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    Wacker Chemie AG: WACKER befindet sich in fortgeschrittenen, kurz vor dem Abschluss stehenden Verhandlungen mit GlobalWafers über den Verkauf seiner Beteiligung an Siltronic

    Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Strategische Unternehmensentscheidung/Verkauf Wacker Chemie AG: WACKER befindet sich in fortgeschrittenen, kurz vor dem Abschluss stehenden Verhandlungen mit GlobalWafers über den Verkauf seiner Beteiligung an Siltronic 29.11.2020 / 19:00 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. München, 29. November 2020, 18.30 Uhr MEZ - Die Wacker Chemie AG ("Wacker") befindet sich in fortgeschrittenen, kurz vor dem Abschluss stehenden Verhandlungen mit GlobalWafers Co., Ltd. ("GlobalWafers") über die Veräußerung ihrer gesamten Beteiligung an der Siltronic AG ("Siltronic") in Höhe von rund 30,8 Prozent des Grundkapitals der Siltronic. Der Verkauf würde im Rahmen eines freiwilligen Übernahmeangebots von GlobalWafers an die Aktionäre der Siltronic zu einem Angebotspreis von 125 EUR je Siltronic-Aktie erfolgen. Diesen Angebotspreis erachtet der Vorstand des Münchner Chemiekonzerns als attraktiv und angemessen. Eine verbindliche Vereinbarung (Irrevocable Undertaking) zwischen den beiden Unternehmen, nach der WACKER seine rund 9,24 Millionen Siltronic-Aktien zu diesem Angebotspreis im Rahmen eines freiwilligen Übernahmeangebots einliefern wird, ist weitgehend finalisiert, aber steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des WACKER-Aufsichtsrats. Der Aufsichtsrat der Wacker Chemie AG wird hierüber voraussichtlich in der zweiten Dezember-Woche 2020 Beschluss fassen. Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:Emittent und Kontakt: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 D-81737 München Investor Relations Jörg Hoffmann Tel. +49 89 6279 1633 Fax. +49 89 6279 2933 investor.relations@wacker.com www.wacker.com Zusatzinformationen: ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Deutsche Boerse: WCH Ticker Bloomberg CHM/WCH:GR Ticker Reuters CHE/WCHG.DE Zulassung: Amtlicher Markt (Prime Standard), Frankfurter Wertpapierbörse Disclaimer: Diese Veröffentlichung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Dieses Dokument enthält (in einschlägigen Rechnungslegungsrahmen nicht genau bestimmte) ergänzende Finanzkennzahlen, die sogenannte alternative Leistungskennzahlen sind oder sein können. Für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von WACKER sollten diese ergänzenden Finanzkennzahlen nicht isoliert oder als Alternative zu den im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit einschlägigen Rechnungslegungsrahmen ermittelten Finanzkennzahlen herangezogen werden. Andere Unternehmen, die alternative Leistungskennzahlen mit einer ähnlichen Bezeichnung darstellen oder berichten, können diese anders berechnen. Erläuterungen zu verwendeten Finanzkennzahlen finden sich im Geschäftsbericht 2019 der Wacker Chemie AG, der unter www.wacker.com abrufbar ist. Die Inhalte dieser Veröffentlichung sprechen Frauen und Männer gleichermaßen an. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform (z.B. Kunde, Mitarbeiter) verwendet.   29.11.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1151324   Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: CureVac und WACKER unterzeichnen Vertrag zur Produktion des COVID-19-Impfstoffkandidaten CVnCoV

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Vertrag 23.11.2020 / 13:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. WACKER UNTERSTÜTZT CUREVAC BEI DER PRODUKTION DES MRNA-BASIERTEN IMPFSTOFFKANDIDATEN GEGEN COVID-19 HERSTELLUNG AM BIOTECH-STANDORT VON WACKER IN AMSTERDAM SOLL IM ERSTEN HALBJAHR 2021 STARTEN Tübingen / München / Amsterdam, 23. November 2020 - CureVac N.V. (Nasdaq: CVAC), ein biopharmazeutisches Unternehmen, das in klinischen Studien eine neue Medikamentenklasse auf Basis von Messenger-Ribonukleinsäure (mRNA) entwickelt, und die Wacker Chemie AG gaben heute eine vertragliche Vereinbarung zur Produktion von CureVacs COVID-19- Impfstoffkandidaten CVnCoV bekannt. Im Rahmen der initialen Vereinbarung wird WACKER im ersten Halbjahr 2021 am Standort Amsterdam mit der GMP (Good Manufacturing Practice) Produktion der mRNA-Wirkstoffsubstanz für CVnCoV beginnen. Die Vorbereitungen für den Produktionsstart, für den Technologietransfer und die Testläufe haben bereits begonnen. An dem Standort von WACKER in Amsterdam sollen pro Jahr mehr als 100 Millionen Dosen des Impfstoffes von CureVac hergestellt werden. Der Standort bietet Erweiterungsoptionen, so dass zukünftig auch ein steigender Bedarf gedeckt werden kann. "Wir sind stolz darauf und hoch motiviert, gemeinsam mit CureVac einen Beitrag im Kampf gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu leisten", sagte Rudolf Staudigl, Vorstandsvorsitzender von WACKER. Wacker Biotech bündelt als CDMO-Dienstleister (Contract Development and Manufacturing Organization) die Aktivitäten des WACKER-Konzerns im Bereich Biopharmazeutika. Am Standort Amsterdam werden seit 20 Jahren Impfstoffe für die klinische Entwicklung wie auch die kommerzielle Versorgung hergestellt. Das Portfolio reicht von klassischen Lebend- und Totimpfstoffen über proteinbasierte Impfstoffe bis hin zu Polysaccharid- und Glykokonjugatimpfstoffen. In den vergangenen Monaten hat WACKER in den Standort investiert und Vorbereitungen getroffen, um auch mRNA-basierte Impfstoffe herstellen zu können. Diese neue Impfstoffklasse erweitert das breite Portfolio, das Wacker Biotech seinen Kunden anbietet. Dr. Florian von der Mülbe, Chief Production Officer of CureVac, ergänzte: "Mit WACKER haben wir einen engagierten und sehr erfahrenen Partner für die Produktion unseres Impfstoffkandidaten in den Niederlanden gefunden." CureVac baut mit mehreren CDMO-Partnern ein integriertes europäisches Netzwerk zur Herstellung von Impfstoffen auf. Mit dieser Strategie wird das Unternehmen die bereits bestehende Herstellungskapazität für CVnCoV auf bis zu mehrere hundert Millionen Dosen pro Jahr erhöhen. Durch die Zusammenarbeit mit mehreren Partnern mindert CureVac potenzielle Risiken in der Lieferkette sowie bei den wichtigsten Schritten des Herstellungsprozesses. Über CVnCoV CureVac begann mit der Entwicklung seines mRNA-basierten Impfstoffkandidaten COVID-19 im Januar 2020. Der Wirkstoff basiert auf optimierter, chemisch nicht modifizierter mRNA, die für das präfusionsstabilisierte Full Spike-Protein des SARS-CoV-2-Virus kodiert. Die klinischen Studien der Phase 1 und 2a von CVnCoV begannen im Juni bzw. September 2020. Die Zwischenergebnisse der klinischen Phase 1, die im November 2020 veröffentlicht wurden, zeigten, dass CVnCoV in allen getesteten Dosierungen im Allgemeinen gut verträglich war und zusätzlich zu den ersten Anzeichen einer T-Zellen-Aktivierung starke Antikörperreaktionen auslöste. Die Qualität der Immunreaktion war vergleichbar mit der von genesenen COVID-19-Patienten und ähnlich wie nach einer natürlichen Infektion mit COVID-19. Die Daten unterstützen die Entscheidung von CureVac, mit einer Dosis von 12 µg in die zulassungsrelevante klinische Phase 2b/3-Studie zu gehen, die noch vor Ende 2020 beginnen soll. Am Hauptsitz in Tübingen verfügt CureVac über große Produktionskapazitäten und stellt dort klinisches Versuchsmaterial für mRNA-Impfstoffe her. Darüber hinaus erweitert das Unternehmen derzeit seine Herstellungskapazitäten, um im Fall eines kommerziellen Vertriebs große Mengen von CVnCoV produzieren zu können. Über CureVac CureVac ist ein globales biopharmazeutisches Unternehmen auf dem Gebiet der mRNA-Technologie (Boten-RNA, von engl. messenger RNA) mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Optimierung dieses vielseitigen biologischen Moleküls für medizinische Zwecke. Das Prinzip von CureVacs proprietärer Technologie basiert auf der Nutzung von chemisch nicht modifizierter mRNA als Datenträger, um den menschlichen Körper zur Produktion der entsprechend kodierten Proteine anzuleiten, mit welchen eine Vielzahl von Erkrankungen bekämpft werden können. Auf der Grundlage seiner firmeneigenen Technologie hat das Unternehmen eine umfangreiche klinische Pipeline in den Bereichen der prophylaktischen Impfstoffe, Krebstherapien, Antikörpertherapien und zur Behandlung seltener Krankheiten aufgebaut. CureVac ist seit August 2020 an der New Yorker Nasdaq notiert. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Tübingen, Deutschland, und beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter an den Standorten Tübingen, Frankfurt und Boston, USA. Weitere Informationen finden Sie unter www.curevac.com. Über Wacker Biotech Die Wacker Biotech GmbH und die Wacker Biotech B.V. sind Vollservice-Auftragshersteller von therapeutischen Proteinen, Lebenden Mikrobiellen Produkten (LMPs) und Impfstoffen auf der Basis mikrobieller Systeme. Das Portfolio des Unternehmens reicht von der Stamm-/Prozessentwicklung über die analytische Prüfung bis hin zur Produktion für die klinische sowie die kommerzielle Versorgung. Wacker Biotech unterhält drei GMP-gerechte (Good Manufacturing Practice), FDA- und EMA-zertifizierte Produktionsanlagen an den deutschen Standorten Jena und Halle sowie im niederländischen Amsterdam. Die Wacker Biotech GmbH und die Wacker Biotech B.V. sind 100-prozentige Tochtergesellschaften des Münchner Unternehmens Wacker Chemie AG (WCH888). Weitere Informationen unter: www.wacker.com/biologics     Zukunftsgerichtete Aussagen Wacker Chemie AG Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. CureVac Die hier dargelegten Informationen erheben nicht den Anspruch, vollständig zu sein oder alle von Ihnen gewünschten Informationen zu enthalten. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die hierin enthaltenen Aussagen auf das Datum des Dokuments, und weder die Lieferung dieses Dokuments zu irgendeinem Zeitpunkt noch der Verkauf von Wertpapieren darf implizieren, dass die hierin enthaltenen Informationen zu irgendeinem Zeitpunkt nach diesem Datum korrekt sind oder dass die Informationen aktualisiert oder überarbeitet werden, um Informationen widerzuspiegeln, die später verfügbar werden oder Änderungen, die nach dem Datum dieses Dokuments auftreten. Diese Pressemitteilung enthält Aussagen, die "zukunftsgerichtete Aussagen" im Sinne des United States Private Securities Litigation Reform Act von 1995 darstellen, einschließlich Aussagen, die CureVacs (nachfolgend das "Unternehmen") Meinungen, Erwartungen, Überzeugungen, Pläne, Ziele, Annahmen oder Prognosen des "Unternehmens" hinsichtlich zukünftiger Ereignisse oder zukünftiger Ergebnisse ausdrücken, im Gegensatz zu Aussagen, die historische Fakten wiedergeben. Beispiele hierfür sind die Erörterung der Strategien des Unternehmens, der Finanzierungspläne, der Wachstumsmöglichkeiten und des Marktwachstums. In einigen Fällen können Sie solche zukunftsgerichteten Aussagen an Begriffen wie "antizipieren", "beabsichtigen", "glauben", "schätzen", "planen", "anstreben", "projizieren" oder "erwarten", "können", "werden", "würden", "könnten", "potentiell", "beabsichtigen" oder "sollten", dem Negativ dieser Begriffe oder ähnlichen Ausdrücken erkennen. Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf den aktuellen Einschätzungen und Annahmen des Managements sowie auf Informationen, die dem Unternehmen derzeit zur Verfügung stehen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind jedoch keine Garantie für die Leistung des Unternehmens, und Sie sollten sich nicht übermäßig auf solche Aussagen verlassen. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen vielen Risiken, Ungewissheiten und anderen variablen Umständen, einschließlich negativer weltweiter wirtschaftlicher Bedingungen sowie anhaltender Instabilität und Volatilität auf den weltweiten Finanzmärkten, der Fähigkeit, Finanzmittel zu erhalten, der Fähigkeit, aktuelle und zukünftige präklinische Studien und klinische Studien durchzuführen, dem Zeitplan, den Kosten und der Ungewissheit der behördlichen Zulassung, der Abhängigkeit von Dritten und Kooperationspartnern, der Fähigkeit, Produkte zu vermarkten, der Fähigkeit, Produkte herzustellen, mögliche Änderungen der aktuellen und geplanten Gesetze, Vorschriften und Regierungspolitik, Druck durch zunehmenden Wettbewerb und Konsolidierung in der Branche des Unternehmens, die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Geschäft und die Betriebsergebnisse des Unternehmens, die Fähigkeit, das Wachstum zu bewältigen, die Abhängigkeit von Schlüsselpersonal, die Abhängigkeit vom Schutz des geistigen Eigentums, die Fähigkeit, für die Sicherheit der Patienten zu sorgen, und Schwankungen der Betriebsergebnisse aufgrund der Auswirkungen von Wechselkursen oder anderen Faktoren. Solche Risiken und Ungewissheiten können dazu führen, dass die Aussagen ungenau sind, und die Leser werden davor gewarnt, sich unhinterfragt auf solche Aussagen zu verlassen. Viele dieser Risiken liegen außerhalb der Kontrolle des Unternehmens und könnten dazu führen, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von denen unterscheiden, die das Unternehmen erwartet. Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen sind nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Dokuments gültig. Das Unternehmen übernimmt keine Verpflichtung, und lehnt es ausdrücklich ab, solche Aussagen zu aktualisieren oder die Ergebnisse von Revisionen solcher Aussagen öffentlich bekannt zu geben, um zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen widerzuspiegeln, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Für weitere Informationen verweisen wir auf die Berichte und Dokumente von CureVac, die bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht wurden. Sie können diese Dokumente über EDGAR auf der Website der SEC unter www.sec.gov abrufen. Die Inhalte dieser Presseinformation sprechen alle Geschlechter gleichermaßen an. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform (z.B. Kunde, Mitarbeiter) verwendet.     Weitere Informationen erhalten Sie von: Pressekontakt Wacker Chemie AG Media Relations and Information Manuela Dollinger  Tel.: +49 89 6279-1629  manuela.dollinger@wacker.com CureVac Vice President Communications Thorsten Schüller Tel.: +49 7071 9883 1577 Thorsten.schueller@curevac.com Investor Relations Wacker Chemie AG Head of Investor Relations Joerg Hoffmann, CFA Tel. +49 89 6279 1633 M.: +49 151 147 55 343 joerg.hoffmann@wacker.com CureVac Vice President Investor Relations Dr. Sarah Fakih Tel.: +49 7071 9883 1298 M.: +49 160 90 496949 sarah.fakih@curevac.com   23.11.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1149733   Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: WACKER steigert im 3. Quartal 2020 Umsatz und EBITDA gegenüber dem Vorquartal deutlich

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung/9-Monatszahlen 29.10.2020 / 07:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. KONZERNUMSATZ DES 3. QUARTALS 2020 LIEGT MIT 1,18 MRD. € UM 10 PROZENT ÜBER DEM WERT DES VORQUARTALS, BLEIBT ABER WEGEN DER AUSWIRKUNGEN DER CORONA-PANDEMIE UM 7 PROZENT UNTER VORJAHR EBITDA IST MIT 191 MIO. € UM 81 PROZENT ÜBER DEM VORQUARTAL, FÄLLT JEDOCH WEGEN EINES SONDER-ERTRAGS IM 3. QUARTAL 2019 UM 30 PROZENT NIEDRIGER AUS ALS IM VORJAHR PERIODENERGEBNIS DES 3. QUARTALS BETRÄGT 68 MIO. € PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN ERHÖHEN SICH WEGEN SINKENDER DISKONTIERUNGSSÄTZE AUF 2,65 MRD. € NETTO-CASHFLOW MIT 296 MIO. € UM 68 PROZENT ÜBER VORJAHR IM GESAMTJAHR 2020 WERDEN IN FOLGE DER PANDEMIE UMSATZ, EBITDA UND EBITDA-MARGE UNTER DEM NIVEAU DES VORJAHRES ERWARTET, DER NETTO-CASHFLOW WIRD IM JAHRESVERGLEICH DEUTLICH WACHSEN München, 29. Oktober 2020 -Die Wacker Chemie AG hat im 3. Quartal 2020 sowohl den Umsatz als auch das EBITDA gegenüber dem Vorquartal deutlich gesteigert, die entsprechenden Werte des Vorjahres aber nicht erreicht. Im Berichtsquartal erwirtschaftete der Münchner Chemiekonzern Umsatzerlöse in Höhe von 1.183,1 Mio. €. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorquartal (1.072,4 Mio. €), aber 7 Prozent weniger als vor einem Jahr (1.267,9 Mio. €). Ausschlaggebend für den Zuwachs gegenüber dem Vorquartal waren in erster Linie höhere Absatzmengen, insbesondere bei Polysilicium, aber auch bei verschiedenen Produkten der Chemiebereiche. Für den Rückgang im Jahresvergleich waren vor allem die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie verantwortlich. Neben den gegenüber dem Vorjahr in Summe etwas niedrigeren Absatzmengen haben auch geringere Preise sowie der schwächere US-Dollar die Umsatzentwicklung gebremst. Der Konzernumsatz der ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres beträgt 3.453,0 Mio. € (9M 2019: 3.772,1 Mio. €). Das ist ein Rückgang von 8 Prozent. WACKER hat im 3. Quartal 2020 ein EBITDA von 190,8 Mio. € erzielt. Das sind 30 Prozent weniger als im Vorjahr (272,9 Mio. €). Gegenüber dem Vorquartal (105,4 Mio. €) ist das EBITDA aber um 81 Prozent gestiegen. Maßgeblich für den Rückgang im Jahresvergleich ist ein im 3. Quartal 2019 angefallener Sonderertrag. WACKER hat im September vergangenen Jahres in den Herstellungskosten Versicherungsleistungen in Höhe von 112,5 Mio. € aus dem Schadensfall verbucht, der sich 2017 am Standort Charleston in den USA ereignet hatte. Bereinigt um diesen Betrag ist das EBITDA gegenüber dem Vorjahr um 19 Prozent gewachsen. Einsparungen aus dem laufenden Effizienzprogramm des Konzerns, geringere Rohstoffkosten und niedrigere Herstellungskosten haben die Ergebnisentwicklung im operativen Geschäft positiv beeinflusst. Für die drei Monate Juli bis September 2020 ergibt sich im WACKER-Konzern eine EBITDA-Marge von 16,1 Prozent. Im Vorjahr hatte sie einschließlich der Versicherungsleistungen 21,5 Prozent betragen. Im Vorquartal lag die EBITDA-Marge bei 9,8 Prozent. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres summiert sich das Konzern-EBITDA auf 470,3 Mio. € (9M 2019: 625,6 Mio. €). Das sind 25 Prozent weniger als vor einem Jahr. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist auf Grund des oben genannten Sonderertrags im Vorjahr im Jahresvergleich zurückgegangen. Es summiert sich von Juli bis September 2020 auf 90,6 Mio. € (Q3 2019: 137,1 Mio. €). Das sind 34 Prozent weniger als vor einem Jahr und entspricht einer EBIT-Marge von 7,7 Prozent (Q3 2019: 10,8 Prozent). Gegenüber dem 2. Quartal 2020 (1,8 Mio. €) ist das EBIT dagegen um 88,8 Mio. € gewachsen. Das Periodenergebnis des Berichtsquartals beläuft sich auf 67,7 Mio. € (Q3 2019: 86,3 Mio. €) und das Ergebnis je Aktie beträgt 1,30 € (Q3 2019: 1,67 €). Auf Grund der Risiken aus der Corona-Pandemie hat WACKER bereits im Bericht zum 1. Quartal 2020 davon Abstand genommen, eine Prognose für das Geschäftsjahr 2020 abzugeben. Eine verlässliche Einschätzung der weiteren Entwicklung ist auf Grund möglicher Auswirkungen einer zweiten COVID-19-Welle nach wie vor nicht möglich. Das Unternehmen erwartet aber, dass in Folge der Pandemie der Umsatz, das EBITDA und die EBITDA-Marge für das Geschäftsjahr 2020 unter dem Niveau des Vorjahres liegen werden. Beim Netto-Cashflow geht WACKER von einem deutlich über dem Vorjahr liegenden Wert aus. "Angesichts der wegen der weltweiten COVID-19-Pandemie weiterhin sehr schwierigen Rahmenbedingungen hat WACKER im abgelaufenen Quartal gute Ergebnisse erzielt", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl am Donnerstag in München. "Besonders in unserem Polysiliciumgeschäft, aber auch bei Silicon- und Polymerprodukten sind die Absatzmengen im Vergleich zum 2. Quartal stark gewachsen. Das zeigt sich sowohl im Konzernumsatz als auch im EBITDA. Dank der wieder gewachsenen Nachfrage konnten wir die zwischenzeitlich eingeführte Kurzarbeit in den meisten Einheiten beenden und unsere Anlagen produzieren wieder mit hoher Auslastung. Betrachtet man allerdings den gesamten Neun-Monats-Zeitraum, dann wird deutlich, dass wir den starken Einbruch des Geschäfts im 2. Quartal noch nicht vollständig aufgeholt haben. Unsere Geschäftsentwicklung in den nächsten Monaten wird wesentlich davon abhängen, ob es mit Blick auf die weltweit steigenden COVID-19-Infektionszahlen erneut zu scharfen Restriktionen kommt." Nach Staudigls Worten belasten die Auswirkungen der Coronakrise und das anhaltende Niedrigzinsumfeld auch die Bilanz von WACKER. So seien auf Grund der sinkenden Diskontierungssätze die Pensionsrückstellungen seit Jahresbeginn um 370 Mio. € auf jetzt 2,65 Mrd. € gewachsen. Das entspricht 39 Prozent der Bilanzsumme. Zum laufenden Effizienzprogramm des Konzerns sagte Staudigl: "Wir sind mit der Umsetzung von ,Zukunft gestalten' jetzt einen weiteren wichtigen Schritt vorangekommen. Mitte Oktober haben wir uns mit den Arbeitnehmervertretungen auf ein Rahmenkonzept zum geplanten Stellenabbau geeinigt. In den nächsten Wochen werden wir mit den Arbeitnehmervertretern die detaillierte Ausgestaltung der Personalmaßnahmen erarbeiten." Wie bereits gemeldet, wird das Unternehmen konzernweit rund 1.200 Stellen in der Verwaltung und den nicht operativen Funktionen seiner Geschäftsbereiche abbauen, davon rund 1.000 in Deutschland. Umgesetzt werden soll der Stellenabbau in Deutschland ausschließlich mit sozialverträglichen und freiwilligen Maßnahmen. Dazu zählen Verrentung, Altersteilzeitregelungen oder Aufhebungsverträge. WACKER erwartet nach derzeitigem Stand im Zusammenhang mit diesen Instrumenten Einmalaufwendungen, die in Summe voraussichtlich im mittleren zweistelligen Millionenbereich liegen werden. In diesem Zusammenhang soll im Abschluss des Geschäftsjahres 2020 eine entsprechende Rückstellung gebucht werden. Betriebsbedingte Kündigungen im Rahmen dieses Projekts sind in Deutschland nach der jetzt getroffenen Vereinbarung ausgeschlossen. Ziel des Effizienzprogramms ist es, durch Reduzierungen bei den Sachkosten und beim Umfang intern erbrachter Leistungen sowie mit einer schlankeren Organisation ab Ende 2022 jährlich rund 250 Mio. € einzusparen. Der Gesamtbetrag kommt dabei jeweils etwa zur Hälfte aus Sachkosten und Personalkosten. Aus den Einsparungen bei den Sachkosten erwartet WACKER bereits in diesem Jahr mehr als 50 Mio. €. 2021 werden es voraussichtlich mehr als 100 Mio. € sein. Wesentliche Einsparungen bei den Personalkosten werden dagegen erst ab dem kommenden Jahr erwartet. Regionen Im 3. Quartal 2020 ist der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr in allen Regionen zurückgegangen. Am deutlichsten fiel das Minus mengen- und währungsbedingt in der Region Amerika aus. Dort sank der Umsatz um 15 Prozent auf 200,8 Mio. € (Q3 2019: 236,2 Mio. €). In Asien lag der Umsatz mit 444,1 Mio. € um 4 Prozent unter Vorjahr (461,8 Mio. €). In Europa ging der Umsatz um 6 Prozent auf 476,9 Mio. € zurück (Q3 2019: 506,9 Mio. €). Im Vergleich zum Vorquartal ist der Umsatz dagegen in allen Regionen gewachsen. Am deutlichsten fiel das Plus mit 22 Prozent in Asien aus. Investitionen und Netto-Cashflow Die Investitionen des Konzerns beliefen sich im 3. Quartal 2020 auf 45,4 Mio. € (Q3 2019: 87,8 Mio. €). Das sind 48 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Mittel gingen vor allem in den Ausbau der Kapazitäten für Silicon- und Polymerprodukte sowie in Infrastrukturprojekte. Der Netto-Cashflow lag im 3. Quartal 2020 bei 295,5 Mio. € (Q3 2019: 175,7 Mio. €). Die wesentlichen Ursachen für diesen Anstieg um 68 Prozent sind die im Jahresvergleich deutlichen Reduzierungen im Umlaufvermögen, die geringeren Investitionen und die im Berichtsquartal ausbezahlte Dividende der Siltronic AG, an der WACKER mit 30,8 Prozent beteiligt ist. Mitarbeiter Die Zahl der bei WACKER weltweit Beschäftigten ist im Berichtsquartal leicht zurückgegangen. Zum Stichtag 30. September 2020 waren im Konzern 14.340 (30.06.2020: 14.382) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. An den WACKER-Standorten in Deutschland arbeiteten zum Ende des Berichtsquartals 10.174 (30.06.2020: 10.187) Beschäftigte, an den internationalen Standorten waren es 4.166 (30.06.2020: 4.195) Mitarbeiter. Geschäftsbereiche WACKER SILICONES hat im 3. Quartal 2020 einen Gesamtumsatz von 547,7 Mio. € erzielt (Q3 2019: 633,3 Mio. €). Das sind 14 Prozent weniger als vor einem Jahr. Ursächlich für den Rückgang sind in erster Linie geringere Absatzmengen. Darüber hinaus haben auch niedrigere Preise für Standardprodukte sowie Währungseffekte aus dem schwächeren US-Dollar die Umsatzentwicklung gebremst. Im Vergleich zum Vorquartal (533,0 Mio. €) ist der Umsatz dagegen mengenbedingt um 3 Prozent gewachsen. Das EBITDA von WACKER SILICONES lag im Berichtsquartal mit 90,5 Mio. € um 29 Prozent unter Vorjahr (127,1 Mio. €). Zusätzlich zum geringeren Umsatz hat sich die niedrigere Auslastung der Produktionsanlagen im EBITDA ausgewirkt. Den Wert des Vorquartals (68,1 Mio. €) hat der Bereich dagegen um 33 Prozent übertroffen. Die EBITDA­Marge belief sich im 3. Quartal 2020 auf 16,5 Prozent nach 20,1 Prozent im 3. Quartal 2019 und 12,8 Prozent im Vorquartal. Der Gesamtumsatz von WACKER POLYMERS liegt im Berichtsquartal mit 340,3 Mio. € um 2 Prozent über dem Wert des Vorjahres (334,8 Mio. €). Deutlich höhere Absatzmengen bei Dispersionspulvern auf Grund von Aufholeffekten haben negative Währungseffekte und die geringeren Durchschnittspreise für Polymerprodukte mehr als ausgeglichen. Im Vergleich zum Vorquartal (297,6 Mio. €) ist der Umsatz vor allem mengenbedingt um 14 Prozent gewachsen. WACKER POLYMERS hat im 3. Quartal 2020 ein EBITDA von 85,2 Mio. € (Vorjahr 48,7 Mio. €) erzielt. Das ist ein Plus von 75 Prozent. Zusätzlich zum höheren Umsatz haben die gute Kostenstruktur und die gestiegene Auslastung der Produktionsanlagen das EBITDA positiv beeinflusst. Dank einer neuen Produktionsanlage am koreanischen Standort Ulsan und der weltweit hohen Anlagenverfügbarkeit konnte der Geschäftsbereich die stärkere Kundennachfrage bedienen. Im Vergleich zum Vorquartal (58,8 Mio. €) ist das EBITDA um 45 Prozent gewachsen. Die EBITDA­Marge lag im Berichtsquartal bei 25,0 Prozent nach 14,5 Prozent im Vorjahr und 19,8 Prozent im Vorquartal. WACKER BIOSOLUTIONS erzielte im 3. Quartal 2020 einen Gesamtumsatz von 57,2 Mio. €. Das sind 6 Prozent weniger als im Vorjahr (60,7 Mio. €). Ein wesentlicher Grund für diesen Rückgang ist die wegen der COVID-19-Pandemie deutlich geringere Nachfrage nach Festharzen für Kaugummirohmasse. Währungseinflüsse und die insgesamt etwas niedrigeren Durchschnittspreise haben die Umsatzentwicklung ebenfalls gebremst. Gegenüber dem Vorquartal (62,9 Mio. €) ist der Umsatz des Geschäftsbereichs um 9 Prozent zurückgegangen. Das EBITDA von WACKER BIOSOLUTIONS liegt im Berichtsquartal mit 8,0 Mio. € um 10 Prozent über Vorjahr (7,3 Mio. €). Verantwortlich für diesen Anstieg ist in erster Linie die gute Kostenstruktur des Geschäftsbereichs. Verglichen mit dem 2. Quartal 2020 (15,8 Mio. €) sank das EBITDA um 49 Prozent. Hier macht sich unter anderem ein Sonderertrag aus einem Kundenprojekt bemerkbar, der im Vorquartal das EBITDA erhöht hatte. Die EBITDA-Marge beläuft sich auf 14,0 Prozent nach 12,0 Prozent im Vorjahr und 25,1 Prozent im Vorquartal. WACKER POLYSILICON hat im Berichtsquartal einen Gesamtumsatz von 211,3 Mio. € erzielt. Das sind 2 Prozent mehr als im Vorjahr (206,4 Mio. €). Der Hauptgrund für diesen Zuwachs sind gestiegene Absatzmengen. Gegenüber dem Vorquartal (152,5 Mio. €) hat sich der Umsatz um 39 Prozent erhöht. Vor allem der deutliche Anstieg der Absatzmengen, aber auch im Quartalsverlauf steigende Preise haben zu diesem kräftigen Umsatzanstieg beigetragen. Das EBITDA von WACKER POLYSILICON belief sich im Berichtsquartal auf 7,9 Mio. €. Das sind 77,2 Mio. € weniger als im Vorjahr (85,1 Mio. €). Hier wirkt sich ein Sonderertrag aus dem Vorjahr aus. Der Geschäftsbereich hat im 3. Quartal 2019 Versicherungsleistungen in Höhe von 112,5 Mio. € aus dem Schadensfall verbucht, der sich 2017 am Standort Charleston in den USA ereignet hatte. Operativ ist das EBITDA um 35,3 Mio. € gewachsen. Im Vergleich zum Vorquartal (-35,0 Mio. €) beträgt der Zuwachs 42,9 Mio. €. Ursächlich für dieses deutliche Plus sind neben dem höheren Umsatz auch eine gute Kostenposition, die seit August höhere Anlagenauslastung sowie positive Effekte aus Bestandsbewertungen. Von Juli bis September 2020 errechnet sich für den Geschäftsbereich eine EBITDA-Marge von 3,7 Prozent nach sonderertrags-bedingten 41,2 Prozent im 3. Quartal 2019 und -22,9 Prozent im 2. Quartal 2020. Ausblick WACKER hat seine Einschätzungen zur voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens im laufenden Jahr im Prognosebericht des Geschäftsberichts 2019 ausführlich dargestellt. Im Bericht zum 1. Quartal 2020 hat WACKER auf Grund der Risiken aus der Corona-Pandemie davon Abstand genommen, eine Prognose für das Geschäftsjahr 2020 abzugeben. In seinem Bericht zum 1. Halbjahr hat das Unternehmen die Einschätzung abgegeben, dass in Folge der Pandemie der Umsatz, das EBITDA und die EBITDA-Marge für das Geschäftsjahr 2020 unter dem Niveau des Vorjahres liegen werden. Beim Netto-Cashflow geht WACKER von einem deutlich über dem Vorjahr liegenden Wert aus. Diese Erwartungen gelten unverändert. Eckdaten WACKER-Konzern Mio. € Q3 2020 Q3 2019 Veränd. in % 9M 2020 9M 2019 Veränd. in % Umsatz 1.183,1 1.267,9 -6,7 3.453,0 3.772,1 -8,5 EBITDA 190,8 272,9 -30,1 470,3 625,6 -24,8 EBITDA-Marge (%) 16,1 21,5 - 13,6 16,6 - EBIT 90,6 137,1 -33,9 162,2 207,9 --22,0 EBIT-Marge (%) 7,7 10,8 - 4,7 5,5 -               Finanzergebnis -12,0 -13,6 -11,8 -35,2 -41,2 -14,6 Ergebnis vor Ertragsteuern 78,6 123,5 -36,4 127,0 166,7 -23,8 Periodenergebnis 67,7 86,3 -21,6 141,1 118,0 19,6               Ergebnis je Aktie (€) 1,30 1,67 -22,2 2,68 2,18 22,9 Investitionen 45,4 87,8 -48,3 129,6 290,2 -55,3 Abschreibungen 100,2 135,8 -26,2 308,1 417,7 -26,2 Netto-Cashflow 295,5 175,7 68,2 454,9 62,5 >100               Mio. €       30.09.2020 30.09.2019 31.12.2019 Bilanzsumme       6.822,2 7.543,6 6.491,0 Eigenkapital       1.770,6 2.609,4 2.029,0 Eigenkapitalquote (%)       26,0 34,6 31,3 Finanzierungsverbindlichkeiten       1.414,8 1.275,1 1.258,9 Nettofinanzschulden       308,8 829,2 713,7               Mitarbeiter (Anzahl am Stichtag)       14.340 14.775 14.658     Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Die Inhalte dieser Presseinformation sprechen alle Geschlechter gleichermaßen an. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform (z.B. Kunde, Mitarbeiter) verwendet.     Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com 29.10.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. 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