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RATIONAL Aktiengesellschaft (RAA.DE)

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Börsenschluss: 5:35PM MEZ
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Kurs Vortag826,00
Öffnen825,00
Gebot827,00 x N/A
Briefkurs827,50 x N/A
Tagesspanne788,50 - 829,50
52-Wochen-Spanne377,20 - 829,50
Volumen22.379
Durchschn. Volumen27.411
Marktkap.9,431B
Beta (5 J., monatlich)0,90
Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.)100,58
EPS (roll. Hochrechn.)8,25
Gewinndatum24. März 2021
Erwartete Dividende & Rendite5,70 (0,69%)
Ex-Dividendendatum25. Juni 2020
1-Jahres-Kursziel572,18
  • DGAP

    RATIONAL AG: Umsätze stabilisieren sich auf niedrigerem Niveau - Prognose für das Geschäftsjahr 2020 nicht möglich

    DGAP-News: RATIONAL AG / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen 27.10.2020 / 07:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Corporate News RATIONAL AG: Umsätze stabilisieren sich auf niedrigerem Niveau - Prognose für das Geschäftsjahr 2020 nicht möglich - 24 Prozent Umsatzrückgang nach neun Monaten 2020 - 21 Prozent Minus im dritten Quartal - 14 Prozent EBIT-Marge nach neun Monaten - 22 Prozent im dritten Quartal - Keine sonst üblichen positiven Jahresendeffekte erwartet - weiterhin große Unsicherheiten - Prognose für Geschäftsjahr 2020 nicht möglich - langfristiger Ausblick bleibt positiv   Rational AG / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen Landsberg am Lech, 27. Oktober 2020 Die RATIONAL AG erzielte im dritten Quartal 2020 Umsatzerlöse von 168,2 Millionen Euro und damit 21 Prozent weniger als im Vorjahresvergleichsquartal (213,2 Millionen Euro). Im Vergleich zum zweiten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres (116,8 Millionen Euro, -43 Prozent zum Vorjahresvergleichsquartal) konnten die Umsätze signifikant gesteigert werden. "Gründe hierfür sind die gelockerten Corona-Einschränkungen in vielen Märkten, die positive Entwicklung des Sommergeschäfts bei vielen unserer Kunden und nicht zuletzt die Einführung der neuen Produktgenerationen iVario und iCombi", erläutert der Vorstandsvorsitzende Dr. Peter Stadelmann. Nach neun Monaten resultierten daraus Umsatzerlöse von insgesamt 466,3 Millionen Euro (Vj. 612,6 Millionen Euro) und damit ein Umsatzrückgang von 24 Prozent im Vorjahresvergleich. In Lateinamerika schrumpften in den ersten neun Monaten die Umsatzerlöse um 48 Prozent, in Nordamerika um 29 Prozent. Am besten steht nach neun Monaten Asien da, dort lagen die Umsätze um 16 Prozent unter Vorjahr. Europa unterbot das Vorjahr um 23 Prozent und der Heimatmarkt Deutschland um 19 Prozent. Die Produktgruppe iVario war insgesamt etwas weniger stark betroffen und schrumpfte um 17 Prozent, während bei den Combi-Dämpfern die Umsatzerlöse um 25 Prozent unter Vorjahr lagen. 14 Prozent EBIT-Marge nach neun Monaten - 22 Prozent im dritten Quartal "Als Konsequenz der deutlichen Umsatzverbesserung im dritten Quartal, einer verbesserten Rohertragsmarge und konsequenten Einsparungen bei den operativen Kosten, konnten wir im dritten Quartal die EBIT-Marge im Vergleich zum ersten Halbjahr signifikant und etwas stärker als erwartet auf 21,9 Prozent verbessern", berichtet Herr Dr. Stadelmann. Die Rohertragsmarge wurde nach dem deutlichen Einbruch auf 52,6 Prozent im zweiten Quartal wieder auf 55,9 Prozent im dritten Quartal gesteigert. Bei den operativen Kosten konnte insbesondere in den Bereichen Vertrieb und Service deutliche Einsparungen bei Messen, Reisekosten, Personalkosten realisiert werden. Das EBIT lag im dritten Quartal bei 36,8 Millionen Euro (Vj. 61,3 Millionen Euro). Nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres lag das EBIT bei 64,4 Millionen Euro und damit um 60 Prozent unter Vorjahr (Vj. 159,5 Millionen Euro). Die EBIT-Marge erreichte 13,8 Prozent (Vj. 26,0 Prozent). Bereinigt um Währungseffekte lag die EBIT-Marge nach neun Monaten bei 15,7 Prozent. Keine positiven Jahresendeffekte erwartet - weiterhin große Unsicherheiten Trotz des positiven Trends der letzten Monate und des sich stabilisierenden Geschäfts bleibt RATIONAL in der Vorausschau vorsichtig. "In einem normalen wirtschaftlichen Umfeld würden wir ein höheres Umsatzniveau im vierten Quartal erwarten. Dies wird getrieben durch die Anreizsysteme für unsere Händler und Vertriebsmitarbeiter und dadurch, dass viele Kunden unterjährig aufgesparte Budgets noch zum Jahresende für Investitionen nutzen", erklärt der Vorstandschef. Diese positiven Effekte erwartet er in diesem Jahr zumindest nicht, da Budgets vielfach eingefroren wurden bzw. vereinbarte Vertriebsziele nicht mehr erreichbar sind. Zudem bleibt der Zeithorizont der Pandemie und noch folgenschwerer derjenige der Gegenmaßnahmen unbekannt. In der Herbst- und Wintersaison wird in Europa und Nordamerika das Außengeschäft für die Gastronomie wegfallen bzw. deutlich reduziert. Bei anhaltenden Einschränkungen der Platzbelegung und umfangreichen Hygienemaßnahmen sowie drohenden Verschärfungen der Maßnahmen, die in vielen Ländern angekündigt bzw. bereits eingeführt wurden, sind dies wesentliche Unsicherheitsfaktoren für das vierte Quartal 2020. Prognose für Geschäftsjahr 2020 nicht möglich - langfristiger Ausblick bleibt positiv Vorhersagen für die künftige Entwicklung sind aus den beschriebenen Gründen mit großer Unsicherheit behaftet. "Eine seriöse Prognose zur weiteren Entwicklung des aktuellen Jahres und damit auch des gesamten Geschäftsjahres 2020 ist jetzt, wo vielerorts strengere Maßnahmen angeordnet werden, nicht möglich", sagt Stadelmann. Das Potenzial für RATIONAL-Produkte wurde kurzfristig durch die Krise leicht reduziert, bleibt aber nach Einschätzung des Vorstandschefs hoch. "Auch wenn Menschen nicht mehr so viel im Restaurant, dem Flugzeug oder in der Fimenkantine essen, so werden Sie doch weiter hungrig sein. Sie werden sich stattdessen etwas liefern lassen oder unterwegs etwas Warmes mitnehmen. Die Nachfrage bleibt - Ort und Art der Verpflegung ändern sich", erklärt er. Die Krise wird Anforderungen der Profiküche an Hygiene und Effizienz steigern und den Technologien von RATIONAL einen noch stärkeren Wettbewerbsvorteil bringen, der Fachkräftemangel in der Küche wird sich weiter verschärfen. Der Einsatz vielseitiger, intelligenter und effizienter Gartechnologie wird noch wichtiger werden. Einige Kundenbereiche werden von staatlichen Hilfsprogrammen profitieren. Investitionen in das Gesundheits- und Bildungswesen führen, wie nach der Finanzkrise, zu einem Nachfrageplus in der Gewerbeküchenindustrie. RATIONAL arbeitet aktuell an zahlreichen Projekten, um Lerneffekte aus der Krise mitzunehmen und die Effizienz der Prozesse zu steigern. "Unsere konservative Art, das Geschäft zu betreiben und zu führen, garantiert uns in der Krise Handlungsspielraum und -hoheit. Nicht alle unsere Wettbewerber haben diese vorteilshafte Ausgangslage", ist Stadelmann optimistisch. Ansprechpartner: Rational Aktiengesellschaft Stefan Arnold / Leiter Investor Relations Tel. +49 (0)8191 327-2209 Fax +49 (0)8191 327-72 2209 E-Mail: ir@rational-online.com www.rational-online.com Redaktionshinweis: Die Rational-Gruppe ist der weltweite Markt- und Technologieführer für die thermische Speisenzubereitung in Profiküchen. Das 1973 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 2.200 Mitarbeiter, davon rund 1.200 in Deutschland. Seit dem Börsengang im Jahr 2000 ist Rational im Prime Standard der Deutschen Börse gelistet und heute im MDAX vertreten. Oberstes Ziel des Unternehmens ist es, seinen Kunden stets den höchstmöglichen Nutzen zu bieten. Rational fühlt sich dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichtet, was seinen Ausdruck in den Unternehmensgrundsätzen für Umweltschutz, Führung, Arbeitssicherheit und sozialer Verantwortung findet. Zahlreiche internationale Auszeichnungen belegen Jahr für Jahr die hohe Qualität der von den Rational-Mitarbeitern geleisteten Arbeit. Redaktionsschluss: 20. Oktober 2020 In Millionen Euro Q3 2020 Q3 2019 Veränderung in Prozent Umsatz 168,2 213,2 -21 EBIT 36,8 61,3 -40 EBIT-Marge (in Prozent) 21,9 28,8 - Ergebnis nach Steuern 28,5 47,6 -40 EPS (in Euro) 2,50 4,18 -40   In Millionen Euro 9M 2020 9M 2019 Veränderung in Prozent Umsatz 466,3 612,6 -24 EBIT 64,4 159,5 -60 EBIT-Marge (in Prozent) 13,8 26,0 - Ergebnis nach Steuern 46,4 124,2 -63 EPS (in Euro) 4,08 10,92 -63 27.10.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: RATIONAL AG Siegfried-Meister-Straße 1 86899 Landsberg am Lech Deutschland Telefon: 0049 8191 327 2209 Fax: 0049 8191 327 722209 E-Mail: ir@rational-online.com Internet: www.rational-online.com ISIN: DE0007010803 WKN: 701080 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1142916   Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    RATIONAL AG: vollständige Sortimentserneuerung und schwere Corona-Auswirkungen im zweiten Quartal

    DGAP-News: RATIONAL AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Produkteinführung 30.07.2020 / 07:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. RATIONAL AG: Bericht über das erste Halbjahr 2020Rational AG mit vollständiger Sortimentserneuerung und schweren Corona-Auswirkungen im zweiten Quartal \- Noch mehr Kundennutzen durch neues Produktsortiment - positive Umsatzeffekte\- 25 Prozent Umsatzrückgang im ersten Halbjahr 2020 - 43 Prozent Minus im zweiten Quartal\- Positives EBIT im zweiten Quartal - 9 Prozent EBIT-Marge nach sechs Monaten\- Geschäftsmodell intakt - langfristiger Ausblick bleibt positiv\- Auftragseingänge weiter deutlich unter Vorjahresniveau - Prognose noch nicht möglichRational AG / Schlagwort(e): Halbjahreszahlen, Produkteinführung, Prognose Landsberg am Lech, 30. Juli 2020"Im zweiten Quartal 2020 hat COVID-19 unser Unternehmen mit voller Wucht getroffen", so leitet der Vorstandsvorsitzende seinen Brief an die Aktionäre im heute erschienenen Halbjahresbericht ein. Die Kunden von Rational aus der Gastronomie- und Tourismusbranche gehören zu den am härtesten von den Regierungsmaßnahmen betroffenen Bereichen. Viele Restaurants und Hotels sind geschlossen oder laufen mit sehr geringer Auslastung, mit der sie nicht wirtschaftlich betrieben werden können. Airline-, Event oder Kreuzfahrtcatering finden derzeit faktisch nicht statt, auch Kantinen laufen häufig auf geringem Niveau bzw. sind geschlossen.25 Prozent Umsatzrückgang im ersten Halbjahr 2020 - 43 Prozent Minus im zweiten Quartal Der Umsatzrückgang um 43 Prozent im zweiten Quartal von 205,1 Millionen Euro auf 116,8 Millionen Euro ist die Folge dieser Entwicklung. Dies hatte sich bereits zum Ende des ersten Quartals bzw. zu Beginn des zweiten Quartals anhand deutlicher rückläufiger Auftragseingänge angedeutet. Getrieben wurden die Auftrags- und Umsatzeinbußen durch die Maßnahmen der Regierungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und die deshalb fehlende Geschäftsgrundlage für viele Kunden von Rational. Dies war in allen Regionen der Welt spürbar, insbesondere aber in den wirtschaftlich schwächeren Märkten wie beispielsweise Südamerika. Je umfassender die Maßnahmen in den jeweiligen Märkten ausfielen, umso mehr waren die Investitionsbereitschaft und -fähigkeit der Kunden beeinträchtigt.Für das erste Halbjahr resultiert daraus ein Umsatz von 298,0 Millionen Euro nach 399,4 Millionen Euro im Vorjahresvergleichszeitraum. Der Umsatzrückgang beträgt somit 25 Prozent.Noch mehr Kundennutzen durch vollständig neue Produkte - positive Umsatzeffekte Ein wichtiger Grund, dass der Umsatz nicht noch mehr eingebrochen ist, ist nach Ansicht von Stadelmann die Neueinführung beider Gerätegenerationen, die zu vielen Erstbestellungen von Kunden, Händlern und Einkaufsverbänden geführt hat und nicht zuletzt auch zu einem Nachholeffekt. Insbesondere in Deutschland war dies der Fall.In den letzten Wochen hatten Kunden, Lieferanten und Rational selbst stark mit den COVID-19-Maßnahmen zu kämpfen. Dennoch hat Rational zusammen mit seinen Geschäftspartnern die größte Produktumstellung der Unternehmensgeschichte gemeistert. Am 5. Mai 2020 begann in Europa eine mehrwöchige Innovationsreise. Mit dem iCombi Pro wurde der Nachfolger des SelfCookingCenter eingeführt. Mit dem iCombi Classic der des CombiMaster Plus. Und am 16. Juni 2020 folgte das iVario Pro, welches das VarioCookingCenter(R) ersetzt.Darüber hinaus wurde auch die digitale Plattform ConnectedCooking, mit der alle Rational-Geräte vernetzt, gesteuert, überwacht und optimiert werden, überarbeitet. Neue Funktionen, wie zum Beispiel ein Hygienemanagement-Modul werden seit Februar als kostenpflichtige Software-Module vertrieben."Eine solche Umstellung allein ist schon eine Herkules-Aufgabe. Sie unter COVID-19- Bedingungen zu meistern, gelingt nicht vielen Unternehmen. Wir haben es nur dank unserer Unternehmer im Unternehmen, den U.i.U.s, geschafft. An dieser Stelle ein großes Lob und ein noch größeres "Danke" an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das mit größtem Einsatz, höchster Flexibilität und Pflichtbewusstsein vollbracht haben", spricht Herr Dr. Stadelmann den Rational-Mitarbeitern seine Anerkennung aus. Komplett neue Vertriebswege eingeführt Aufgrund der Kontaktbeschränkungen musste das Unternehmen neue Wege finden, um in dieser schwierigen Zeit für Kunden da sein zu können. Wegen des Veranstaltungsverbots wurde die Markteinführung der neuen Gerätegenerationen komplett online durchgeführt. Dabei wurde eine Reichweite von mehr als 25 Millionen Kontakten über alle sozialen Netzwerke hinweg erreicht. Der Verkehr auf der Website des Unternehmens ist um über 50 Prozent höher als im Vorjahr.Positives EBIT im zweiten Quartal - 9 Prozent EBIT-Marge nach sechs Monaten Trotz des drastischen Umsatzeinbruchs ist es Rational im zweiten Quartal gelungen, ein leicht positives EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern) von 1,6 Millionen Euro und eine EBIT-Marge von 1,4 Prozent zu erwirtschaften. Nach sechs Monaten erreichte Rational trotz eines Umsatzeinbruchs von 25 Prozent eine EBIT-Marge von 9 Prozent (Vj. 25 Prozent) oder ein EBIT von 28 Millionen Euro (Vj. 98 Millionen Euro). Nachdem das Unternehmen bereits mit großer Kostensensibilität ins Jahr gestartet war, wurde ab März ein umfangreiches Kosteneinsparprogramm gestartet. Hohe Einsparungen konnten durch weggefallene Messen, Kundenbesuche und -veranstaltungen realisiert werden. Zudem gilt seit März ein gruppenweiter Einstellungsstopp und es wird an den Produktionsstandorten und bei einigen Vertriebsgesellschaften Kurzarbeit eingesetzt.Geschäftsmodell intakt - langfristiger Ausblick bleibt positiv Das weltweite Potenzial für RATIONAL-Produkte wurde durch die COVID-19-Entwicklung leicht reduziert, bleibt aber nach Einschätzung des Vorstandschefs hoch. "Auch wenn Menschen nicht mehr so viel im Restaurant, dem Flugzeug oder in der Fimenkantine essen werden, so werden Sie doch weiter hungrig sein und essen. Sie werden sich stattdessen etwas liefern lassen oder unterwegs etwas Warmes mitnehmen. Die Nachfrage bleibt - Ort und Art ändern sich", erklärt er.Die Krise dürfte die Anforderungen der Profiküche an Hygiene und Effizienz massiv steigern und damit den Technologien von RATIONAL einen noch stärkeren Wettbewerbsvorteil bringen. Darüber hinaus wird sich durch die Krise der Fachkräftemangel und der Personalwechsel in der Küche weiter verschärfen, was den Einsatz vielseitiger, intelligenter und effizienter Gartechnologie noch wichtiger werden lässt. Einige Kundenbereiche werden von rekordhohen staatlichen Hilfsprogrammen profitieren. Investitionen in das Gesundheits- und Bildungswesen führen, wie nach der Finanzkrise erfahren, zu einem Nachfrageplus in der Gewerbeküchenindustrie.RATIONAL arbeitet aktuell an Projekten, um Lerneffekte aus der Krise mitzunehmen, um zukünftig Risiken besser einschätzen zu können und die Effizienz der Prozesse zu steigern. "Unsere traditionelle Art, das Geschäft zu betreiben und zu führen, garantiert uns in der Krise Handlungsspielraum und -hoheit. Nicht alle unsere Wettbewerber haben diese vorteilhafte Ausgangslage", ist Stadelmann optimistisch.Auftragseingänge weiter deutlich unter Vorjahresniveau - Prognose noch nicht möglich Nach sechs Monaten lagen die Umsatzerlöse um 25 Prozent unter Vorjahr. Die Auftragseingänge in den Monaten Juni und Juli lagen in einer ähnlichen Größenordnung unter den Vorjahreswerten. Aufgrund der in diesen Tagen sehr unklaren Nachrichtenlage sieht sich das Unternehmen dennoch auch jetzt noch nicht in der Lage, mittelfristige Prognosen darüber zu machen, wie sich relevante Lebensbereiche dauerhaft verändern werden, welchen Einfluss diese Änderungen auf die Entwicklung der Kunden und damit auf RATIONAL selbst haben werden."Alle aktuellen und zukünftigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens beeinflussen das Geschäft unserer Kunden und damit auch unseres in erheblichem Maße. Wir sind aufgrund dieser sich schnell ändernden Situation weiterhin nicht in der Lage, eine Prognose für das laufende Jahr abzugeben", führt Herr Dr. Stadelmann aus.Ansprechpartner:Rational AktiengesellschaftStefan Arnold / Leiter Investor Relations Tel. +49 (0)8191 327-2209 Fax +49 (0)8191 327-72 2209E-Mail: ir@rational-online.com www.rational-online.comRedaktionshinweis:Die Rational-Gruppe ist der weltweite Markt- und Technologieführer für die thermische Speisenzubereitung in Profiküchen. Das 1973 gegründete Unternehmen beschäftigt knapp 2.300 Mitarbeiter, davon rund 1.200 in Deutschland. Seit dem Börsengang im Jahr 2000 ist Rational im Prime Standard der Deutschen Börse gelistet und heute im MDAX vertreten.Oberstes Ziel des Unternehmens ist es, seinen Kunden stets den höchstmöglichen Nutzen zu bieten. Rational fühlt sich dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichtet, was seinen Ausdruck in den Unternehmensgrundsätzen für Umweltschutz, Führung, Arbeitssicherheit und sozialer Verantwortung findet. Zahlreiche internationale Auszeichnungen belegen Jahr für Jahr die hohe Qualität der von den Rational-Mitarbeitern geleisteten Arbeit.Redaktionsschluss: 24\. Juli 2020 Q2 2020 Q2 2019 Veränderung in Prozent Umsatz (in Mio. EUR) 116,8 205,1 -43 EBIT (in Mio. EUR) 1,6 51,5 -97 EBIT-Marge (in Prozent) 1,4 25,1 - Ergebnis nach Steuern (in Mio. EUR) 1,2 40,0 -97 EPS (in EUR) 0,10 3,52 -97 HJ 2020 HJ 2019 Veränderung in Prozent Umsatz (in Mio. EUR) 298,0 399,4 -25 EBIT (in Mio. EUR) 27,6 98,2 -72 EBIT-Marge (in Prozent) 9,2 24,6 - Ergebnis nach Steuern (in Mio. EUR) 17,9 76,6 -77 EPS (in EUR) 1,57 6,74 -77 * * *30.07.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: RATIONAL AG Siegfried-Meister-Straße 1 86899 Landsberg a. Lech Deutschland Telefon: 0049 8191 327 2209 Fax: 0049 8191 327 722209 E-Mail: ir@rational-online.com Internet: www.rational-online.com ISIN: DE0007010803 WKN: 701080 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1103715 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

  • DGAP

    Rational AG: 2020 im Zeichen der COVID-19-Krise (News mit Zusatzmaterial)

    DGAP-News: RATIONAL AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung 06.05.2020 / 07:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. RATIONAL AG: Mitteilung über das erste Quartal 2020 RATIONAL AG: 2020 im Zeichen der COVID-19-Krise\- Januar und Februar mit leichtem Wachstum\- Auftragseinbruch seit März 2020\- Mit neuem iCombi Pro(R) in die Zukunft\- Unsichere Zeiten - derzeit keine Prognose für 2020 möglich Rational AG / Schlagwort(e): Mitteilung über das erste Quartal 2020 Landsberg am Lech, 6. Mai 2020 Auftragseinbruch seit März 2020Bis Ende Februar lagen die Auftragseingänge der RATIONAL-Gruppe noch leicht über dem Vorjahr und im Wesentlichen im Rahmen unserer eigenen Erwartungen. Lediglich in China und Italien zeichneten sich bereits die ersten Folgen des Corona-bedingten Shutdowns ab. Ab Anfang März wirkten sich dann die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in immer mehr Märkten spürbar aus. Alle unsere Kundengruppen sind mehr oder weniger davon betroffen. Im März waren dadurch in nahezu allen Regionen deutliche Rückgänge der Auftragseingänge zu verzeichnen und lagen gruppenweit rund 30 % unter dem Vorjahreswert. Seit April haben sich die Auswirkungen von Corona weltweit mit wenigen Ausnahmen niedergeschlagen und wirken sich noch stärker auf unsere Geschäftsentwicklung aus. In den letzten Wochen verzeichneten wir einen Rückgang der Auftragseingänge von rund 50 - 60 % im Vergleich zum Vorjahr. 7% Umsatzminus - alle großen Regionen rückläufigIm ersten Quartal 2020 erzielte RATIONAL Umsatzerlöse in Höhe von 181,3 Mio. Euro (Vj. 194,3) und damit 13,0 Mio. Euro oder 7 % weniger als im Vorjahr. Im Wesentlichen waren die Märkte in Asien und unser Heimatmarkt Deutschland von den Corona-Einschränkungen betroffen und schrumpften um 13 % bzw. 14 %; auch Nordamerika war im ersten Quartal mit einem Umsatzminus von 9 % deutlich unter Vorjahr. In den übrigen Regionen lagen die Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau bzw. leicht darunter. Der Einfluss durch die Entwicklung der für RATIONAL relevanten Fremdwährungen auf die Umsatzerlöse war im ersten Quartal 2020 in Summe neutral bis leicht positiv. Combi-Dämpfer rückläufig - VarioCookingCenter(R) wächst leichtIn der Produktgruppe Combi-Dämpfer, welche die Produktion und den Vertrieb des SelfCookingCenter(R) und des CombiMaster(R) Plus repräsentiert, lag der Umsatz in den ersten drei Monaten um 8 % unter Vorjahr bei 164,4 Mio. Euro (Vj. 178,6 Mio. Euro).Leicht positiv gestaltete sich die Umsatzentwicklung der Produktgruppe VarioCookingCenter(R), die den Umsatz in den ersten drei Monaten 2020 um 8 % auf 16,9 Mio. Euro steigern konnte (Vj. 15,7 Mio. Euro). RATIONAL bringt neues, intelligentes Kochsystem auf den MarktAm Morgen des 5. Mai 2020 hat RATIONAL mit dem komplett neuen iCombi Pro(R) einen Nachfolger für das SelfCookingCenter(R) vorgestellt und startete damit in die sogenannte Innovation Journey, in der wir unseren Kunden in den nächsten Monaten eine Vielzahl von Neuerungen vorstellen werden. Diese Innovationen sind die Ergebnisse jahrelanger intensiver Arbeit unserer Kollegen in der Produktentwicklung, der Produktion, im Vertrieb und Service sowie in vielen anderen Bereichen im Unternehmen. Die Vorteile des neuen iCombi Pro(R) finden Sie auf den Seiten 8 bis 11 des angehängten Weblinks. Im Februar wurde auf der Intergastra und der Euro Shop die neue Plattform ConnectedCooking vorgestellt. Sie bietet mehr Kundenutzen in der kostenlosen Grundversion und neue Funktionen wie Hygiene-, Asset- und Rezept-Management unter dem Namen ConnectedCooking Pro gegen Entgelt. 56 % RohertragsmargeIn den vergangenen Wochen und Monaten war die Arbeit in den technischen Prozessen in Landsberg und Wittenheim vor allem von zwei Themen dominiert. Einerseits waren diese Bereiche intensiv damit beschäftigt, potenzielle Einschränkungen der Lieferkette abzufedern und so die jederzeitige Verfügbarkeit aller Komponenten für unsere Produkte sicherzustellen. Zahlreiche Überstunden, höhere Logistikkosten und Materialpreise sowie erhöhte Lagerbestände von Vormaterialien waren die Folge.Darüber hinaus standen die letzten Monate ganz im Zeichen der Einführung der neuen Gerätegeneration iCombi Pro(R). Diese führte zu einer deutlich erhöhten Arbeitsleistung der Mitarbeiter der beteiligten Bereiche. Das Marketing bereitete den Launch und die Ausbildung unserer Vertriebskräfte vor, die Fertigung den komplexen Aus- und Einlauf von alten und neuen Geräten, der Technische Service die Ausbildung der Servicepartner in der Wartung und Reparatur der neuen iCombi Pro(R) weltweit. Eine weitere Folge des anstehenden Produktwechsels war ein Lageraufbau für Vorprodukte, aber auch für fertige Geräte. Neben den im normalen Geschäftsverlauf üblichen Lagerbeständen wurden zusätzlich Geräte der alten Serie für langfristige Projektaufträge bevorratet. Darüber hinaus haben wir bereits die neue Geräteserie vorproduziert, insbesondere für unser Überseegeschäft. Durch den Ausbruch der Pandemie mussten zahlreiche, ohnehin komplexe Vorgänge nochmals überarbeitet oder komplett geändert werden.Aufgrund der hohen Investitionen der vergangenen Jahre war auch der signifikante Anstieg der Abschreibungen auf das Anlagevermögen ein wesentlicher Treiber für die höheren Umsatzkosten.Diese Effekte wirkten sich spürbar auf die Umsatzkosten aus, die trotz des Umsatzrückgangs um 7 % das Vorjahresniveau von 79,8 Mio. Euro (Vj. 79,5 Mio. Euro) erreichten. Im ersten Quartal 2020 erzielte RATIONAL ein Bruttoergebnis vom Umsatz von 101,5 Mio. Euro. (Vj. 114,8 Mio. Euro). Im Vorjahresvergleich entspricht das einem Rückgang um 12 %.Die Rohertragsmarge lag mit 56,0 % signifikant unter dem Vorjahr (Vj. 59,1 %). Währungseinflüsse auf die Rohertragsmarge waren nicht nennenswert. 14 % EBIT-MargeNach den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres lag das EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern) bei 26,0 Mio. Euro und damit um 44 % unter Vorjahr (Vj. 46,7 Mio. Euro). Die EBIT-Marge erreichte somit 14,3 % (Vj. 24,0 %). Bereinigt um Währungseffekte lag die EBIT-Marge nach drei Monaten bei 15,8 %.Gründe für diesen deutlichen Rückgang waren vor allem die niedrige Rohertragsmarge, die im Vorjahresvergleich bei gleichzeitigem Umsatzrückgang um rund 4 % höheren operativen Kosten in Höhe von 72,5 Mio. Euro (Vj. 70,0 Mio. Euro) sowie das deutlich negative Währungsergebnis (-2,9 Mio. Euro), welches im Vorjahr noch mit 2,2 Mio. Euro positiv zu Buche schlug. Das Währungsergebnis war aufgrund der starken Abwertung vieler Schwellenländerwährungen deutlich unter Druck.Die operativen Kosten in den Bereichen Vertrieb und Service lagen auf Vorjahresniveau bei 50,3 Mio. Euro (Vj. 50,3 Mio. Euro). Während die laufenden Personalkosten aufgrund des im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich gestiegenen Personalbestandes signifikant über Vorjahr lagen, waren insbesondere die Kosten für Messen sowie sonstige Kundenveranstaltungen und -aktivitäten aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen stark rückläufig.Die Kosten für Forschung und Entwicklung stiegen in den ersten drei Monaten um 15 % auf 11,9 Mio. Euro (Vj. 10,3 Mio. Euro). Die Verwaltungskosten wiesen eine Steigerung von 10 % auf und betrugen 10,3 Mio. Euro (Vj. 9,3 Mio. Euro). Hauptkostentreiber sind in diesen Bereichen insbesondere stark gestiegene Personal- und IT-Kosten für die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen und für den zukunftsorientierten Ausbau von Unterstützungsfunktionen in den kaufmännischen Bereichen. Nachsteuerergebnis zusätzlich durch negatives Finanzergebnis belastetAufgrund der Coronakrise kam es im März zu großen Turbulenzen an den Kapitalmärkten. Dies wirkte sich auch dramatisch auf die Entwicklung unseres Spezialfonds aus, in dem zu diesem Zeitpunkt rund 60 Mio. Euro investiert waren. Durch die deutlichen Kurseinbrüche von nahezu allen Anlageklassen unterschritt der Fonds die festgelegte Wertuntergrenze und wurde gemäß seinen Statuten weitgehend liquidiert. Die daraus resultierenden Verluste schlugen sich im Finanzergebnis mit -3,8 Mio. Euro nieder, nachdem im Geschäftsjahr 2019 noch ein daraus resultierendes, positives Finanzergebnis von 2,1 Mio. Euro zu Buche stand.Das Ergebnis nach Steuern lag nach drei Monaten des abgelaufenen Geschäftsjahres bei 16,7 Mio. Euro (Vj. 36, 6 Mio. Euro) und damit um 54 % unter dem Vorjahr. 22 Mio. Euro negativer operativer CashflowIn den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres flossen aus operativer Tätigkeit rund 22,3 Mio. Euro ab (Vj. +24,2 Mio. Euro). Dies resultierte vor allem aus dem niedrigeren Vorsteuerergebnis in Kombination mit dem oben beschriebenen temporären Aufbau des Vorratsvermögens sowie den hohen Steuerzahlungen im ersten Quartal 2020.Der Cashflow aus Investitionstätigkeit enthält die Investitionen in das Sachanlage- und immaterielle Vermögen. Diese betrugen im ersten Quartal 7,5 Mio. Euro (Vj. 9,2 Mio. Euro). Wesentlich hierfür sind Investitionen in den im letzten Herbst begonnenen Bau des neuen Logistikzentrums und die Modernisierung des Maschinenparks am Standort Landsberg am Lech. Des Weiteren sind Rückflüsse aus Finanzanlagen und Festgeldern von netto 8,2 Mio. Euro enthalten. In Summe ergibt sich hieraus ein Cashflow aus Investitionstätigkeit von 0,8 Mio. Euro.Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von -5,0 Mio. Euro reflektiert im Wesentlichen die Tilgung von Bankdarlehen (-0,7 Mio. Euro), die Rückzahlung kurzfristiger Wechselverbindlichkeiten (-2,0 Mio. Euro) sowie Auszahlungen im Rahmen von Leasingverbindlichkeiten gemäß IFRS 16 (-2,2 Mio. Euro). Liquiditätssicherung hat oberste PrioritätHohe Liquidität und die daraus resultierende Unabhängigkeit von Kapitalmärkten und Bankkrediten sowie der Erhalt der unternehmerischen Freiheit haben für RATIONAL seit jeher eine sehr große Bedeutung. Dies ist in Krisenzeiten noch wichtiger für den langfristigen Bestand und Erfolg unseres Unternehmens. Unsere Eigenkapitalquote lag per Ende März 2020 bei 79 % und wir verfügten über etwas mehr als 230 Mio. Euro Nettofinanzvermögen. Darüber hinaus haben wir mit unseren Banken bereits im Januar 2019 Kreditlinien in Höhe von 75 Mio. Euro vertraglich vereinbart, die zum jetzigen Zeitpunkt nicht angetastet sind.Der Vorratsaufbau zur Absicherung der Lieferfähigkeit aufgrund nicht auszuschließender Lieferengpässe und im Rahmen der Einführung der neuen Gerätegeneration iCombi Pro(R) wirkten in den vergangenen Monaten belastend für unsere Liquiditätssituation. Darüber hinaus erwarten wir eine Ausweitung der Zahlungsziele unserer Kunden. Die Liquiditätssicherung unserer Tochtergesellschaften sowie von wichtigen Lieferanten sind Risiken, die weitere Liquidität binden könnten.Maßnahmen zur Sicherung unserer Liquiditätssituation sind Kosteneinsparungen, die Prüfung unserer Zahlungsziele mit Lieferanten, die Überprüfung des Dividendenvorschlags sowie der zeitlichen Anpassung unserer Investitionsprojekte. Neubau in Wittenheim verschoben - Logistikzentrum in Landsberg soll fertiggestellt werdenEntsprechend der sich schnell verändernden Lage prüfen wir den Zeitplan für unsere Investitionsprojekte. Den Neubau unseres neuen Produktions- und Verwaltungsgebäudes am Standort in Wittenheim/Elsass haben wir auf frühestens2021 verschoben. Hier war der Spatenstich für Herbst 2020 geplant. Der Bau des Logistikzentrums am Standort Landsberg hat bereits 2019 begonnen. Wir rechnen hier weiter mit der planmäßigen Fertigstellung in der ersten Jahreshälfte 2021, können den Bau aber ohne Schaden unterbrechen. Weitere Projekte werden entsprechend ihrer kurzfristigen Notwendigkeit überprüft und gegebenenfalls verschoben. 52 neue Mitarbeiter - Einstellungsstopp ab sofort in KraftDie ersten drei Monate des Jahres 2020 waren bereits geprägt von einer sehr vorsichtigen Praxis beim Anwerben neuer Mitarbeiter. Damit setzten wir bereits die Maßgaben des zweiten Halbjahres 2019 angesichts der allgemeinen wirtschaftlich unsicheren Situation fort. Es wurden 52 Personen eingestellt. Viele davon jedoch mit kurzfristigen Verträgen im Rahmen der Vorbereitungen für die Einführung der neuen Gerätegeneration iCombi Pro(R). Zum Stichtag 31. März 2020 beschäftigte die RATIONAL-Gruppe 2.310 Mitarbeiter weltweit.Da wir aufgrund der aktuellen Situation einen Einstellungsstopp haben, freiwerdende Positionen nicht nachbesetzt werden, falls dies vertretbar ist, und wir auch befristete Verträge in einigen Fällen nicht verlängern werden, gehen wir für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres von leicht rückläufigen Mitarbeiterzahlen aus. Unsichere Zeiten - derzeit keine Prognose für 2020 möglichDer Anfang März begonnene, teilweise dramatische Auftragsrückgang wird sich vor allem im zweiten Quartal in den Umsatzzahlen niederschlagen, da die durchschnittliche Zeit zwischen Bestellung und Auslieferung bei rund drei bis vier Wochen liegt. Für das zweite Quartal rechnet der Vorstand der Rational AG deshalb mit deutlichen Umsatz- und Ergebniseinbußen. Die COVID-19-Gegenmaßnahmen haben die Märkte über Nacht kollabieren lassen. Und sie haben den Vertriebsprozess gelähmt. Die weiteren Auswirkungen der COVID-19 Pandemie können nicht eingeschätzt werden. Der Zeithorizont der Pandemie und noch folgenschwerer derjenige der Gegenmaßnahmen sind unbekannt. Damit hält der Vorstand verlässliche Vorhersagen für die kommenden Quartale und damit auch für das Geschäftsjahr 2020 für unmöglich.Viele der Corona-Gegenmaßnahmen haben existenzgefährdende Auswirkungen auf unsere Kunden. So setzen einige Kunden geplante Beschaffungen von RATIONAL-Produkten aus kaufmännischer Vorsicht bis auf weiteres aus. Andere Kundensegmente wie Krankenhäuser oder Sicherheitsbehörden werden stark gefordert und müssen mehr und länger Menschen verpflegen als normalerweise. Positive Signale von Kunden aus dem Retailbereich und der Kettengastronomie machen uns Mut, dass die Strukturveränderungen in der Branche neben den offensichtlichen Risiken auch Chancen bieten.Die große Mehrheit der Kunden ist mit den Produkten und Dienstleistungen nach wie vor so zufrieden, dass sie jederzeit wiederkaufen würde und dies auch Freunden und Kollegen empfiehlt. Diese Einschätzung wurde bei der letzten Kundenzufriedenheitsbefragung im Frühjahr dieses Jahres erneut bestätigt und gilt auch in der aktuellen Krisensituation. Das Geschäftsmodell von RATIONAL ist durch die Coronakrise temporär stark betroffen, wird jedoch dadurch nicht in Frage gestellt. Wir sehen unverändert ein großes freies Marktpotenzial. Die Lehren aus der Pandemie werden den Wechsel zu moderner Gartechnologie beschleunigen und uns damit große Chancen eröffnen. Wir werden alles dafür tun, um unseren Kunden in der Krise und danach in gewohnter Manier zu unterstützen wo wir können. Dadurch werden wir die Bindung mit unseren Kunden weiter festigen und gestärkt aus der Krise hervorgehen. Ein längerfristiger Blick in die Wachstumsraten und Ergebnissituation der kommenden Jahre ist aus aktueller Sicht nicht möglich.Eine ausführliche Einschätzung der aktuellen Situation sowie Informationen über den neuen iCombi Pro(R) finden sich im Brief des Vorstandsvorsitzenden der RATIONAL AG, Herrn Dr. Peter Stadelmann, unter dem verknüpften Weblink oder unter https://www.rational-online.com/de_de/company/investor_relations_1/publications_reports_1/quarterly_reports/quarterly_reports.php?tab=2. Ansprechpartner:Rational AktiengesellschaftStefan Arnold / Leiter Investor Relations Tel. +49 (0)8191 327-2209 Fax +49 (0)8191 327-72 2209E-Mail: ir@rational-online.com www.rational-online.comRedaktionshinweis:Die Rational-Gruppe ist der weltweite Markt- und Technologieführer für die thermische Speisenzubereitung in Profiküchen. Das 1973 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 2.300 Mitarbeiter, davon mehr als 1.200 in Deutschland. Seit dem Börsengang im Jahr 2000 ist Rational im Prime Standard der Deutschen Börse gelistet und heute im MDAX vertreten.Oberstes Ziel des Unternehmens ist es, seinen Kunden stets den höchstmöglichen Nutzen zu bieten. Rational fühlt sich dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichtet, was seinen Ausdruck in den Unternehmensgrundsätzen für Umweltschutz, Führung, Arbeitssicherheit und sozialer Verantwortung findet. Zahlreiche internationale Auszeichnungen belegen Jahr für Jahr die hohe Qualität der von den Rational-Mitarbeitern geleisteten Arbeit. Q1 2020 Q1 2019 Veränderung in Prozent Umsatz (in Mio. EUR) 181,3 194,7 -7 EBIT (in Mio. EUR) 26,0 46,7 -44 EBIT-Marge (in Prozent) 14,3 24,0 - Ergebnis nach Steuern (in Mio. EUR) 16,7 36,6 -54 EPS (in EUR) 1,47 3,22 -54 * * *Zusatzmaterial zur Meldung: Dokument: https://eqs-cockpit.com/c/fncls.ssp?u=EJQHXGCDSS Dokumenttitel: RATIONAL AG - Mitteilung zum ersten Quartal 2020 * * *06.05.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: RATIONAL AG Siegfried-Meister-Straße 1 86899 Landsberg a. Lech Deutschland Telefon: 0049 8191 327 2209 Fax: 0049 8191 327 722209 E-Mail: ir@rational-online.com Internet: www.rational-online.com ISIN: DE0007010803 WKN: 701080 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1035897 Ende der Mitteilung DGAP News-Service