WCH.DE - Wacker Chemie AG

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Kurs Vortag64,98
Öffnen64,98
Gebot66,74 x 4300
Briefkurs0,00 x 18300
Tagesspanne64,96 - 67,30
52-Wochen-Spanne57,86 - 98,60
Volumen218.792
Durchschn. Volumen187.369
Marktkap.3,291B
Beta (3 J., monatlich)1,06
Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.)28,32
EPS (roll. Hochrechn.)2,36
Gewinndatum24. Okt. 2019
Erwartete Dividende & Rendite2,50 (3,85%)
Ex-Dividendendatum2019-05-24
1-Jahres-Kursziel104,36
  • dpa-AFX

    WOCHENAUSBLICK: Dax dürfte unter anhaltender Brexit-Unsicherheit leiden

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax dürfte nach der Brexit-Enttäuschung vom Samstag Experten zufolge in der neuen Woche unter Druck geraten. Statt wie von Anlegern erhofft über den gerade mit der EU nachverhandelten Deal zum Ausstieg aus der Gemeinschaft zu befinden, entschieden sich die Abgeordneten für eine Vertagung der Entscheidung. Premierminister Boris Johnson beantragte daraufhin am Sonntag eine Fristverlängerung bis Ende Januar. Wie immer beim Brexit gibt es mit Blick auf den weiteren Fortgang diverse Möglichkeiten, deren Eintrittswahrscheinlichkeiten kaum abzuschätzen sind.

  • DGAP

    Wacker Chemie AG: WACKER senkt seine Prognose für das Geschäftsjahr 2019

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Prognoseänderung 15.10.2019 / 17:57 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *München, 15. Oktober 2019 - Die Wacker Chemie AG rechnet nach ihren aktuellen Abschätzungen vom heutigen Tag damit, dass wesentliche finanzielle Steuerungskennzahlen im Geschäftsjahr 2019 voraussichtlich schwächer ausfallen werden als bislang prognostiziert. Der Konzernumsatz wird im Gesamtjahr voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres liegen (bisherige Prognose: Anstieg um einen mittleren einstelligen Prozentsatz). Das EBITDA wird um etwa 30 Prozent unter dem Vorjahreswert erwartet (bisherige Prognose: 10 bis 20 Prozent unter Vorjahr). Das Jahresergebnis wird voraussichtlich leicht positiv sein (bisherige Prognose: deutlich unter Vorjahr). Der Netto-Cashflow soll deutlich positiv sein, aber unter Vorjahr liegen (bisherige Prognose: deutlich positiv und deutlich über Vorjahr). Wie bisher enthält die Prognose von WACKER keine Sondererträge aus Versicherungsleistungen."Ausschlaggebend für unsere reduzierten Erwartungen sind die nach wie vor extrem niedrigen Preise für Polysilicium", erläuterte Rudolf Staudigl, Vorstandsvorsitzender von WACKER, die Hauptursache für die Absenkung der Prognose. "Viele Marktexperten hatten für das zweite Halbjahr fest mit einer Preiserholung bei Solarsilicium gerechnet - eine Annahme, die auch Bestandteil unserer bisherigen Prognose war. Bislang jedoch haben sich die Durchschnittspreise für dieses Material nicht verbessert, sondern sie sind im Gegenteil im 3. Quartal auf Grund von Überkapazitäten chinesischer Wettbewerber weiter zurückgegangen."Darüber hinaus bremst auch die weltweit immer schwächer werdende Konjunktur alle Geschäftsbereiche.Wie das Unternehmen weiter bekanntgab, wird vor diesem Hinter-grund jetzt ein umfassendes Programm erarbeitet, um WACKER für zukünftige Herausforderungen effizienter und leistungsfähiger auf-zustellen und Kosten in signifikantem Umfang einzusparen. "Wir müssen und werden den schwieriger werdenden Rahmenbedingungen für unser Geschäft erfolgreich begegnen", zeigte sich Staudigl zuversichtlich.Nach vorläufigen und nicht auditierten Zahlen liegt der Konzernumsatz des 3. Quartals 2019 bei 1.270 Mio. EUR. Das EBITDA des 3. Quartals erwartet WACKER bei 270 Mio. EUR. Dieses enthält einen Sonderertrag in Höhe von rund 112 Mio. EUR aus Versicherungsleistungen für den Schadensfall am Standort Charleston im Jahr 2017. WACKER hat diesen Betrag im abgelaufenen Quartal im Geschäftsbereich WACKER POLYSILICON verbucht.Die Zwischenmitteilung zum 3. Quartal 2019 wird WACKER am 24. Oktober 2019 veröffentlichen.Hinweis für die Redaktionen: Der Bericht steht auf den Internet-Seiten von WACKER (www.wacker.com) unter Investor Relations zum Download zur Verfügung. Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür.Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *15.10.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 890563 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

  • DGAP

    Wacker Chemie AG: WACKER beteiligt sich an britischem Batteriematerialspezialisten Nexeon

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Beteiligung/Unternehmensbeteiligung 12.09.2019 / 10:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *München / Abingdon, 12. September 2019 - Die Wacker Chemie AG intensiviert ihre Forschungsaktivitäten im Bereich silicium-basierter Materialien für Hochleistungsbatterien mit einer Beteiligung an Nexeon Ltd. Wie der Münchner Chemiekonzern heute mitteilte, erwirbt WACKER 25 Prozent der Anteile des britischen Spezialunternehmens für neue Batteriematerialien. Über den Kaufpreis haben WACKER und Nexeon Stillschweigen vereinbart. Nexeon entwickelt, produziert und vertreibt inno-vative Anodenmaterialien auf Basis von Silicium, mit dem sich die Leistungsfähigkeit von Lithium-Ionen-Batterien deutlich steigern lässt. WACKER forscht auf diesem Gebiet bereits seit dem Jahr 2010 und hatte schon 2013 mit Nexeon kooperiert."Die heutige Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt, um unsere Aktivitäten bei siliciumbasierten Anodenmaterialien für Batterien der nächsten Generation zu verbreitern und damit weiter zu stärken", erläuterte Christian Hartel, Mitglied des Vorstands und verantwortlich für Forschung und Entwicklung bei WACKER. "Einerseits können wir so unsere eigene erfolgreiche Forschungsarbeit auf diesem Feld fokussieren und weiterentwickeln. Andererseits stärken wir mit dieser Beteiligung unsere bisherige Zusammenarbeit mit Nexeon in der Entwicklung ergänzender Materialkonzepte. WACKER ist aufgrund seiner jahrzehntelangen und tiefgehenden Erfahrung in der Silicium-chemie dazu prädestiniert, solche innovativen Materialien zu ent-wickeln und herzustellen.""Wir freuen uns sehr darauf, unsere bewährte Kooperation mit WACKER weiter zu intensivieren", sagte Scott Brown, Chief Executive Officer von Nexeon. "Bei der Entwicklung siliciumbasierter Materialien, die Kohlenstoff als Anode in Lithium-Ionen-Batterien ersetzen, zählen wir zu den Technologieführern. Mit WACKER haben wir einen starken Partner an unserer Seite, der uns bei der weiteren Entwicklung und Kommerzialisierung unterstützen kann."Insbesondere für Anwendungen in mobilen Kommunikationsgeräten wie Smartphones und Tablets sowie in Elektrofahrzeugen kommt leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterien eine Schlüsselrolle zu. Siliciumbasierte Materialien besitzen die höchste bekannte Speicher-fähigkeit für Lithiumionen und haben deshalb das Potenzial die Energiedichte solcher Batterien und damit ihre Leistungskraft erheblich zu steigern.Über NexeonNexeon Ltd mit Hauptsitz in Großbritannien konzentriert sich darauf, innovative und kosteneffiziente Anodenmaterialien auf Basis von Silicium zu entwickeln und zu lizensieren, die deutlich leistungs-fähigere Batterien ermöglichen. Nexeon arbeitet mit OEMs und Batterieherstellern zusammen, um Lithium-Ionen-Batterien der nächsten Generation zu realisieren und verfügt über ein etabliertes anwendungstechnisches Labor in Yokohama, Japan. Das Unterneh-men hat bei der Entwicklung seiner Materialien die Skalierbarkeit in der Massenproduktion ebenso wie die Nachhaltigkeit im Blick.Über WACKERWACKER ist ein global tätiges Chemieunternehmen mit rund 14.500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 4,98 Mrd. EUR (2018). Mit einem breiten Angebot an technologisch hoch entwickelten Spezial-produkten nimmt WACKER in einer Vielzahl von Branchen und Industrien eine führende Position ein. WACKER-Produkte werden in zahlreichen Endverbrauchermärkten mit hohen Wachstumsraten benötigt, wie etwa in der Solarindustrie, bei elektronischen Gütern oder bei Produkten der Pharma- und Pflegemittelindustrie. WACKER verfügt über ein Netzwerk von derzeit 24 Produktionsstandorten und 22 technischen Kompetenzzentren in Europa, Amerika und Asien sowie rund 50 Vertriebsniederlassungen weltweit. Die Aktie der Wacker Chemie AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *12.09.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 872091 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

  • DGAP

    Wacker Chemie AG: Solides Chemiegeschäft und schwieriger Solarmarkt prägen im 2. Quartal 2019 die Umsatz- und Ergebnisentwicklung von WACKER

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung/9-Monatszahlen 01.08.2019 / 07:14 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *\- KONZERNUMSATZ DES 2. QUARTALS 2019 LIEGT MIT 1,27 MRD. EUR UM 5 PROZENT UNTER VORJAHR, ABER UM 3 PROZENT ÜBER VORQUARTAL\- EBITDA IST WEGEN DEUTLICH GERINGERER PREISE FÜR POLYSILICIUM, NIEDRIGERER PREISE FÜR STANDARDSILICONE UND GESTIEGENER ENERGIEKOSTEN MIT 211 MIO. EUR UM 19 PROZENT UNTER VORJAHR, ABER UM 48 PROZENT HÖHER ALS IM VORQUARTAL\- PERIODENERGEBNIS DES 2. QUARTALS BETRÄGT 37 MIO. EUR\- NETTO-CASHFLOW IST MIT 22 MIO. EUR POSITIV\- JAHRESPROGNOSE BLEIBT UNVERÄNDERT: DER KONZERNUMSATZ SOLL 2019 UM EINEN MITTLEREN EINSTELLIGEN PROZENTSATZ WACHSEN, DAS EBITDA WIRD VORAUSSICHTLICH UM 10 BIS 20 PROZENT UNTER VORJAHR LIEGENMünchen, 1. August 2019 - Die Wacker Chemie AG hat im 2. Quartal 2019 den Umsatz und das EBITDA gegenüber dem Vorquartal gesteigert, die entsprechenden Vorjahreswerte aber nicht erreicht. Im Berichtsquartal erwirtschaftete der Münchner Chemiekonzern Umsatzerlöse in Höhe von 1.268,5 Mio. EUR (Q2 2018: 1.329,9 Mio. EUR). Das sind 5 Prozent weniger als im Vorjahr. Ausschlaggebend für diesen Rückgang waren insgesamt niedrigere Preise, vor allem für Solarsilicium, aber auch für Standardsilicone. Mengen- und Produktmixeffekte haben den Umsatz in der Summe ebenfalls geringfügig gemindert. Dagegen haben Wechselkursveränderungen durch den im Jahresvergleich stärkeren US-Dollar den Umsatz erhöht. Gegenüber dem Vorquartal (1.235,7 Mio. EUR) ist der Umsatz vor allem mengenbedingt um 3 Prozent gewachsen.WACKER hat im 2. Quartal 2019 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 210,7 Mio. EUR erwirtschaftet. Das sind 19 Prozent weniger als im Vorjahr (260,5 Mio. EUR). Maßgeblich für diesen Rückgang waren die erheblich geringeren Durchschnittspreise für Solarsilicium und niedrigere Preise für Standardsilicone. Daneben haben auch gestiegene Energiekosten das EBITDA gemindert. Gegenüber dem Vorquartal (142,0 Mio. EUR) hat WACKER das EBITDA dagegen um 48 Prozent gesteigert. Zusätzlich zum Umsatzplus hat ein Sonderertrag das EBITDA erhöht. WACKER hat im Berichtsquartal erhaltene Anzahlungen in Höhe von 19,0 Mio. EUR aus Vertrags- und Lieferbeziehungen mit einem Solarkunden einbehalten. Für die drei Monate April bis Juni 2019 ergibt sich im WACKER-Konzern eine EBITDA-Marge von 16,6 Prozent (Q2 2018: 19,6 Prozent). Im Vorquartal hatte sie 11,5 Prozent betragen.Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) summiert sich im Berichtsquartal auf 70,7 Mio. EUR (Q2 2018: 125,0 Mio. EUR). Das sind 43 Prozent weniger als vor einem Jahr und entspricht einer EBIT-Marge von 5,6 Prozent (Q2 2018: 9,4 Prozent). Gegenüber dem 1. Quartal 2019 (0,1 Mio. EUR) ist das EBIT dagegen stark gewachsen. Neben den bereits genannten Faktoren haben auch die im Jahresvergleich höheren Abschreibungen das EBIT gemindert. Sie beliefen sich im Berichtsquartal auf 140,0 Mio. EUR (Q2 2018: 135,5 Mio. EUR). Das sind 3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Hier wirkt sich neben Wechselkurseffekten vor allem der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 aus, der die Bilanzierung von Leasingverhältnissen regelt. Das Periodenergebnis des Berichtsquartals summiert sich auf 37,2 Mio. EUR (Q2 2018: 83,5 Mio. EUR) und das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 0,68 EUR (Q2 2018: 1,59 EUR).Die Prognose für das Gesamtjahr 2019 bleibt gegenüber dem im Geschäftsbericht 2018 veröffentlichten Ausblick unverändert. WACKER erwartet den Konzernumsatz 2019 weiterhin um einen mittleren einstelligen Prozentsatz höher als im Vorjahr (4.978,8 Mio. EUR). Das EBITDA wird voraussichtlich um 10 bis 20 Prozent unter dem Vorjahreswert (930,0 Mio. EUR) liegen. Auf Grund der weltweit nachlassenden konjunkturellen Dynamik und der bislang noch ausstehenden Belebung im chinesischen Solarmarkt erwartet WACKER das EBITDA des Gesamtjahres jetzt eher am unteren Ende dieser Spanne."Zur Mitte des Jahres zeigt sich unser Chemiegeschäft in einer insgesamt soliden Verfassung", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl am Donnerstag in München. "Trotz der sich eintrübenden Weltkonjunktur war die Nachfrage nach unseren Chemieprodukten weiterhin gut. In der Summe konnten unsere Chemiebereiche ihren Umsatz gegenüber dem 2. Quartal 2018 leicht steigern. WACKER SILICONES hat den hohen Umsatz des Vorjahres nahezu erreicht. Ertragsseitig zeigen sich die Effekte einer Normalisierung nach dem Boom des Vorjahres. Das macht sich sowohl in den Preisen für Standardsilicone als auch in den Beständen bei WACKER und seinen Kunden bemerkbar. WACKER POLYMERS hat seinen Umsatz weiter ausgebaut und noch deutlich stärker das EBITDA gesteigert. Die Nachfrage nach unseren Dispersionspulvern und Dispersionen ist anhaltend gut. Wir können hier unsere Stärke als Weltmarktführer voll ausspielen und den Kunden die steigenden Mengen liefern, die sie benötigen. Im Geschäft mit Solarsilicium sind die Marktbedingungen weiterhin schwierig. Insbesondere das bislang extrem niedrige Preisniveau stellt nicht nur WACKER POLYSILICON, sondern ebenso unsere Wettbewerber vor große Herausforderungen. Der Geschäftsbereich hat trotz dieser anspruchsvollen Marktbedingungen im Berichtsquartal ein positives EBITDA erwirtschaftet. Der Grund dafür ist nicht nur ein Sonderertrag. Auch die operativen Verbesserungen und Kostensenkungen, die WACKER POLYSILICON mit den Maßnahmen erzielt hat, um seine Produktionsprozesse weiter zu optimieren, haben die Ergebnisentwicklung positiv beeinflusst. Insgesamt bleiben wir weiter zuversichtlich, dass wir unsere Ziele für 2019 erreichen können."Regionen Im 2. Quartal 2019 hat WACKER den Umsatz in der Region Amerika gesteigert. Dort wuchsen die Erlöse auf 242,7 Mio. EUR. Das sind 9 Prozent mehr als im Vorjahr (223,7 Mio. EUR). In Europa summierten sich die Erlöse auf 527,1 Mio. EUR (Q2 2018: 543,2 Mio. EUR) und in Asien belief sich der Konzernumsatz im Berichtsquartal auf 434,5 Mio. EUR (Q2 2018: 495,7). Das sind 3 Prozent bzw. 12 Prozent weniger als vor einem Jahr.Investitionen und Netto-Cashflow Die Investitionen des Konzerns beliefen sich im 2. Quartal 2019 auf 104,7 Mio. EUR (Q2 2018: 97,7 Mio. EUR). Das sind 7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Mittel gingen vor allem in den Ausbau der Kapazitäten für Silicon- und Polymerprodukte.Der Netto-Cashflow lag im 2. Quartal 2019 bei 21,8 Mio. EUR (Q2 2018: -97,7 Mio. EUR). Die wesentliche Ursache für diesen Anstieg ist der im Jahresvergleich deutlich höhere Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft.Mitarbeiter Die Zahl der bei WACKER weltweit Beschäftigten hat sich im Berichtsquartal leicht erhöht. Zum Stichtag 30. Juni 2019 waren im Konzern 14.826 (31.03.2019: 14.744) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. An den WACKER-Standorten in Deutschland arbeiteten zum Ende des Berichtsquartals 10.453 (31.03.2019: 10.428) Beschäftigte, an den internationalen Standorten waren es 4.373 (31.03.2019: 4.316) Mitarbeiter.GeschäftsbereicheWACKER SILICONES hat im 2. Quartal 2019 einen Gesamtumsatz von 650,0 Mio. EUR erzielt und damit das Niveau des Vorjahres (653,8 Mio. EUR) nahezu erreicht. Leicht höhere Preise für Spezialitäten konnten den Preisrückgang bei Standardsiliconen nicht vollständig ausgleichen. Mengen- und Mixeffekte haben die Umsatzentwicklung ebenfalls gebremst. Dagegen haben Währungsveränderungen den Umsatz positiv beeinflusst. Den Umsatz des Vorquartals (604,9 Mio. EUR) hat der Bereich um 7 Prozent übertroffen. Das EBITDA von WACKER SILICONES lag im Berichtsquartal mit 119,8 Mio. EUR um 32 Prozent unter Vorjahr (176,6 Mio. EUR) und um sechs Prozent unter dem Wert des Vorquartals (128,1 Mio. EUR). Zusätzlich zu den Mengen- und Mixeffekten sowie den niedrigeren Preisen für Standardsilicone haben sich Maßnahmen zur Optimierung des Working Capital im EBITDA ausgewirkt. Die EBITDA­Marge belief sich im 2. Quartal 2019 auf 18,4 Prozent nach 27,0 Prozent im 2. Quartal 2018 und 21,2 Prozent im Vorquartal.Der Gesamtumsatz von WACKER POLYMERS liegt im Berichtsquartal mit 353,3 Mio. EUR um 3 Prozent über Vorjahr (343,1 Mio. EUR). Etwas höhere Absatzmengen und positive Währungseffekte sind die Ursachen für diesen Anstieg. Die Preise für Dispersionen und Dispersionspulver waren im Durchschnitt gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. Im Vergleich zum Vorquartal (323,6 Mio. EUR) ist der Umsatz vor allem mengenbedingt um 9 Prozent gewachsen. Das EBITDA von WACKER POLYMERS summierte sich im 2. Quartal 2019 auf 52,7 Mio. EUR (Vorjahr 32,6 Mio. EUR). Das ist ein Plus von 62 Prozent. Sowohl der höhere Umsatz als auch eine gute Kostenstruktur und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung haben das EBITDA positiv beeinflusst. Im Vergleich zum Vorquartal (44,5 Mio. EUR) ist das EBITDA um 18 Prozent gewachsen. Die EBITDA-Marge lag im Berichtsquartal bei 14,9 Prozent nach 9,5 Prozent im Vorjahr und 13,8 Prozent im Vorquartal.WACKER BIOSOLUTIONS erzielte im 2. Quartal 2019 einen Gesamtumsatz von 60,8 Mio. EUR. Das sind 6 Prozent mehr als im Vorjahr (57,2 Mio. EUR). Besonders gut hat sich im Berichtsquartal das Geschäft mit Cyclodextrinen und Acetylaceton entwickelt. Hier haben höhere Absatzmengen beziehungsweise bessere Preise den Umsatz erhöht. Währungseinflüsse wirkten sich ebenfalls positiv auf die Erlöse aus. Gegenüber dem Vorquartal (58,3 Mio. EUR) ist der Umsatz des Geschäftsbereichs vor allem mengenbedingt um 4 Prozent gewachsen. Das EBITDA von WACKER BIOSOLUTIONS liegt im Berichtsquartal mit 7,3 Mio. EUR um 35 Prozent über Vorjahr (5,4 Mio. EUR) und um 24 Prozent über dem Wert des Vorquartals (5,9 Mio. EUR). Neben den höheren Volumina und den besseren Preisen für einige Produkte machte sich hier auch die steigende Auslastung der Biopharma­-Produktion positiv bemerkbar. Die EBITDA-­Marge stieg auf 12,0 Prozent nach 9,4 Prozent im Vorjahr und 10,1 Prozent im 1. Quartal 2019.WACKER POLYSILICON hat im Berichtsquartal einen Gesamtumsatz von 169,9 Mio. EUR erzielt. Das sind 30 Prozent weniger als im Vorjahr (242,1 Mio. EUR). Der wesentliche Grund für diesen Rückgang sind die deutlich niedrigeren Durchschnittspreise für Solarsilicium. Etwas geringere Absatzmengen als im Vorjahr haben den Umsatz ebenfalls gemindert. Gegenüber dem Vorquartal (211,1 Mio. EUR) ist der Umsatz vor allem mengenbedingt um 20 Prozent zurückgegangen. Das EBITDA von WACKER POLYSILICON belief sich im Berichtsquartal auf 5,7 Mio. EUR. Das sind 85 Prozent weniger als im Vorjahr (39,1 Mio. EUR). Zusätzlich zu den niedrigeren Durchschnittspreisen für Polysilicium haben Bestandsabwertungen und die gegenüber dem Vorjahr deutlich höheren Energiepreise das EBITDA gemindert. Im Vergleich zum Vorquartal (-35,8 Mio. EUR) hat der Geschäftsbereich das EBITDA dagegen um 42 Mio. EUR gesteigert. Hier zeigen sich unter anderem die operativen Verbesserungen, die WACKER POLYSILICON mit den Maßnahmen erzielt hat, um seine Produktionsprozesse weiter zu optimieren. Darüber hinaus hat der Geschäftsbereich im Berichtsquartal erhaltene Anzahlungen eines Solarkunden in Höhe von 19,0 Mio. EUR einbehalten. Von April bis Juni 2019 errechnet sich für den Geschäftsbereich eine EBITDA­Marge von 3,4 Prozent nach 16,2 Prozent im 2. Quartal 2018 und -17,0 Prozent im 1. Quartal 2019.Ausblick WACKER hat seine Einschätzungen zur voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens im laufenden Jahr im Prognosebericht des Geschäftsberichts 2018 ausführlich dargestellt. Die dort getroffenen Aussagen zu den Erwartungen des Unternehmens haben sich im Berichtszeitraum insgesamt nicht geändert.Der Konzernumsatz soll insgesamt um einen mittleren einstelligen Prozentsatz steigen. Das EBITDA wird dagegen um 10 bis 20 Prozent unter Vorjahr liegen. Auf Grund der weltweit nachlassenden konjunkturellen Dynamik und der bislang noch ausstehenden Belebung im chinesischen Solarmarkt geht WACKER jetzt davon aus, dass die Prognose für das EBITDA des Gesamtjahres voraussichtlich eher am unteren Ende der genannten Spanne erreicht wird. Die EBITDA-Marge erwartet WACKER deutlich unter Vorjahr. Die Investitionen werden bei rund 400 Mio. EUR und damit unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Beim Konzernjahresüberschuss rechnet WACKER mit einem deutlichen Rückgang. Der Netto-Cashflow soll deutlich positiv sein und deutlich über dem Vorjahr liegen. Die Nettofinanzschulden werden über dem Niveau des Vorjahres erwartet. Hier wirkt sich die erstmalige Anwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 aus, der jetzt auch die Einbeziehung der Leasingverbindlichkeiten in die Berechnung der Finanzschulden verlangt.Hinweis für die Redaktionen: Der Bericht zum 2. Quartal 2019 steht auf den Internet-Seiten von WACKER (www.wacker.com) unter Investor Relations zum Download zur Verfügung.> Eckdaten WACKER-KonzernMio. EUR Q2 2019 Q2 2018 Veränd. in % Ergebnis / Rendite Umsatz 1.268,5 1.329,9 -4,6 EBITDA(1) 210,7 260,5 -19,1 EBITDA-Marge(2) (%) 16,6 19,6 - EBIT(3) 70,7 125,0 -43,4 EBIT-Marge(2) (%) 5,6 9,4 - Finanzergebnis -18,0 -17,6 2,3 Ergebnis vor Ertragsteuern 52,7 107,4 -50,9 Periodenergebnis 37,2 83,5 -55,4 Ergebnis je Aktie (EUR) 0,68 1,59 -57,2 Investitionen 104,7 97,7 7,2 Abschreibungen 140,0 135,5 3,3 Netto-Cashflow 21,8 -97,7 n.a. Mio. EUR 30.06.2019 30.06.2018 31.12.2018 Bilanzsumme 7.295,1 6.947,7 7.118,7 Eigenkapital 2.666,9 3.066,0 3.145,5 Eigenkapitalquote (%) 36,6 44,1 44,2 Finanzierungsverbindlichkeiten 1.300,0 1.028,3 997,2 Nettofinanzschulden 989,3 639,5 609,7 Mitarbeiter (Anzahl am Stichtag) 14.826 14.270 14.542 1 EBITDA ist EBIT vor Abschreibungen / Zuschreibungen auf Anlagevermögen.2 Margen sind jeweils bezogen auf die Umsatzerlöse.3 EBIT ist das Ergebnis fortgeführter Geschäftstätigkeiten für die betreffende Berichtsperiode vor Zins- und übrigem Finanzergebnis und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.4 Summe aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, lang- und kurzfristigen Wertpapieren und lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten.5 Investitionen ohne Akquisitionen.6 Summe aus Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit ohne die Veränderung der erhaltenen Anzahlungen und dem Cashflow aus langfristiger Investitionstätigkeit (ohne Wertpapiere) inklusive Zugänge aus Finanzierungsleasing.Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür.Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *01.08.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 849885 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

  • Handelsblatt

    Topmanager greifen bei zyklischen Papieren zu

    Die Firmeninsider kaufen derzeit vor allem konjunktursensible Aktien. Deren Kurse sind zuletzt stark gefallen.

  • Das sind die Neulinge im MDax und SDax
    Handelsblatt

    Das sind die Neulinge im MDax und SDax

    Beim MDax und SDax gibt es Neueinsteiger. Grenke ersetzt Wacker Chemie in der zweiten Börsenliga, Eckert & Ziegler übernimmt die Position von Vossloh.

  • Diese Wechsel könnte es in MDax und SDax geben
    Handelsblatt

    Diese Wechsel könnte es in MDax und SDax geben

    Am Mittwoch gibt die Deutsche Börse Änderungen in den Indizes bekannt. Vor allem beim Spezialchemieunternehmen Wacker wird man aufmerksam nach Frankfurt schauen.

  • DGAP

    Wacker Chemie AG: Hauptversammlung 2019: WACKER will im laufenden Geschäftsjahr weiter wachsen

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Hauptversammlung 23.05.2019 / 12:49 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *\- HAUPTVERSAMMLUNG 2019 NIMMT VORSCHLÄGE DER VERWALTUNG MIT GROSSER MEHRHEIT AN\- DIVIDENDE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018 BETRÄGT 2,50 EUR\- UMSATZ- UND ERGEBNISPROGNOSE FÜR 2019 BEKRÄFTIGTMünchen, 23. Mai 2019 - Die Wacker Chemie AG erwartet nach dem leichten Wachstum im Geschäftsjahr 2018 für das laufende Jahr erneut ein Umsatzplus, rechnet aber wegen der anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen mit einem rückläufigen Ergebnis. Das machte Rudolf Staudigl, Vorstandsvorsitzender des Münchner Chemiekonzerns, auf der Hauptversammlung 2019 deutlich. "Wir wollen unseren Umsatz in diesem Jahr um einen mittleren einstelligen Prozentsatz steigern. Beim EBITDA erwarten wir einen Rückgang um 10 bis 20 Prozent", sagte Staudigl in seiner Rede vor rund 1.000 Aktionären im Internationalen Congress Center München. Er bestätigte damit die Jahresprognose, die der Chemiekonzern Mitte März bei der Vorlage seines Berichts zum Geschäftsjahr 2018 veröffentlicht hatte. Ursachen für den erwarteten Ergebnisrückgang sind niedrigere Durchschnittspreise für Polysilicium, Preisrückgänge bei Standardprodukten und steigende Energiekosten.Staudigl ging in seiner Rede auf die aktuellen Herausforderungen für das Unternehmen ein, hob aber auch die großen Chancen hervor, die sich aus dem Technologieportfolio von WACKER für das Unternehmen ergeben: "Wir bauen unser Spezialitätenportfolio mit Siliconanwendungen konsequent aus", sagte der Vorstandschef. "Auch wenn die Weltkonjunktur sich im Moment abschwächt: Die Nachfrage nach vielen unserer Produkte in der Chemie ist hoch." Im laufenden Jahr will WACKER rund 400 Mio. EUR investieren, schwerpunktmäßig in den Kapazitätsausbau seiner Chemiebereiche.Schwierigkeiten liegen nach Staudigls Worten nicht nur in der Abkühlung der Weltwirtschaft und den herausfordernden Marktbedingungen im Solargeschäft, sondern auch in den immer weiter steigenden Energiepreisen in Deutschland: "Allein im vergangenen Jahr mussten wir einen Anstieg der Strompreise von rund 35 Mio. EUR verkraften. Mittlerweile liegt der Strompreis in Deutschland bei über 5 Cent pro Kilowattstunde. Unsere chinesischen Wettbewerber zahlen unter 2 Cent pro Kilowattstunde. Hätten wir die gleichen Strompreise wie in China, dann wäre WACKER mit großem Abstand das weltweit effizienteste Unternehmen in der Herstellung von hochqualitativem Polysilicium", betonte der Vorstandschef.Für die langfristige Zukunft des Unternehmens zeigte sich Staudigl anhaltend optimistisch: "Die gegenwärtigen Risiken ändern nichts daran, dass wir langfristig denken und handeln. Seit 105 Jahren behauptet sich WACKER am Markt. Wir haben uns dabei immer wieder Herausforderungen gestellt und sie erfolgreich bewältigt. Wir tun das auf einem starken Fundament. Wir haben die richtigen Produkte, wir entwickeln innovative neue Produkte und Technologien und wir nehmen auf allen für uns wichtigen Märkten führende Positionen ein."Als Dividende des Geschäftsjahres 2018 schüttet WACKER insgesamt 124,2 Mio. EUR an seine Aktionäre aus. Die Dividende pro dividendenberechtigter Aktie beträgt 2,50 EUR. Auch die übrigen Vorschläge der Verwaltung wurden von der Hauptversammlung mit großer Mehrheit angenommen.Beschlüsse und AbstimmungsergebnisseZur Beschlussfassung auf der heutigen Hauptversammlung waren mit 41.204.951 Aktien 79,01 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals vertreten (Anzahl der ausstehenden Aktien gesamt: 49.677.983). Die Abstimmung zu den Tagesordnungspunkten 2 bis 5 hat folgende Ergebnisse gebracht:Tagesordnungspunkt 2: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns.Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2018 in Höhe von 1,48 Mrd. EUR 124,2 Mio. EUR an die Aktionäre auszuschütten und 1,36 Mrd. EUR auf neue Rechnung vorzutragen, wurde angenommen mit:\- 41.014.936 Ja-Stimmen (99,61 Prozent)\- 162.021 Nein-StimmenTagesordnungspunkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands.Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, den Mitgliedern des Vorstands der Wacker Chemie AG für das Geschäftsjahr 2018 Entlastung zu erteilen, wurde angenommen mit:\- 40.238.829 Ja-Stimmen (98,55 Prozent)\- 592.423 Nein-StimmenTagesordnungspunkt 4: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats.Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, den Mitgliedern des Aufsichtsrats der Wacker Chemie AG für das Geschäftsjahr 2018 Entlastung zu erteilen, wurde angenommen mit:\- 38.105.526 Ja-Stimmen (96,36 Prozent)\- 1.439.538 Nein-StimmenTagesordnungspunkt 5a: Wahl des Abschlussprüfers.Der Vorschlag des Aufsichtsrats, die KPMG AG zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019 zu wählen, wurde angenommen mit:\- 39.730.381 Ja-Stimmen (96,83 Prozent)\- 1.301.153 Nein-StimmenTagesordnungspunkt 5b: Wahl des Abschlussprüfers.Der Vorschlag des Aufsichtsrats, die KPMG AG zum Abschlussprüfer für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2020 zu wählen, wurde angenommen mit:\- 39.729.841 Ja-Stimmen (96,83 Prozent)\- 1.301.375 Nein-Stimmen Hinweis für die Redaktionen: Alle Unterlagen zur Ordentlichen Hauptversammlung 2019 der Wacker Chemie AG stehen auf den Internet-Seiten von WACKER (www.wacker.com) unter Investor Relations zum Download zur Verfügung.Die in dieser Presseinformation zu den Beschlüssen der Hauptversammlung 2019 gemachten Angaben dienen ausschließlich der unverbindlichen Information im Überblick und entsprechen nicht in allen Fällen dem vollständigen Wortlaut und Umfang der von der Hauptversammlung beschlossenen Inhalte.Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Weitere Informationen erhalten Sie von:Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *23.05.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 815129 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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  • dpa-AFX

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  • dpa-AFX

    Aktien Frankfurt: Anleger halten sich vor EZB-Sitzung bedeckt

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    ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax geht nach Erholung die Luft aus

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Dem Dax ist am Donnerstag nach seiner jüngsten Erholung die Kraft ausgegangen. Nach einem Anstieg um in der Spitze 0,55 Prozent trat der Leitindex mit 10 931 Punkten zuletzt auf der Stelle. Er scheiterte zunächst an einem Anstieg über die runde Marke von 11 000 Zählern.

  • dpa-AFX

    ANALYSE-FLASH: Berenberg senkt Wacker Chemie auf 'Sell' - Ziel 70 Euro

    HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Die Privatbank Berenberg hat Wacker Chemie von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 93 auf 70 Euro gesenkt. Selbst bei einer Erholung der Polysilizium-Preise seien die Konsensschätzungen für das operative Ergebnis (Ebitda) im nächsten Jahr erheblich zu hoch, schrieb Analyst Sebastian Bray in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Hohe Lagerbestände bei Polysilizium ließen darauf schließen, dass eine Erholung der Preise nicht so schnell vonstatten gehen werde wie wohl gemeinhin angenommen. Der Experte kürzte seine Gewinnschätzungen je Aktie bis 2020 teilweise um mehr als 20 Prozent./ajx/mis

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