HNR1.DE - Hannover Ruck SE

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    Hannover Rück: Hauptversammlung stimmt allen Beschlussvorschlägen zu

    DGAP-News: Hannover Rück SE / Schlagwort(e): Hauptversammlung 06.05.2020 / 15:10 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. UnternehmensmeldungHannover Rück: Hauptversammlung stimmt allen Beschlussvorschlägen zu * Hauptversammlung erstmals rein virtuell * Dividende von 5,50 EUR je Aktie verabschiedet * Kapitalisierung weiterhin sehr komfortabelHannover, 6. Mai 2020: Die ordentliche Hauptversammlung der Hannover Rück SE, die angesichts der Coronavirus-Pandemie heute erstmals als virtuelle Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten abgehalten wurde, hat mit großer Mehrheit allen zur Abstimmung vorgelegten Beschlussvorschlägen zugestimmt.In seiner Rede blickte der Vorstandsvorsitzende Jean-Jacques Henchoz auf das Geschäftsjahr 2019 zurück, in dem die Hannover Rück ihre Ertragskraft mit einem Konzerngewinn von 1,28 Mrd. EUR (1,06 Mrd. EUR) erneut unter Beweis gestellt hat. Ihr Gewinnziel für 2020 hat die Hannover Rück im April zurückgezogen, da sich die Auswirkungen der Corona-Krise auf Schadenentwicklung und Kapitalanlagen derzeit nicht abschätzen lassen.Die ordentliche Hauptversammlung stimmte dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu, für das Geschäftsjahr 2019 eine Dividende in Höhe von 5,50 EUR je Aktie zu zahlen. Sie setzt sich aus einer erneut angehobenen Basisdividende von 4,00 EUR (3,75 EUR) je Aktie und einer unveränderten Sonderdividende von 1,50 EUR je Aktie zusammen. Auch nach Zahlung der Dividende befindet sich die Solvenzquote der Hannover Rück komfortabel über dem Schwellenwert von 200 % und dem Limitwert von 180 %.Die nächste ordentliche Hauptversammlung findet am 5. Mai 2021 in Hannover statt. Die Hannover Rück ist mit einem Bruttoprämienvolumen von mehr als 22 Mrd. EUR der drittgrößte Rückversicherer der Welt. Sie betreibt alle Sparten der Schaden- und Personen-Rückversicherung und ist mit mehr als 3.000 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten. Gegründet 1966, umfasst der Hannover Rück-Konzern heute mehr als 150 Tochtergesellschaften, Niederlassungen und Repräsentanzen weltweit. Das Deutschland-Geschäft wird von der Tochtergesellschaft E+S Rück betrieben. Die für die Versicherungswirtschaft wichtigen Ratingagenturen haben sowohl Hannover Rück als auch E+S Rück sehr gute Finanzkraft-Bewertungen zuerkannt: Standard & Poor's AA- "Very Strong" und A.M. Best A+ "Superior".Bitte beachten Sie den Haftungshinweis unter: https://www.hannover-rueck.de/535878 KontaktCorporate Communications: Karl Steinle Tel. +49 511 5604-1500 karl.steinle@hannover-re.com Media Relations: Oliver Süß Tel. +49 511 5604-1502 oliver.suess@hannover-re.comInvestor Relations: Julia Hartmann Tel. +49 511 5604-1529 julia.hartmann@hannover-re.comwww.hannover-rueck.de * * *06.05.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Hannover Rück SE Karl-Wiechert-Allee 50 30625 Hannover Deutschland Telefon: +49-(0)511-5604-1500 Fax: +49-(0)511-5604-1648 Internet: www.hannover-re.com ISIN: DE0008402215 WKN: 840 221 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Hannover; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange; Börse Luxemburg EQS News ID: 1037389 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Hannover Rück mit solidem Ergebnis im ersten Quartal

    DGAP-News: Hannover Rück SE / Schlagwort(e): Quartalsergebnis 06.05.2020 / 07:30 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. UnternehmensmeldungHannover Rück mit solidem Ergebnis im ersten Quartal * Bruttoprämie steigt währungskursbereinigt um 8,5 % * Quartalsgewinn 2,5 % über Vorjahr * Rund 220 Mio. EUR für Schäden aus der Corona-Krise reserviert * Personen-Rückversicherung steigert Nettogewinn um 24,5 % * Eigenkapitalrendite bei 11,5 % * Auswirkungen der Corona-Krise auf die Hannover Rück im Jahresverlauf noch schwer abzuschätzen * Ausblick für 2020 zurückgenommenHannover, 6. Mai 2020: Die Hannover Rück hat ihr Ergebnis im ersten Quartal um 2,5 % gesteigert. Maßgeblich hierfür waren zweistellige Ergebnissteigerungen in der Personen-Rückversicherung sowie aus den Kapitalanlagen."Wir haben im ersten Quartal ein Ergebnis erzielt, das in Summe unsere Erwartungen getroffen hat", sagte Jean-Jacques Henchoz, der Vorstandsvorsitzende der Hannover Rück. "Allerdings wird die Corona-Krise auch an uns nicht spurlos vorbeiziehen. Auch wenn es aktuell nicht möglich ist, die konkreten Auswirkungen auf die Rückversicherungs- und Finanzmärkte zu beziffern, ist unsere Kapitalausstattung auf die Bewältigung solcher Extremereignisse ausgerichtet."Die Hannover Rück bildet Pandemierisiken im Rahmen ihres Risikomanagements ab, das auf die dauerhafte Erhaltung der starken Finanzkraft ausgerichtet ist und mittels Stresstests laufend überprüft wird. Nach vorläufigen Schätzungen lag die Kapitalbedeckungsquote per Ende März zwischen 220 % und 230 % und damit weiterhin deutlich über dem Limit von 180 % und dem Schwellenwert von 200 %. Hierin sind die erheblichen Schwankungen bei Zinsen und Kreditrisikoaufschlägen berücksichtigt. Zum Jahresende 2019 hatte der Wert bei 251 % gelegen.Solides Ergebnis im ersten Quartal Die gebuchte Bruttoprämie für den Hannover Rück-Konzern stieg zum 31. März 2020 um 9,4 % auf 7,0 Mrd. EUR (6,4 Mrd. EUR). Währungskursbereinigt hätte das Wachstum 8,5 % betragen. Die verdiente Nettoprämie verzeichnete einen Anstieg um 10,4 % auf 5,1 Mrd. EUR (4,6 Mrd. EUR). Bei konstanten Währungskursen hätte das Wachstum bei 9,7 % betragen. Das operative Ergebnis (EBIT) reduzierte sich um 5,2 % auf 426,6 Mio. EUR (450,0 Mio. EUR). Der Konzernüberschuss erreichte 300,9 Mio. EUR (293,7 Mio. EUR) und liegt um 2,5 % über dem Vorjahreswert. Das Ergebnis je Aktie betrug 2,49 EUR (2,43 EUR).Schaden-Rückversicherung wächst Die Hannover Rück konnte in der Erneuerung zum 1. Januar 2020 ihr Portefeuille in der Schaden-Rückversicherung ausbauen, wenngleich in vielen Märkten und Sparten unverändert ein intensiver Wettbewerb herrschte. Alles in Allem konnte ein Wachstum zu insgesamt leicht verbesserten Preisen und Konditionen erzielt werden. Allerdings verblieben die Raten bei Naturkatastrophendeckungen, hier vor allem in Japan, Lateinamerika und in der Karibik, auf zu niedrigem Niveau, weshalb weiter Notwendigkeit für Verbesserungen besteht.Die gebuchte Bruttoprämie verbesserte sich um 13,5 % auf 5,0 Mrd. EUR (4,4 Mrd. EUR); währungskursbereinigt hätte der Anstieg 12,2 % betragen. Die verdiente Nettoprämie stieg um 13,9 % auf 3,3 Mrd. EUR (2,9 Mrd. EUR); währungskursbereinigt hätte die Steigerung bei 12,9 % gelegen.Mit einer Nettogroßschadenbelastung von 283,6 Mio. EUR (59,0 Mio. EUR) wurde der Wert des Vorjahres deutlich übertroffen. Ursächlich hierfür ist die Rückstellung von rund 220 Mio. EUR für den Schadenkomplex Coronavirus-Pandemie. Größte sonstige Einzelschäden waren unter anderem mit 22,4 Mio. EUR die Buschbrände in Australien, Sturm Sabine in Europa mit 17,6 Mio. EUR und ein Hagelsturm in Australien mit 15,1 Mio. EUR. Die kombinierte Schaden-Kostenquote verschlechterte sich demzufolge auf 99,8 % (95,7 %) und traf nicht die Erwartung von maximal 97 %.Das versicherungstechnische Ergebnis für die Schaden-Rückversicherung inklusive Depotzinsen lag mit 7,2 Mio. EUR (124,8 Mio. EUR) deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Das operative Ergebnis (EBIT) in der Schaden-Rückversicherung ging auf 304,7 Mio. EUR (334,4 Mio. EUR) zurück. Der Nettogewinn der Schaden-Rückversicherung belief sich auf 207,3 Mio. EUR (219,0 Mio. EUR).Ergebnis Personen-Rückversicherung verbessert In der Personen-Rückversicherung war im ersten Quartal insbesondere im Bereich Financial Solutions eine weltweit starke Nachfrage - besonders aus Asien - zu guten Konditionen feststellbar. Auch Lösungen zur Absicherung von Langlebigkeitsrisiken wurden vermehrt nachgefragt, besonders in Großbritannien und Kanada.Die gebuchte Bruttoprämie blieb mit 2,0 Mrd. EUR (2,0 Mrd. EUR) stabil. Währungskursadjustiert hätte dies einem Zuwachs von 0,4 % entsprochen. Die verdiente Nettoprämie erhöhte sich um 4,3 % auf 1,8 Mrd. EUR (1,7 Mrd. EUR); währungskursbereinigt hätte das Wachstum bei 4,2 % gelegen. Das operative Ergebnis (EBIT) der Personen-Rückversicherung verbesserte sich um 6,8 % auf 124,2 Mio. EUR (116,3 Mio. EUR). Der Nettogewinn der Personen-Rückversicherung wuchs um 24,5 % auf 110,2 Mio. EUR (88,5 Mio. EUR). Negative Effekte wie eine etwaige Übersterblichkeit aufgrund des Coronavirus waren im ersten Quartal nicht zu verzeichnen.Gutes Ergebnis aus den Kapitalanlagen Der Bestand der selbstverwalteten Kapitalanlagen erhöhte sich im ersten Quartal leicht auf 47,9 Mrd. EUR (31. Dezember 2019: 47,6 Mrd. EUR). Das Ergebnis der ordentlichen Kapitalanlageerträge ohne Depotzinsen betrug 326,3 Mio. EUR (323,2 Mio. EUR) und lag damit weitgehend auf Vorjahresniveau. Das saldierte Ergebnis aus dem Verkauf von Kapitalanlagen fiel mit 101,9 Mio. EUR (22,3 Mio. EUR) höher aus. Grund waren Umschichtungen im Rahmen der normalen Portfoliopflege wie auch der erfolgreiche Verkauf einer Immobilie.Die Abschreibungen betrugen 28,6 Mio. EUR (17,4 Mio. EUR). Insgesamt erzielten die selbstverwalteten Kapitalanlagen einen Ertrag von 386,1 Mio. EUR (328,3 Mio. EUR). Die annualisierte Rendite (inklusive der Effekte aus ModCo) lag bei 3,2 %. Allerdings ist die per Ende März erzielte Rendite angesichts der volatilen Marktlage zum heutigen Zeitpunkt wenig aussagekräftig für den weiteren Jahresverlauf.Das Depotzinsergebnis erhöhte sich auf 85,6 Mio. EUR (70,6 Mio. EUR), sodass sich das Kapitalanlageergebnis inklusive Depotzinsen auf 471,7 Mio. EUR (398,9 Mio. EUR) verbesserte. Eigenkapital bleibt stabil Das Eigenkapital der Hannover Rück blieb zum 31. März 2020 mit 10,5 Mrd. EUR (31. Dezember 2018: 10,5 Mrd. EUR) stabil. Die annualisierte Eigenkapitalrendite betrug 11,5 % (31. Dezember 2019: 13,3 %) und liegt weiterhin über dem Ziel von 900 Basispunkten über dem risikofreien Zins. Der Buchwert je Aktie betrug 86,77 EUR (31. Dezember 2019: 87,30 EUR). Ausblick 2020 "Auch wenn die gegenwärtige Situation eine konkrete Prognose für unser Jahresergebnis nicht zulässt, sind wir gut positioniert, um unseren Kunden in diesen schwierigen Zeiten zur Seite zu stehen", sagte Henchoz. "Als kapitalstarker Partner können wir beispielsweise mit Rückversicherungslösungen die Solvenz-, Liquiditäts- und Kapitalsituation unserer Kunden unterstützen."Die Vertragserneuerungsrunde zum 1. April 2020 verlief für die Hannover Rück wie bereits die Erneuerung zum 1. Januar 2020 positiv. Traditionell wird zu diesem Zeitpunkt das Geschäft in Japan erneuert und es stehen zudem Vertragsverlängerungen - wenn auch in einem geringeren Umfang - für die Märkte Australien, Neuseeland, Asien und Nordamerika an. Das gesamte Prämienvolumen aus dieser Vertragserneuerungsrunde erhöhte sich um 25,1 %.Das Netto-Großschadenbudget für das Jahr 2020 beläuft sich auf 975 Mio. EUR (875 Mio. EUR). Diese Anpassung trägt in erster Linie dem Wachstum des zugrundeliegenden Geschäfts Rechnung.Als Ausschüttungsquote für die Basisdividende sieht die Hannover Rück unverändert 35 % bis 45 % ihres IFRS-Konzernergebnisses vor. Die Basisdividende wird bei einer gleichbleibend komfortablen Kapitalisierungssituation und einem Konzernergebnis im Rahmen der Erwartungen durch die Zahlung einer Sonderdividende ergänzt.Am heutigen Tag findet auch die virtuelle Hauptversammlung der Hannover Rück SE statt. Vorstand und Aufsichtsrat haben für das abgelaufene Geschäftsjahr 2019 einen Dividendenvorschlag von 5,50 Euro je Aktie unterbreitet. Die Hannover Rück ist mit einem Bruttoprämienvolumen von mehr als 22 Mrd. EUR der drittgrößte Rückversicherer der Welt. Sie betreibt alle Sparten der Schaden- und Personen-Rückversicherung und ist mit mehr als 3.000 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten. Gegründet 1966, umfasst der Hannover Rück-Konzern heute mehr als 150 Tochtergesellschaften, Niederlassungen und Repräsentanzen weltweit. Das Deutschland-Geschäft wird von der Tochtergesellschaft E+S Rück betrieben. Die für die Versicherungswirtschaft wichtigen Ratingagenturen haben sowohl Hannover Rück als auch E+S Rück sehr gute Finanzkraft-Bewertungen zuerkannt: Standard & Poor's AA- "Very Strong" und A.M. Best A+ "Superior".Bitte beachten Sie den Haftungshinweis unter: https://www.hannover-rueck.de/535878Kennzahlen der Hannover Rück-Gruppe (auf IFRS-Basis)in Mio. EUR Q1/2020 +/- Vorjahr Q1/2019 2019 Hannover Rück-Gruppe Gebuchte Bruttoprämie 6.975,3 +9,4 % 6.373,3 Verdiente Nettoprämie 5.090,9 +10,4 % 4.610,8 Versicherungstechnisches Ergebnis1) -44,8 -159,7 % 75,1 Kapitalanlageergebnis 471,7 +18,2 % 398,9 Operatives Ergebnis (EBIT) 426,6 -5,2 % 450,0 Konzernergebnis 300,9 +2,5 % 293,7 Ergebnis je Aktie in EUR 2,49 +2,5 % 2,43 Selbstbehalt 91,1 % 90,4 % Steuerquote 23,4 % 26,6 % EBIT-Marge2) 8,4 % 9,8 % Eigenkapitalrendite 11,5 % 12,6 % in Mio. EUR Q1/2020 +/- Vorjahr Q1/2019 2019 Haftendes Kapital 13.458,9 -1,0 % 13.588,9 Kapitalanlagen (ohne Depotforderungen) 47.888,2 +0,5 % 47.629,4 Bilanzsumme 72.694,7 +1,9 % 71.356,4 Buchwert je Aktie in EUR 86,77 -0,6 % 81,69 87,30 Schaden-Rückversicherung in Mio. EUR Q1/2020 +/- Vorjahr Q1/2019 2019 Gebuchte Bruttoprämie 4.986,1 +13,5 % 4.394,5 Verdiente Nettoprämie 3.338,0 +13,9 % 2.930,2 Versicherungstechnisches Ergebnis1) 7,2 -94,3 % 124,8 Operatives Ergebnis (EBIT) 304,7 -8,9 % 334,4 Konzernergebnis 207,3 -5,4 % 219,0 Selbstbehalt 91,7 % 91,9 % Kombinierte Schaden-/Kostenquote1) 99,8 % 95,7 % EBIT-Marge2) 9,1 % 11,4 % Personen-Rückversicherung in Mio. EUR Q1/2020 +/- Vorjahr Q1/2019 2019 Gebuchte Bruttoprämie 1.989,2 +0,5 % 1.978,8 Verdiente Nettoprämie 1.752,8 +4,3 % 1.680,6 Operatives Ergebnis (EBIT) 124,2 +6,8 % 116,3 Konzernergebnis 110,2 +24,5 % 88,5 Selbstbehalt 89,4 % 87,0 % EBIT-Marge2) 7,1 % 6,9 % 1) Einschließlich Depotzinsen 2) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämie Kontakt Corporate Communications: Karl Steinle Tel. +49 511 5604-1500 karl.steinle@hannover-re.com Media Relations: Oliver Süß Tel. +49 511 5604-1502 oliver.suess@hannover-re.com Investor Relations: Julia Hartmann Tel. +49 511 5604-1529 julia.hartmann@hannover-re.com www.hannover-rueck.de * * *06.05.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Hannover Rück SE Karl-Wiechert-Allee 50 30625 Hannover Deutschland Telefon: +49-(0)511-5604-1500 Fax: +49-(0)511-5604-1648 Internet: www.hannover-re.com ISIN: DE0008402215 WKN: 840 221 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Hannover; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange; Börse Luxemburg EQS News ID: 1036339 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Hannover Rück SE: Hannover Rück zieht Gewinnziel für 2020 zurück

    Hannover Rück SE / Schlagwort(e): Prognoseänderung/Vorläufiges Ergebnis Hannover Rück SE: Hannover Rück zieht Gewinnziel für 2020 zurück 21.04.2020 / 18:32 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *Hannover, 21. April 2020: Vor dem Hintergrund der andauernden COVID-19-Krise und der damit verbundenen erhöhten Unsicherheit in der Schadenentwicklung sowie im Kapitalmarktumfeld zieht die Hannover Rück ihr Gewinnziel für das laufende Jahr zurück. Die Zahlen zum ersten Quartal waren von der weltweiten Verbreitung des Virus auch aufgrund geringerer sonstiger Belastungen noch nicht wesentlich beeinflusst und lassen daher auch keinen Rückschluss auf das Gesamtjahr zu. Die im weiteren Jahresverlauf zu erwartenden negativen Auswirkungen der COVID-19-Krise lassen sich aufgrund der großen Unsicherheiten zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abschätzen. Insbesondere im Bereich der Kapitalanlagen sowie in der Schaden-Rückversicherung ist mit erhöhten Belastungen zu rechnen. Auf Basis vorläufiger Zahlen für das erste Quartal 2020 erwartet die Hannover Rück ein Konzernergebnis von rund 300 Mio. EUR (Q1 2019: 293,7 Mio. EUR) und ein operatives Ergebnis (EBIT) von rund 426 Mio. EUR (450,0 Mio. EUR). Die Solvenzquote befindet sich nach vorläufigen Schätzungen zum Ende des ersten Quartals und somit unter Berücksichtigung der erheblichen Schwankungen bei Zinsen und Kreditrisikoaufschlägen weiterhin deutlich über dem Limit- und Schwellenwert von 180 % bzw. 200 %. Zum Jahresende 2019 lag der Wert bei 251 %. Die Hannover Rück veröffentlicht den Bericht zum ersten Quartal wie angekündigt am 6. Mai 2020. An diesem Tag findet auch die Hauptversammlung statt, die über die vorgeschlagene Dividende von 5,50 Euro je Aktie beschließen wird. Kontakt: Corporate Communications: Karl Steinle Tel. +49 511 5604-1500 E-Mail: karl.steinle@hannover-re.com Media Relations: Oliver Süss Tel. +49 511 5604-1502 E-Mail: oliver.suess@hannover-re.com Investor Relations: Julia Hartmann Tel. +49 511 5604-1529 E-Mail: julia.hartmann@hannover-re.com * * *21.04.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Hannover Rück SE Karl-Wiechert-Allee 50 30625 Hannover Deutschland Telefon: +49-(0)511-5604-1500 Fax: +49-(0)511-5604-1648 Internet: www.hannover-re.com ISIN: DE0008402215 WKN: 840 221 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Hannover; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange; Börse Luxemburg EQS News ID: 1026617 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Hannover Rück steigert Gewinn und Prämien zweistellig und erhöht Dividende

    DGAP-News: Hannover Rück SE / Schlagwort(e): Jahresergebnis 11.03.2020 / 07:30 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. UnternehmensmeldungHannover Rück steigert Gewinn und Prämien zweistellig und erhöht Dividende \- Nettokonzerngewinn steigt um 21,2 % auf 1,28 Mrd. EUR\- Bruttoprämie wächst währungskursbereinigt um 15,2 %\- Dividendenvorschlag von 5,50 EUR (Vj. 5,25 EUR) je Aktie\- Buchwert je Aktie erhöht sich auf 87,30 EUR \- Eigenkapitalrendite steigt auf 13,3 % (12,2 %)\- Großschadenbelastung über Erwartung\- Ausblick für 2020 bestätigt - Nettokonzerngewinn von rund 1,2 Mrd. EUR Hannover, 11. März 2020: Die Hannover Rück hat im Geschäftsjahr 2019 das Nettokonzernergebnis um 21,2 % gesteigert und schlägt eine erneute Erhöhung der Dividende vor. Zudem soll das sechste Jahr in Folge eine Sonderdividende gezahlt werden."Wir haben ein Rekordergebnis erzielt und damit unsere Ertragskraft erneut unter Beweis gestellt, obwohl 2019 abermals ein relativ schadenreiches Jahr war", sagte der Vorstandsvorsitzende der Hannover Rück, Jean-Jacques Henchoz. "Wir stellen unseren Aktionären erneut eine attraktive Dividende inklusive einer Sonderausschüttung in Aussicht, behalten aber auch die nötige Flexibilität, um weiter in unser profitables Wachstum zu investieren." Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vorschlagen die Dividende für 2019 anzuheben. Diese soll insgesamt 5,50 EUR je Aktie (5,25 EUR je Aktie) betragen. Sie setzt sich aus einer erhöhten Basisdividende von 4,00 EUR (3,75 EUR) je Aktie und einer unveränderten Sonderdividende von 1,50 EUR je Aktie zusammen.Gewinnwachstum übertrifft Steigerung der Prämie Dank ihrer Positionierung als einer der größten und finanzstärksten Rückversicherer weltweit konnte die Hannover Rück - trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds - erneut attraktive Geschäftschancen nutzen. Vor diesem Hintergrund erhöhte sich das Bruttoprämienvolumen deutlich um 17,8 % auf 22,6 Mrd. EUR (19,2 Mrd. EUR); währungskursbereinigt wäre es um 15,2 % gewachsen. Der Selbstbehalt reduzierte sich leicht auf 90,0 % (90,7 %). Die verdiente Nettoprämie wuchs um 14,1 % auf 19,7 Mrd. EUR (17,3 Mrd. EUR). Bei unveränderten Währungskursen hätte sich ein Wachstum von 11,8 % ergeben.Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich um 16,1 % auf 1.853,2 Mio. EUR (1.596,6 Mio. EUR). Begünstigt wurde dies durch ein erneut verbessertes Kapitalanlageergebnis sowie durch die gute unterliegende Qualität des Geschäfts sowohl in der Schaden- als auch in der Personen-Rückversicherung. Der Nettokonzerngewinn erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 21,2 % auf 1.284,2 Mio. EUR (1.059,5 Mio. EUR). Damit hat die Hannover Rück die im dritten Quartal von ursprünglich rund 1,1 Mrd. EUR auf mehr als 1,25 Mrd. EUR angehobene Konzerngewinnprognose noch einmal leicht übertroffen. Das Ergebnis je Aktie betrug 10,65 EUR (8,79 EUR).Schaden-Rückversicherung: Großschäden reduzieren Ergebnis Die weltweite Schaden-Rückversicherung war im abgelaufenen Geschäftsjahr von unverändert intensivem Wettbewerb gekennzeichnet. Von traditionellen Rückversicherern und alternativen Kapitalgebern gab es genügend Kapazität zur Deckung von Versicherungsrisiken.Die Hannover Rück konnte in den unterjährigen Vertragserneuerungsrunden erstmals wieder eine breiter angelegte Verbesserung bei Preisen und Konditionen für Rückversicherungsschutz feststellen und profitable Geschäftsmöglichkeiten nutzen.Das Bruttoprämienvolumen in der Schaden-Rückversicherung stieg um 23,4 % auf 14,8 Mrd. EUR (12,0 Mrd. EUR). Bei konstanten Währungskursen hätte der Zuwachs 20,4 % betragen. Dieses Wachstum lag deutlich über den Erwartungen. Die verdiente Nettoprämie erhöhte sich um 18,5 % auf 12,8 Mrd. EUR (10,8 Mrd. EUR); währungskursbereinigt hätte das Wachstum 15,8 % betragen.Nach den hohen Schäden der Jahre 2017 und 2018 verzeichnete die Hannover Rück auch im Geschäftsjahr 2019 signifikante Großschäden. Größter Schaden war Hurrikan "Dorian" mit einer Nettobelastung von 194,7 Mio. EUR. Zudem schlugen die Taifune "Hagibis" mit 183,8 Mio. EUR und "Faxai" mit 83,8 Mio. EUR zu Buche. Für die Insolvenz des britischen Reiseveranstalters Thomas Cook wurden 85,7 Mio. EUR veranschlagt. Insgesamt lag die Netto-Großschadenbelastung 2019 bei 956,1 Mio. EUR (849,8 Mio. EUR) und überschritt damit das vorgesehene Großschadenbudget von 875 Mio. EUR für das Gesamtjahr. Das versicherungstechnische Ergebnis inklusive Depotzinsen fiel auf 235,4 Mio. EUR (372,8 Mio. EUR).Die kombinierte Schaden-Kostenquote verschlechterte sich auf 98,2 % (96,5 %) und lag damit über dem Zielwert von maximal 97 %. Gründe hierfür waren neben den hohen Schäden des Geschäftsjahres auch Nachmeldungen für Vorjahresschäden, insbesondere für Taifun "Jebi". Das operative Ergebnis (EBIT) sank um 2,8 % auf 1.285,8 Mio. EUR (1.322,6 Mio. EUR). Der Nettogewinn der Schaden-Rückversicherung reduzierte sich um 6,2 % auf 871,7 Mio. EUR (929,1 Mio. EUR).Personen-Rückversicherung: Sehr erfreulicher Ergebnisanstieg "Wir blicken auf eine hervorragende Entwicklung unserer Personen-Rückversicherung zurück. Wir haben wie angekündigt ein deutlich verbessertes Ergebnis erzielt", sagte Henchoz. "Gleichzeitig profitieren wir von zusätzlichen Geschäftschancen für kapitalstarke Rückversicherer, etwa im Bereich Financial Solutions, wo wir unseren Kunden individuelle Rückversicherungslösungen zur Verbesserung ihrer Solvenz-, Liquiditäts- und Kapitalsituation anbieten."Das Bruttoprämienvolumen in der Personen-Rückversicherung stieg gegenüber dem Vorjahr um 8,6 % auf 7,8 Mrd. EUR (7,2 Mrd. EUR). Bei konstanten Währungskursen hätte der Zuwachs 6,7 % betragen. Die verdiente Nettoprämie erhöhte sich um 6,9 % auf 6,9 Mrd. EUR (6,5 Mrd. EUR); währungskursbereinigt hätte das Wachstum 5,1 % betragen.Begünstigt durch einen Einmalertrag in den Kapitalanlagen sowie den Wegfall von Einmalbelastungen im US-Mortalitätsbestandsgeschäft verbesserte sich das operative Ergebnis (EBIT) auf 569,9 Mio. EUR (275,9 Mio. EUR). Der Nettogewinn der Personen-Rückversicherung hat sich auf 471,6 Mio. EUR (185,9 Mio. EUR) mehr als verdoppelt.Kapitalanlagen: Renditeziele übertroffen Im Jahr 2019 sind die Zinsen in vielen Währungsräumen noch einmal deutlich gesunken. Dies führte zu einem beträchtlichen Anstieg der stillen Reserven auf festverzinsliche Wertpapiere. Zusammen mit einem positiven operativen Cashflow und der Begebung einer Nachrang-Anleihe führte dies zu einem Wachstum der selbstverwalteten Kapitalanlagen der Hannover Rück von 12,9 % auf 47,6 Mrd. EUR (42,2 Mrd. EUR).Unterstützt durch die erfolgswirksame Auflösung stiller Reserven im Zuge der Umstrukturierung einer Beteiligung und den Verkauf zweier Einzelimmobilien stieg das Kapitalanlageergebnis aus selbstverwalteten Anlagen um 17,3 % auf 1.550,6 Mio. EUR (1.322,0 Mio. EUR), woraus sich eine Durchschnittsrendite (exklusive der Effekte aus ModCo-Derivaten) von 3,4 % ergab. Dies lag über der im November von ursprünglich mindestens 2,8 % auf mindestens 3,2 % angehobenen Zielmarke. Das Kapitalanlageergebnis inklusive Depotzinsen verbesserte sich um 14,8 % auf 1.757,1 Mio. EUR (1.530,0 Mio. EUR).Eigenkapital: Rendite steigt auf 13,3 % Die Hannover Rück konnte ihre sehr solide Eigenkapitalposition im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter ausbauen. Das Eigenkapital der Aktionäre der Hannover Rück SE erhöhte sich zum 31. Dezember 2019 um 20,0 % auf 10,5 Mrd. EUR (8,8 Mrd. EUR). Der Buchwert je Aktie erreichte 87,30 EUR (72,78 EUR). Da der Anstieg des Nettokonzerngewinns die deutliche Steigerung des Eigenkapitals übertraf, verbesserte sich die Eigenkapitalrendite auf 13,3 % (12,2 %) und lag damit deutlich über dem Mindestziel von 9,3 %. Damit notiert die Eigenkapitalrendite der Hannover Rück das elfte Jahr in Folge im zweistelligen Bereich. Das gesamte haftende Kapital (einschließlich der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter und Hybridkapital) betrug 13,6 Mrd. EUR (11,0 Mrd. EUR).Ausblick 2020: Konzernüberschuss von rund 1,2 Mrd. EUR "Die positiven Impulse der Vertragserneuerung zum 1. Januar sollten sich im weiteren Jahresverlauf noch verstärken", sagte Henchoz. "Dies wird sich in einer weiteren Verbesserung von Preisen und Konditionen für finanzstarke Rückversicherer niederschlagen, was mich zuversichtlich für das Erreichen unserer Ziele für das laufende Geschäftsjahr stimmt."Für 2020 erwartet die Hannover Rück auf Basis konstanter Währungskurse ein Wachstum der Bruttoprämie für das Gesamtgeschäft von rund 5 %. Das Nettokonzernergebnis sollte einen Betrag von rund 1,2 Mrd. EUR erreichen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Großschadenbelastung nicht wesentlich den Erwartungswert von 975 Mio. EUR übersteigt und es zu keinen außergewöhnlich negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten kommt.Angesichts des erwarteten positiven Cashflows sollten die Bestände der Kapitalanlagen - stabile Währungskurse unterstellt - weiter wachsen und die Kapitalanlagerendite rund 2,7 % erreichen.Unverändert sieht die Hannover Rück als Ausschüttungsquote für die Basisdividende des laufenden Geschäftsjahres 35 % bis 45 % ihres IFRS-Konzernergebnisses vor. Die Basisdividende wird bei einer gleichbleibend komfortablen Kapitalisierungssituation und einem Konzernergebnis im Rahmen der Erwartungen durch Zahlung einer Sonderdividende ergänzt.Die Hannover Rück ist mit einem Bruttoprämienvolumen von mehr als 22 Mrd. EUR der drittgrößte Rückversicherer der Welt. Sie betreibt alle Sparten der Schaden- und Personen-Rückversicherung und ist mit mehr als 3.000 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten. Gegründet 1966, umfasst der Hannover Rück-Konzern heute mehr als 100 Tochtergesellschaften, Niederlassungen und Repräsentanzen weltweit. Das Deutschland-Geschäft wird von der Tochtergesellschaft E+S Rück betrieben. Die für die Versicherungswirtschaft wichtigen Ratingagenturen haben sowohl Hannover Rück als auch E+S Rück sehr gute Finanzkraft-Bewertungen zuerkannt: Standard & Poor's AA- "Very Strong" und A.M. Best A+ "Superior".Bitte beachten Sie den Haftungshinweis unter: https://www.hannover-rueck.de/535878 Kennzahlen der Hannover Rück-Gruppe (auf IFRS-Basis)in Mio. EUR 2019 +/- Vorjahr 2018 Hannover Rück-Gruppe Gebuchte Bruttoprämie 22.597,6 +17,8 % 19.176,4 Verdiente Nettoprämie 19.729,7 +14,1 % 17.289,1 Versicherungstechnisches Ergebnis1) -9,7 -106,2 % 156,9 Kapitalanlageergebnis 1.757,1 +14,8 % 1.530,0 Operatives Ergebnis (EBIT) 1.853,2 +16,1 % 1.596,6 Konzernergebnis 1.284,2 +21,2 % 1.059,5 Ergebnis je Aktie in EUR 10,65 +21,2 % 8,79 Selbstbehalt 90,0 % 90,7 % Steuerquote 22,2 % 24,6 % EBIT-Marge2) 9,4 % 9,2 % Eigenkapitalrendite 13,3 % 12,2 % in Mio. EUR 2019 +/- Vorjahr 2018 Haftendes Kapital 13.588,9 +23,1 % 11.035,1 Kapitalanlagen (ohne Depotforderungen) 47.629,4 +12,9 % 42.197,3 Bilanzsumme 71.356,4 +10,6 % 64.508,6 Buchwert je Aktie in EUR 87,30 +20,0 % 72,78 Dividende3) 663,3 +4,8 % 633,1 Dividende je Aktie in EUR3) 5,50 +4,8 % 5,25 Schaden-Rückversicherung in Mio. EUR 2019 +/- Vorjahr 2018 Gebuchte Bruttoprämie 14.781,3 +23,4 % 11.976,0 Verdiente Nettoprämie 12.797,6 +18,5 % 10.804,2 Versicherungstechnisches Ergebnis1) 235,4 -36,9 % 372,8 Operatives Ergebnis (EBIT) 1.285,8 -2,8 % 1.322,6 Konzernergebnis 871,7 -6,2 % 929,1 Selbstbehalt 90,3 % 90,7 % Kombinierte Schaden-/Kostenquote1) 98,2 % 96,5 % EBIT-Marge2) 10,0 % 12,2 % Personen-Rückversicherung in Mio. EUR 2019 +/- Vorjahr 2018 Gebuchte Bruttoprämie 7.816,4 +8,6 % 7.200,4 Verdiente Nettoprämie 6.931,9 +6,9 % 6.484,8 Operatives Ergebnis (EBIT) 569,9 +106,6 % 275,9 Konzernergebnis 471,6 +153,7 % 185,9 Selbstbehalt 89,5 % 90,7 % EBIT-Marge2) 8,2 % 4,3 % 1) Einschließlich Depotzinsen 2) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämie 3) Dividendenvorschlag für 2019 (Dividende und Sonderdividende) Kennzahlen der Hannover Rück-Gruppe (auf IFRS-Basis)in Mio. EUR Q4/2019 +/- Vorjahr Q4/2018 Hannover Rück-Gruppe Gebuchte Bruttoprämie 5.204,2 +24,4 % 4.184,0 Verdiente Nettoprämie 5.338,4 +18,2 % 4.515,4 Versicherungstechnisches Ergebnis1) 23,7 -75,6 % 97,1 Kapitalanlageergebnis 425,2 +13,5 % 374,7 Operatives Ergebnis (EBIT) 457,8 +4,2 % 439,5 Konzernergebnis 281,0 -15,9 % 334,2 Ergebnis je Aktie in EUR 2,33 -15,9 % 2,77 Selbstbehalt 88,5 % 90,4 % Steuerquote 29,2 % 14,9 % EBIT-Marge2) 8,6 % 9,7 % Eigenkapitalrendite 10,6 % 15,6 % Schaden-Rückversicherung in Mio. EUR Q4/2019 +/- Vorjahr Q4/2018 Gebuchte Bruttoprämie 3.127,9 +34,9 % 2.318,5 Verdiente Nettoprämie 3.515,3 +26,1 % 2.787,3 Versicherungstechnisches Ergebnis1) 109,9 -3,3 % 113,6 Operatives Ergebnis (EBIT) 366,8 +15,0 % 319,0 Konzernergebnis 231,6 -9,8 % 256,7 Selbstbehalt 88,5 % 90,0 % Kombinierte Schaden-/Kostenquote1) 96,9 % 95,9 % EBIT-Marge2) 10,4 % 11,4 % Personen-Rückversicherung in Mio. EUR Q4/2019 +/- Vorjahr Q4/2018 Gebuchte Bruttoprämie 2.076,2 +11,3 % 1.865,5 Verdiente Nettoprämie 1.823,0 +5,5 % 1.728,0 Operatives Ergebnis (EBIT) 92,3 -23,5 % 120,7 Konzernergebnis 68,8 -26,0 % 92,9 Selbstbehalt 88,5 % 91,0 % EBIT-Marge2) 5,1 % 7,0 % 1) Einschließlich Depotzinsen 2) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämie KontaktCorporate Communications:Karl SteinleTel. +49 511 5604-1500karl.steinle@hannover-re.com Media Relations:Oliver SüßTel. +49 511 5604-1502oliver.suess@hannover-re.com Investor Relations:Julia HartmannTel. +49 511 5604-1529julia.hartmann@hannover-re.com www.hannover-rueck.de * * *11.03.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Hannover Rück SE Karl-Wiechert-Allee 50 30625 Hannover Deutschland Telefon: +49-(0)511-5604-1500 Fax: +49-(0)511-5604-1648 Internet: www.hannover-re.com ISIN: DE0008402215 WKN: 840 221 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Hannover; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange; Börse Luxemburg EQS News ID: 993755 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Hannover Rück steigert Prämienvolumen in der Erneuerung zum 1. Januar und bestätigt Ausblick für 2020

    DGAP-News: Hannover Rück SE / Schlagwort(e): Prognose 05.02.2020 / 07:30 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. UnternehmensmeldungHannover Rück steigert Prämienvolumen in der Erneuerung zum 1. Januar und bestätigt Ausblick für 2020 * Erneuerung zum 1.1.2020 mit währungskursbereinigter * Prämiensteigerung von 14,0 % * Nordamerika, Großbritannien und Agrargeschäft mit besonders deutlichen Zuwächsen * Preise und Konditionen insgesamt leicht verbessert * Preisanstieg des erneuerten Geschäfts von 2,3 % * Ausblick für 2020 bestätigt - Konzerngewinn von rund 1,2 Mrd. EUR * Konzerngewinn 2019 steigt auf Basis vorläufiger Eckzahlen auf rund 1,28 Mrd. EUR Hannover, 5. Februar 2020: Die Hannover Rück hat in der Vertragserneuerung zum 1.1.2020 die Prämien in der traditionellen Schaden-Rückversicherung währungskursbereinigt um 14,0 % gesteigert. Der Preisanstieg des erneuerten Geschäfts betrug 2,3 %."Wir blicken auf eine solide Haupterneuerung zurück, die unsere Erwartungen weitgehend getroffen hat", sagte Jean-Jacques Henchoz, Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück. "Dank unserer sehr guten Position als einer der weltweit führenden Rückversicherer konnten wir ein erfreuliches Wachstum unseres erneuerten Geschäfts zu insgesamt leicht verbesserten Preisen und Konditionen erzielen. Allerdings sind die Raten insbesondere bei Naturkatastrophendeckungen, und hier vor allem in Japan, Lateinamerika und in der Karibik, nach wie vor auf einem zu niedrigen Niveau und es besteht weiterer Verbesserungsbedarf."Vom Prämienvolumen des Vorjahres auf Zeichnungsjahrbasis von 10.555 Mio. EUR in der traditionellen Schaden-Rückversicherung standen zum 1.1.2020 Verträge mit einem Prämienvolumen von 7.049 Mio. EUR oder 67 % des Geschäfts zur Erneuerung an. Hiervon wurden 6.305 Mio. EUR verlängert und 1.663 Mio. EUR gekündigt oder in veränderter Form erneuert. Inklusive der Zuwächse von 810 Mio. EUR aus neuen Verträgen sowie aus veränderten Preisen und Anteilen lag das erneuerte Prämienvolumen bei 11.541 Mio. EUR.In der Erneuerung entfiel mit 15,5 % das stärkste Wachstum auf die proportionale Rückversicherung, die ein erneuertes Prämienvolumen von 6.027 Mio. EUR erreichte. Der Preisanstieg belief sich hier auf 2,1 %. Das erneuerte Prämienvolumen in der nicht-proportionalen Rückversicherung wuchs um 9,7 % auf 2.007 Mio. EUR. Der Preisanstieg betrug 2,9 %.Regionen und Sparten: Nordamerika, Agrargeschäft und Großbritannien mit besonders deutlichen ZuwächsenIn Nordamerika stieg das Prämienvolumen in der Erneuerung zum 1. Januar um 19,5 %. Dies gelang sowohl durch den weiteren Ausbau des bestehenden Geschäfts als auch durch neue Kundenbeziehungen zu insgesamt verbesserten Konditionen. Zwar fielen die Schäden aus Naturkatastrophen wie den erneuten Waldbränden in Kalifornien oder aus Hurrikan Dorian im Vergleich zu den beiden Vorjahren geringer aus, dennoch ließen sich im Sachgeschäft über weite Teile erhebliche Preissteigerungen erzielen. Bei schadenbetroffenen Programmen lagen die Preiserhöhungen in der nicht-proportionalen Rückversicherung im zweistelligen Bereich. Im US-Haftpflichtgeschäft zeigten sich die Preise bei reduzierten Kapazitäten im Markt verbessert.Das Prämienvolumen in Lateinamerika, Iberische Halbinsel und im Agrargeschäft stieg insbesondere durch Wachstum im weltweiten Agrargeschäft um 35,1 %. Vor allem schadenbetroffene Programme sahen deutliche Preissteigerungen. Große Teile des Geschäfts in Lateinamerika erneuert die Hannover Rück allerdings erst im Jahresverlauf.Das Geschäft in Deutschland, Schweiz, Österreich und Italien wuchs um 5,9 %. Die innerhalb der Hannover Rück für Deutschland zuständige Tochtergesellschaft E+S Rückversicherung AG konnte ihre führende Position weiter stärken und zahlreiche Anteilserhöhungen zu überwiegend stabilen Preisen und Konditionen erzielen. In der Kfz-Rückversicherung blieben die Preise stabil. Nach Jahren schwieriger Marktbedingungen in der deutschen Industrieversicherung wirken sich die Sanierungsmaßnahmen der Erstversicherer positiv aus.Das Prämienvolumen des Geschäfts in Großbritannien, Irland und im Londoner Markt erhöhte sich um 22,1 %. Nach einer geringer als erwarteten Anpassung der Ogden-Rate, die Kfz-Haftpflichtzahlungen für Personenschäden bemisst, erhöhten sich die Preise für nicht-proportionales Motorgeschäft zweistellig. Auch die Prämien für Naturkatastrophenrisiken, die über den Londoner Markt gezeichnet werden, verbesserten sich im zweistelligen Bereich. Im Haftpflichtgeschäft ließen sich ebenfalls Ratensteigerungen erzielen, wenngleich diese nicht so deutlich ausfielen wie im Motorgeschäft.In Kontinentaleuropa belief sich das Prämienwachstum auf 10,6 %. Dabei gestaltete sich das Preisniveau vor allem in schadenbetroffenen Programmen besser als in den Vorjahren, insbesondere in Nordeuropa. Gleichzeitig wurde in der gesamten Region generell mehr Rückversicherung nachgefragt.In der Region Asien, Australien und Naher Osten konnte die Hannover Rück das Prämienvolumen um 8,6 % steigern und ihre Marktpositionen bei einigen Kunden zu weitgehend stabilen Preisen und Konditionen deutlich ausbauen, insbesondere in China.In der Sparte Kredit, Kaution und politische Risiken stieg das Prämienvolumen um 8,6 %, auch dank der Gewinnung neuer Kunden. Die Marktbedingungen zeigten sich leicht verbessert.In der Luftfahrt- und Transportrückversicherung wuchs das Prämienvolumen um 13,7 %. In der Luftfahrtrückversicherung haben die signifikanten Schäden der Jahre 2018 und 2019 den Trend zu steigenden Preisen und verbesserten Konditionen weiter untermauert. Der Markt für Transportrückversicherung war erneut von einem intensiven Wettbewerb und einem Überschuss an Kapazität geprägt. Wenngleich die Erneuerungsrunde teilweise hinter den Erwartungen zurückblieb, zeigte sich, dass die langfristigen Kunden ihren Fokus mehr auf Stabilität als auf die reine Preisgestaltung legen. Insgesamt konnte die Hannover Rück auskömmliche Preise erzielen.Im Naturkatastrophengeschäft erhöhte sich das Prämienvolumen um 7,8 %. Dabei blieben die Preissteigerungen größtenteils hinter den Erwartungen zurück. Der Wettbewerb war weiter intensiv, auch wenn die verfügbaren Kapazitäten aus dem ILS-Markt leicht zurückgingen. Trotz erhöhter Nachreservierungen für Vorjahresschäden wie Hurrikan "Irma" aus 2017 oder Taifun "Jebi" aus 2018 und erneut hohen Schadenbelastungen im Geschäftsjahr 2019 aus den Taifunen "Hagibis" oder "Faxai" und Hurrikan "Dorian" ließen sich zum 1. Januar insgesamt lediglich stabile Preise und Konditionen erzielen. Im US-Naturkatastrophengeschäft konnten stabile bis leicht verbesserte Preise durchgesetzt werden. Deutlichere Preisimpulse sind hier in den unterjährigen Erneuerungen zu erwarten, die sich mehr auf die schadenbetroffenen Regionen fokussieren. Ausblick für 2020 bestätigt"Der positive Trend aus der Erneuerungsrunde zum 1. Januar sollte sich in den weiteren Erneuerungsrunden des Jahres verstärkt fortsetzen, die sich zudem mehr auf die schadenbetroffenen Programme konzentrieren", sagte Henchoz. "In Anbetracht dessen sind wir zuversichtlich, dass wir alle Ziele, die wir uns für das Geschäftsjahr 2020 gesetzt haben, erreichen werden."Wie bereits im November mitgeteilt, erwartet die Hannover Rück für das Geschäftsjahr 2020 einen Konzernüberschuss von rund 1,2 Mrd. EUR. Auf Basis konstanter Währungskurse sollte das Bruttoprämienwachstum rund 5 % betragen und die Kapitalanlagerendite bei rund 2,7 % liegen.Alle Aussagen zu zukünftigen Zielen stehen wie üblich unter dem Vorbehalt, dass die Großschadenbelastung im Rahmen des Erwartungswerts von 975 Mio. EUR bleibt und dass es zu keinen unvorhergesehenen negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten kommt. Auch die Dividendenpolitik wird wie in den Vorjahren unverändert fortgeführt.Vorläufige Eckzahlen für 2019 Der Konzernüberschuss der Hannover Rück verbesserte sich im Geschäftsjahr 2019 auf Basis vorläufiger Eckzahlen auf rund 1,28 Mrd. EUR (1,05 Mrd. EUR). Die Bruttoprämie stieg auf rund 22,6 Mrd. EUR (19,2 Mrd. EUR). Die Kapitalanlagerendite aus selbstverwalteten Kapitalanlagen für das abgelaufene Geschäftsjahr belief sich auf 3,5 %. Die kombinierte Schaden-Kostenquote verschlechterte sich auf 98,2 % und liegt damit über dem Zielwert von maximal 97 % für das Gesamtjahr.Die Hannover Rück veröffentlicht ihren testierten Jahresabschluss am 11. März 2020. Die Hannover Rück ist mit einem Bruttoprämienvolumen von mehr als 22 Mrd. EUR der drittgrößte Rückversicherer der Welt. Sie betreibt alle Sparten der Schaden- und Personen-Rückversicherung und ist mit rund 3.200 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten. Gegründet 1966, umfasst der Hannover Rück-Konzern heute mehr als 100 Tochtergesellschaften, Niederlassungen und Repräsentanzen weltweit. Das Deutschland-Geschäft wird von der Tochtergesellschaft E+S Rück betrieben. Die für die Versicherungswirtschaft wichtigen Ratingagenturen haben sowohl Hannover Rück als auch E+S Rück sehr gute Finanzkraft-Bewertungen zuerkannt: Standard & Poor's AA- "Very Strong" und A.M. Best A+ "Superior".Bitte beachten Sie den Haftungshinweis unter: https://www.hannover-rueck.de/535878 KontaktCorporate Communications: Karl Steinle Tel. +49 511 5604-1500 karl.steinle@hannover-re.comMedia Relations: Oliver Süß Tel. +49 511 5604-1502 oliver.suess@hannover-re.comInvestor Relations: Julia Hartmann Tel. +49 511 5604-1529 julia.hartmann@hannover-re.comwww.hannover-rueck.de * * *05.02.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Hannover Rück SE Karl-Wiechert-Allee 50 30625 Hannover Deutschland Telefon: +49-(0)511-5604-1500 Fax: +49-(0)511-5604-1648 Internet: www.hannover-re.com ISIN: DE0008402215 WKN: 840 221 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Hannover; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange; Börse Luxemburg EQS News ID: 967395 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Deutschland, Global Parametrics und Hannover Rück gründen den Natural Disaster Fund (NDF) Deutschland

    DGAP-News: Hannover Rück SE / Schlagwort(e): Sonstiges 09.12.2019 / 09:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. UnternehmensmeldungDeutschland, Global Parametrics und Hannover Rück gründen den Natural Disaster Fund (NDF) DeutschlandMadrid, 9. Dezember 2019: Global Parametrics (GP), ein Anbieter von parametrischer Absicherung gegen Klimarisiken in Entwicklungsländern, und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geben gemeinsam mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der Hannover Rück SE die Gründung des Natural Disaster Fund (NDF) Deutschland bekannt.Der NDF Deutschland, dessen aktive Verwaltung bei Global Parametrics liegt, hat sich erste Zusagen des BMZ in Höhe von 25 Mio. EUR gesichert und wird gezielt in Risikotransferinstrumente ausschließlich für Naturkatastrophen und Klimarisiken in Entwicklungsländern investieren - in Regionen, die überproportional von extremen Wetterereignissen betroffen sind. Der Fonds knüpft an den NDF aus Großbritannien (NDF UK) an und wird auch mit diesem zusammenarbeiten. Der NDF UK wurde im Januar 2018 mit 25 Mio. GBP gebundenem Kapital vom britischen Ministerium für internationale Entwicklung (DfiD) ins Leben gerufen.Die Hannover Rück, einer der größten Rückversicherer der Welt, hat den Fonds 50 Mio. USD in Form von zusätzlicher Kapazität zugesagt.Dieses Engagement der Hannover Rück unterstreicht, dass sich auch Investoren aus dem Privatsektor an der Finanzierung von Katastrophenrisiken in noch weitgehend unerschlossenen Märkten beteiligen können. So tragen sie dazu bei, die Auswirkungen von klimabedingten Katastrophen auf Wirtschaft und Kommunen zu mildern, fördern die Widerstandskraft, beschleunigen die wirtschaftliche Entwicklung und erwirtschaften zugleich betriebliche Erträge.Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), kommentierte die Fondsgründung wie folgt: "Der NDF ist ein innovativer Mechanismus, durch den sich öffentliche und private Versicherungsakteure gemeinsam für das Wohl armer und schutzbedürftiger Menschen einsetzen, die allzu oft mit einer Schutzlücke konfrontiert sind. Während in einkommensstarken Ländern etwa 50 Prozent der Katastrophenschäden versichert sind, liegt der entsprechende Anteil in ärmeren Ländern bei weniger als fünf Prozent. Das BMZ will mit einem substanziellen Beitrag zum NDF zur Schließung dieser Lücke beitragen. Der NDF ist ein entscheidendes Instrument zur Erreichung der Ziele der neuen ,Vision 2025' der InsuResilience Global Partnership, welche auf dem UN-Klimagipfel im September vorgestellt wurde. Laut der Vision 2025 sollen in den nächsten sechs Jahren 500 Millionen arme und gefährdete Menschen durch im Voraus festgelegte Risikofinanzierungs- und Versicherungsmechanismen vor Katastrophen und Klimaschocks geschützt werden."Hector Ibarra, CEO von GP, kommentierte die Fondsgründung wie folgt: "Extreme Wetterereignisse und Naturkatastrophen gehören zu den Hauptursachen endemischer Armutszyklen in vielen Entwicklungsländern. Mit den nun einsetzenden Auswirkungen des Klimawandels wird sich die Situation nur noch verschlimmern. Global Parametrics ist stolz darauf, durch seinen Natural Disaster Fund und seine kommerziellen Partnerschaften einen systemischen Wandel zu fördern, indem es Organisationen, die das Leben der Menschen vor Ort direkt beeinflussen, sowohl innovative Produkte als auch Zugang zu Risikokapital bietet. Die erfolgreiche Mobilisierung von Mitteln für den NDF beweist das Vertrauen unserer erfahrenen Investoren in unser Team, unsere Pipeline sowie in das Potenzial dieses Ansatzes, neben kommerziellen Erträgen auch messbare Ergebnisse zu erzielen. Wir freuen uns, dass die Investoren des NDF unsere Vision von nachhaltigen Finanzlösungen für Katastrophenresistenz in Entwicklungsländern teilen und danken ihnen für das Vertrauen, das sie in unser Angebot setzen."Henning Ludolphs, Managing Director Retrocession & Capital Markets bei der Hannover Rück, kommentierte die Fondsgründung wie folgt: "Die verbindliche Zusage der Hannover Rück, einen Beitrag zur Schließung der Versicherungslücke zu leisten, ist ein wichtiges Element unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Unsere Erfahrung zeigt, dass innovative Konzepte auf Basis parametrischer Indizes mit schnellen Schadenregulierungsprozessen am effektivsten sind, wenn es darum geht, die Auswirkungen von Naturkatastrophen abzumildern, die in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen besonders verheerend sind. Wir bei der Hannover Rück sind davon überzeugt, dass eine große Vielfalt an Partnern von zentraler Bedeutung ist, um die Versicherungslücke zu verringern. Wir unterstützen den Natural Disaster Fund gerne, nicht nur mit zusätzlicher Risikokapazität, sondern auch mit unserer Expertise."Die Hannover Rück ist mit einem Bruttoprämienvolumen von mehr als 19 Mrd. EUR der drittgrößte Rückversicherer der Welt. Sie betreibt alle Sparten der Schaden- und Personen-Rückversicherung und ist mit rund 3.200 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten. Gegründet 1966, umfasst der Hannover Rück-Konzern heute mehr als 100 Tochtergesellschaften, Niederlassungen und Repräsentanzen weltweit. Das Deutschland-Geschäft wird von der Tochtergesellschaft E+S Rück betrieben. Die für die Versicherungswirtschaft wichtigen Ratingagenturen haben sowohl Hannover Rück als auch E+S Rück sehr gute Finanzkraft-Bewertungen zuerkannt: Standard & Poor's AA- "Very Strong" und A.M. Best A+ "Superior". Bitte beachten Sie den Haftungshinweis unter: https://www.hannover-rueck.de/535878 Global Parametrics * Global Parametrics ist ein britisches Handelsunternehmen mit einem sozialen Auftrag. Gegründet wurde es mit Mitteln des DFID und der KfW, um die Widerstandskraft gegen Naturkatastrophen in Entwicklungsländern zu stärken. * Das Unternehmen entwickelt unter Einsatz modernster klimatischer, seismischer und finanzieller Risikomodellierung Lösungen zur Förderung der Widerstandskraft und zur finanziellen Absicherung von in Entwicklungsländern tätigen Organisationen. * Die Produkte von Global Parametrics werden durch den Natural Disaster Fund abgesichert. Der Natural Disaster Fund erhebt Beiträge und leistet bei extremen Wetterereignissen oder Naturkatastrophen Auszahlungen für parametrische Derivatverträge.Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Freiheit und Sicherheit für alle, ein Leben ohne Armut, Angst und Umweltzerstörung - dieser Vision ein Stück näher zu kommen, ist das Ziel der deutschen Entwicklungspolitik. Leitprinzipien der deutschen Entwicklungszusammenarbeit sind der Schutz der Menschenrechte und die Förderung von Eigenverantwortung sowie der Selbsthilfekräfte in Entwicklungsländern. Kontakt Corporate Communications: Karl Steinle Tel. +49 511 5604-1500 karl.steinle@hannover-re.com Media Relations: Oliver Süß Tel. +49 511 5604-1502 oliver.suess@hannover-re.com Investor Relations: Julia Hartmann Tel. +49 511 5604-1529 julia.hartmann@hannover-re.com www.hannover-rueck.de * * *09.12.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Hannover Rück SE Karl-Wiechert-Allee 50 30625 Hannover Deutschland Telefon: +49-(0)511-5604-1500 Fax: +49-(0)511-5604-1648 Internet: www.hannover-re.com ISIN: DE0008402215 WKN: 840 221 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Hannover; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange; Börse Luxemburg EQS News ID: 930613 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Hannover Rück erzielt starkes Neunmonatsergebnis und erhöht Gewinnerwartung für das Gesamtjahr

    DGAP-News: Hannover Rück SE / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen 06.11.2019 / 07:30 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *UnternehmensmeldungHannover Rück erzielt starkes Neunmonatsergebnis und erhöht Gewinnerwartung für das Gesamtjahr * Konzerngewinn steigt um 38,3 % auf 1,0 Mrd. EUR * Hohe Großschäden im dritten Quartal belasten Schaden-Kostenquote * Starkes Ergebnis in der Personen-Rückversicherung * Kapitalanlagerendite (3,5 %) und Eigenkapitalrendite (13,7 %) übertreffen Zielwert deutlich * Eigenkapital erhöht sich um 22,3 % auf 10,7 Mrd. EUR * Konzerngewinnziel 2019 von ursprünglich 1,1 Mrd. EUR auf mehr als 1,25 Mrd. EUR angehoben * Ausblick 2020: Konzerngewinnziel von rund 1,2 Mrd. EUR Hannover, 6. November 2019: Die Hannover Rück hat den Konzernüberschuss zum 30. September 2019 deutlich um 38,3 % auf 1.003,2 Mio. EUR (Vorjahr: 725,3 Mio. EUR) gesteigert und erhöht in Anbetracht des guten Ergebnisses das Gewinnziel für das Gesamtjahr."Wir blicken nach neun Monaten auf ein herausragendes Ergebnis und eine sehr gute Eigenkapitalrendite", sagte Jean-Jacques Henchoz, Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück. "In der Personen-Rückversicherung wird die gute unterliegende Profitabilität zunehmend sichtbar, während die Schaden-Rückversicherung trotz anhaltender Belastungen aus Großschäden stabile Ergebnisse auf hohem Niveau liefert. Hinzu kommt ein sehr starkes Kapitalanlageergebnis, sodass wir unser Gewinnziel für 2019 auf mehr als 1,25 Mrd. EUR anheben."Konzerngewinn und Prämieneinnahmen wachsen deutlich Die gebuchte Konzernbruttoprämie erhöhte sich bis zum 30. September 2019 um 16,0 % auf 17,4 Mrd. EUR (15,0 Mrd. EUR). Bei konstanten Währungskursen hätte die Steigerung 13,3 % betragen, was deutlich über dem Ziel eines währungskursbereinigten Wachstums im einstelligen Prozentbereich liegt. Der Selbstbehalt blieb mit 90,5 % (90,8 %) nahezu auf Vorjahresniveau. Die verdiente Nettoprämie stieg um 12,7 % auf 14,4 Mrd. EUR (12,8 Mrd. EUR) oder währungsbereinigt um 10,3 %.Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich um 20,6 % auf 1.395,4 Mio. EUR (1.157,1 Mio. EUR). Der Konzernüberschuss stieg deutlich um 38,3 % auf 1.003,2 Mio. EUR (725,3 Mio. EUR), ein Rekordwert für ein Neunmonatsergebnis. Das Ergebnis je Aktie betrug 8,32 EUR (6,01 EUR). Schaden-Rückversicherung: Großschadenbelastung innerhalb des veranschlagten Budgets Der Markt für Rückversicherer ist unverändert von großen Herausforderungen geprägt. Die seit Jahren vorhandenen Überkapazitäten zur Deckung von Versicherungsrisiken lasten auf den Preisen für Rückversicherungsschutz. Zudem limitieren die niedrigen Zinsen die Kapitalanlageergebnisse der Branche und erfordern strikte Disziplin beim technischen Underwriting. Bei den unterjährigen Erneuerungsrunden konnte die Hannover Rück als Reaktion des Marktes auf diese Herausforderungen eine zunehmende Verbesserung bei der Entwicklung der Preise und Konditionen feststellen. Allerdings reichen diese Erholungseffekte nicht überall aus, weshalb in Teilmärkten weitere Preiserhöhungen notwendig sind.Die gebuchte Bruttoprämie in der Schaden-Rückversicherung stieg angesichts der erwähnten Ratenerhöhungen und eines deutlichen Wachstums insbesondere aus Nordamerika, Asien, Deutschland und der strukturierten Rückversicherung um 20,7 % auf 11,7 Mrd. EUR (9,7 Mrd. EUR). Bei konstanten Währungskursen hätte das Wachstum 17,5 % betragen. Die verdiente Nettoprämie stieg um 15,8 % auf 9,3 Mrd. EUR (8,0 Mrd. EUR); auf währungskursbereinigter Basis lag das Wachstum bei 13,1 %.Nach einem sehr moderaten Großschadenverlauf im ersten Halbjahr betrug die Großschadenbelastung im dritten Quartal 405,3 Mio. EUR und überstieg das Quartalsbudget von 295 Mio. EUR deutlich. Zu den größten Schäden des dritten Quartals zählten Hurrikan "Dorian" mit einer Netto-Schadenbelastung von 186,6 Mio. EUR, Taifun "Faxai" in Japan mit 75,9 Mio. EUR sowie die Insolvenz des britischen Reiseveranstalters Thomas Cook mit 112,4 Mio. EUR. Insgesamt lag die Netto-Großschadenbelastung in den ersten neun Monaten mit 545,9 Mio. EUR (364,6 Mio. EUR) zwar über dem Vorjahreswert, aber innerhalb des für diesen Zeitraum vorgesehenen Budgets von 665 Mio. EUR.Die kombinierte Schaden-Kostenquote verschlechterte sich auf 98,6 % (96,8 %) und konnte damit den Zielwert von maximal 97 % für das Gesamtjahr nicht erreichen. Gründe hierfür waren hohe Schäden im dritten Quartal und ein weiterhin konservativer Reservierungsansatz.Das operative Ergebnis (EBIT) der Schaden-Rückversicherung reduzierte sich um 8,4 % auf 919,0 Mio. EUR (1.003,6 Mio. EUR). Die EBIT-Marge betrug 9,9 % (12,5 %) und lag damit leicht unter dem Zielwert von mindestens 10 %. Der Beitrag der Schaden-Rückversicherung zum Konzernergebnis fiel um 4,8 % auf 640,1 Mio. EUR (672,4 Mio. EUR). Personen-Rückversicherung: Gewinnanstieg nach Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung "Wir sind mit der Entwicklung unserer Personen-Rückversicherung in diesem Jahr sehr zufrieden", sagte Henchoz. "Wir haben einen starken Ergebnisbeitrag aus den USA gesehen, nachdem wir hier im Vorjahr Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung für das US-Mortalitätsgeschäft ergriffen haben."Die gebuchte Bruttoprämie in der Personen-Rückversicherung stieg um 7,6 % auf 5,7 Mrd. EUR (5,3 Mrd. EUR); währungskursbereinigt hätte das Wachstum 5,8 % betragen. Die verdiente Nettoprämie erreichte 5,1 Mrd. EUR (4,8 Mrd. EUR). Bei konstanten Währungskursen wäre die Nettoprämie um 5,6 % gewachsen.Das Kapitalanlageergebnis des Geschäftsfeldes stieg deutlich um 43,0 % auf 527,8 Mio. EUR (369,1 Mio. EUR) an; ausschlaggebend für den Anstieg war ein Einmaleffekt aus der erfolgswirksamen Auflösung stiller Reserven bei einer Beteiligung im zweiten Quartal.Folglich verdreifachte sich das operative Ergebnis (EBIT) in der Personen-Rückversicherung auf 477,7 Mio. EUR (155,2 Mio. EUR), auch begünstigt durch einen deutlichen Anstieg der Erträge in den USA. Diese waren im Vorjahr noch von einer Einmalbelastung aufgrund von Vertragsrückzügen im Mortalitätsgeschäft geprägt. Der Beitrag der Personen-Rückversicherung zum Konzernergebnis stieg so erheblich auf 402,9 Mio. EUR (93,0 Mio. EUR).Kapitalanlagen und Eigenkapital: Kapitalanlage- und Eigenkapitalrendite deutlich über Erwartung Der Bestand an selbstverwalteten Kapitalanlagen erhöhte sich auf 47,8 Mrd. EUR (31. Dezember 2018: 42,2 Mrd. EUR) aufgrund des wieder sehr positiven Cashflows, höherer Bewertungen und Währungskurseffekten. Dabei stiegen die ordentlichen Kapitalanlageerträge um 4,8 % auf 1.039,3 Mio. EUR (991,4 Mio. EUR). Hier spiegeln sich insbesondere höhere ordentliche Erträge aus festverzinslichen Wertpapieren sowie erneut gestiegene Erträge aus Immobilien und privatem Beteiligungskapital wider. Das Depotzinsergebnis ging auf 147,7 Mio. EUR (163,3 Mio. EUR) zurück. Angesichts der gestiegenen ordentlichen Kapitalanlageerträge konnte die Hannover Rück ein Kapitalanlageergebnis inklusive Depotzinsen von 1.331,9 Mio. EUR (1.155,4 Mio. EUR) erzielen. Daraus ergibt sich eine sehr erfreuliche annualisierte Durchschnittsrendite (exklusive Effekte aus ModCo-Derivaten) von 3,5 %.Das Eigenkapital stieg zum 30. September 2019 um 22,3 % auf 10,7 Mrd. EUR (31. Dezember 2018: 8,8 Mrd. EUR). Der Buchwert je Aktie lag damit bei 88,97 EUR (31. Dezember 2018: 72,78 EUR). Die annualisierte Eigenkapitalrendite lag zum 30. September 2019 bei 13,7 % (31. Dezember 2018: 12,2 %) und damit erneut deutlich über dem Mindestziel von 9,4 %.Ausblick 2019: Gewinnziel auf mehr als 1,25 Mrd. EUR erhöht In Anbetracht des guten Ergebnisses der ersten neun Monate erhöht die Hannover Rück das Gewinnziel für das laufende Jahr auf mehr als 1,25 Mrd. EUR von ursprünglich 1,1 Mrd. EUR. Das Wachstum der Bruttoprämie sollte auf Basis konstanter Währungskurse rund 10 % betragen. Das vergleicht sich mit einer ursprünglichen Annahme im einstelligen Prozentbereich.Für ihr Schaden-Rückversicherungsgeschäft geht die Hannover Rück von einem signifikanten währungskursbereinigten Wachstum der Bruttoprämie zu weitgehend stabilen Konditionen aus. Das Jahresziel für die kombinierte Schaden-Kostenquote bleibt bei maximal 97 %.In der Personen-Rückversicherung erwartet die Hannover Rück unverändert ein moderates währungskursbereinigtes Wachstum der Bruttoprämie. Das strategische Ziel eines EBIT-Wachstums von mindestens 5 % sollte deutlich übertroffen werden.Für 2019 erhöht die Hannover Rück die erwartete Kapitalanlagerendite von mindestens 2,8 % auf mindestens 3,2 %.Als Ausschüttungsquote für die Basisdividende sieht die Hannover Rück unverändert 35 % bis 45 % ihres IFRS-Konzernergebnisses vor. Die Basisdividende wird bei einer gleichbleibend komfortablen Kapitalisierungssituation und einem Konzernergebnis im Rahmen der Erwartungen durch Zahlung einer Sonderdividende ergänzt.Ausblick 2020: Ziel eines Konzernüberschusses von rund 1,2 Mrd. EUR "Im kommenden Jahr rechnen wir mit einem vergleichbar stabilen Ergebnisbeitrag der Schaden-Rückversicherung sowie einem anhaltend guten Beitrag der Personen-Rückversicherung. Bei den Kapitalanlageerträgen ist wegen des Wegfalls des Einmaleffektes dagegen mit einem leichten Rückgang zu rechnen. Wir erwarten daher einen Konzernüberschuss von rund 1,2 Mrd. EUR im Jahr 2020", sagte Henchoz.Für das Geschäftsjahr 2020 rechnet die Hannover Rück - auf Basis konstanter Währungskurse - mit einem Bruttoprämienwachstum von rund 5 % und einer Kapitalanlagerendite von rund 2,7 %.Zudem erhöht die Hannover Rück für 2020 das Netto-Großschadenbudget von 875 Mio. EUR auf 975 Mio. EUR. Grundlage dafür ist vor allem das weitere Wachstum des zugrundeliegenden Geschäfts. Die Risikoneigung für das Underwriting bleibt dabei unverändert. Wie üblich basieren alle Aussagen zu zukünftigen Zielen auf der Voraussetzung, dass die Großschadenbelastung im Rahmen des Erwartungswerts bleibt und es zu keinen unvorhergesehenen negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten kommt. Auch die Dividendenpolitik wird wie in den Vorjahren fortgeführt.Die Hannover Rück ist mit einem Bruttoprämienvolumen von mehr als 19 Mrd. EUR der drittgrößte Rückversicherer der Welt. Sie betreibt alle Sparten der Schaden- und Personen-Rückversicherung und ist mit rund 3.200 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten. Gegründet 1966, umfasst der Hannover Rück-Konzern heute mehr als 100 Tochtergesellschaften, Niederlassungen und Repräsentanzen weltweit. Das Deutschland-Geschäft wird von der Tochtergesellschaft E+S Rück betrieben. Die für die Versicherungswirtschaft wichtigen Ratingagenturen haben sowohl Hannover Rück als auch E+S Rück sehr gute Finanzkraft-Bewertungen zuerkannt: Standard & Poor's AA- "Very Strong" und A.M. Best A+ "Superior".Bitte beachten Sie den Haftungshinweis unter: https://www.hannover-rueck.de/535878 Kennzahlen der Hannover Rück-Gruppe (auf IFRS-Basis)in Mio. EUR Q1-3/2019 +/- Vorjahr Q1-3/2018 2018 Hannover Rück-Gruppe Gebuchte Bruttoprämie 17.393,5 +16,0 % 14.992,4 Verdiente Nettoprämie 14.391,4 +12,7 % 12.773,8 Versicherungstechnisches Ergebnis1) -33,4 -156,0 % 59,7 Kapitalanlageergebnis 1.331,9 +15,3 % 1.155,4 Operatives Ergebnis (EBIT) 1.395,4 +20,6 % 1.157,1 Konzernergebnis 1.003,2 +38,3 % 725,3 Ergebnis je Aktie in EUR 8,32 +38,3 % 6,01 Selbstbehalt 90,5 % 90,8 % Steuerquote 20,0 % 28,2 % EBIT-Marge2) 9,7 % 9,1 % Eigenkapitalrendite 13,7 % 11,5 % 12,2 % in Mio. EUR Q1-3/2019 +/- Vorjahr Q1-3/2018 2018 Haftendes Kapital 13.050,1 +18,3 % 11.035,1 Kapitalanlagen (ohne Depotforderungen) 47.802,8 +13,3 % 42.197,3 Bilanzsumme 71.367,6 +10,6 % 64.508,6 Buchwert je Aktie in EUR 88,97 +22,3 % 69,27 72,78 Schaden-Rückversicherung in Mio. EUR Q1-3/2019 +/- Vorjahr Q1-3/2018 2018 Gebuchte Bruttoprämie 11.653,3 +20,7 % 9.657,5 Verdiente Nettoprämie 9.282,3 +15,8 % 8.016,8 Versicherungstechnisches Ergebnis1) 125,4 -51,6 % 259,2 Operatives Ergebnis (EBIT) 919,0 -8,4 % 1.003,6 Konzernergebnis 640,1 -4,8 % 672,4 Selbstbehalt 90,8 % 90,9 % Kombinierte Schaden-/Kostenquote1) 98,6 % 96,8 % EBIT-Marge2) 9,9 % 12,5 % Personen-Rückversicherung in Mio. EUR Q1-3/2019 +/- Vorjahr Q1-3/2018 2018 Gebuchte Bruttoprämie 5.740,1 +7,6 % 5.334,9 Verdiente Nettoprämie 5.108,9 +7,4 % 4.756,8 Operatives Ergebnis (EBIT) 477,7 155,2 Konzernergebnis 402,9 93,0 Selbstbehalt 89,9 % 90,6 % EBIT-Marge2) 9,4 % 3,3 % 1) Einschließlich Depotzinsen 2) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämie Kennzahlen der Hannover Rück-Gruppe (auf IFRS-Basis)in Mio. EUR Q3/2019 +/- Vorjahr Q3/2018 Hannover Rück-Gruppe Gebuchte Bruttoprämie 5.699,5 +13,8 % 5.007,1 Verdiente Nettoprämie 5.035,6 +13,7 % 4.428,1 Versicherungstechnisches Ergebnis1) -91,0 -41,2 % -154,6 Kapitalanlageergebnis 466,3 +13,2 % 411,8 Operatives Ergebnis (EBIT) 453,3 +81,4 % 249,8 Konzernergebnis 340,7 +100,4 % 170,0 Ergebnis je Aktie in EUR 2,82 +100,4 % 1,41 Selbstbehalt 90,2 % 89,7 % Steuerquote 13,8 % 16,1 % EBIT-Marge2) 9,0 % 5,6 % Eigenkapitalrendite 13,3 % 8,2 % Schaden-Rückversicherung in Mio. EUR Q3/2019 +/- Vorjahr Q3/2018 Gebuchte Bruttoprämie 3.805,9 +19,3 % 3.190,4 Verdiente Nettoprämie 3.318,5 +16,8 % 2.842,0 Versicherungstechnisches Ergebnis1) -70,5 38,3 Operatives Ergebnis (EBIT) 262,1 -16,7 % 314,8 Konzernergebnis 208,7 -12,3 % 237,9 Selbstbehalt 89,4 % 89,9 % Kombinierte Schaden-/Kostenquote1) 102,1 % 98,7 % EBIT-Marge2) 7,9 % 11,1 % Personen-Rückversicherung in Mio. EUR Q3/2019 +/- Vorjahr Q3/2018 Gebuchte Bruttoprämie 1.893,6 +4,2 % 1.816,7 Verdiente Nettoprämie 1.717,1 +8,3 % 1.586,1 Operatives Ergebnis (EBIT) 191,7 -64,2 Konzernergebnis 145,2 -53,8 Selbstbehalt 91,8 % 89,4 % EBIT-Marge2) 11,2 % -4,0 % 1) Einschließlich Depotzinsen 2) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämie Kontakt Corporate Communications: Karl Steinle Tel. +49 511 5604-1500 karl.steinle@hannover-re.com Media Relations: Oliver Süß Tel. +49 511 5604-1502 oliver.suess@hannover-re.com Investor Relations: Julia Hartmann Tel. +49 511 5604-1529 julia.hartmann@hannover-re.com www.hannover-rueck.de * * *06.11.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Hannover Rück SE Karl-Wiechert-Allee 50 30625 Hannover Deutschland Telefon: +49-(0)511-5604-1500 Fax: +49-(0)511-5604-1648 Internet: www.hannover-re.com ISIN: DE0008402215 WKN: 840 221 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Hannover; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange; Börse Luxemburg EQS News ID: 904925 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Hannover Rück SE: E+S Rück erwartet für 2020 verbesserte Preise und Konditionen im deutschen Markt

    DGAP-News: Hannover Rück SE / Schlagwort(e): Sonstiges 21.10.2019 / 13:30 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *Unternehmensmeldung E+S Rück erwartet für 2020 verbesserte Preise und Konditionen im deutschen Markt \- Prämienentwicklung in der Kraftfahrtversicherung stabil \- Sanierung der Feuerindustrieversicherung zeigt erste Wirkung\- Preissteigerungen bei schadenbetroffenen Naturkatastrophendeckungen \- Steigendes Interesse an Telematik-Tarifen Baden-Baden, 21. Oktober 2019: Die E+S Rückversicherung AG, die für das Deutschlandgeschäft zuständige Tochter der Hannover Rück, geht im kommenden Jahr von einer positiven Prämienentwicklung im deutschen Markt aus. Dafür sprechen neben Geschäftschancen in Bereichen wie Telematik oder Rechtsschutz vor allem Verbesserungen der Konditionen im Erstversicherungsgeschäft, wovon gerade die proportionale Rückversicherung profitiert."In Anbetracht der ohnehin angespannten technischen Ertragslage und der weiter gesunkenen Zinsen sind in vielen Segmenten höhere Rückversicherungspreise unerlässlich", sagte Dr. Michael Pickel, Vorstandsvorsitzender der E+S Rück. "Neben schadenbetroffenen Naturkatastrophendeckungen sehen wir vor allem bei Kraftfahrt- und Feuerindustrieversicherungen weiteren Anpassungsbedarf."In der Kraftfahrtversicherung ist im Wesentlichen mit stabilen Durchschnittsbeiträgen und Konditionen bei proportionalen Verträgen zu rechnen. Dem stehen höhere Kosten für Ersatzteile und Reparaturen gegenüber, was sich in einer leichten Ergebnisbelastung widerspiegeln wird. Das niedrige Zinsniveau sollte jedoch im nicht-proportionalen Geschäft, insbesondere in der Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung, zu den erforderlichen Ratenanpassungen führen.Für den deutschen Markt der Naturkatastrophenrisiken dürfte das steigende Risikobewusstsein der Rückversicherer leichte Ratenerhöhungen herbeiführen. Stürme wie "Eberhard" im März oder "Jörn" im Juni unterstreichen die Bedeutung von Rückversicherung als Schutz vor Naturkatastrophen. Die E+S Rück rechnet demzufolge mit steigender Nachfrage und Preisanpassungen bei schadenbelasteten Programmen.Auch auf der Schadenseite zeichnen sich leichte Verbesserungen ab, insbesondere in der Wohngebäudeversicherung, wo die Naturkatastrophenschäden innerhalb der Erwartungen liegen.In der Feuerindustrieversicherung, die in der Vergangenheit größtenteils defizitär war, zeigen die Sanierungsbestrebungen der Erstversicherer erste Wirkung. Die E+S Rück rechnet demnach auch im Rückversicherungsmarkt mit insgesamt verbesserten Konditionen bei weiter angespannter Schadenlage. Es besteht weiterhin Sanierungsbedarf, sodass weitere Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung erwartet werden.Bei Rechtsschutzversicherungen ist erstmals ein deutlicher Trend zur Nachfrage nach Rückversicherungsdeckungen zu erkennen, der weitere Geschäftschancen eröffnet. Grund sind insbesondere Kumulschäden, die sich etwa aus dem Dieselskandal oder aus Fehlberatungen von Finanzdienstleistern ergeben können.Um auf die steigende Nachfrage im Markt nach Telematik-Tarifen zu reagieren, bietet die E+S Rück ihren Kunden mit es|Tmatik eine Telematiklösung mit eigener Tarifierungsgrundlage an. Dazu startet ab Oktober 2019 ein Pilotprojekt, das auch eine entsprechende Telematik-App beinhaltet. Standardisierte vertragliche Rahmenbedingungen sorgen für eine einfache und kostengünstige Anwendbarkeit bei Erstversicherern.Insgesamt geht die E+S Rück auch für 2020 von attraktiven Geschäftsopportunitäten in Deutschland aus und sieht sich auf einem guten Weg, ihren Marktanteil weiterhin auf hohem Niveau zu halten und selektiv in einigen Sparten Geschäft auszubauen. Die Hannover Rück ist mit einem Bruttoprämienvolumen von mehr als 19 Mrd. EUR der drittgrößte Rückversicherer der Welt. Sie betreibt alle Sparten der Schaden- und Personen-Rückversicherung und ist mit rund 3.200 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten. Gegründet 1966, umfasst der Hannover Rück-Konzern heute mehr als 100 Tochtergesellschaften, Niederlassungen und Repräsentanzen weltweit. Das Deutschland-Geschäft wird von der Tochtergesellschaft E+S Rück betrieben. Die für die Versicherungswirtschaft wichtigen Ratingagenturen haben sowohl Hannover Rück als auch E+S Rück sehr gute Finanzkraft-Bewertungen zuerkannt: Standard & Poor's AA- "Very Strong" und A.M. Best A+ "Superior".Bitte beachten Sie den Haftungshinweis unter: https://www.hannover-rueck.de/535878 Kontakt Corporate Communications: Karl Steinle tel. +49 511 5604-1500 karl.steinle@hannover-re.com Media Relations: Oliver Suess tel. +49 511 5604-1502 oliver.suess@hannover-re.com Investor Relations: Julia Hartmann tel. +49 511 5604-1529 julia.hartmann@hannover-re.com www.hannover-re.com * * *21.10.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Hannover Rück SE Karl-Wiechert-Allee 50 30625 Hannover Deutschland Telefon: +49-(0)511-5604-1500 Fax: +49-(0)511-5604-1648 Internet: www.hannover-re.com ISIN: DE0008402215 WKN: 840 221 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Hannover; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange; Börse Luxemburg EQS News ID: 892793 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Hannover Rück auf Kurs für weiteres profitables Wachstum in der Schaden-Rückversicherung

    DGAP-News: Hannover Rück SE / Schlagwort(e): Sonstiges 09.09.2019 / 09:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *UnternehmensmeldungHannover Rück auf Kurs für weiteres profitables Wachstum in der Schaden-Rückversicherung * Hannover Rück rechnet mit verbesserten Preisen und Konditionen für die Erneuerungen 2020 * Naturkatastrophenschäden führen zu segmentübergreifenden Preiserhöhungen; Hurrikan "Dorian" mahnt zur Vorsicht * Gesunkenes Zinsniveau erfordert Zeichnungsdisziplin * Wachstumschancen in Asien und Lateinamerika * Verringerung von Deckungslücken bietet Chancen für die Branche, ihre gesellschaftliche Relevanz zu unterstreichen Monte Carlo, 9. September 2019: Die Versicherungsbranche ist nach wie vor herausgefordert von Überkapazitäten und historisch niedrigen Zinsen. 2019 stellt sich die Entwicklung der Preise und Konditionen allerdings spürbar erfreulicher dar als noch vor einem Jahr. Insbesondere in der Erstversicherung ist auf breiterer Front eine leichte Verbesserung zu erkennen, die sich in Teilen auch im Rückversicherungsgeschäft niederschlägt. Dennoch sind diese Erholungseffekte noch verhalten."Über die vergangenen Monate konnten wir erste flächendeckende Preisanhebungen erzielen", sagte der Vorstandsvorsitzende Jean-Jacques Henchoz. "Die wieder gesunkenen Zinsen und die hohen Belastungen aus Großschäden unterstreichen die Notwendigkeit für verbesserte Preise und Konditionen in den Erneuerungen im kommenden Jahr. Angesichts des nach wie vor herausfordernden Marktumfelds werden wir auch weiterhin die Preis- und Risikoangemessenheit sehr genau prüfen und Profitabilität vor Wachstum stellen."Der Ratenrückgang bis zum Jahr 2017 hat sich in den technischen Ergebnissen der gesamten Branche niedergeschlagen, auf denen zudem die erneut erheblichen Großschäden des Jahres 2018 und Nachreservierungen für Vorjahresschäden lasten. Darüber hinaus macht sich das mittlerweile wieder historisch niedrige Zinsniveau in den Erträgen aus Kapitalanlagen bemerkbar.Zudem wird ersichtlich, dass mittlerweile auch im Erstversicherungsmarkt die Zeichnungsdisziplin zunimmt, um unprofitable Portefeuilles zu sanieren. Dies schlägt sich in steigenden Preisen auch für die Erstversicherung nieder, wovon gerade die proportionale Rückversicherung profitiert.Der Wettbewerb im Rückversicherungsmarkt ist allerdings unverändert intensiv und nach wie vor von Überkapazitäten geprägt. Da die Profitabilität der Branche unter zunehmendem Druck steht, bleibt technische Disziplin im Underwriting weiterhin oberstes Gebot.Bei den Erneuerungsrunden im laufenden Jahr konnten bereits teilweise höhere Preise erzielt werden. Insbesondere in schadenbelasteten Programmen oder Regionen waren deutliche Preissteigerungen zu verzeichnen. Bei schadenfreien Deckungen haben sich die Raten tendenziell stabilisiert, in Teilen sogar erhöht. Insgesamt zeigte sich das Bild risikoadäquat.Im Einzelnen erwartet die Hannover Rück für die Vertragserneuerungsrunde zum 1. Januar 2020 folgende Entwicklungen: Europa In Deutschland geht die Hannover Rück im Markt für Schaden-Unfall-Erstversicherung für 2019 von einem weiteren Beitragswachstum aus. Treiber sind Ratenanpassungen in der Sachsparte.In der Sachversicherung zeigt sich bei den volumenstärksten Sparten Wohngebäude und Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft weiterhin ein überdurchschnittliches Beitragswachstum, welches dem erforderlichen und anhaltenden Sanierungsbedarf Rechnung trägt. Zudem zeigen sich vermehrt höhere Selbstbehalte oder auch Einschränkungen des Deckungsumfanges beziehungsweise Erweiterungen gegen Mehrbeitrag. Auf der Schadenseite zeichnet sich eine leichte Verbesserung ab. Dies ist vor allem bedingt durch nunmehr innerhalb der Erwartungen liegende Naturkatastrophenschäden in der Wohngebäudeversicherung sowie durch geringere Großschäden in der Feuerversicherung. Gleichwohl werden beide Teilsparten in diesem Jahr kein positives versicherungstechnisches Ergebnis ausweisen, sodass weiterhin Sanierungsbedarf besteht. Daher erwartet die Hannover Rück, dass weitere Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung umgesetzt werden.In der Kraftfahrtversicherung wird von einer Eintrübung der Ergebnissituation ausgegangen, da mit stagnierenden Durchschnittsbeiträgen bei gleichzeitig höheren Ersatzteil- und Reparaturkosten zu rechnen ist.In Großbritannien und Irland ist bei Erstversicherern eine Marktverhärtung zu beobachten. Lloyd's of London verfolgte bei den meisten Syndikaten sowie für ausgewählte Geschäftsbereiche einen restriktiveren Ansatz. Dies wiederum führte bei einigen Deckungen zu einer Verknappung des Angebots. Hieraus ergibt sich ein über alle Sparten steigendes Ratenniveau. Der Markt für das Motor-Geschäft war in Erwartung einer Anpassung der Ogden-Rate von leichten Preisreduktionen gekennzeichnet. Deren jüngste Anpassung auf minus 0,25 Prozent entspricht einer geringeren Änderung als von Marktteilnehmern erwartet. Bedingt durch die vorweggenommenen Ratenreduzierungen geht die Hannover Rück nun aber von leichten Ratenerhöhungen für die kommende Erneuerungssaison aus. In der Sach-Rückversicherung in Großbritannien und Irland zeigt sich der Markt weitestgehend stabil. Aufgrund ihrer guten Geschäftsbeziehungen mit langjährigen Kunden kann die Hannover Rück ihre Marktposition verteidigen. Auch die anderen Sparten sind von einem stabilen Preisniveau bei im Wesentlichen gleichbleibenden Konditionen gekennzeichnet.In Frankreich ist im Erstversicherungsgeschäft weiterhin ein leichtes Wachstum zu beobachten, sowohl im Privatkunden- als auch im Firmenkundengeschäft. Das Marktumfeld bleibt von intensivem Wettbewerb gekennzeichnet, was Druck auf die allgemeine Profitabilität zur Folge hat. Die Hannover Rück profitiert dank ihrer führenden Rolle in der Bauhaftpflichtversicherung weiter von der Erholung dieses Sektors.In Zentral- und Osteuropa liegen die Wachstumsraten im Erstversicherungsgeschäft kontinuierlich über dem gesamteuropäischen Durchschnitt. Im Rückversicherungsgeschäft prägen nach wie vor Überkapazitäten den Markt. Somit bleiben diese Märkte wettbewerbsintensiv, insbesondere in den Sparten Kraftfahrt und Feuer-Industrie, zumal im ersten Halbjahr keine außergewöhnlichen Großschäden sowie Naturkatastrophen verzeichnet wurden. Die Rückversicherungspreise sind im Großen und Ganzen auf risikoadäquatem Niveau.Nordamerika Der nordamerikanische Erstversicherungsmarkt entwickelt sich positiv. Das Ratenniveau steigt in allen Sparten außer Arbeiterunfall (Workers Compensation) im mindestens einstelligen Bereich; dort wo Schadenbelastungen vorliegen auch klar im zweistelligen Bereich. Somit kann weiter von einem stetigen organischen Wachstum ausgegangen werden. Der Wettbewerb in den Märkten hält an, sodass trotz des sich fortsetzenden Trends von mittelgroßen Schäden sowohl für das Sach- als auch das Haftpflichtgeschäft meist ausreichend Kapazität zur Verfügung steht.Die Schäden der Vorjahre, insbesondere die Waldbrände in Kalifornien, haben zu signifikanten Belastungen in der Erst- und Rückversicherung geführt. Die traditionellen Kapazitäten im Markt sind jedoch weitgehend unbeeinträchtigt. Dennoch lässt sich feststellen, dass allgemein ein vorsichtigerer Umgang mit Risiken Einzug hält. Schadenbelastete Programme sehen zum Teil deutliche Preisanpassungen, die Komplettierung gestaltet sich zum Teil dennoch schwierig. Auch bei schadenfreien Programmen sind vermehrt Ratenerhöhungen festzustellen.Die nicht-proportionale Rückversicherung ist in einer stabilen Verfassung, die auskömmliche Vertragskonditionen auch für die anstehenden Erneuerungen verspricht. In der Sachversicherung ist insgesamt mit weiteren Preisanpassungen zu rechnen. Auch die Haftpflichtsparten werden vermehrt von Ratenerhöhungen gekennzeichnet sein. Die Frage nach digitalen Deckungskonzepten beschäftigt aktuell den nordamerikanischen Markt, in dem InsurTechs deutlich aktiver geworden sind.Lateinamerika Der Wachstumstrend der Länder Zentral- und Südamerikas setzt sich weiter fort. Es besteht in den meisten Ländern eine verstärkte Nachfrage nach hochwertigem Risikoschutz, sodass finanzstarke Rückversicherer Geschäft zu adäquaten Preisen verbuchen können. Auch die Nachfrage nach Naturkatastrophendeckungen ist weiterhin sehr hoch und wächst weiter. Aufgrund diverser Naturkatastrophen in der Region erwartet die Hannover Rück verbesserte Konditionen.Die einzelnen Länder in Lateinamerika zeigen auch weiterhin unterschiedlich stark zunehmende Nachfrage nach Versicherungen, vor allem in den Bereichen rund um die Deckung von Kraftfahrzeugen und Immobilien. Allerdings hängt das künftige Wachstum sehr stark von den politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen der jeweiligen Länder ab.Ein zunehmend großes Interesse besteht an der Entwicklung von einfachen Deckungskonzepten auf der Basis von parametrischen Indizes. Diese oft vergleichsweise erschwinglichen parametrischen Deckungen eignen sich insbesondere für Länder mit einer geringen Versicherungsdichte. Regierungen können mit Hilfe dieser Lösungen den Katastrophenschutz für ihre Bevölkerung verbessern.Asiatisch-pazifischer Raum Die Hannover Rück setzt in dieser Wachstumsregion ihren erfolgreichen Kurs der vergangenen Jahre verstärkt fort und unterstützt Kunden bei ihrer Entwicklung und den Herausforderungen der nächsten Jahre, sei es über kapitalstützende Konzepte oder auch die Optimierung von Distribution und Ausgestaltung ihrer Produkte. Schnelle Entscheidungswege sowie in der Region präsente Niederlassungen mit entsprechenden Entscheidungskompetenzen sind dabei eine Grundlage für die Weiterentwicklung und Bedeutung der Märkte. Damit unterstützt die Hannover Rück regional die Entwicklung ihrer Kunden und stellt profitables Wachstum sicher.Vor allem China und Indien gelten hier als sehr wichtige Märkte. Angesichts der Bevölkerungsdichte, einer schnell wachsenden Mittelschicht und der damit einhergehenden Zunahme von Vermögenswerten ist in diesen Ländern eine sprunghafte Erhöhung des Versicherungsstands wahrscheinlich. Sowohl in der Schadenversicherung als auch im Bereich Gesundheit und Vorsorge ist mittel- und langfristig von deutlichen Zuwachsraten auszugehen, wovon auch Rückversicherer profitieren werden.Es ist darüber hinaus davon auszugehen, dass die Städteverdichtung, insbesondere in den Ballungszentren Asiens, weiter zunimmt. Damit einher geht eine Notwendigkeit zum Ausbau der Infrastruktur. Hier spielt die Planung und Finanzierung wie auch der Bau und die Instandhaltung eine zentrale Rolle. Vor dem Hintergrund der Exponierung gegen Naturkatastrophen gilt es, geeignete Versicherungslösungen zu konzipieren, um die Versicherungsdichte weiter zu erhöhen. Die Verringerung dieser Deckungslücken bietet Chancen für Erst- und Rückversicherer, ihre gesellschaftliche Relevanz zu unterstreichen. Naturkatastrophengeschäft Das Naturkatastrophengeschäft wurde zwei Jahre in Folge von immensen Schäden in vielen Regionen weltweit belastet, die auch negative Wirkungen in den Bilanzen von Rückversicherern und den Anbietern von Verbriefungen von Katastrophenrisiken zeigen. Dies führte im Sach-Katastrophengeschäft insgesamt zu Erhöhungen der Preise, getrieben durch die schadenbelasteten Programme, bei denen die Ratensteigerungen aber erneut unter den Erwartungen blieben. Auch wenn einige Anbieter von Rückversicherungsdeckungen ihre Kapazitäten reduziert haben, ist das Angebot noch immer größer als die Nachfrage. Jüngste Naturkatastrophen wie Hurrikan "Dorian" werden dazu führen, dass Rückversicherer auf weitere Ratenerhöhungen drängen.Für die einzelnen Märkte der Naturkatastrophenrisiken erwartet die Hannover Rück folgende Entwicklungen:Nordamerika: Zur Vertragserneuerung Mitte dieses Jahres waren leichte Ratenerhöhungen auf breiterer Basis zu verzeichnen. In Florida ergaben sich bei schadenbetroffenen Programmen Steigerungen von mehr als 20 Prozent, ansonsten blieben diese im einstelligen Bereich. Die weitere Preisentwicklung hängt vom Schadenverlauf in diesem Jahr ab, allerdings ist auch bei ausbleibenden signifikanten Schäden von Preissteigerungen im einstelligen Prozentbereich auszugehen.Europa: In den europäischen Rückversicherungsmärkten hat der Preisdruck an Intensität verloren. In Kontinentaleuropa und Osteuropa lässt sich jedoch durch selektives Underwriting und private Zeichnungen margenträchtiges Geschäft generieren. Es gibt derzeit keinen Hinweis auf eine grundsätzliche Änderung, jedoch dürfte das steigende Risikobewusstsein der Rückversicherer einen weiteren Prämienabrieb verhindern, wenn nicht sogar leichte Ratenerhöhungen herbeiführen.Japan: Hier waren im laufenden Jahr deutliche Preiserhöhungen für Katastrophendeckungen feststellbar. Drei größere Naturkatastrophen in Japan haben nicht nur die Aggregatdeckungen der Zedenten, sondern auch deren Katastrophendeckungen getroffen. Insbesondere der Taifun "Jebi" hatte erheblichen Einfluss auf die beobachteten deutlichen Ratenerhöhungen. Aufgrund der schlechten Schadenabwicklung dürfte es auch 2020 in Japan zu signifikanten Preissteigerungen kommen. Australien/Neuseeland: In Neuseeland haben die Erdbebenschäden der Vergangenheit die Raten, bei einer steigenden Kapazitätsnachfrage, stabilisiert. In Australien gaben die Preise leicht nach. Die Hannover Rück als Rückversicherer mit sehr gutem Rating, langjähriger Expertise und exzellenten Geschäftsbeziehungen kann insbesondere in Australien attraktivere Preise als der Markt erzielen. Spezialgeschäft In der Luftfahrtversicherung hat sich im Originalmarkt der positive Trend in Richtung eines stabileren Marktumfelds weiter fortgesetzt, was neben der schwierigen Ergebnislage in den Vorjahren auch auf neue Schäden - insbesondere aus dem Produkthaftpflicht-Segment - zurückzuführen ist. Die Verbesserungen erstrecken sich dabei in unterschiedlichen Ausprägungen über alle Marktsegmente, wobei insbesondere der US-amerikanische Markt für Klein- und Geschäftsflugzeuge wie auch der Bereich internationaler Airlines hervorstechen. Da sich der Markt allerdings für mehr als ein Jahrzehnt in einer Abschwungphase befunden hat, wird es einer Fortsetzung dieser Entwicklung bedürfen, um die langfristige Deckungsstabilität des Marktes zu sichern.Auch im Rückversicherungsbereich schlagen sich mittlerweile die ersten Anzeichen positiver Tendenzen beim unterliegenden Geschäft nieder. Durch ihre proportionalen Beteiligungen profitiert die Hannover Rück dabei direkt von einem sich erholenden Marktumfeld. Aber auch mit Blick auf ihre nicht-proportionalen Beteiligungen war die Gesellschaft jüngst in der Lage, bessere Abschlüsse als in den Vorjahren zu erzielen. Trotz dieser positiven Nachrichten darf nicht übersehen werden, dass sich der Bereich analog zum Erstversicherungsmarkt erst am Anfang einer erforderlichen Marktkorrektur befindet, weshalb die Hannover Rück unverändert an ihrem disziplinierten und auf Langfristigkeit ausgerichteten Zeichnungsansatz festhält.Der Transportmarkt war im Jahr 2018 von zwei größeren Schadenereignissen gekennzeichnet. Zum einen entwickelte sich der Taifun "Jebi" zu einem signifikanten Schaden für den japanischen Transportmarkt. Zum anderen waren Erstversicherer, insbesondere aus dem Lloyd's-Markt, vom Brand der Megayacht "Sassi" betroffen. Die beiden Ereignisse stabilisierten weitgehend das Marktumfeld und führten dazu, dass bei der japanischen Erneuerungsrunde zum April 2019 deutliche Preisanstiege erzielt werden konnten.Der Transportmarkt war von einer stärkeren Einflussnahme durch Lloyd's geprägt. In der Folge wurden für mehrere Sparten Wachstumsgrenzen und teilweise auch ein Rückgang der Zeichnungskapazität von Lloyd's durchgesetzt. Dies führte zu einer deutlichen Verhärtung der Erstversicherungsbedingungen. Insbesondere bei Warenversicherungen und im Yacht-Kaskogeschäft waren diese Effekte spürbar.Die Raten in der Meerestechnik-Sparte sind weitestgehend stabil. Aufgrund ausbleibender Großschadenereignisse sowie eines konstanten Ölpreises sind die Nachfrage durch die Kunden und das Angebot der Versicherer keinen größeren Schwankungen unterworfen. Für die Vertragserneuerungsrunde 2020 sind keine signifikanten Änderungen in den Rückversicherungsbedingungen und -preisen dieser Sparte zu erwarten.In der Kredit- und Kautionsversicherung sowie im Bereich der politischen Risiken sind im Vergleich zu den Vorjahren leicht ansteigende Schadenquoten zu verzeichnen. Die Schadenentwicklung ist dabei durch einen moderaten Anstieg der Schadenfrequenz auf immer noch gutem Niveau und eher stabile Schadensummen im Einzelfall gekennzeichnet. Die in den Vorjahren erhöhte Schadenlast in den Schwellenländern ist weiter rückläufig, bleibt allerdings im Mehrjahresvergleich noch erhöht. Angesichts dessen sollten die Preise in der Erst- und Rückversicherung stabil bleiben; die Nachfrage nach Rückversicherungsdeckungen im Bereich Kredit, Kaution und politische Risiken zeigt sich stabil bis leicht steigend.Im Bereich der landwirtschaftlichen Versicherung führt der steigende Bedarf an Agrarrohstoffen und Nahrungsmitteln sowie die Zunahme von extremen Wetterereignissen insbesondere in den Schwellen- und Entwicklungsländern zu einer höheren Nachfrage nach Erst- und Rückversicherungslösungen.Den Markt für Insurance Linked Securities (ILS) nutzt die Hannover Rück sowohl für den Schutz ihrer eigenen Katastrophenrisiken wie auch dazu, Personen- und Schadenversicherungsrisiken für ihre Kunden in den Kapitalmarkt zu transferieren. Dies geschieht vorrangig durch besicherte Rückversicherung ("Collateralized Reinsurance"), dem unverändert größten Geschäftssegment im ILS-Bereich der Hannover Rück, aber auch durch Katastrophenanleihen.So hat die Hannover Rück 2019 bisher fünf Katastrophenanleihen für amerikanische Kunden im Gesamtvolumen von rund 1,1 Mrd. USD in den Kapitalmarkt begleitet. Insgesamt sollte die Nachfrage in den nächsten Jahren moderat steigen. Darüber hinaus investiert die Hannover Rück selbst in Katastrophenanleihen und nutzt somit alle Möglichkeiten des ILS-Markts.Im Bereich Strukturierte Rückversicherung entwickelt sich das Geschäft im laufenden Jahr weiterhin entsprechend den Erwartungen. Auch für die Zukunft rechnet die Hannover Rück mit einer noch weiter steigenden Nachfrage nach innovativen und maßgeschneiderten Rückversicherungslösungen.Wachstumschancen auf hohem Niveau werden dabei in Nordamerika, Europa und Asien erwartet. Das Kaufverhalten vieler Kunden hat sich in jüngster Vergangenheit geändert, hin zu ganzheitlichen Rückversicherungslösungen. Dieser Trend scheint ungebrochen und führt auch in Zukunft dazu, dass immer mehr Kunden immer komplexere Rückversicherungslösungen anfragen.Die geplante Einführung von IFRS 17 sollte tendenziell die Nachfrage nach maßgeschneiderten Rückversicherungslösungen erhöhen, getrieben durch die weiterhin zunehmende Komplexität des Kapital- und Risikomanagements der Kunden.Ausblick Die Schadensituation in Teilen des Marktes ist nach wie vor herausfordernd und der Druck angesichts der ausbleibenden Zinswende wächst. Zwar ist die allgemeine Großschadensituation 2019 noch abzuwarten, jedoch haben die Vorjahre die Ergebnisse der Branche belastet.Die Hannover Rück erwartet deshalb für die Erneuerungsrunde zum 1. Januar 2020 insgesamt verbesserte Preise und Konditionen.Wie sich bei den unterjährigen Erneuerungen gezeigt hat, können breit diversifizierte Rückversicherer mit einem sehr guten Rating insbesondere bei großvolumigen Deckungen in der derzeitigen Marktsituation profitieren und ihr Geschäft selektiv ausweiten. So war die Hannover Rück mit dem bisher im Jahr 2019 erneuerten Geschäft zufrieden.Die Hannover Rück sieht insbesondere in Asien, allen voran in China, sowie in Lateinamerika Wachstumschancen. Auch über digitale Versicherungslösungen oder mittels Kooperationen mit InsurTechs lassen sich neue Verbindungen knüpfen. Ein Augenmerk liegt zudem auf der Entwicklung im Bereich der Start-Ups. Gleichwohl partizipiert die Hannover Rück als Rückversicherer an diesem Segment und begleitet Unternehmen bei ihrem Markteintritt. Darüber hinaus birgt der Bereich Cyber-Risiken angesichts des stärkeren Gefahrenbewusstseins noch viel Potenzial. Weitere Wachstumschancen bietet die strukturierte Rückversicherung bei kapitalentlastenden Deckungen.Im gegenwärtigen Markt konzentriert sich die Hannover Rück weiter auf ihre Kernkompetenz als traditioneller Rückversicherer, erweitert um individuelle Deckungskonzepte."Schnelle Entscheidungswege und Flexibilität wie auch die Nähe zum Markt sind Wettbewerbsvorteile, die unsere Kunden schätzen", sagte Henchoz. "Insbesondere in den Schwellenländern liegt noch viel Potenzial hinsichtlich der Versicherbarkeit von Risiken sowie mittel- und langfristigen Wachstums."Angesichts der bisherigen Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr sieht sich die Hannover Rück auf gutem Weg, ihre Ziele für das Jahr 2019 zu erreichen.Für das Gesamtgeschäft erwartet das Unternehmen auf Basis konstanter Währungskurse unverändert einen Anstieg der Bruttoprämie im einstelligen Prozentbereich sowie einen Nachsteuergewinn in der Größenordnung von 1,1 Mrd. EUR. Zusätzlich wird ein Einmaleffekt aus einer Beteiligung in Höhe von 100 Mio. EUR das Ergebnis positiv beeinflussen. Voraussetzung für das Erreichen des Gewinnziels ist, dass die Großschadenbelastung nicht wesentlich den Erwartungswert von 875 Mio. EUR übersteigt und es zu keinen unvorhergesehenen negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten kommt.Die Hannover Rück ist mit einem Bruttoprämienvolumen von mehr als 19 Mrd. EUR der drittgrößte Rückversicherer der Welt. Sie betreibt alle Sparten der Schaden- und Personen-Rückversicherung und ist mit rund 3.200 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten. Gegründet 1966, umfasst der Hannover Rück-Konzern heute mehr als 100 Tochtergesellschaften, Niederlassungen und Repräsentanzen weltweit. Das Deutschland-Geschäft wird von der Tochtergesellschaft E+S Rück betrieben. Die für die Versicherungswirtschaft wichtigen Ratingagenturen haben sowohl Hannover Rück als auch E+S Rück sehr gute Finanzkraft-Bewertungen zuerkannt: Standard & Poor's AA- "Very Strong" und A.M. Best A+ "Superior".Bitte beachten Sie den Haftungshinweis unter: https://www.hannover-rueck.de/535878 Kontakt Corporate Communications: Karl Steinle Tel. +49 511 5604-1500 karl.steinle@hannover-re.com Media Relations: Oliver Süß Tel. +49 511 5604-1502 oliver.suess@hannover-re.com Investor Relations: Julia Hartmann Tel. +49 511 5604-1529 julia.hartmann@hannover-re.com www.hannover-rueck.de * * *09.09.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Hannover Rück SE Karl-Wiechert-Allee 50 30625 Hannover Deutschland Telefon: +49-(0)511-5604-1500 Fax: +49-(0)511-5604-1648 Internet: www.hannover-re.com ISIN: DE0008402215 WKN: 840 221 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Hannover; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange; Börse Luxemburg EQS News ID: 869439 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Hannover Rück steigert Halbjahresgewinn um rund 19 Prozent auf 663 Mio. EUR

    DGAP-News: Hannover Rück SE / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis 08.08.2019 / 07:30 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *UnternehmensmeldungHannover Rück steigert Halbjahresgewinn um rund 19 Prozent auf 663 Mio. EUR\- Bruttoprämie steigt währungskursbereinigt um 14,5 %\- IFRS-Eigenkapital steigt um rund 1 Mrd. EUR\- Kapitalanlagerendite mit 3,5 % oberhalb der Erwartung\- Eigenkapitalrendite mit 14,3 % deutlich über Mindestziel\- Gewinnziel für 2019 ohne positiven Viridium-Einmaleffekt bestätigtHannover, 8. August 2019: Die Hannover Rück blickt sowohl in der Schaden- als auch in der Personen-Rückversicherung auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück. Auch die Kapitalanlagen entwickelten sich trotz des nach wie vor schwierigen Zinsumfeldes weiterhin positiv."In den Vertragserneuerungen zum 1. Juni und 1. Juli in der Schaden-Rückversicherung konnten wir längst überfällige Preissteigerungen erzielen", sagte der Vorstandsvorsitzende Jean-Jacques Henchoz. "Angesichts der bisherigen Geschäftsentwicklung sind wir auf einem guten Weg, 2019 einen Konzernnettogewinn nach Steuern in der Größenordnung von 1,1 Milliarden Euro zu erzielen. Zusätzlich wird ein Einmaleffekt aus unserer Beteiligung an der Viridium Gruppe in Höhe von 100 Millionen Euro das Ergebnis positiv beeinflussen."Bruttoprämie wächst deutlich Die gebuchte Bruttoprämie für den Hannover Rück-Konzern stieg um 17,1 % auf 11,7 Mrd. EUR (Vorjahr: 10,0 Mrd. EUR). Bei konstanten Währungskursen hätte das Wachstum 14,5 % betragen. Die verdiente Nettoprämie verzeichnete einen Anstieg um 12,1 % (währungskursbereinigt +10,0 %) auf 9,4 Mrd. EUR (8,3 Mrd. EUR). Konzerngewinn steigt signifikant Das operative Ergebnis (EBIT) der Hannover Rück stieg um 3,8 % auf 942,1 Mio. EUR (907,3 Mio. EUR). Der Konzernüberschuss erreichte 662,5 Mio. EUR und lag um 19,3 % über dem Vorjahreswert. Das Ergebnis je Aktie betrug 5,49 EUR (4,60 EUR).Stabiles Ergebnis in der Schaden-Rückversicherung Die Hannover Rück konnte ihr Portefeuille in der Schaden-Rückversicherung im bisherigen Jahresverlauf deutlich ausweiten. Dabei herrschte ein weiter intensiver Wettbewerb, weil in vielen Märkten und Sparten unverändert Überkapazitäten zu verzeichnen waren. Die Konditionen zeigten sich jedoch insgesamt stabil bis leicht verbessert.Die gebuchte Bruttoprämie erhöhte sich um 21,3 % auf 7,8 Mrd. EUR (6,5 Mrd. EUR); währungskursbereinigt hätte der Anstieg 18,4 % betragen. Die verdiente Nettoprämie stieg um 15,2 % (bei unveränderten Währungskursen +13,0 %) auf 6,0 Mrd. EUR (5,2 Mrd. EUR).Mit einer Nettogroßschadenbelastung von 140,5 Mio. EUR (93,3 Mio. EUR) ist das erste Halbjahr stärker als die Vergleichsperiode betroffen, liegt damit aber immer noch deutlich unter dem Erwartungswert von 370 Mio. EUR. Größter Einzelschaden war die Explosion in einer Raffinerie in Philadelphia im Juni mit einer geschätzten Nettobeteiligung der Hannover Rück von 45,7 Mio. EUR, gefolgt von den Überschwemmungen im australischen Queensland Ende Januar mit 25,9 Mio. EUR. Nachreservierungen für Vorjahresschäden belasteten zudem das Ergebnis des zweiten Quartals, unter anderem für Taifun Jebi in Japan. Dies lief der insgesamt wieder positiven Abwicklung unserer Schadenreserven entgegen.Das versicherungstechnische Ergebnis für die gesamte Schaden-Rückversicherung inklusive Depotzinsen belief sich auf 195,9 Mio. EUR (220,9 Mio. EUR). Die kombinierte Schaden-Kostenquote lag mit 96,7 % (95,7 %) über dem Vorjahreswert, blieb aber im Rahmen des strategischen Ziels einer Quote von maximal 97 % für das Gesamtjahr. Das operative Ergebnis (EBIT) in der Schaden-Rückversicherung fiel um 4,6 % auf 656,9 Mio. EUR (688,8 Mio. EUR). Der Beitrag zum Konzernergebnis blieb mit 431,3 Mio. EUR (434,4 Mio. EUR) nahezu stabil.Ergebnis der Personen-Rückversicherung stark verbessert Die gebuchte Bruttoprämie der Personen-Rückversicherung erhöhte sich um 9,3 % auf 3,8 Mrd. EUR (3,5 Mrd. EUR). Währungskursadjustiert hätte dies einem Zuwachs von 7,4 % entsprochen. Die verdiente Nettoprämie stieg um 7,0 % (währungskursbereinigt um 5,2 %) auf 3,4 Mrd. EUR (3,2 Mrd. EUR). Das operative Ergebnis (EBIT) der Personen-Rückversicherung verbesserte sich um 30,3 % auf 286,0 Mio. EUR (219,4 Mio. EUR). Der Beitrag zum Konzernergebnis wuchs auf 257,7 Mio. EUR (146,8 Mio. EUR)."Die Gewinnsteigerung der Personen-Rückversicherung ist zu einem großen Teil auf den Einmaleffekt aus unserer Beteiligung an der Viridium Gruppe zurückzuführen", betonte Henchoz. "Darüber hinaus wirkt sich die mit außerordentlichen Belastungen verbundene Beendigung verlustträchtiger Verträge im US-Mortalitätsgeschäft im Vorjahr weiter positiv auf das Ergebnis aus." Kapitalanlagerendite übertrifft Prognose Der Bestand der selbstverwalteten Kapitalanlagen erhöhte sich auf 44,8 Mrd. EUR (31. Dezember 2018: 42,2 Mrd. EUR). Grund dafür waren die im Vergleich zum Vorjahresende gefallenen Zinsen sowie rückläufige Risikoaufschläge und ein weiterhin sehr positiver operativer Cashflow.Im Rahmen der Umstrukturierung des Anteilsbesitzes bei der Beteiligung am deutschen Abwicklungsspezialisten Viridium entstand durch die Auflösung stiller Reserven ein außerordentlicher Ertrag von 99,5 Mio. EUR. Der Anteil der Hannover Rück an Viridium blieb dabei weitestgehend unverändert. Entsprechend deutlich stieg das Realisationsergebnis der Kapitalanlagen auf 127,5 Mio. EUR (53,4 Mio. EUR).Die Abschreibungen betrugen 41,5 Mio. EUR (21,1 Mio. EUR). Insgesamt erzielten die selbstverwalteten Kapitalanlagen einen Ertrag von 771,8 Mio. EUR (629,8 Mio. EUR). Die sich hieraus ergebende annualisierte Rendite lag mit 3,5 % über dem Zielwert für das Gesamtjahr von mindestens 2,8 %. Selbst ohne den Einmaleffekt aus der Viridium-Beteiligung hätte die Kapitalanlagerendite bei 3,0 % gelegen.Das Depotzinsergebnis ging auf 93,8 Mio. EUR (113,8 Mio. EUR) zurück. Das Kapitalanlageergebnis inklusive Depotzinsen verbesserte sich um 16,4 % auf 865,6 Mio. EUR (743,6 Mio. EUR). Eigenkapital wächst zweistellig Das Eigenkapital der Hannover Rück erhöhte sich um 10,9 % auf 9,7 Mrd. EUR (31. Dezember 2018: 8,8 Mrd. EUR). Trotz des starken Anstiegs übertraf die annualisierte Eigenkapitalrendite mit 14,3 % (31. Dezember 2018: 12,2 %) weiterhin das Mindestziel von 900 Basispunkten über dem risikofreien Zins oder derzeit 9,4 % deutlich. Der Buchwert je Aktie betrug 80,70 EUR (31. Dezember 2018: 72,78 EUR). Ausblick 2019 Die Vertragserneuerungen zum 1. Juni und 1. Juli 2019 verliefen für die Hannover Rück positiv. So konnten teilweise deutliche Preissteigerungen erzielt werden. Traditionell werden zu diesem Zeitpunkt Teile des Nordamerikageschäftes erneuert, insbesondere die Naturkatastrophenrisiken sowie Geschäft aus Australien und Neuseeland und im Bereich Kredit und Kaution. Vor allem die Erneuerung in Nordamerika war für die Hannover Rück erfolgreich.Für ihr gesamtes Schaden-Rückversicherungsgeschäft geht die Hannover Rück auf Basis der Ergebnisse der diesjährigen Vertragserneuerungsrunden auch weiterhin von einem signifikanten währungskursbereinigten Prämienwachstum zu weitgehend stabilen Konditionen aus. Das Jahresziel für die kombinierte Schaden-Kostenquote liegt unverändert bei maximal 97 %.In der Personen-Rückversicherung sieht die Hannover Rück weiterhin gute Möglichkeiten das Portefeuille zu ergänzen. Für die Bruttoprämie erwartet die Gesellschaft währungskursbereinigt ein moderates Wachstum. Durch den Wegfall der Vorjahresbelastung aus Vertragsrückzügen sollte das EBIT der Personen-Rückversicherung im Geschäftsjahr 2019 deutlich wachsen und das strategische Ziel eines EBIT-Wachstums von mindestens 5 % deutlich übertreffen.Für das Gesamtgeschäft erwartet die Hannover Rück auf Basis konstanter Währungskurse einen Anstieg der Bruttoprämie im einstelligen Prozentbereich. Als Kapitalanlagerendite sieht das Unternehmen für 2019 einen Wert von mindestens 2,8 % vor. Das Ziel eines Konzernnettogewinns nach Steuern und ohne Berücksichtigung des positiven Viridium-Einmaleffektes in der Größenordnung von 1,1 Mrd. EUR bleibt unverändert. Voraussetzung ist, dass die Großschadenbelastung nicht wesentlich den Erwartungswert von 875 Mio. EUR übersteigt und es zu keinen unvorhergesehenen negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten kommt.Als Ausschüttungsquote für die Basisdividende sieht die Hannover Rück unverändert 35 % bis 45 % ihres IFRS-Konzernergebnisses vor. Die Basisdividende wird bei einer gleichbleibend komfortablen Kapitalisierungssituation und einem Konzernergebnis im Rahmen der Erwartungen durch die Zahlung einer Sonderdividende ergänzt.Die Hannover Rück ist mit einem Bruttoprämienvolumen von mehr als 19 Mrd. EUR der viertgrößte Rückversicherer der Welt. Sie betreibt alle Sparten der Schaden- und Personen-Rückversicherung und ist mit rund 3.200 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten. Gegründet 1966, umfasst der Hannover Rück-Konzern heute mehr als 100 Tochtergesellschaften, Niederlassungen und Repräsentanzen weltweit. Das Deutschland-Geschäft wird von der Tochtergesellschaft E+S Rück betrieben. Die für die Versicherungswirtschaft wichtigen Ratingagenturen haben sowohl Hannover Rück als auch E+S Rück sehr gute Finanzkraft-Bewertungen zuerkannt: Standard & Poor's AA- "Very Strong" und A.M. Best A+ "Superior".Bitte beachten Sie den Haftungshinweis unter: https://www.hannover-rueck.de/535878 Kontakt Corporate Communications: Karl Steinle Tel. +49 511 5604-1500 karl.steinle@hannover-re.com Media Relations: Oliver Süß Tel. +49 511 5604-1502 oliver.suess@hannover-re.com Investor Relations: Julia Hartmann Tel. +49 511 5604-1529 julia.hartmann@hannover-re.com www.hannover-rueck.de Kennzahlen der Hannover Rück-Gruppe (auf IFRS-Basis) in Mio. EUR 1H/2019 +/- Vorjahr 1H/2018 2018 Hannover Rück-Gruppe Gebuchte Bruttoprämie 11.694,0 +17,1 % 9.985,3 Verdiente Nettoprämie 9.355,8 +12,1 % 8.345,6 Versicherungstechnisches Ergebnis1) 57,5 -73,2 % 214,4 Kapitalanlageergebnis 865,6 +16,4 % 743,6 Operatives Ergebnis (EBIT) 942,1 +3,8 % 907,3 Konzernergebnis 662,5 +19,3 % 555,3 Ergebnis je Aktie in EUR 5,49 +19,3 % 4,60 Selbstbehalt 90,6 % 91,3 % Steuerquote 22,9 % 31,4 % EBIT-Marge2) 10,1 % 10,9 % Eigenkapitalrendite 14,3 % 13,2 % in Mio. EUR 1H/2019 +/- Vorjahr 1H/2018 2018 Haftendes Kapital 12.001,0 +8,8 % 11.035,1 Kapitalanlagen (ohne Depotforderungen) 44.846,2 +6,3 % 42.197,3 Bilanzsumme 67.978,7 +5,4 % 64.508,6 Buchwert je Aktie in EUR 80,70 +10,9 % 72,78 Schaden-Rückversicherung in Mio. EUR 1H/2019 +/- Vorjahr 1H/2018 2018 Gebuchte Bruttoprämie 7.847,5 +21,3 % 6.467,1 Verdiente Nettoprämie 5.963,8 +15,2 % 5.174,8 Versicherungstechnisches Ergebnis1) 195,9 -11,3 % 220,9 Operatives Ergebnis (EBIT) 656,9 -4,6 % 688,8 Konzernergebnis 431,3 -0,7 % 434,4 Selbstbehalt 91,5 % 91,4 % Kombinierte Schaden-/Kostenquote1) 96,7 % 95,7 % EBIT-Marge2) 11,0 % 13,3 % Personen-Rückversicherung in Mio. EUR 1H/2019 +/- Vorjahr 1H/2018 2018 Gebuchte Bruttoprämie 3.846,5 +9,3 % 3.518,2 Verdiente Nettoprämie 3.391,8 +7,0 % 3.170,7 Operatives Ergebnis (EBIT) 286,0 +30,3 % 219,4 Konzernergebnis 257,7 +75,5 % 146,8 Selbstbehalt 88,9 % 91,2 % EBIT-Marge2) 8,4 % 6,9 % 1) Einschließlich Depotzinsen 2) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämie Kennzahlen der Hannover Rück-Gruppe (auf IFRS-Basis) in Mio. EUR Q2/2019 +/- Vorjahr Q2/2018 2018 Hannover Rück-Gruppe Gebuchte Bruttoprämie 5.320,7 +14,7 % 4.640,3 Verdiente Nettoprämie 4.745,0 +9,2 % 4.346,4 Versicherungstechnisches Ergebnis1) -17,6 118,5 Kapitalanlageergebnis 466,7 +32,5 % 352,1 Operatives Ergebnis (EBIT) 492,1 +4,0 % 473,4 Konzernergebnis 368,9 +30,8 % 281,9 Ergebnis je Aktie in EUR 3,06 +30,8 % 2,34 Selbstbehalt 90,9 % 91,4 % Steuerquote 19,6 % 34,5 % EBIT-Marge2) 10,4 % 10,9 % Eigenkapitalrendite 15,1 % 13,5 % Schaden-Rückversicherung in Mio. EUR Q2/2019 +/- Vorjahr Q2/2018 2018 Gebuchte Bruttoprämie 3.453,0 +19,5 % 2.888,4 Verdiente Nettoprämie 3.033,6 +10,3 % 2.750,0 Versicherungstechnisches Ergebnis1) 71,1 -41,4 % 121,3 Operatives Ergebnis (EBIT) 322,4 -7,8 % 349,9 Konzernergebnis 212,3 +6,4 % 199,6 Selbstbehalt 90,9 % 91,3 % Kombinierte Schaden-/Kostenquote1) 97,7 % 95,6 % EBIT-Marge2) 10,6 % 12,7 % Personen-Rückversicherung in Mio. EUR Q2/2019 +/- Vorjahr Q2/2018 2018 Gebuchte Bruttoprämie 1.867,7 +6,6 % 1.752,0 Verdiente Nettoprämie 1.711,3 +7,2 % 1.596,3 Operatives Ergebnis (EBIT) 169,6 +37,4 % 123,5 Konzernergebnis 169,2 +76,8 % 95,7 Selbstbehalt 91,0 % 91,7 % EBIT-Marge2) 9,9 % 7,7 % 1) Einschließlich Depotzinsen 2) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämie * * *08.08.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Hannover Rück SE Karl-Wiechert-Allee 50 30625 Hannover Deutschland Telefon: +49-(0)511-5604-1500 Fax: +49-(0)511-5604-1648 Internet: www.hannover-re.com ISIN: DE0008402215 WKN: 840 221 Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Hannover; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange; Börse Luxemburg EQS News ID: 853801 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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