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Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft (HHFA.F)

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52-Wochen-Spanne13,44 - 22,56
Volumen1.603
Durchschn. Volumen1.135
Marktkap.1,589B
Beta (5 J., monatlich)1,61
Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.)37,01
EPS (roll. Hochrechn.)0,58
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Erwartete Dividende & Rendite0,45 (2,09%)
Ex-Dividendendatum11. Juni 2021
1-Jahres-Kursziel23,18
  • DGAP

    Hamburger Hafen und Logistik AG: HHLA mit gutem Start in das Jahr 2021

    DGAP-News: Hamburger Hafen und Logistik AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung 12.05.2021 / 07:30 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Hamburg, 12. Mai 2021 Veröffentlichung Quartalsmitteilung Januar - März 2021 HHLA mit gutem Start in das Jahr 2021 Konzernumsatz bei 348,7 Mio. Euro (+3,9 Prozent); operatives Konzernergebnis (EBIT) bei 46,3 Mio. Euro (+26,4 Prozent) Deutlicher Rückgang im Containerumschlag von 6,6 Prozent auf 1.677 Tsd. TEU Starker Anstieg im Containertransport auf 418 Tsd. TEU (+10,7 Prozent) Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath: "Positiver Jahresauftakt stimmt uns zuversichtlich hinsichtlich unserer Ziele für das Geschäftsjahr 2021" Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist gut in das Geschäftsjahr 2021 gestartet. Trotz der anhaltenden Einflüsse durch die Coronavirus-Pandemie und das dadurch ausgelöste weltweite Ungleichgewicht in den Transportströmen, konnte die HHLA das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) im ersten Quartal 2021 um 26,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 46,3 Mio. Euro steigern. Zur positiven Geschäftsentwicklung trugen hohe Lagergelderlöse in Folge anhaltender Schiffsverspätungen im Hamburger Hafen sowie ein starker Anstieg der Containertransportmengen bei. Während der Containertransport im ersten Quartal einen Zuwachs von 10,7 Prozent verzeichnete, ging der Containerumschlag in den ersten drei Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich um 6,6 Prozent zurück. Der Rückgang resultiert aus dem Wegfall eines Fernostdienstes am Container Terminal Burchardkai im Mai 2020. Der Teilkonzern Immobilien verzeichnete hingegen sowohl bei Umsatz als auch Ergebnis starke Rückgänge. In Summe stieg der Konzernumsatz um 3,9 Prozent auf 348,7 Mio. Euro. Angela Titzrath, HHLA-Vorstandsvorsitzende: "Auch unter den anhaltend herausfordernden Bedingungen der Coronavirus-Pandemie bleibt die HHLA wirtschaftlich erfolgreich. Auf Basis der Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten des Jahres sind wir zuversichtlich gestimmt was die Erreichung unserer Geschäftsjahresziele 2021 anbelangt. Entschlossen und konsequent setzen wir unsere auf die Stärkung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der HHLA ausgerichtete Strategie weiter um. So arbeiten wir zielgerichtet an Maßnahmen zur Realisierung des Restrukturierungsprogramms im Segment Container. Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass wir trotz unterschiedlicher Einwirkungen auf die Lieferketten unseren Versorgungsauftrag sicher und zuverlässig erfüllen. Unsere Bahntochter Metrans hat im ersten Quartal erneut einen herausragenden Beitrag zur positiven Geschäftsentwicklung geleistet. Die Metrans hat 30 Jahre nach ihrer Gründung allen Grund, stolz auf das Erreichte zu sein." Teilkonzern Hafenlogistik: Geschäftsentwicklung Januar - März 2021 Der börsennotierte Teilkonzern Hafenlogistik verzeichnete in den ersten drei Monaten 2021 einen Anstieg der Umsatzerlöse um 4,4 Prozent auf 342,0 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg stark um 33,4 Prozent auf 43,3 Mio. Euro. Die EBIT-Marge erhöhte sich um 2,8 Prozentpunkte auf 12,7 Prozent. Im Segment Container ging die Umschlagmenge im ersten Quartal 2021 um 6,6 Prozent auf 1.677 Tsd. Standardcontainer (TEU) zurück. Ursächlich hierfür war insbesondere der Verlust eines Fernostdienstes Mitte Mai 2020. In dessen Folge gingen die Ladungsmengen mit Fernost leicht, die Mengen mit dem Mittleren Osten stark zurück. Darüber hinaus entwickelten sich das Fahrtgebiet Großbritannien sowie die Zubringerverkehre (Feeder) in den Ostseeraum stark rückläufig. Während das Umschlagvolumen an den drei Hamburger Containerterminals mit 7,2 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres blieb, verzeichneten die internationalen Containerterminals in Odessa und Tallinn nur einen geringfügigen Rückgang von 0,3 Prozent auf 143,8 Tsd. TEU. Das Multifunktionsterminal in Triest hat im ersten Quartal seinen Betrieb aufgenommen und erste RoRo-Schiffe abgefertigt. Die Umsatzerlöse im Segment erhöhten sich im ersten Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,3 Prozent auf 198,1 Mio. Euro. Der Mengenrückgang konnte durch eine höhere Erlösqualität mehr als kompensiert werden. Grund hierfür war neben einem vorteilhaften Modalsplit mit hohem Anteil an Hinterlandmenge, ein temporärer Anstieg der Lagergelder basierend auf längeren Verweildauern als Folge anhaltender Schiffsverspätungen. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich um 26,6 Prozent auf 32,7 Mio. Euro. Die EBIT-Marge stieg um 3,3 Prozentpunkte auf 16,5 Prozent. Im Segment Intermodal verzeichneten die HHLA-Transportgesellschaften in den ersten drei Monaten 2021 einen starken Mengenanstieg. Der Containertransport erhöhte sich um 10,7 Prozent auf 418 Tsd. Standardcontainer (TEU). Dabei profitierten die Bahntransporte weiterhin stärker von der bereits im zweiten Halbjahr 2020 begonnenen Erholung des Ladungsaufkommens als die Straßentransporte. Die Bahntransporte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 12,1 Prozent auf 336 Tsd. TEU (im Vorjahr: 300 Tsd. TEU). Sowohl die Verkehre aus den norddeutschen als auch aus den adriatischen Seehäfen konnten deutlich zulegen. Das starke Wachstum gegenüber dem Vorjahr wurde jedoch insbesondere durch den Anstieg der kontinentalen Verkehre getragen. Bei den Straßentransporten setzte sich die positive Entwicklung der Vorquartale fort. Die Transportmenge stieg in einem anhaltend schwierigen Marktumfeld im Vorjahresvergleich um 5,4 Prozent auf 82 Tsd. TEU (im Vorjahr: 78 Tsd. TEU). Die Umsatzerlöse lagen im Segment mit 124,7 Mio. Euro um 6,8 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert. Gleichwohl blieb der Anstieg hinter der starken Entwicklung der Transportmenge zurück. Grund hierfür waren die trotz eines leicht gestiegenen Bahnanteils am Gesamtaufkommen der HHLA-Intermodaltransporte verringerten durchschnittlichen Umsatzerlöse je TEU aufgrund einer veränderten Struktur der Ladungsströme. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg in Folge der positiven Mengen- und Umsatzentwicklung um 25,4 Prozent auf 21,6 Mio. Euro. Die EBIT-Marge stieg um 2,6 Prozentpunkte auf 17,3 Prozent. Teilkonzern Immobilien: Geschäftsentwicklung Januar - März 2021 Die HHLA-Immobilien in der historischen Speicherstadt und auf dem Fischmarktareal konnten sich im ersten Quartal 2021 weiterhin weitgehend von den lokalen Marktschwankungen abkoppeln und wiesen auch Ende März 2021 eine annähernde Vollvermietung aus. Die Umsatzerlöse lagen trotz des hohen Vermietungsstands mit 9,1 Mio. Euro um 10,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang resultierte neben Teilerlassen gewährter Mietstundungen vor allem aus nicht realisierbaren Umsatzmieten aufgrund öffentlicher Verfügungen. Das kumulierte Betriebsergebnis (EBIT) des Segments verfehlte daher bei einem konstanten Instandhaltungsvolumen mit 2,9 Mio. Euro den Vorjahreswert um 28,4 Prozent. Ausblick für 2021 bestätigt Für das laufende Geschäftsjahr 2021 erwartet die HHLA für den Teilkonzern Hafenlogistik unverändert sowohl für den Containerumschlag als auch den -transport mit einem moderaten Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Für die Umsatzerlöse wird ebenfalls von einem moderaten Anstieg gegenüber dem Vorjahr ausgegangen. Nachdem das operative Betriebsergebnis (EBIT) im Geschäftsjahr 2020 durch Rückstellungen in Höhe von rund 43 Mio. Euro für ein Effizienzprogramm im Segment Container belastet wurde, wird für das aktuelle Geschäftsjahr für den Teilkonzern Hafenlogistik ein EBIT in der Bandbreite von 140 bis 165 Mio. Euro angestrebt. Für den Teilkonzern Immobilien wird unverändert eine leichte Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahreswert für möglich gehalten sowie ein Betriebsergebnis (EBIT) auf dem Niveau des Vorjahres. Auf Konzernebene wird mit einem moderaten Umsatzanstieg und einem Betriebsergebnis (EBIT) in einer Bandbreite von 153 bis 178 Mio. Euro gerechnet. Zur weiteren Steigerung der Produktivität in den Segmenten Container und Intermodal ist für das Jahr 2021 von Investitionen auf Konzernebene im Bereich von 250 bis 280 Mio. Euro auszugehen. Diese entfallen mit 220 bis 250 Mio. Euro im Wesentlichen auf den Teilkonzern Hafenlogistik. Die Investitionsschwerpunkte liegen im Segment Container auf der Durchführung eines Restrukturierungs- und Effizienzprogramms und im Segment Intermodal auf der Erneuerung und Erweiterung der eigenen Transport- und Umschlagkapazitäten. An ihrer ertragsorientierten Ausschüttungspolitik, die eine Auszahlung zwischen 50 und 70 Prozent des Jahresüberschusses nach Anteilen Dritter vorsieht, hält die HHLA für das Geschäftsjahr 2021 ebenfalls unverändert weiter fest. Wesentliche Kennzahlen: Januar - März HHLA-Konzern in Mio. € 1-3 | 2021 1-3 | 2020 Veränderung Umsatzerlöse 348,7 335,7 3,9 % EBITDA 88,4 77,5 14,1 % EBITDA-Marge in % 25,3 23,1 2,2 PP EBIT 46,3 36,7 26,4 % EBIT-Marge in % 13,3 10,9 2,4 PP Ergebnis nach Steuern 28,2 17,9 57,6 % Ergebnis nach Steuern und nach Anteilen anderer Gesellschafter 21,3 10,1 110,5 % ROCE in % 8,7 7,0 1,7 PP 31.03.2021 31.12.2020 Veränderung Eigenkapitalquote in % 22,2 21,9 0,3 PP Anzahl der Beschäftigten 6.404 6.312 1,5 % Teilkonzern Hafenlogistik 1,2 in Mio. € 1-3 | 2021 1-3 | 2020 Veränderung Umsatzerlöse 342,0 327,4 4,4 % EBITDA 83,7 71,6 16,8 % EBITDA-Marge in % 24,5 21,9 2,6 PP EBIT 43,3 32,5 33,4 % EBIT-Marge in % 12,7 9,9 2,8 PP Ergebnis nach Steuern und nach Anteilen anderer Gesellschafter 19,6 7,7 155,5 % Ergebnis je Aktie in € ³ 0,27 0,11 155,5 % 1 Vor Konsolidierung zwischen den Teilkonzernen 2 A-Aktien, börsennotiert 3 Unverwässert und verwässert Segment Container in Mio. € 1-3 | 2021 1-3 | 2020 Veränderung Umsatzerlöse 198,1 195,6 1,3 % EBITDA 57,6 49,8 15,7 % EBITDA-Marge in % 29,1 25,4 3,7 PP EBIT 32,7 25,8 26,6 % EBIT-Marge in % 16,5 13,2 3,3 PP Containerumschlag in Tsd. TEU 1.677 1.796 - 6,6 % Segment Intermodal in Mio. € 1-3 | 2021 1-3 | 2020 Veränderung Umsatzerlöse 124,7 116,8 6,8 % EBITDA 32,9 28,3 16,4 % EBITDA-Marge in % 26,4 24,2 2,2 PP EBIT 21,6 17,2 25,4 % EBIT-Marge in % 17,3 14,7 2,6 PP Containertransport in Tsd. TEU 418 378 10,7 % Kontakt: Annette Krüger, Pressesprecherin; Tel. +49 (0)40 3088-3503 Julia Hartmann, Leiterin Investor Relations; Tel. +49 (0)40 3088-3397 Hans-Jörg Heims, Leiter Unternehmenskommunikation; Tel. +49 (0)40 3088-3521 HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG Bei St. Annen 1, D-20457 Hamburg, www.hhla.de 12.05.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: Hamburger Hafen und Logistik AG Bei St. Annen 1 20457 Hamburg Deutschland Telefon: +49 (0)40-3088-0 Fax: +49 (0)40-3088-3355 E-Mail: info@hhla.de Internet: www.hhla.de ISIN: DE000A0S8488 WKN: A0S848 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Hamburg; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1195333 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Hamburger Hafen und Logistik AG: HHLA erzielt positives Ergebnis in einem herausfordernden Jahr 2020

    DGAP-News: Hamburger Hafen und Logistik AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis 25.03.2021 / 07:30 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Hamburg, 25. März 2021 Veröffentlichung Geschäftsbericht 2020 HHLA erzielt positives Ergebnis in einem herausfordernden Jahr 2020 Umsatz und operatives Ergebnis (EBIT) 2020 jedoch deutlich unter Vorjahr Starker Rückgang beim Containerumschlag, leichter Rückgang des Transportvolumens Dividendenvorschlag von 0,45 Euro je A-Aktie in Form einer Wahldividende Moderater Anstieg bei Umsatz und Betriebsergebnis (EBIT) im Geschäftsjahr 2021 erwartet Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath: Transformationsprozess wird fortgesetzt, um neues Wachstum zu ermöglichen Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat in einem von der Corona-Pandemie und ihren gesellschaftlichen sowie wirtschaftlichen Verwerfungen geprägten Geschäftsjahr 2020 ein positives Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) von 123,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 221,2 Mio. Euro) erzielt. Neben pandemiebedingten Volumenrückgängen belasteten Marktanteilsveränderungen sowie Rückstellungszuführungen in Höhe von rund 43 Mio. Euro das operative Ergebnis. Die Rückstellungen werden zur Umsetzung von Restrukturierungsmaßnahmen im Segment Container verwendet. Ohne die Rückstellungen hätte das Konzern-EBIT rund 167 Mio. Euro betragen. Der Containerumschlag reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 10,6 Prozent auf 6.776 Tsd. TEU. Das Transportvolumen belief sich auf 1.536 Tsd. TEU und lag damit nur leicht (-1,9 Prozent) unter dem hohen Niveau des Vorjahrs. Die Umsatzerlöse des HHLA-Konzerns verringerten sich um 6,0 Prozent auf 1.299,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 1.382,6 Mio. Euro). Der Konzernjahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter fiel um 58,8 Prozent auf 42,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 103,3 Mio. Euro). Angela Titzrath, HHLA-Vorstandsvorsitzende: "Die HHLA hat die Auswirkungen der Corona-Pandemie bisher gut verkraftet. Auch im Jahr 2021 werden wir unseren Versorgungsauftrag für die Industrienation Deutschland zuverlässig erfüllen. Darauf können sich Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen verlassen. Ungeachtet sich verändernder Rahmenbedingungen werden wir den begonnenen Transformationsprozess entschlossen fortsetzen, um noch effizienter die Wünsche unserer Kunden erfüllen und neue Wachstumsfelder entwickeln zu können." Teilkonzern Hafenlogistik: Geschäftsentwicklung 2020 Der börsennotierte Teilkonzern Hafenlogistik verzeichnete einen deutlichen Umsatzrückgang um 6,0 Prozent auf 1.269,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 1.350,0 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) ging stark um 46,0 Prozent auf 110,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 204,4 Mio. Euro) zurück, wodurch die EBIT-Marge auf 8,7 Prozent sank. Belastend wirkte sich neben den pandemiebedingten Volumenrückgängen und Marktanteilsveränderungen insbesondere die Zuführung zu Restrukturierungsrückstellungen im Segment Container aus. Ohne diese Rückstellungen würde sich das EBIT im Teilkonzern auf rund 153 Mio. Euro belaufen. Der Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter reduzierte sich um 62,3 Prozent auf 35,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 93,6 Mio. Euro). Das Ergebnis je A-Aktie belief sich damit auf 0,50 Euro (im Vorjahr: 1,34 Euro). An allen HHLA-Containerterminals wurden im Geschäftsjahr 2020 insgesamt 6.776 Tsd. Standardcontainer (TEU) umgeschlagen. Das waren 10,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (7.577 Tsd. TEU). Bei den drei Hamburger Terminals betrug der Rückgang 11,1 Prozent. Von den pandemiebedingten Mengeneinbußen waren nahezu alle Fahrtgebiete betroffen, insbesondere das für die HHLA wichtige Fahrtgebiet Fernost. Der Verlust eines Fernostdienstes ab Mitte Mai 2020 belastete die Volumenentwicklung zusätzlich. Die rückläufigen Mengen im Überseeverkehr sowie die verminderten Zubringerverkehre (Feeder) in den Ostseeraum konnten nicht durch Zuwächse in anderen Fahrtgebieten kompensiert werden. Die internationalen Terminals verzeichneten nur einen moderaten Rückgang von 4,7 Prozent. Das Containertransportvolumen verringerte sich nur leicht um 1,9 Prozent auf 1,54 Mio. TEU (im Vorjahr: 1,57 Mio. TEU). Dabei fiel der Rückgang bei den Straßentransporten deutlich stärker aus als bei den Bahntransporten. Teilkonzern Immobilien: Geschäftsentwicklung 2020 Die HHLA-Immobilien in der historischen Speicherstadt und auf dem Fischmarktareal verzeichneten im Jahr 2020 trotz annähernder Vollvermietung einen Rückgang der Umsatzerlöse um 5,3 Prozent auf 38,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 40,2 Mio. Euro). Ursächlich hierfür waren vor allem gewährte Teilerlasse von in der Pandemie gewährten Mietstundungen. Bei einem annähernd konstanten Instandhaltungsvolumen, führten die Umsatzrückgänge zu einer Reduzierung des Betriebsergebnisses (EBIT) um 21,5 Prozent auf 12,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 16,5 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss fiel um 24,4 Prozent auf 7,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 9,7 Mio. Euro). Das Ergebnis je S-Aktie belief sich damit auf 2,70 Euro (im Vorjahr: 3,57 Euro). Ausblick 2021 Zur Eindämmung der anhaltenden Pandemie wurden weltweit Maßnahmen in einem bisher nicht gekannten Ausmaß ergriffen. Unter den aktuell gegebenen Rahmenbedingungen ist eine verlässliche Prognose daher nicht möglich. Dies betrifft insbesondere Intensität und zeitlichen Verlauf der wirtschaftlichen Erholung. Unter der vorgenannten Prämisse rechnet die HHLA für das laufende Geschäftsjahr für den Teilkonzern Hafenlogistik sowohl für den Containerumschlag als auch den -transport mit einem moderaten Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Für die Umsatzerlöse wird ebenso von einem moderaten Anstieg gegenüber dem Vorjahr ausgegangen. Nachdem das operative Betriebsergebnis (EBIT) im Geschäftsjahr 2020 durch Rückstellungen in Höhe von rund 43 Mio. Euro für ein Effizienzprogramm im Segment Container belastet wurde, wird für das aktuelle Geschäftsjahr für den Teilkonzern Hafenlogistik ein EBIT in der Bandbreite von 140 bis 165 Mio. Euro angestrebt. Für den Teilkonzern Immobilien wird eine leichte Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahreswert für möglich gehalten sowie ein Betriebsergebnis (EBIT) auf dem Niveau des Vorjahres. Auf Konzernebene wird mit einem moderaten Umsatzanstieg und einem Betriebsergebnis (EBIT) in einer Bandbreite von 153 bis 178 Mio. Euro gerechnet. Zur weiteren Steigerung der Produktivität in den Segmenten Container und Intermodal ist für das Jahr 2021 von Investitionen auf Konzernebene im Bereich von 250 bis 280 Mio. Euro auszugehen. Diese entfallen mit 220 bis 250 Mio. Euro im Wesentlichen auf den Teilkonzern Hafenlogistik. Die Investitionsschwerpunkte liegen im Segment Container auf der Durchführung eines Restrukturierungs- und Effizienzprogramms und im Segment Intermodal auf der Erneuerung und Erweiterung der eigenen Transport- und Umschlagskapazitäten. Für das Jahr 2021 hält die HHLA an ihrer ertragsorientierten Ausschüttungspolitik, die eine Auszahlung zwischen 50 und 70 Prozent des Jahresüberschusses nach Anteilen Dritter vorsieht, weiter fest. Dividendenvorschlag für das Jahr 2020 Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 10. Juni 2021 eine Wahldividende in Höhe von 0,45 Euro je dividendenberechtigter A-Aktie vorschlagen (im Vorjahr: 0,70 Euro). Bei der Ermittlung wurde das Ergebnis um die ergebniswirksame Veränderung der Restrukturierungsrückstellung in Höhe von 43 Mio. Euro bereinigt. Die resultierende Ausschüttungsquote liegt damit am unteren Ende des Ausschüttungskorridors von 50 bis 70 Prozent des Jahresüberschusses nach Anteilen Dritter. Die Aktionärinnen und Aktionäre erhalten außerdem wie bereits im Vorjahr die Möglichkeit, zwischen einer Bardividende oder dem Bezug neuer Aktien zu wählen. Wesentliche Kennzahlen Januar - Dezember HHLA-Konzern in Mio. Euro 2020 2019 Veränderung Umsatzerlöse 1.299,8 1.382,6 - 6,0 % EBITDA 289,4 382,6 - 24,4 % EBITDA-Marge in % 22,3 27,7 - 5,4 PP EBIT 123,6 221,2 - 44,1 % EBIT-Marge in % 9,5 16,0 - 6,5 PP Konzernjahresüberschuss 74,1 137,1 - 45,9 % Konzernjahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter 42,6 103,3 - 58,8 % ROCE in % 5,9 10,8 - 4,9 PP Teilkonzern Hafenlogistik 1,2 in Mio. Euro 2020 2019 Veränderung Umsatzerlöse 1.269,3 1.350,0 - 6,0 % EBITDA 269,4 358,7 - 24,9 % EBITDA-Marge in % 21,2 26,6 - 5,4 PP EBIT 110,3 204,4 - 46,0 % EBIT-Marge in % 8,7 15,1 - 6,4 PP Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter 35,3 93,6 - 62,3 % Ergebnis je Aktie in Euro³ 0,50 1,34 - 62,3 % Dividende je Aktie in Euro4 0,45 0,70 - 35,7 % 1 Vor Konsolidierung zwischen den Teilkonzernen 2 A-Aktien, börsennotiert 3 Unverwässert und verwässert 4 2020: Dividendenvorschlag Segment Container in Mio. Euro 2020 2019 Veränderung Umsatzerlöse 737,5 799,7 - 7,8 % EBITDA 160,4 240,2 - 33,2 % EBITDA-Marge in % 21,7 30,0 - 8,3 PP EBIT 65,4 141,3 - 53,7 % EBIT-Marge in % 8,9 17,7 - 8,8 PP Containerumschlag in Tsd. TEU 6.776 7.577 - 10,6 % Segment Intermodal in Mio. Euro 2020 2019 Veränderung Umsatzerlöse 476,8 486,9 - 2,1 % EBITDA 131,8 139,0 - 5,2 % EBITDA-Marge in % 27,7 28,6 - 0,9 PP EBIT 88,3 99,2 - 11,0 % EBIT-Marge in % 18,5 20,4 - 1,9 PP Containertransport in Tsd. TEU 1.536 1.565 - 1,9 % Wesentliche Kennzahlen: Oktober - Dezember Segment Container in Mio. € 10-12 | 2020 10-12 | 2019 Veränderung Umsatzerlöse 189,1 194,2 - 2,6 % EBITDA 21,3 54,1 - 60,7 % EBITDA-Marge in % 11,3 27,9 - 16,6 PP EBIT - 3,2 28,7 neg. EBIT-Marge in % - 1,7 14,8 - 16,5 PP Containerumschlag in Tsd. TEU 1.691 1.847 - 8,5 % Segment Intermodal in Mio. € 10-12 | 2020 10-12 | 2019 Veränderung Umsatzerlöse 128,0 119,0 7,6 % EBITDA 37,0 33,2 11,4 % EBITDA-Marge in % 28,9 27,9 1,0 PP EBIT 25,9 23,1 12,2 % EBIT-Marge in % 20,2 19,4 0,8 PP Containertransport in Tsd. TEU 407 381 6,7 % Kontakt: Annette Krüger, Pressesprecherin; Tel. +49 (0)40 3088-3503 Julia Hartmann, Leiterin Investor Relations; Tel. +49 (0)40 3088-3397 Hans-Jörg Heims, Leiter Unternehmenskommunikation; Tel. +49 (0)40 3088-3521 HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG Bei St. Annen 1, D-20457 Hamburg, www.hhla.de 25.03.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: Hamburger Hafen und Logistik AG Bei St. Annen 1 20457 Hamburg Deutschland Telefon: +49 (0)40-3088-0 Fax: +49 (0)40-3088-3355 E-Mail: info@hhla.de Internet: www.hhla.de ISIN: DE000A0S8488 WKN: A0S848 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Hamburg; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1178111 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Hamburger Hafen und Logistik AG: Bahntochter Metrans baut Netzwerk durch Investition in Ungarn aus

    DGAP-News: Hamburger Hafen und Logistik AG / Schlagwort(e): Expansion 19.02.2021 / 10:45 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Hamburg, 19. Februar 2021 Hamburger Hafen und Logistik AG Bahntochter Metrans baut Netzwerk durch Investition in Ungarn aus - Bau eines Terminals in Zalaegerszeg geplant - Investitionsvolumen in Höhe von mehr als 40 Millionen Euro - HHLA-Chefin Angela Titzrath: Mit seiner Lage im Herzen Europas ist Ungarn von strategischer Bedeutung für Verkehrsachsen der Zukunft Die HHLA-Intermodalgesellschaft Metrans errichtet einen weiteren Bahnterminal in Ungarn, um ihre Verkehre auf dem Adriatischen Korridor sowie in Richtung Süd- und Südosteuropa auszubauen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde zwischen der Tochtergesellschaft der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und der ungarischen Regierung geschlossen. Der Hub-Terminal entsteht in Zalaegerszeg, das auf der Verkehrsachse mit den Adria-Häfen Triest, Koper und Rijeka liegt. Angela Titzrath, Vorstandsvorsitzende der HHLA, betont die strategische Bedeutung des Vorhabens für den Logistikkonzern: "Wir investieren in Ungarn, weil wir dort erhebliche Potenziale für die Bahnverkehre der Zukunft sehen. Der Adriatische Korridor entwickelt sich zu einer überaus wichtigen europäischen Verkehrsachse. Deshalb haben wir kürzlich auch einen Hafenterminal im italienischen Triest erworben. Zudem ist Ungarn mit seiner Lage im Herzen Europas für eine Erweiterung des Metrans-Netzwerkes in Richtung Süd- und Südosteuropa von großer Bedeutung. Ich bedanke mich bei den ungarischen Ministerien und zuständigen Behörden der Region für die gute Zusammenarbeit." Peter Kiss, Vorstandvorsitzender der Metrans-Gruppe, kündigt Investitionen in Höhe von mehr als 40 Millionen Euro an, um den neuen Terminal aufzubauen und auszurüsten. "Dieses große finanzielle Engagement zeigt, wie wichtig Ungarn für die weitere Entwicklung der Metrans ist. Wir wollen in Ungarn und mit den Ungarn wachsen. Der geplante Terminal wird dabei helfen, das Land noch stärker zu einer der effizientesten logistischen Drehscheiben Europas auszubauen." Sobald die notwendigen rechtlichen Grundlagen geschaffen sind, wird im Herbst dieses Jahres der Grundstein gelegt werden. Der erste Bauabschnitt der Anlage soll schon im Jahr 2023 in Betrieb gehen. Die Investitionssumme von mehr als 40 Millionen Euro enthält eine Förderung durch ungarische Institutionen in Höhe von ca. 11 Millionen Euro. Metrans rechnet damit, dass etwa 120 neue Arbeitsplätze in Zalaegerszeg entstehen. Die Menge der in Ungarn auf der Schiene transportierten Container wuchs in den letzten Jahren stetig. Metrans konnte davon profitieren, insbesondere durch den im Jahr 2017 eröffneten Hub-Terminal in Budapest. Im ersten Jahr wurden auf der Anlage etwa 250.000 Standardcontainer (TEU) umgeschlagen, im Jahr 2019 waren es bereits 425.000 TEU. 2020 blieben die Umschlagzahlen ungeachtet der in Folge der Corona-Pandemie bestehenden Beschränkungen in der Summe stabil. Regelmäßige Blockzüge der Metrans verbinden Ungarn bisher über Budapest und das slowakische Dunajska Streda mit den Nordseehäfen Hamburg, Bremerhaven, Rotterdam wie auch mit Duisburg und den Adriahäfen Triest und Koper. Das gesamte europäische intermodale Netzwerk der Metrans umfasst mittlerweile 17 eigene und weitere assoziierte Terminals. Dieses Netzwerk und besonders der Terminal Budapest sind auch ein wichtiger Teil der Neuen Seidenstraße. Hochaufgelöste Bilder stehen auf der Homepage der HHLA im Bereich Medien zum kostenlosen Download für alle Presseerzeugnisse bereit: Hier klicken zum Download-Link. Kontakt: Julia Hartmann Leiterin Investor Relations HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG Bei St. Annen 1, D-20457 Hamburg, www.hhla.de Tel: +49-40-3088-3397 Fax: +49-40-3088-55-3397 E-mail: investor-relations@hhla.de 19.02.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: Hamburger Hafen und Logistik AG Bei St. Annen 1 20457 Hamburg Deutschland Telefon: +49 (0)40-3088-0 Fax: +49 (0)40-3088-3355 E-Mail: info@hhla.de Internet: www.hhla.de ISIN: DE000A0S8488 WKN: A0S848 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Hamburg; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1169701 Ende der Mitteilung DGAP News-Service