr 2005 als Leiter des Konzerncontrollings ein. 2008 übernahm er die Leitung des Zentralbereichs Rohstoffeinkauf, 2010 wurde er in den Vorstand der Siltronic AG berufen. Mitglied des Vorstands der Wacker Chemie AG ist Tobias Ohler seit Januar 2013. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *12.03.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 995809 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: WACKER startet Effizienzprogramm zur Steigerung von Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Strategische Unternehmensentscheidung 20.02.2020 / 11:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. München, 20. Februar 2020 - Die Wacker Chemie AG hat heute erste Zielvorstellungen für ihr Effizienzprogramm "Zukunft gestalten" bekanntgegeben. Demnach beabsichtigt das Unternehmen, durch Reduzierungen bei den Sachkosten und beim Umfang intern erbrachter Leistungen sowie mit einer schlankeren Organisation jährlich 250 Mio. € einzusparen. Zentrales Anliegen des Programms ist es dabei, die Organisation von WACKER konsequent neu auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden auszurichten und so das profitable Wachstum des Konzerns zu unterstützen.In diesem Zusammenhang sollen bis Ende des Jahres 2022 mehr als 1.000 Stellen in den Verwaltungsbereichen des Konzerns sowie den indirekten und nicht operativen Funktionen der Geschäftsbereiche wegfallen. Der Schwerpunkt liegt dabei mit mehr als 80 Prozent auf den Standorten in Deutschland. Das Unternehmen will für den Stellenabbau gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern ein Paket von sozialverträglichen Maßnahmen erarbeiten. Denkbare Instrumente sind beispielsweise Verrentung, Altersteilzeitregelungen oder Aufhebungsverträge. Sofern sich die angestrebten Ziele auf diese Weise erreichen lassen, soll auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet werden. Insgesamt beschäftigt WACKER weltweit rund 14.500 Mitarbeiter, davon rund 10.000 in Deutschland."Wir bereiten uns sowohl im Geschäft mit Polysilicium als auch in unseren Chemiebereichen auf eine härtere Gangart im Wettbewerb vor", erläuterte der Vorstandsvorsitzende Rudolf Staudigl die Hintergründe des Programms. "Mit ,Zukunft gestalten' verfolgen wir einen umfassenden Ansatz, um nicht nur Kosten in signifikantem Umfang einzusparen, sondern vor allem die Wettbewerbsfähigkeit von WACKER auch für zukünftige Herausforderungen zu stärken und dauerhaft zu sichern", so der Konzernchef weiter."Nach einer gründlichen Analyse der Ist-Situation haben wir den Arbeitnehmervertretern jetzt unsere ersten Zielvorstellungen für eine Neuausrichtung unserer Organisation präsentiert. Gemeinsam werden wir unsere Vorstellungen nun weiter beraten und bewerten", sagte Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Christian Hartel. "Wie bisher werden wir uns dabei eng mit den Arbeitnehmervertretern abstimmen und zeitnah in konstruktive Verhandlungen eintreten. Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Ziele mit guten und fairen Lösungen erreichen können", betonte der Personalvorstand.Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *20.02.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 979365 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: Sondereinflüsse prägen die Geschäftszahlen von WACKER im Jahr 2019

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis 28.01.2020 / 07:15 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. \- KONZERNUMSATZ ERREICHT MIT 4,93 MRD. € KNAPP DAS NIVEAU DES VORJAHRES\- EBITDA IST MIT 780 MIO. € UM 16 PROZENT UNTER VORJAHR\- GUTE ENTWICKLUNG IM CHEMIEGESCHÄFT, RAHMEN-BEDINGUNGEN BEI SOLARSILICIUM UNBEFRIEDIGEND\- AUSSERPLANMÄSSIGE ABSCHREIBUNG VON RUND 760 MIO. € AUF POLYSILICIUMANLAGEN MINDERT EBIT UND JAHRESERGEBNIS\- EBIT BELÄUFT SICH DAMIT AUF RUND -540 MIO. €\- JAHRESERGEBNIS 2019 LIEGT BEI -630 MIO. €\- NETTO-CASHFLOW IST MIT RUND 185 MIO. € POSITIV UND DEUTLICH ÜBER VORJAHRMünchen, 28. Januar 2020 - Die Wacker Chemie AG hat das Jahr 2019 im Rahmen ihrer eigenen Erwartungen abgeschlossen. Nach vorläufigen Berechnungen erzielte der Münchner Chemiekonzern im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von 4,93 Mrd. € (2018: 4,98 Mrd. €) und hat damit das Niveau des Vorjahres knapp erreicht. Niedrigere Preise, vor allem für Solarsilicium, aber auch für Standardsilicone sind der wesentliche Grund für den leichten Rückgang um 1 Prozent. Insgesamt höhere Absatzmengen, Produktmixeffekte sowie Wechselkursveränderungen durch den im Jahresvergleich stärkeren US-Dollar haben den Umsatz dagegen positiv beeinflusst.Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des Geschäftsjahres 2019 belief sich nach den vorläufigen Zahlen auf 780 Mio. € (2018: 930 Mio. €). Das sind 16 Prozent weniger als vor einem Jahr. Das EBITDA enthält als Sonderertrag Versicherungsleistungen von 112,5 Mio. € aus dem Schadensfall des Jahres 2017 am Standort Charleston, die WACKER im 3. Quartal in den Herstellungskosten verbucht hatte. Vor allem die erheblich geringeren Durchschnittspreise für Solarsilicium und damit auch Effekte aus Bestandsbewertungen, niedrigere Preise für Standardsilicone und die stark gestiegenen Stromkosten in Deutschland haben die Ertragsentwicklung belastet.Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beläuft sich auf -540 Mio. € (2018: 390 Mio. €). Dies ist vor allem eine Konsequenz der Sonderabschreibung von 760 Mio. €. Wie bereits gemeldet, wird WACKER im Zuge der Abschlusserstellung diese außerplanmäßige Abschreibung auf den Bilanzwert seiner Anlagen zur Herstellung von Polysilicium vornehmen. Hintergrund dieser Maßnahme sind die verhaltenen Erwartungen des Unternehmens für die weitere Preisentwicklung bei Solarsilicium. Insgesamt belaufen sich die Abschreibungen im Jahr 2019 damit auf rund 1,32 Mrd. €. Das Jahresergebnis 2019 liegt damit bei -630 Mio. € (2018: 260 Mio. €)."Unsere Ertragsentwicklung im vergangenen Jahr ist stark von Sondereinflüssen aus den erhaltenen Versicherungsleistungen und der außerplanmäßigen Abschreibung auf das Anlagevermögen geprägt", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl. "Operativ hat sich vor allem unser Chemiegeschäft weiter gut entwickelt. Die Margen bei Siliconen sind nach dem Ausnahmejahr 2018 wieder auf das normale Niveau zurückgekehrt. Dagegen haben wir bei Dispersionen, Dispersionspulvern und biotechnologisch hergestellten Produkten unsere Ertragskraft deutlich gesteigert. Weiterhin unbefriedigend waren jedoch die Rahmenbedingungen im Geschäft mit Solarsilicium. Hier sind die Preise wegen der hohen Überkapazitäten, die staatlich subventionierte Wettbewerber in China aufgebaut haben, im vergangenen Jahr erheblich zurückgegangen. Derzeit erarbeiten wir ein umfassendes Programm, mit dem wir WACKER effizienter und leistungsfähiger aufstellen und Kosten in signifikantem Umfang einsparen wollen. Konkrete Ziele dazu werden wir voraussichtlich schon im 1. Quartal 2020 bekanntgeben."Investitionen, Netto-Cashflow und NettofinanzschuldenDie Investitionen von WACKER im Geschäftsjahr 2019 lagen nach den vorläufigen Zahlen bei 380 Mio. € (2018: 461 Mio. €). Das sind 18 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Mittel gingen vor allem in den Ausbau der Kapazitäten in den Chemiebereichen. Der Netto-Cashflow summierte sich im Geschäftsjahr 2019 auf rund 185 Mio. € (2018: 86 Mio. €; angepasst wegen geänderter Definition) und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Die erhaltenen Versicherungsleistungen aus dem Schadensfall in Charleston haben den Mittelzufluss um rund 100 Mio. € erhöht. Gegenläufig hat eine Sonderzahlung an die Pensionskasse der Wacker Chemie VVaG, die das Unternehmen im 4. Quartal 2019 geleistet hat, den Netto-Cashflow um 70 Mio. € gemindert. Die Nettofinanzschulden lagen zum Stichtag 31. Dezember 2019 bei rund 715 Mio. € (31.12.2018: 610 Mio. €). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist auf die neue Leasingbilanzierung nach IFRS 16 zurückzuführen. Sie hat die Nettofinanzschulden um 120 Mio. € erhöht.GeschäftsbereicheWACKER hat im Geschäftsjahr 2019 von der weiterhin guten Kundennachfrage nach seinen Chemieprodukten profitiert. WACKER SILICONES erzielte einen Jahresumsatz von 2,45 Mrd. € (2018: 2,50 Mrd. €) und blieb damit trotz spürbar niedrigerer Preise für Standardsilicone nur um 2 Prozent unter dem hohen Wert des Vorjahres. WACKER POLYMERS erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von 1,32 Mrd. € (2018: 1,28 Mrd. €). Das ist ein Plus von 3 Prozent. Der Umsatz von WACKER BIOSOLUTIONS wuchs im vergangenen Geschäftsjahr um 8 Prozent auf 245 Mio. € (2018: 227 Mio. €).Das EBITDA der Chemiebereiche ist 2019 in der Summe um 11 Prozent zurückgegangen. Ursächlich dafür waren in erster Linie die niedrigeren Preise für Standardsilicone. Dagegen hat WACKER im Geschäft mit Dispersionen, Dispersionspulvern und biotechnologisch hergestellten Produkten das EBITDA kräftig ausgebaut. WACKER SILICONES erzielte 2019 ein EBITDA von 480 Mio. € (2018: 617 Mio. €). Das ist ein Rückgang um 22 Prozent. Das EBITDA von WACKER POLYMERS belief sich auf 195 Mio. € (2018: 148 Mio. €). Ausschlaggebend für diesen Anstieg um 32 Prozent waren die im Jahresvergleich höheren Absatzmengen und die gute Kostenstruktur des Geschäftsbereichs. WACKER BIOSOLUTIONS erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr ein EBITDA von 30 Mio. € (2018: 24 Mio. €). Das ist ein Plus von 25 Prozent. Höhere Absatzmengen und die steigende Auslastung der Biopharma-Produktion haben die Ertragsentwicklung positiv beeinflusst.WACKER POLYSILICON erzielte im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 780 Mio. € (2018: 824 Mio. €). Maßgeblich für diesen Rückgang um 5 Prozent waren die im Jahresvergleich deutlich niedrigeren Preise für Solarsilicium auf Grund der in China aufgebauten Überkapazitäten. Stark gestiegene Absatzmengen konnten das nicht vollständig ausgleichen. Das EBITDA des Geschäftsbereichs summierte sich 2019 auf 55 Mio. € (2018: 72 Mio. €) und blieb damit um 24 Prozent unter Vorjahr. Zusätzlich zu den niedrigeren Durchschnittspreisen für Polysilicium haben Bestandsabwertungen das EBITDA gemindert. Dagegen haben die Versicherungsleistungen für den Schadensfall in Charleston, die der Geschäftsbereich im 3. Quartal 2019 verbucht hatte, das EBITDA um 112,5 Mio. € erhöht. Bereinigt um diesen Sonderertrag beläuft das EBITDA von WACKER POLYSILICON im Gesamtjahr 2019 auf rund -55 Mio. €.Vorläufige Eckdaten WACKER-KonzernMio. € 2019e 2018 Veränd. in % Umsatz 4.930 4.979 -1 EBITDA 780 930 -16 EBITDA-Marge (%) 16 19 - EBIT -540 390 n.a. EBIT-Marge (%) -11 8 - Jahresergebnis -630 260 n.a. Investitionen 380 461 -18 Netto-Cashflow 185 86 >100 Die in dieser Presseinformation enthaltenen Zahlen und Trendaussagen zu den Geschäftsergebnissen des Jahres 2019 sind vorläufig. Die Wacker Chemie AG wird ihren Bericht zum Geschäftsjahr 2019 am 17. März 2020 veröffentlichen. Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *28.01.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 961393 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: WACKER beabsichtigt außerplanmäßige Abschreibung auf das Anlagevermögen

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Sonstiges/Prognoseänderung 05.12.2019 / 17:17 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. München, 5. Dezember 2019 - Die Wacker Chemie AG wird im Zuge der Aufstellung des Abschlusses für das Geschäftsjahr 2019 voraussichtlich eine außerplanmäßige Abschreibung in der Größenordnung von 750 Mio. € auf den Bilanzwert ihrer Produktionsanlagen zur Herstellung von polykristallinem Reinstsilicium vornehmen. Hintergrund ist die nach wie vor ausbleibende Erholung der Preise für Polysilicium für die Solarindustrie auf Grund der hohen Überkapazitäten, die von chinesischen Herstellern aufgebaut wurden.Die genaue Ermittlung der Höhe dieser Abschreibung wird im Rahmen der Abschlusserstellung erfolgen. Sie verringert nicht nur den Wert der Sachanlagen in der Konzernbilanz, sondern auch das EBIT des Konzerns und des Geschäftsbereichs WACKER POLYSILICON sowie das Konzernjahresergebnis. Auf den Cashflow hat die außerplanmäßige Abschreibung dagegen keine Auswirkungen."Die erwartete Erholung auf dem Solarmarkt ist bisher ausgeblieben und die Preise für Polysilicium für Photovoltaikanwendungen sind nach wie vor sehr niedrig", erläuterte Tobias Ohler, Finanzvorstand von WACKER, den Grund für die außerplanmäßige Abschreibung. "Gleichzeitig haben wir im Hinblick auf die weitere Marktentwicklung gegenwärtig nur eine geringe Visibilität. Grund dafür ist vor allem, dass der Zubau von Solaranlagen in China hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleibt. Zudem belasten die hohen Überkapazitäten bei Polysilicium in China. Der chinesische Staat subventioniert diesen Ausbau nicht nur mit Krediten und Fördermitteln, sondern stellt dort den Polysilicium-Produzenten auch Strom aus Kohlekraftwerken zu extrem günstigen Preisen zur Verfügung. Unsere Einschätzungen für das kommende Jahr haben wir deshalb entsprechend angepasst."Die Strategie des Münchner Chemiekonzerns für sein Polysiliciumgeschäft bleibt unverändert. "Wir arbeiten weiter konsequent daran, unsere Kosten zu senken und fokussieren uns auf Polysilicium für Halbleiteranwendungen sowie auf hochqualitatives Material für monokristalline Solarzellen", erläuterte Ohler.Auf Grund der außerplanmäßigen Abschreibung erwartet WACKER das Ergebnis des Jahres 2019 jetzt in der Größenordnung von etwa -750 Mio. € (bisherige Prognose: leicht positives Jahresergebnis). Wie bisher ist in dieser Prognose der Sonderertrag von 112,5 Mio. € aus Versicherungsleistungen, den WACKER im 3. Quartal 2019 verbucht hatte, nicht enthalten. Vor dem Sondereffekt dieser außerplanmäßigen Abschreibung und einschließlich der Versicherungsleistungen läge das Jahresergebnis bei mehr als 100 Mio. €. Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *05.12.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 929389 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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