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RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft (RHK.DE)

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15,90-0,08 (-0,50%)
Börsenschluss: 5:36PM MESZ
Vollbild
Kurs Vortag15,98
Öffnen16,00
Gebot0,00 x 15100
Briefkurs0,00 x 14500
Tagesspanne15,80 - 16,00
52-Wochen-Spanne14,40 - 17,62
Volumen351
Durchschn. Volumen1.960
Marktkap.1,064B
Beta (5 J., monatlich)0,19
Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.)150,00
EPS (roll. Hochrechn.)0,11
Gewinndatum05. Aug. 2021
Erwartete Dividende & RenditeN/A (N/A)
Ex-Dividendendatum06. Juni 2019
1-Jahres-Kursziel25,11
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    RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft: 33. Ordentliche Hauptversammlung der RHÖN-KLINIKUM AG

    DGAP-News: RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Hauptversammlung/Hauptversammlung 09.06.2021 / 15:12 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Corporate News Bad Neustadt a. d. Saale | 9. Juni 2021 33. Ordentliche Hauptversammlung der RHÖN-KLINIKUM AG Hauptversammlung beschließt die Thesaurierung des Bilanzgewinns Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats entlastet Marco Walker in den Aufsichtsrat gewählt Billigung des Vorstandsvergütungssyste

  • DGAP

    RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft: Erstes Quartal 2021 weiterhin von COVID-19-Pandemie geprägt

    DGAP-News: RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Quartalsergebnis/Quartalsergebnis 06.05.2021 / 08:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Corporate News Bad Neustadt a. d. Saale | 6. Mai 2021 RHÖN-KLINIKUM AG: Erstes Quartal 2021 weiterhin von COVID-19-Pandemie geprägt Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2021 der RHÖN-KLINIKUM AG war weiterhin durch die COVID‐19‐Pandemie beeinflusst. Der Trend hin zu einer Normalisierung der Patientenzahlen wurde durch die dritte Pandemiewelle und die deutliche Zunahme an COVID‐19‐Patienten gestoppt. Um Kapazitäten für Notfälle und COVID‐19‐Patienten zu schaffen, mussten erneut - soweit medizinisch vertretbar - eine Vielzahl von planbaren Eingriffen zunächst verschoben und Personalplanungen bedarfsgerecht angepasst werden. Das erfolgte unter den Restriktionen neuer, insbesondere regionaler, Verordnungen. Dr. Christian Höftberger, Vorstandsvorsitzender der RHÖN-KLINIKUM AG sagte: "Die Überbürokratisierung fordert uns als Kliniken extrem. Parallel dazu wurden durch neu in Kraft getretene Regelungen zu Personaluntergrenzen, rein rechnerisch, die verfügbaren Betten deutlich eingeschränkt. Unter diesen Rahmenbedingungen sind die geplanten Leistungsentwicklungen massiv gefährdet." Mit dem Dritten Bevölkerungsschutzgesetz erhalten Krankenhäuser sowie bestimmte Fachkliniken, die sich an der stationären Notfallversorgung beteiligen, Ausgleichszahlungen für Corona‐bedingte Einnahmenausfälle. Die Zahlungen sind in Abhängigkeit vom Anteil freier Intensivbetten im Land‐ oder Stadtkreis und der 7‐Tage‐Inzidenz der Neuinfektionen und wurden zunächst bis zum 11. April 2021 befristetet. Am 8. April 2021 erfolgte eine Verlängerung bis zum 31. Mai 2021. "Eine Absicherung in diesen kurzen Intervallen wird unserer zentralen Rolle bei der Bekämpfung der Pandemie nicht gerecht. Wenn die Kliniken und ihr Personal, welches hingebungsvoll schwer erkrankte Patienten betreut, der Indikator für die Notwendigkeit und Angemessenheit von Lockdown‐Beschlüssen sind, dann ist eine Absicherung der wirtschaftlichen Existenz deutscher Kliniken auf dieser Basis und in diesen kurzen Rhythmen weder sachgerecht noch fair. Wir fordern daher erneut eine das gesamte Jahr 2021 umfassende finanzielle Absicherung der Gesundheits-versorgung und daraus resultierend eine echte Unterstützung für alle Mitarbeitenden", äußerte sich Höftberger. Mit der "Verordnung zur Regelung weiterer Maßnahmen zur wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser", die am 9. April 2021 in Kraft trat, erhalten nun auch Krankenhäuser eine Liquiditätshilfe, die im ersten Quartal 2021 keine Ausgleichszahlungen erhalten haben und in diesem Zeitraum Belegungsrückgänge gegenüber dem Jahr 2019 zu verzeichnen hatten. Die Verordnung sieht die Absenkung des Inzidenzwertes von 70 auf 50 als Voraussetzung für Ausgleichszahlungen sowie einen Ausgleich von Erlösrückgängen aufgrund der Corona‐Pandemie im Jahr 2021 gegenüber dem Jahr 2019 von 85 % vor. "Diese neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen dürfen keinesfalls darüber hinwegtäuschen, dass die Kliniken - unabhängig vom weiteren Leistungsgeschehen im Jahr 2021 und deutlich vereinfacht dargestellt - lediglich eine Absicherung in Höhe von 98 % der 2019er DRG‐Erlöse erhalten", sagte Höftberger Erneuter Appell an Bundespolitik Die RHÖN-KLINIKUM AG bekräftigt erneut ihre eindringlichen Forderungen an die Bundespolitik zur Gewährleistung einer adäquaten Versorgung. Die Zusagen zur wirtschaftlichen Sicherung der Kliniken müssen unter Berücksichtigung der tatsächlichen Kostensteigerungen und unter Einbeziehung aller Erlösarten eingehalten und nicht nur anteilig finanziert werden. Die aktuellen Erlösausgleichsmechanismen sind unvollständig und lassen u. a. Erlösrückgänge in den ambulanten Strukturen wie die erheblichen Mehrkosten durch Schutzmaterialien, Testungen und Sicherheitspersonal außer Acht. Ferner ist die besondere Unterstützung für Universitätskliniken, Schwerpunkt‐ und Maximalversorger unabdingbar, die nicht von den Grenzen einzelner Landkreise und deren regionaler Inzidenz abhängig gemacht werden kann. "Gleichzeitig appellieren wir erneut an die Länder, ihren Verpflichtungen für die notwendigen Investitionsförderungen nachzukommen. Seit Jahren besteht hier ein Defizit, das trägerunab-hängig bislang aus Deckungsbeiträgen einzelner Leistungen, insbesondere auch unserer jetzt weggebrochenen Sekundäreinnahmen, querfinanziert werden musste und konnte. Das reduzierte Leistungs‐ und Ausgleichsvolumen zeigt nun in aller Deutlichkeit die politischen Versäumnisse der letzten Jahre auf. Die jahrelange Unterfinanzierung der Investitionen kann so nicht länger auf dem Rücken der Klinikträger erfolgen, sondern muss nun endlich beherzt angegangen werden", fordert Höftberger. Wirtschaftliches Ergebnis - Erstes Quartal 2021 Die RHÖN-KLINIKUM AG verzeichnete im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021 Umsatzerlöse in Höhe von 335,9 Mio. € nach 332,6 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beträgt 19,5 Mio. €. Das Konzernergebnis beläuft sich auf 1,3 Mio. €. An den fünf Klinikstandorten, dem RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, dem Klinikum Frankfurt (Oder), den Universitätskliniken Gießen und Marburg sowie der Zentralklinik Bad Berka - alle Schwerpunkt- und Maximalversorger - wurden in den ersten drei Monaten 201.740 Patienten behandeltet, ein Rückgang von 4,7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Hauptversammlung am 9. Juni 2021 Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der diesjährigen Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Die 33. Ordentliche Hauptversammlung findet am 9. Juni 2021 statt und wird erneut aufgrund der COVID-19-Pandemie virtuell abgehalten. Die komplette Ergebnisveröffentlichung lesen Sie in der Quartalsmitteilung: www.rhoen-klinikum-ag.com/zwischenberichte-quartalsmitteilungen --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die RHÖN‐KLINIKUM AG ist einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland. Die Kliniken bieten exzellente Medizin mit direkter Anbindung zu Universitäten und Forschungseinrichtungen. An den fünf Standorten Campus Bad Neustadt, Klinikum Frankfurt (Oder), Universitätsklinikum Gießen und Universitätsklinikum Marburg (UKGM) sowie der Zentralklinik Bad Berka werden jährlich rund 809.000 Patienten behandelt. Rund 18.450 Mitarbeitende sind im Unternehmen beschäftigt. Das innovative RHÖN-Campus-Konzept für eine sektorenübergreifende und zukunftsweisende Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, die konsequente Fortsetzung des schrittweisen digitalen Wandels im Unternehmen sowie die strategische Partnerschaft mit Asklepios sind wichtige Säulen der Unternehmensstrategie. Die RHÖN-KLINIKUM AG ist ein eigenständiges Unternehmen unter dem Dach der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA. www.rhoen-klinikum-ag.com Kontakt: RHÖN-KLINIKUM AG | Leiter Investor Relations und Treasury Julian Schmitt | T. +49 9771 65-12250 | julian.schmitt@rhoen-klinikum-ag.com RHÖN-KLINIKUM AG | Schlossplatz 1 | D-97616 Bad Neustadt a. d. Saale 06.05.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft Salzburger Leite 1 97616 Bad Neustadt a.d.Saale Deutschland Telefon: +49 (0)9771 - 65-0 Fax: +49 (0)9771 - 97 467 E-Mail: rka@rhoen-klinikum-ag.com Internet: www.rhoen-klinikum-ag.com ISIN: DE0007042301 WKN: 704230 Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), München; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1193127 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft: RHÖN-KLINIKUM AG zeigt sich als verlässliches Unternehmen in herausfordernder COVID-19-Pandemie

    DGAP-News: RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Jahresergebnis 25.03.2021 / 08:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Corporate News Bad Neustadt a. d. Saale | 25. März 2021 RHÖN-KLINIKUM AG zeigt sich als verlässliches Unternehmen in herausfordernder COVID-19-Pandemie Geschäftsjahr 2020 war geprägt von COVID-19-Pandemie sowie Übernahme der RHÖN-KLINIKUM AG durch die Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA Konzernergebnis sinkt in Folge der Pandemie drastisch auf 2,5 Mio. Euro Operatives Ergebnis weiterhin stark beeinflusst von zunehmenden regulatorischen Eingriffen, dem wettbewerbsintensiven Umfeld und schwierigen Bedingungen bei der Gewinnung von Fachkräften Deutlicher Anstieg der Sach- und Personalkosten durch Corona-Schutzmaßnahmen Aufforderung an den Bundesgesundheitsminister, seine Zusage, dass keine Klinik durch die Pandemie ins Defizit gerät, einzuhalten. Die Kliniken brauchen dringend einen vollständigen Ausgleich ihrer Erlösausfälle und Planungssicherheit Aufsichtsrat bestellt Dr. Gunther K. Weiß erneut zum Vorstand der Gesellschaft ab 01.01.2022 Die RHÖN-KLINIKUM AG, einer der führenden Gesundheitsdienstleister in Deutschland, blickt auf ein medizinisch und ökonomisch herausforderndes Jahr zurück: "Auch in der COVID-19-Pandemie und den oft schwierigen Bedingungen war stets die bestmögliche Versorgung aller unserer Patienten unsere Motivation. Mein besonderer Dank gilt dem gesamten Team der RHÖN-KLINIKUM AG", sagte Dr. Christian Höftberger, Vorstandsvorsitzender der RHÖN-KLINIKUM AG. Wegen der Pandemie war in vielen Kliniken 2020 die Auslastung deutlich reduziert. Planbare Eingriffe und nicht dringende medizinische Behandlungen mussten aufgeschoben werden, um Betten für COVID-19-Patienten freizuhalten und neue, verschärfte (Hygiene-)Vorgaben umzusetzen. Gleichzeitig stieg der Personal- und Sachbedarf für die umfangreichen Hygieneschutzmaßnahmen massiv an. An den fünf Klinikstandorten der Universitätsmedizin sowie der Maximal- und Schwerpunktversorgung wurden viele COVID-19-Patienten oft über mehrere Wochen, sogar Monate, hinweg betreut. Bei allen musste die Sicherstellung der zusätzlichen strengen Schutzmaßnahmen gewährleistet sein, auch wenn nicht alle Patienten intensivmedizinisch betreut werden mussten. Im Vergütungssystem der Fallpauschalen war und ist dieser Aufwand nicht berücksichtigt. Die höheren Sach- und Personalkosten werden auch keinesfalls durch coronabezogene Zuschläge aufgefangen. Ebenso wurde nicht berücksichtigt, wenn Kliniken wegen der Isolation von COVID-19-Patienten Stationen nur teilweise auslasten konnten und Behandlungen für Patienten mit anderen Erkrankungen verschieben mussten. "All das führte und führt zu einer erheblichen wirtschaftlichen Belastung unserer Kliniken und gefährdet die Sicherstellung einer adäquaten Patientenversorgung. Auch die Ausgleichszahlungen für freigehaltene Bettenkapazitäten, die mit bürokratischen und sachfremden Hürden versehen sind, decken keinesfalls unsere anfallenden Kosten", so Höftberger. Außer Acht gelassen wurden hierbei insbesondere die Bedürfnisse der Universitätskliniken sowie der Maximal- und Schwerpunktversorger, zu denen alle Einrichtungen der RHÖN-KLINIKUM gehören. Hier werden im besonderen Umfang Patienten mit äußerst komplexen Verläufen überregional versorgt. "Das Bemessungskriterium der Ausgleichszahlungen erfolgt nach den landkreisbezogenen Inzidenzwerten. Es verkennt den Umfang des korrespondierenden Versorgungsauftrags von Kliniken mit großen, überregionalen Einzugsgebieten und ist ein völlig untaugliches Mittel zur Bemessung", äußerte sich Höftberger. Appell an die Bundespolitik: Vollständiger Ausgleich der Erlösausfälle und Planungssicherheit Grundsätzlich begrüßen wir das aktuelle Bekenntnis der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten zu einer Erlössicherung der Krankenhäuser für das Gesamtjahr 2021, heben jedoch hervor, dass die Werthaltigkeit dieser Absichtserklärung sich an den Kriterien des Pragmatismus, der Verbindlichkeit und der Umsetzungsgeschwindigkeit bei der tatsächlichen Umsetzung messen lassen muss. Den aktuellen Entwurf der "Verordnung zur Regelung weiterer Maßnahmen zur wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser" des Bundesgesundheitsministeriums sieht der Vorstand der RHÖN-KLINIKUM AG allerdings kritisch. "Wir betrachten diesen als Affront gegenüber den Leistungen aller Kliniken in der Pandemie. Das Bundesgesundheitsministerium hat nicht nur die gerechtfertigte Erwartung der Krankenhäuser bezüglich der Maßnahmen zur Sicherstellung einer adäquaten medizinischen Versorgung enttäuscht, sondern das Vertrauen der Kliniken in die Politik in einem erheblichen Umfang erschüttert", sagte Höftberger. "Jahrelang haben unsere Mitarbeitenden Verordnungen und die steigende Bürokratisierung über sich ergehen lassen und standen zuletzt bei der Bewältigung der Pandemie an der vordersten Front. Dabei haben wir uns stets auf die Zusagen zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung durch den Bund verlassen." Der aktuelle Entwurf der Verordnung sieht zwar weitere Ausgleichszahlungen für Kliniken vor, jedoch orientieren sich diese an den Erlösstrukturen des Vor-Corona-Jahres 2019. Die Einnahmen der Kliniken bleiben so deutlich hinter denen des Geschäftsjahres 2019 zurück, der zwischenzeitlich erfolgte Kostenanstieg wird nicht berücksichtigt, teilweise sollen Rückzahlungen stattfinden. Viele durch die Pandemie weggebrochene Erlösquellen, wie etwa ambulante Erlöse werden nicht ausgeglichen. Krankenhäuser werden gezwungen, wegfallende Erlöse durch drastische Einsparungen bei den Kosten zu kompensieren "Es kann nicht sein, dass unzureichende Ausgleichszahlungen des Bundes die Kliniken ausgerechnet in der Hochphase der Pandemie dazu zwingen, auch personalreduzierende Maßnahmen wie etwa Kurzarbeit oder auslaufende Befristungen zu prüfen. Das ist angesichts des massiven Fachkräftemangels geradezu grotesk", so Höftberger. Die ganzjährigen Ausgleichsmechanismen für das Jahr 2021 mit aktuell diskutierten Abschlägen gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 in Höhe von 5 % zu versehen und dabei auch noch anderweitige Erstattungen anzurechnen, ist nicht nur unzureichend, sondern für viele Kliniken in Deutschland existenzgefährdend. "Die dringend benötigte Planungssicherheit zur Gewährleistung der medizinischen Versorgung wird entgegen der gemachten Zusagen torpediert. Auch wird suggeriert, die Krankenhäuser hätten sich während der Pandemie bereichert. Bei unserem Konzernergebnis 2020 von rund 2,5 Mio. Euro und darin enthaltenen bilanzierten Erträgen im Zusammenhang mit der COVID-19 Gesetzgebung von rund 94 Mio. Euro, wird die Absurdität derartiger Behauptungen deutlich. Es entsteht zwangsläufig der Eindruck, dass die Pandemie für eine kalte Marktbereinigung genutzt wird. Das ist weder medizinisch noch moralisch vertretbar", so Höftberger. Der Vorstand der RHÖN-KLINIKUM AG schließt sich ausdrücklich den Forderungen des Bundesverbands Deutscher Privatkliniken e.V. an, die Verordnung zur Regelung weiterer Maßnahmen zur wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser zu überarbeiten. "Die Krankenhäuser benötigen einen vollständigen Ausgleich ihrer Erlösausfälle und Planungssicherheit. Diese Ausgleichszahlungen müssen dringend allen Krankenhäusern zu Teil werden. Die Bundesregierung hatte den Kliniken zugesichert, dass durch die Pandemie keine Klinik ins Defizit kommen werde. Diese Zusage fordern wir nachdrücklich ein", sagte Höftberger. Strategische Partnerschaft mit Asklepios bietet neue Perspektiven Das Geschäftsjahr war mit der Übernahme durch Asklepios zugleich ein Jahr tiefgreifender Veränderungen für den Konzern. Unter der Überschrift #gemeinsamnochstärker haben sich zwei große Gesundheitsunternehmen in einer strategischen Partnerschaft im deutschen Gesundheitsmarkt positioniert. Diese Partnerschaft bietet beiden Unternehmen beste Voraussetzungen, sich gemeinsam im Verbund den Herausforderungen der Branche zu stellen, Synergien zu nutzen und das Angebot für die Patienten weiterzuentwickeln. "Unsere Strategie und Identität als eigenständiges Unternehmen im neuen Verbund mit Asklepios wird sich schrittweise weiterentwickeln, das Zusammengehörigkeitsgefühl und unsere Netzwerke werden weiter wachsen. Zudem entwickeln sich neue Perspektiven für uns als Arbeitgeber. Wir sind sehr gut aufgestellt und können unseren bestehenden und künftigen Mitarbeitenden einen Arbeitsplatz in einem spannenden Umfeld mit attraktiven Rahmenbedingungen bieten", betonte Höftberger. Finanzzahlen 2020 - Prognose erreicht Die RHÖN-KLINIKUM AG hat im Geschäftsjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr bei um 56,2 Mio. € bzw. 4,3 % höheren Umsatzerlösen einen Rückgang des EBITDA um 45,1 Mio. € bzw. 36,0 % auf 80,2 Mio. €, einen Rückgang des EBIT um 46,2 Mio. € bzw. 81,3 % auf 10,6 Mio. € sowie einen Rückgang des Konzernergebnisses um 42,0 Mio. € bzw. 94,4 % auf 2,5 Mio. € zu verzeichnen. An den fünf Klinikstandorten, dem RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, dem Klinikum Frankfurt (Oder), den Universitätskliniken Gießen und Marburg und der Zentralklinik Bad Berka wurden 808.655 Patienten behandelt, ein coronabedingtes Minus von 6,9 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 18.449 Mitarbeitende (Vj. 2019: 18.142). Die im Konzernlagebericht 2019 angegebene Prognose des Umsatzes für das Jahr 2020 in Höhe von 1,4 Mrd. € in einer Bandbreite von jeweils 5 % nach oben bzw. unten wurde mit 1,4 Mrd. € erreicht. Ebenso wurde das prognostizierte EBITDA für das Geschäftsjahr 2020 zwischen 72,5 Mio. € und 82,5 Mio. € im Ist mit 80,2 Mio. € erfüllt. Dividende Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Aufsichtsrat bestellt Dr. Gunther K. Weiß erneut zum Vorstand der Gesellschaft ab 01.01.2022 Der Aufsichtsrat des Unternehmens hat in seiner gestrigen Sitzung Dr. Gunther K. Weiß erneut zum Vorstand der Gesellschaft bestellt. "Mit Dr. Weiß haben wir einen ausgewiesenen Spezialisten der Gesundheitsbranche weiter an uns binden können. Wir freuen uns, dass er uns in den kommenden Jahren mit seiner Expertise unterstützt, um die RHÖN-KLINIKUM AG nachhaltig und stabil weiterzuentwickeln, um ihrer Rolle als exzellenter medizinischer Gesundheitsdienstleister gerecht zu werden", so Dr. Jan Liersch, Aufsichtsratsvorsitzender der RHÖN-KLINIKUM AG. Ausblick 2021 Das wirtschaftliche Fundament der RHÖN-KLINIKUM AG bilden auch im Geschäftsjahr 2021 die fünf Großstandorte in vier Bundesländern mit rd. 5.300 Betten und rd. 18.450 Mitarbeitenden. Damit gehört das Unternehmen zu den großen Klinikbetreibern in Deutschland. Für das laufende Geschäftsjahr 2021 geht der Konzern von einem Umsatz in Höhe von 1,4 Mrd. € in einer Bandbreite von jeweils +/- 5 % nach oben bzw. unten aus. Für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wird mit einem Wert zwischen 72,5 Mio. € und 82,5 Mio. € gerechnet. Diese Prognose spiegelt die weiter verschärften gestiegenen regulatorischen Eingriffe des Gesetzgebers, wie beispielsweise die Pflegepersonaluntergrenzenverordnung (PpUGV) und das Pflegepersonal-stärkungsgesetz (PpSG), wider. Der Ausblick steht unter erheblichen Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Verlauf der COVID-19-Pandemie und unter dem Vorbehalt etwaiger regulatorischer Eingriffe mit Auswirkungen auf die Vergütungsstruktur im Jahr 2021. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die RHÖN‐KLINIKUM AG ist einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland. Die Kliniken bieten exzellente Medizin mit direkter Anbindung zu Universitäten und Forschungseinrichtungen. An den fünf Standorten Campus Bad Neustadt, Klinikum Frankfurt (Oder), Universitätsklinikum Gießen und Universitätsklinikum Marburg (UKGM) sowie der Zentralklinik Bad Berka werden jährlich rund 809.000 Patienten behandelt. Rund 18.450 Mitarbeitende sind im Unternehmen beschäftigt. Das innovative RHÖN-Campus-Konzept für eine sektorenübergreifende und zukunftsweisende Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, die konsequente Fortsetzung des schrittweisen digitalen Wandels im Unternehmen sowie die strategische Partnerschaft mit Asklepios sind wichtige Säulen der Unternehmensstrategie. Die RHÖN-KLINIKUM AG ist ein eigenständiges Unternehmen unter dem Dach der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA. www.rhoen-klinikum-ag.com Geschäftsbericht 2020 www.rhoen-klinikum-ag.com/geschaeftsbericht Folgen Sie uns www.twitter.com/rhoenklinikumag www.xing.com/companies/rhön-klinikumag www.youtube.com/rhönklinikumag Kontakt: RHÖN-KLINIKUM AG |Leiter Investor Relations und Treasury Julian Schmitt T. +49 9771 65-12250 | julian.schmitt@rhoen-klinikum-ag.com RHÖN-KLINIKUM AG | Schlossplatz 1 | D-97616 Bad Neustadt a. d. Saale 25.03.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft Salzburger Leite 1 97616 Bad Neustadt a.d.Saale Deutschland Telefon: +49 (0)9771 - 65-0 Fax: +49 (0)9771 - 97 467 E-Mail: rka@rhoen-klinikum-ag.com Internet: www.rhoen-klinikum-ag.com ISIN: DE0007042301 WKN: 704230 Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), München; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1178303 Ende der Mitteilung DGAP News-Service