EOAN.DE - E.ON SE

XETRA - XETRA Verzögerter Preis. Währung in EUR
9,51
-0,59 (-5,88%)
Börsenschluss: 5:35PM MESZ
Das Aktien-Chart wird von Ihrem aktuellen Browser nicht unterstützt
Kurs Vortag10,10
Öffnen9,65
Gebot9,50 x 130100
Briefkurs9,50 x 267700
Tagesspanne9,40 - 9,68
52-Wochen-Spanne7,60 - 11,56
Volumen19.932.891
Durchschn. Volumen13.778.992
Marktkap.24,786B
Beta (5 J., monatlich)0,79
Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.)26,78
EPS (roll. Hochrechn.)0,35
Gewinndatum12. Aug. 2020
Erwartete Dividende & Rendite0,46 (4,55%)
Ex-Dividendendatum29. Mai 2020
1-Jahres-Kursziel10,33
  • DGAP

    E.ON SE: E.ON zeigt Stärke und Zuverlässigkeit in der Krise

    DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Hauptversammlung/Dividende 28.05.2020 / 12:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. E.ON zeigt Stärke und Zuverlässigkeit in der Krise * Erste virtuelle Hauptversammlung des Unternehmens * Strategische und operative Ziele des Geschäftsjahres 2019 erreicht * Dividende von 46 Cent/Aktie vorgeschlagen * Guter Start in das Geschäftsjahr 2020 * Corona-Folgen nach dem ersten Quartal noch nicht vollumfänglich zu beurteilen * E.ON-CEO Teyssen fordert Vorfahrt für grünen Strom und Entlastung für Kunden Das Essener Energieunternehmen E.ON blickt auf ein strategisch und operativ erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurück. "Wir haben alle strategischen und operativen Ziele erreicht. Die neue E.ON hat mit Energienetzen und Kundenlösungen ein robustes Geschäftsmodell. Und unsere Kunden und Aktionäre können sich gerade in Krisenzeiten auf E.ON voll und ganz verlassen", sagte der Vorstandsvorsitzende der E.ON SE, Johannes Teyssen, heute auf der ersten virtuellen Hauptversammlung des Unternehmens. Teyssen richtete sich per Online-Übertragung an die Aktionäre, die ursprünglich in Essen zusammenkommen sollten. Das hatte die COVID-19-Pandemie unmöglich gemacht. Teyssen betonte, dass in diesen außergewöhnlichen Zeiten Sicherheit und Gesundheit an erster Stelle stünden.Das virtuelle Format bei E.ON stellt sicher, dass Aktionäre wie gewohnt Fragen an den Vorstand richten können, die im Verlauf der Versammlung beantwortet werden. Auch Abstimmungen erfolgen online, so gefasste Beschlüsse haben uneingeschränkte Gültigkeit.Konzernumbau mit innogy-Übernahme abgeschlossenE.ON zeichne sich besonders in der Krise durch hohe Stabilität und Verlässlichkeit aus, sagte Teyssen. "Die Covid-19-Krise bestärkt mich in der Überzeugung, dass wir mit der neuen E.ON den richtigen Weg gehen. Rund 80 Prozent unserer Erträge kommen nach der Übernahme von innogy aus regulierten oder quasi-regulierten Aktivitäten, insbesondere dem Netzgeschäft. Unser Konzernumbau zur neuen E.ON, die sich auf die Wachstumsgeschäfte Energienetze und Kundenlösungen fokussiert, und den wir 2014 begonnen haben, ist nun strategisch abgeschlossen. Ich bin zuversichtlich, dass wir die daraus entstehenden Synergien wie angekündigt erreichen und damit unsere beeinflussbaren Kosten deutlich um rund 740 Millionen Euro jährlich ab 2022 senken."Strategische und operative Ziele 2019 erreichtIm abgelaufenen Geschäftsjahr konnte E.ON bei einem Anstieg des Konzernumsatzes auf 41,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 30,1 Milliarden Euro) das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr erneut steigern. Der Anstieg von mehr als 10 Milliarden Euro ist vor allem auf den Erwerb der Mehrheit an innogy im September 2019 zurückzuführen. Das bereinigte EBIT stieg deutlich auf 3,2 Milliarden Euro (3,0 Milliarden Euro), der bereinigte Konzernüberschuss lag mit 1,5 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau.Dividende soll erneut steigenTeyssen bestätigte den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat der E.ON SE für die Dividende: "Ich hatte Ihnen bei unserer letzten Hauptversammlung gesagt: E.ON wird immer stärker, berechenbarer und planbarer. Genau das ist mit der Übernahme von innogy geschehen. Und wir stehen auch zu unserem damit verbundenen Dividenden-Versprechen. Wie im Vorjahr angekündigt schlagen wir unseren Anteilseignern vor, nach 43 Cent im Vorjahr eine Dividende von 46 Cent pro Aktie für das Geschäftsjahr 2019 zu beschließen. Das ist der vierte Anstieg in Folge. Wir halten damit an unserer attraktiven Dividendenpolitik fest. Und wir planen weiterhin, die Dividende in den nächsten drei Jahren jährlich um bis zu 5 Prozent zu steigern."Geschäftsmodell in der Corona-Pandemie widerstandsfähigTeyssen betonte, das Geschäft von E.ON sei aus derzeitiger Sicht auch hinsichtlich der Corona-Pandemie widerstandsfähig. Dennoch gehe die Pandemie auch an E.ON nicht spurlos vorbei und sei weder in ihrem Fortgang noch hinsichtlich der Tragweite ihrer ökonomischen Folgen vollständig absehbar. Daher beobachte E.ON die damit verbundenen Risiken sehr genau und überprüfe regelmäßig die Planungen. Mit Aussagen zum weiteren Verlauf des aktuellen Geschäftsjahrs ist E.ON daher zwar zurückhaltend, rechnet aber damit, dass die prognostizierten Bandbreiten für das bereinigte Konzern-EBIT und den bereinigten Konzernüberschuss erreicht werden. Bereits realisierte Maßnahmen im Kampf gegen Covid-19 sind dabei berücksichtigt, heute nicht absehbare Belastungen im Jahresverlauf nicht.Guter Start in das Geschäftsjahr 2020Das bereits abgeschlossene erste Quartal 2020 hat mit Blick auf die Pandemie und ihre Folgen noch wenig Aussagekraft. Nur die letzten drei Wochen des ersten Quartals waren von Lock-Down-Maßnahmen in den Märkten, in denen E.ON präsent ist, betroffen. Der Konzernumsatz in den ersten drei Monaten des Jahres erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 9,1 Milliarden auf 17,7 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT stieg um 285 Millionen Euro auf knapp 1,5 Milliarden Euro, der bereinigte Konzernüberschuss stieg leicht auf 691 Millionen Euro.Klimaschutz bleibt wichtigste HerausforderungTeyssen betonte, E.ON werde trotz Corona-Krise weiterhin mit aller Kraft gegen den Klimawandel und für ein modernes, kundenfreundliches und klimaverträgliches Energiesystem kämpfen. Die eigenen Klimaziele hat E.ON verschärft. Teyssen: "Die neue E.ON geht mit gutem Beispiel voran. Wir reduzieren unseren CO₂-Fußabdruck bis 2030 um 75 Prozent; CO₂-neutral werden wir bis 2040. 2019 haben wir darüber hinaus gemeinsam mit unseren Kunden mehr als 100 Millionen Tonnen Kohlenstoffemissionen vermieden. Und auch da machen wir weiter - als Partner in Richtung einer Null-Emissionsgesellschaft."Teyssen bekräftigte die geplanten Investitionen des Unternehmens in kritische Infrastruktur für die Energiewende und erneuerte die Zusage, darüber hinaus weitere 500 Millionen Euro für ein besseres Energiesystem mit Kundenprojekten für den Klimaschutz zu mobilisieren. "Wir wollen jetzt unseren Beitrag für den Wiederaufbau der Wirtschaft nach der Krise leisten. Mit unseren Kunden sehen wir interessante und vielversprechende Projekte im Bereich der Digitalwirtschaft und der Elektromobilität, die wir zusätzlich unterstützen wollen. Wir halten insbesondere die schnellere umweltgerechte Modernisierung der Energieinfrastrukturen für besonders geeignet, um Klimafreundlichkeit mit neuen lokalen Arbeitsplätzen zu verbinden. Für solche Zukunftsthemen wollen wir zusätzlich zu unseren bereits geplanten Investitionen mittelfristig eine halbe Milliarde Euro mobilisieren", so Teyssen.Kunden entlasten, Planung beschleunigenTeyssen wiederholte seine Forderung, grünen Strom billiger zu machen, um die Energiewende voranzubringen und Kunden zu entlasten. "Das Finanzierungsmodell für die Erneuerbaren Energien ist nicht mehr tragbar. Weder wirtschaftlich, noch sozial. Und jetzt in der Krise wird die lange bekannte Schwäche des EEG noch deutlicher. Deshalb fordere ich eine dauerhafte Deckelung der EEG-Umlage bei maximal 5 Cent/Kilowattstunde und ein dauerhaftes Absenken der Stromsteuer auf den EU-Mindestsatz von 0,05 Cent/ Kilowattstunde. Eine Familie mit gut 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch würde damit brutto um mehr als 200 Euro pro Jahr entlastet. Ein Bäckereibetrieb mit 50.000-60.000 Kilowattstunden um bis zu 3.000 Euro. Mittelständler würden noch stärker profitieren. Bei der Stromsteuer und der Finanzierung der EEG-Umlage ist inzwischen Bewegung in die politische Diskussion gekommen. Das ist gut, aber kann nur ein Anfang sein."Die mittelfristige Gegenfinanzierung solle aus einer wirksamen Bepreisung des CO₂-Verbrauchs erfolgen. Damit würde die Lenkungswirkung in Richtung grüner Elektrifizierung verstärkt, so Teyssen. Dies führe zu mehr Investitionen in Nachhaltigkeit in allen Sektoren von der Mobilität bis zur Industrie, und verbessere die regionale Energieinfrastruktur von Städten und Gemeinden. Außerdem forderte Teyssen einen Ruck in den Planungs- und Genehmigungsverfahren: "Es kann nicht sein, dass sich Projekte wie heute auf über fünf Jahre ziehen. Es braucht daher künftig eine zeitliche Höchstgrenze für solche Verfahren, dann wären wir bei der Modernisierung unserer Infrastruktur konkurrenzfähig. Das hieße dann auch, das liebgewonnene Beteiligungs- und Klagerecht in den Blick zu nehmen. Auch hier muss es Grenzen geben. Denn unsere Gesellschaft muss ihre Zukunft nach Corona mit aller Kraft angehen, ohne sich selbst im Wege zu stehen."Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. * * *28.05.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: E.ON SE Brüsseler Platz 1 45131 Essen Deutschland Telefon: +49 (0)201-184 00 E-Mail: info@eon.com Internet: www.eon.com ISIN: DE000ENAG999 WKN: ENAG99 Indizes: DAX, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 1057305 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

  • DGAP

    E.ON SE: E.ON plant zusätzliche Infrastruktur-Investitionen für Klimaschutz und Konjunkturbelebung

    DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung 12.05.2020 / 07:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. E.ON plant zusätzliche Infrastruktur-Investitionen für Klimaschutz und Konjunkturbelebung * Konzern kündigt 500 Millionen Euro zusätzlicher Investitionen für die klimafreundliche Modernisierung von Energieinfrastrukturen an. * CEO Teyssen fordert die sofortige Begrenzung der EEG-Umlage ab 2021 auf höchstens 5 ct/kWh und die weitgehende Streichung der Stromsteuer als Pflichtteil eines Konjunkturprogramms zur Bekämpfung der Corona-Krise. * Robustes Quartal unterstreicht Resilienz: Bereinigtes EBIT auch durch innogy-Übernahme auf 1,5 Milliarden Euro gesteigert, bereinigter Konzernüberschuss liegt mit gut 690 Millionen Euro leicht über Vorjahresniveau. * Corona-Folgen für Energiewirtschaft nach dem ersten Quartal noch nicht vollumfänglich zu beurteilen.Das Essener Energieunternehmen E.ON setzt in der aktuellen Pandemie ein Zeichen für eine nachhaltige Belebung der Wirtschaft und erhöht seine Investitionen in klimafreundliche, moderne Energieinfrastrukturen, um die grüne Energiewende in Deutschland und Europa mit seinen Kunden kraftvoll voranzutreiben. Das Quartalsergebnis konnte E.ON vor allem aufgrund der Übernahme von innogy gegenüber dem Vorjahr steigern. Das erste Quartal zeigt nur begrenzte, pandemieabhängige Effekte, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das Unternehmen lassen sich aber nach dem ersten Quartal insgesamt noch nicht verlässlich einschätzen.Der Vorstandsvorsitzende der E.ON SE, Johannes Teyssen, betonte, E.ON werde trotz Corona-Krise weiterhin mit aller Kraft gegen den Klimawandel und für eine modernes, kundenfreundliches und klimaverträgliches Energiesystem kämpfen. Das auch in langjährigen Vergleichen ungewöhnlich warme und trockene erste Quartal, das auch das E.ON-Ergebnis insbesondere im saisonalen Erdgas- und Wärmegeschäft besonders in Deutschland, Schweden, den Niederlanden und Großbritannien spürbar belastet hat, sei ein weiterer Hinweis, dass der Klimawandel voranschreite. Er bekräftigte die eigenen Investitionen in kritische Infrastruktur für die Energiewende und kündigte außerdem an, darüber hinaus weitere 500 Millionen Euro für ein besseres Energiesystem mit Kundenprojekten für den Klimaschutz zu mobilisieren. "Wir wollen jetzt unseren Beitrag für den Wiederaufbau der Wirtschaft nach der Krise leisten. Mit unseren Kunden sehen wir interessante und vielversprechende Projekte im Bereich der Digitalwirtschaft und der Elektromobilität, die wir zusätzlich unterstützen wollen. Wir halten insbesondere die schnellere umweltgerechte Modernisierung der Energieinfrastrukturen für besonders geeignet, um Klimafreundlichkeit mit neuen lokalen Arbeitsplätzen zu verbinden. Für solche Zukunftsthemen beabsichtigen wir, zusätzlich zu unseren bereits geplanten Investitionen mittelfristig noch einmal eine halbe Milliarde Euro zu mobilisieren", so Teyssen.Gleichzeitig zeigte sich Teyssen besorgt über zusätzliche Belastungen insbesondere von kleinen und mittelständischen Unternehmen und Handwerksbetrieben in der Corona-Krise: "Die Regierung hat im Zusammenhang mit der Einführung des auch von uns unterstützten CO2-Preises in allen Sektoren die Entlastung der Kosten von grünem Strom um mindestens 1,5 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) auf dann nur noch rund 5 ct/kWh versprochen." Im Gefolge der Corona-Krise droht nun im Gegenteil eine Explosion der EEG-Umlagekosten auf möglicherweise bis zu 8 ct/kWh. Ursachen sind fallende fossile Großhandelspreise, eine pandemiebedingt in diesem Jahr massiv gefallene Stromnachfrage sowie in diesem Frühjahr eine Rekordeinspeisung aus Wind- und Solarparks. Eine dadurch veranlasste deutliche Erhöhung der Strompreise im Frühjahr 2021 würde aber jeden Aufschwung gerade des ohnehin gebeutelten Gewerbes abwürgen. "Daher muss die Politik jetzt ihren Worten kraftvolle Taten folgen lassen," so Teyssen weiter. "Fünf ist hierbei die magische Zahl: Die EEG-Umlage sollte am besten ganz wegfallen, muss aber mindestens durch eine Mitfinanzierung der Zusatzkosten über den Bundeshaushalt auf höchstens 5 ct/kWh dauerhaft begrenzt werden. Zusätzlich brauchen wir eine Senkung der in Deutschland unnötig hohen Stromsteuer auf den europäischen Zielsatz von 0,05 ct/kWh. Gemeinsam mit unseren zusätzlichen 500 Millionen Euro Investitionsmitteln kann so ein Gesamtpaket entstehen, das Kunden entlastet und zu einem nachhaltigen Aufschwung beiträgt."Über die Mitfinanzierung von klimafreundlichem Grünstrom habe die Politik ein exzellentes Instrument, um in der Fläche den konjunkturellen Aufschwung zu beflügeln und gleichzeitig den Klimaschutz voranzubringen. "Über die von uns vorgeschlagenen Maßnahmen schafft dies in der Fläche eine spürbare Entlastung für Wirtschaft und Gesellschaft", so Teyssen. "Damit würde außerdem ein starker Impuls zur schnelleren Elektrifizierung insbesondere im Verkehrs- und im Wärmesektor gesetzt. Die von uns allen erhoffte schnelle Erholung der Wirtschaft kann gemeinsam mit der bereits entschiedenen, schrittweisen Besteuerung aller fossilen Brennstoffe die Gegenfinanzierung sichern."Außerdem forderte Teyssen einen Ruck in den Planungs- und Genehmigungsverfahren gerade auch bei den regionalen Energieinfrastrukturen und der Modernisierung von Städten und Gemeinden. "Vorrang und Vorfahrt für eine klimafreundliche Investitionsoffensive," forderte Teyssen. Es müsse eine zeitliche Höchstgrenze für solche Verfahren geben, Verfahren sollten konsequent beschleunigt und digitalisiert werden. Auch liebgewonnene Beteiligungs- und Klagerechte, darunter das Verbandsklagerecht, müssten in Frage gestellt, mindestens aber dauerhaft auf ein sinnvolles Maß begrenzt werden. Entwicklungen wie rund um das Tesla-Projekt bei Berlin, aber auch bei vielen dringend erforderlichen Netzausbauten und Modernisierungsprojekten sprächen eine deutliche Sprache. "Zukunft schaffen, nicht verhindern und verzögern - das muss die Richtung nach Corona sein. Es muss jetzt darum gehen, Genehmigungsverfahren mit allen Mitteln zu beschleunigen. Nach der Wiedervereinigung hatten wir einen solchen Mut, leider nur für kurze Zeit. Jetzt brauchen wir nach den gewaltigen Schäden der Pandemie und den noch größeren möglichen Schäden des ungebremsten Klimawandels noch viel mehr Mut für dauerhafte Reformen. Kein Netzmodernisierungs- oder Klimaprojekt darf länger als drei Jahre in der Genehmigung hängen. Hier können wir aus der Corona-Krise lernen, indem wir auch Anhörungsverfahren digitalisieren und Verwaltungsprozesse durch Online-Technologien schneller gestalten", so Teyssen.Starker Anstieg von Umsatz und Ergebnis durch innogy-ÜbernahmeCFO Marc Spieker präsentierte ein operativ solides erstes Quartal. Der Konzernumsatz von E.ON erhöhte sich in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres von 9,1 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf jetzt 17,7 Milliarden Euro. Der Umsatz im Netzbereich betrug 4,7 Milliarden Euro und stieg damit um 2,2 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr an. Dieser strukturelle Effekt ist insbesondere auf die Einbeziehung der innogy-Aktivitäten, vor allem in Deutschland, zurückzuführen. Die Umsatzerlöse im Geschäftsfeld Kundenlösungen legten um 7,5 Milliarden Euro auf rund 14,4 Milliarden Euro zu. Auch dieser Anstieg ergibt sich im Wesentlichen aus der Einbeziehung von innogy - insbesondere in Deutschland, Großbritannien sowie den Niederlanden und Belgien.Im Geschäftsfeld Energienetze lag das bereinigte EBIT mit rund 1,1 Milliarden Euro um 0,4 Milliarden Euro über dem Vorjahresniveau. Grund hierfür war insbesondere die Einbeziehung der innogy-Aktivitäten, vor allem in Deutschland.Im Bereich Kundenlösungen stieg das bereinigte EBIT um 75 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf jetzt 300 Millionen Euro. Fast alle nun enthaltenen innogy-Geschäfte trugen dazu erstmals bei - insbesondere in Deutschland sowie in den Niederlanden und Belgien.Das Ergebnis im Kerngeschäft wurde im ersten Quartal von der überdurchschnittlich warmen Witterung besonders in Deutschland, Großbritannien und Schweden mit einem niedrigen dreistelligen Millionen Euro-Betrag spürbar belastet. Die Corona-bedingten Auswirkungen auf das Geschäft lassen sich an den Zahlen des ersten Quartals, das lediglich in den letzten drei Wochen von den Lockdown-Maßnahmen in Europa betroffen war, nur eingeschränkt beurteilen. Sie resultierten aus dem Abverkauf von ursprünglich für Kunden beschafften Strommengen zu deutlich niedrigeren aktuellen Großhandelspreisen in Folge der Corona-Verwerfungen an den Energiemärkten. Diese Maßnahmen wurden im März und April zügig umgesetzt, betreffen das erste Quartal aber erst mit geringen Kosten. Damit stellt sich der Konzern bereits jetzt auf den heute einschätzbaren, niedrigeren Kundenbedarf für das Gesamtjahr neu ein, die Folgequartale werden von entsprechenden Risiken entlastet. E.ON rechnet in diesem Zusammenhang zum jetzigen Zeitpunkt mit einer Belastung im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich für das Gesamtjahr.Im Nicht-Kerngeschäft verzeichnete E.ON einen deutlichen Ergebnisanstieg, der vor allem auf höhere Vermarktungspreise von PreussenElektra zurückzuführen ist. Durch höhere Aufwendungen für Reststrommengen wurde dies teilweise kompensiert.In Summe lag das bereinigte EBIT für den Konzern mit knapp 1,5 Milliarden Euro um 285 Millionen über dem Vorjahreswert. Der bereinigte Konzernüberschuss lag entsprechend mit 691 Millionen Euro leicht über dem Vorjahresniveau von 650 Millionen Euro.Hoher Anteil regulierter GeschäfteZur hohen Resilienz des Geschäftes von E.ON trägt bei, dass über 80 Prozent des Ergebnisses aus regulierten Geschäften kommen. Diese bilden auch den Schwerpunkt der Investitionen des Unternehmens. In den ersten drei Monaten 2020 lagen die Investitionen im Kerngeschäft und für den Konzern insgesamt deutlich über dem Vorjahresniveau. Der Löwenanteil ging in das Geschäftsfeld Energienetze. Dort hat E.ON die Investitionen gegenüber dem Vorjahreswert auf 575 Millionen Euro nahezu verdoppelt. Darüber hinaus trugen höhere Investitionen für Neuanschlüsse sowie Ersatz- und Modernisierungsmaßnahmen zum Anstieg bei.Ausblick bestätigtE.ONs Geschäftsmodell sei grundsätzlich zwar nicht gegen jede Krise gefeit, aber aufgrund des gewählten Fokus auf Energieinfrastruktur und Endkundenbedürfnisse sehr resilient, betonte Spieker. Das Unternehmen beobachte natürlich die Risiken aus der Covid-19-Pandemie sehr genau. Wegen der hohen Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Pandemie und deren Folgen könne es derzeit nur begrenzte Aussagen zum weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2020 geben.Unter Berücksichtigung der heute bereits absehbaren Auswirkungen der Covid-19-Pandemie geht E.ON davon aus, dass die für das Jahr 2020 prognostizierten Bandbreiten von 3,9 bis 4,1 Milliarden Euro für das bereinigte Konzern-EBIT und 1,7 bis 1,9 Milliarden Euro für den bereinigten Konzernüberschuss erreicht werden. Dies beinhaltet jedoch nicht im weiteren Jahresverlauf noch mögliche, aber heute nicht ausreichend sicher beurteilbare Risiken aus der COVID-19 Pandemie.Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. * * *12.05.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: E.ON SE Brüsseler Platz 1 45131 Essen Deutschland Telefon: +49 (0)201-184 00 E-Mail: info@eon.com Internet: www.eon.com ISIN: DE000ENAG999 WKN: ENAG99 Indizes: DAX, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 1041799 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

  • DGAP

    E.ON SE: E.ON bekennt sich zu gesellschaftlicher Verantwortung in Corona-Krise

    DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Jahresergebnis 25.03.2020 / 07:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. E.ON bekennt sich zu gesellschaftlicher Verantwortung in Corona-Krise * E.ON-CEO Teyssen betont gesellschaftliche Bedeutung und Systemrelevanz der Energieinfrastruktur in der jetzigen Krise. * Neues Geschäftsmodell sorgt für Verlässlichkeit und Resilienz in Zeiten der Unsicherheit: Anteil regulierter Geschäfte am operativen Ergebnis steigt von rund 65 Prozent auf rund 80 Prozent. * E.ON-Vorstand beschließt Klimaziele: E.ON wird bis 2040 CO2-neutral. * Bereinigtes EBIT auf 3,2 Milliarden Euro gesteigert, bereinigter Konzernüberschuss liegt mit 1,5 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Beide Werte innerhalb der im November 2019 angepassten Prognosebandbreiten. * E.ON erwartet für 2020 bereinigtes EBIT zwischen 3,9 und 4,1 Milliarden Euro und bereinigten Konzernüberschuss zwischen 1,7 und 1,9 Milliarden Euro; aktuelle Konjunktureffekte noch nicht berücksichtigt. * Synergien von 740 Millionen Euro für 2022 bestätigt. * 90 Prozent der Investitionen für Energieinfrastruktur.Vor dem Hintergrund der Corona-Krise betonte der Vorstandsvorsitzende der E.ON SE, Johannes Teyssen: "Den Energieversorgern kommt in dieser Krise eine besondere, systemrelevante Bedeutung und damit eine besondere Verantwortung zu. Wir sind der größte europäische Betreiber von Energienetzen. Ihre Sicherheit und jederzeitige Verfügbarkeit ist für die Gesundheitsversorgung, die öffentliche Ordnung und die Menschen von höchster Wichtigkeit. Wir werden alles dafür tun, die Versorgungssicherheit auch in dieser Situation verlässlich aufrecht zu erhalten. Über 14.000 Mitarbeiter arbeiten auch in diesen schwierigen Zeiten in den Netzen und Produktionsanlagen für unsere Kunden. Politik und Gesellschaft können sich auch in diesen Zeiten auf uns verlassen." Teyssen bekräftigte, dass das Unternehmen deswegen gemeinsam mit anderen Versorgungsunternehmen die Erklärung der deutschen Energieverbände unterstützt habe, bis auf weiteres die Abschaltungen von Kunden, die in besonderer finanzieller Bedrängnis sind, auszusetzen.Teyssen ging im Zusammenhang mit der Corona-Krise auch auf die möglichen Auswirkungen auf das Unternehmen ein: "Insgesamt ist die Energiebranche sicherlich nicht so hart getroffen wie andere Branchen, allerdings erwarten auch wir sichtbare Spuren in der Bilanz. Der Energieverbrauch bei Industrie und Gewerbe geht spürbar zurück. Das wirkt sich - zeitlich befristet - auf Netze und Vertrieb aus. Im Bereich der Projekte kann es zu zeitlichen Verzögerungen bei der Abwicklung beauftragter Leistungen im Bereich der Energieinfrastruktur kommen." Auch im B2B-Geschäft erwartet E.ON zeitlich begrenzte Nachfragerückgänge. Der Netzausbau und die Errichtung klimafreundlicher Energieinfrastrukturen werden nach der aktuellen Krise jedoch sicherlich von noch größerer Bedeutung sein. "E.ON ist zuversichtlich, die aktuellen Herausforderungen zu meistern - auch wenn noch nicht seriös abschätzbar ist, wie lange die Krise dauern wird und wie gravierend ihre Auswirkungen am Ende wirklich sein werden. Wir sind robust und resilient. Wir stehen für Versorgungssicherheit, auch in dieser anspruchsvollen Situation, und wir bleiben ein verlässlicher Partner für diese Gesellschaft und unsere Kunden."Nachhaltigkeit als Werttreiber im Zentrum des Geschäftsmodells der neuen E.ONIm Geschäftsmodell der neuen E.ON, mit ihrem fokussierten, für die Energiewende erfolgskritischen Portfolio aus kundenorientierter Energieinfrastruktur für die dezentrale und digitale Energiewelt, wird Nachhaltigkeit im Zentrum stehen. Dazu Teyssen: "Wir profitieren durch unser neu ausgerichtetes, fokussiertes Geschäftsmodell von den Megatrends Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung. Als Unternehmen setzen wir uns auch selbst klare Klimaziele: Bis 2040 wird E.ON selbst CO2-neutral sein, und unsere Kunden werden wir bis 2050 klimaneutral mit Energie beliefern. Wir bieten unseren Kunden außerdem fortschrittlichste Lösungen zur Verbesserung ihrer CO2-Bilanz an. Auch dies sehen wir als Beitrag zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Durch unser neues Geschäftsmodell wird E.ON berechenbarer und resilienter, dies ist in Zeiten wachsender Unsicherheit ein großer Vorteil."Rückblick Geschäftsjahr 2019: Ziele erreichtIm abgelaufenen Geschäftsjahr, das stark von der Übernahme von innogy geprägt war, konnte das Essener Energieunternehmen bei einem Anstieg des Konzernumsatzes auf 41,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 30,1 Milliarden Euro) sein Ergebnis gegenüber dem Vorjahr erneut steigern. Der Mehrumsatz von mehr als 10 Milliarden ist vor allem auf den Erwerb der innogy-Gruppe im September 2019 zurückzuführen. Das bereinigte EBIT stieg deutlich auf 3,2 Milliarden Euro (3,0 Milliarden Euro), der bereinigte Konzernüberschuss liegt mit 1,5 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Beide Werte liegen innerhalb der Prognosebandbreiten, die E.ON im November 2019 angepasst und erhöht hatte. Damit schließt E.ON im vierten Jahr in Folge mit einem Ergebnis in der oberen Hälfte der Prognose ab.In den operativen Kerngeschäften Energienetze und Kundenlösungen hat E.ON jeweils ein solides Ergebnis erreicht. Im Geschäftsfeld Energienetze lag das bereinigte EBIT mit 1.888 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres, der Rückgang im Geschäftsfeld Kundenlösungen um 100 Millionen Euro auf 313 Millionen Euro ist insbesondere auf die regulatorischen Preisobergrenzen und gesunkene Kundenzahlen in Großbritannien zurückzuführen. Mit der umfassenden Neuordnung des Geschäfts in Großbritannien leitet E.ON hier die Trendwende ein und will schon 2022 einen Ergebnisbeitrag von mindestens 100 Millionen britischen Pfund erzielen.Im Ergebnis für 2019 ist erstmals ein anteiliger Beitrag von innogy von 421 Millionen Euro seit der Übernahme im September enthalten. Dieser Ergebnisbeitrag stammt insbesondere aus dem Netzgeschäft, vor allem in Deutschland. Der Beitrag von innogy wurde teilweise durch den Wegfall der auf RWE übertragenen Geschäfte im Bereich Erneuerbare Energien kompensiert.Infrastruktur: E.ON investiert Milliarden für dezentrale Energie und Klimaschutz90 Prozent der Investitionen in das Kerngeschäft wird E.ON künftig in kundenorientierte Energieinfrastruktur investieren, also in lokale und regionale Energienetze und die Stärkung der E.ON-Kunden beim Ausbau ihrer eigenen, dezentralen Energieinfrastruktur. Mit der Übernahme von innogy steigt außerdem der Anteil regulierter Geschäfte am operativen Ergebnis von rund 65 Prozent auf rund 80 Prozent. "Wir bauen unsere strombasierte, überwiegend regulierte Anlagen-Basis jedes Jahr um 3 bis 5 Prozent aus. Dies macht uns für nachhaltig orientierte, langfristige Investoren besonders attraktiv", so CFO Marc Spieker. Um die Vision eines klimaneutralen europäischen Kontinents bis 2050 zu verwirklichen sind erhebliche, zusätzliche Investitionen in erneuerbare Stromerzeugung und damit verbunden auch ein massiver Ausbau im Bereich Energieinfrastruktur notwendig. Alleine für Deutschland gehen Experten von einem Ausbaubedarf der Verteilnetze von 150 Milliarden Euro bis 2050 aus."Das immer komplexer werdende Energiesystem wird zusätzlichen Investitionsbedarf wie Elektromobilität, Elektrifizierung der Heizung, weitere Dekarbonisierung sowie Energiespeicherung schaffen. Somit stellt die Energiewende eine massive, mehrjährige Investitionsmöglichkeit in unsere lokalen Energienetze dar. Dadurch können wir unsere Position als führender Netzbetreiber weiter stärken. Die Umsetzung des Green Deals der EU-Kommission wird diese Entwicklung noch beschleunigen", erläutert Johannes Teyssen.Dividende: Operatives Geschäft als solide Basis für jährlich zuverlässige DividendeVorstand und Aufsichtsrat der E.ON SE beabsichtigen im Rahmen der geltenden Dividendenpolitik, den Aktionären für das Geschäftsjahr 2019 eine Ausschüttung von 0,46 Euro pro Aktie vorzuschlagen. Diese verlässliche Dividendenpolitik will E.ON auch in Zukunft weiterverfolgen mit einem jährlichen Wachstum der Dividende pro Aktie von bis zu 5 Prozent bis einschließlich der Dividende für das Geschäftsjahr 2022. Auch danach strebt E.ON eine jährliche Steigerung der Dividende pro Aktie an. CFO Marc Spieker: "Mit dem Investitionsschwerpunkt Energienetze und kundennahe Energieinfrastruktur erhöhen wir künftig die Resilienz und Krisenfestigkeit von E.ON. So sichern wir das Vertrauen unserer Kunden, der Gesellschaft und unserer Eigentümer und damit die Grundlage für Investitionen in die Zukunft."Finanzieller Ausblick: Für 2020 bis 2022 EBIT-Wachstum von durchschnittlich 7 bis 9 Prozent geplant; Ratingziel starkes BBB/Baa bestätigtDas laufende Geschäftsjahr wird für E.ON maßgeblich im Zeichen der Integration von innogy stehen. E.ON erwartet Synergien von 740 Millionen Euro ab 2022 und 780 Millionen Euro im Jahr 2024.Für das laufende Geschäftsjahr 2020, dem ersten vollen Geschäftsjahr inklusive innogy, rechnet der E.ON-Vorstand vorbehaltlich noch nicht geplanter Auswirkungen aus der Corona-Krise erneut mit einer Ergebnissteigerung: E.ON erwartet ein bereinigtes Konzern-EBIT im Bereich von 3,9 bis 4,1 Milliarden Euro und einen bereinigten Konzernüberschuss von 1,7 bis 1,9 Milliarden Euro. Für die Jahre 2020 bis 2022 stellte Spieker ein jährliches EBIT-Wachstum zwischen 7 und 9 Prozent in Aussicht. E.ON erwartet in allen Kernsegmenten einen Gewinnzuwachs, während die Erträge im Nicht-Kerngeschäft mit der Abschaltung der Kernkraftwerke bis Ende 2022 zurückgehen werden. E.ON bekennt sich zudem zu einer unverändert hohen Finanzdisziplin und bestätigt das Ziel eines starken BBB/Baa-Ratings.Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. * * *25.03.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: E.ON SE Brüsseler Platz 1 45131 Essen Deutschland Telefon: +49 (0)201-184 00 E-Mail: info@eon.com Internet: www.eon.com ISIN: DE000ENAG999 WKN: ENAG99 Indizes: DAX, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 1006183 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

  • DGAP

    E.ON SE: E.ON beschließt jährliches Dividendenwachstum von bis zu 5 Prozent bis einschließlich der Dividende für das Geschäftsjahr 2022

    E.ON SE / Schlagwort(e): Dividende E.ON SE: E.ON beschließt jährliches Dividendenwachstum von bis zu 5 Prozent bis einschließlich der Dividende für das Geschäftsjahr 2022 24.03.2020 / 19:35 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION NACH ART. 17 EU-MARKTMISSBRAUCHSVERORDNUNG (MAR)E.ON beschließt jährliches Dividendenwachstum von bis zu 5 Prozent bis einschließlich der Dividende für das Geschäftsjahr 2022 Essen, 24.03.2020 - Der Vorstand der E.ON SE hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Dividendenpolitik mit einem jährlichen Wachstum der Dividende pro Aktie von bis zu 5 Prozent bis einschließlich der Dividende für das Geschäftsjahr 2022 beschlossen. Auch danach strebt E.ON eine jährliche Steigerung der Dividende pro Aktie an.Kontakt: Verena Nicolaus-Kronenberg Leiterin Investor Relations Tel. +49 201 184-2806 E-mail: verena.nicolaus-kronenberg@eon.com E.ON SE Brüsseler Platz 1 45131 Essen Deutschland* * *24.03.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: E.ON SE Brüsseler Platz 1 45131 Essen Deutschland Telefon: +49 (0)201-184 00 E-Mail: info@eon.com Internet: www.eon.com ISIN: DE000ENAG999 WKN: ENAG99 Indizes: DAX, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 1005847 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

  • DGAP

    E.ON SE: E.ON treibt Integration von innogy erfolgreich voran - Solides operatives Geschäft

    DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung 29.11.2019 / 07:30 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. E.ON treibt Integration von innogy erfolgreich voran - Solides operatives Geschäft\- Starkes drittes Quartal unterstreicht die Stärke des operativen Geschäfts.\- Anhebung der Ergebnisprognose 2019 durch innogy Übernahme.\- Wirtschaftliche Nettoverschuldung steigt transaktionsbedingt an, Rating-Ziel starkes "BBB" untermauert.\- Dividendenvorschlag von 0,46 Euro/Aktie bestätigt.\- Integration von innogy voll im Zeitplan, Synergien von 600 - 800 Millionen Euro ab 2022 bekräftigt.\- UK-Geschäft soll insgesamt bereits ab 2022 ein deutlich positives Ergebnis erreichen."Nur wenige Wochen nach der Übernahme von innogy haben wir bereits sichtbare Fortschritte bei der Integration erzielt. Wir liegen in jeder Hinsicht voll im Plan", sagte Johannes Teyssen, Vorstandsvorsitzender von E.ON, bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2019, die er gemeinsam mit Finanzvorstand Marc Spieker erläuterte. In das Quartalsergebnis ist erstmals anteilig auch das Ergebnis von innogy eingeflossen. Teyssen erläuterte zudem Vorschläge zur Restrukturierung der britischen innogy-Tochtergesellschaft npower.Drittes Quartal deutlich über VorjahrIn den ersten neun Monaten 2019 entwickelte sich das operative Geschäft von E.ON wie erwartet. Im Vergleich zum Berichtszeitraum 2018 stieg der Umsatz um 1,9 Milliarden auf 23,6 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT für den Konzern sank gegenüber dem Berichtszeitraum 2018 um 6 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Das isolierte dritte Quartal lag rund 20 Prozent über Vorjahr, so dass E.ON wie erwartet den schwachen Start des ersten Quartals im Jahresverlauf aufholen wird. Entsprechend lag der bereinigte Konzernüberschuss mit knapp 1,2 Milliarden Euro nur noch um 3 Prozent unter dem Vorjahreswert.In diesen Kennzahlen sind die an RWE übertragenen Geschäftsaktivitäten in den Bereichen Erneuerbare Energien bis zum 18. September 2019 enthalten. Ab diesem Zeitpunkt trägt innogy als eigenständiges Segment - im Wesentlichen mit dem Netz- und Vertriebsgeschäft - zur Geschäftsentwicklung bei."Das Ergebnis nach neun Monaten entspricht unserer Planung. Aufgrund des vollzogenen Erwerbs von innogy haben wir unsere Prognose angepasst. Wir erwarten für das Jahr 2019 jetzt ein bereinigtes Konzern-EBIT im Bereich von 3,1 bis 3,3 Milliarden Euro und einen bereinigten Konzernüberschuss von 1,45 bis 1,65 Milliarden Euro. Zuvor waren wir von 2,9 bis 3,1 Milliarden beim bereinigten EBIT und von 1,4 bis 1,6 Milliarden Euro beim bereinigten Konzernüberschuss ausgegangen. Auch unseren Dividendenvorschlag von 0,46 Euro/Aktie bestätigen wir. Der durch den Abgang wesentlicher Teile des Erneuerbare-Energien-Geschäfts verursachte Ergebnisrückgang wird durch den Beitrag des neuen Segments innogy mehr als kompensiert", sagte Spieker.Im Geschäftsfeld Energienetze lag das bereinigte EBIT nach neun Monaten mit 1,42 Milliarden Euro insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres (1,47 Milliarden Euro). In Deutschland ging das Ergebnis vor allem durch den Entfall positiver Einmaleffekte aus dem Vorjahr zurück. Zusätzlich belastete der Rückgang des kalkulatorischen Eigenkapitalzinssatzes mit dem Beginn der dritten Regulierungsperiode Strom das bereinigte EBIT. Diese Effekte konnten jedoch vor allem durch die hohe Investitionstätigkeit überwiegend kompensiert werden. In Schweden profitiert E.ON weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung.Bei den Kundenlösungen sank das bereinigte EBIT auf 224 Millionen Euro gegenüber dem Berichtszeitraum 2018 mit 360 Millionen Euro. In Deutschland lag das bereinigte EBIT unter dem hohen Vorjahresniveau. Grund war vor allem die gesunkene Bruttomarge im Strom- und Gasvertriebsgeschäft. Dieser Rückgang wird sich im Jahresverlauf weitgehend ausgleichen. Das bereinigte EBIT in Großbritannien sank gegenüber dem Vorjahr ebenfalls deutlich. Dies ist vor allem auf die im Jahr 2019 eingeführten regulatorischen Preisobergrenzen zurückzuführen.Verschuldung aufgrund der Innogy-Übernahme erwartungsgemäß gestiegenIm Vergleich zum 31. Dezember 2018 (16,6 Milliarden Euro) stieg die wirtschaftliche Netto-Verschuldung um 23,0 auf 39,6 Milliarden Euro. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen durch die Erstkonsolidierung der innogy-Aktivitäten geprägt. Gegenläufig wirkt sich die Entkonsolidierung der zum 31. Dezember 2018 noch enthaltenen umgegliederten Aktivitäten in den Bereichen Erneuerbare Energien und PreussenElektra aus."Aufgrund des deutlich wachsenden Anteils unseres regulierten Netzgeschäftes im Gesamtportfolio, haben die Rating Agenturen bereits im letzten Jahr klar signalisiert, dass sie der neuen E.ON eine höhere Schuldentragfähigkeit zumessen. Wir können auf Basis der guten operativen Entwicklung sowie der erwarteten Synergien aus der Integration von innogy unser Ziel eines starken "BBB" Rating bereits heute bekräftigen", so Spieker.Integration mit hohem TempoDie Integration von innogy in den E.ON-Konzern verläuft planmäßig. Die künftigen Führungspositionen in der ersten und zweiten Ebene unterhalb des Vorstands sind nahezu vollständig besetzt - zu fast gleichen Teilen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von E.ON und innogy. Der Anteil weiblicher Führungskräfte auf der ersten Ebene unterhalb des Vorstands konnte auf rund 25 Prozent gesteigert werden.Auch wichtige Standortentscheidungen sind inzwischen getroffen: Essen ist Sitz des Konzerns und aller nationalen und internationalen Netzsteuerungsfunktionen. Von Essen aus wird E.ON auch die Entwicklung von Innovationen für alle Märkte in Europa vorantreiben. Dortmund bleibt unter anderem mit der "Westnetz" Standort des mit Abstand größten Verteilnetzbetreibers von E.ON in Deutschland. Dort wird zudem das vertriebliche Zukunftsgeschäft "City Energy Solutions" gestärkt. München wird weiterhin ein wichtiger Vertriebsstandort von E.ON sein, an dem wichtige Funktionen des deutschlandweiten Strom- und Gasgeschäfts zusammengefasst sind.Spieker betonte darüber hinaus: "Wir sind fest entschlossen, 600 bis 800 Millionen Euro Synergien bis 2022 zu heben. Die ersten Maßnahmen sind bereits erfolgreich umgesetzt. Weitere werden folgen. Darauf können sich unsere Aktionäre verlassen."Vorschläge für Restrukturierung der npower-Geschäfte"Der Markt in Großbritannien ist derzeit besonders herausfordernd. Wie wir wiederholt betont haben, werden wir alle notwendigen Maßnahmen ergreifen das Geschäft nachhaltig wieder in die Gewinnzone zu führen. Dazu haben wir Vorschläge entwickelt und bereits begonnen, diese mit den britischen Gewerkschaften zu beraten", erklärte Teyssen.Zu den Vorschlägen gehört unter anderem, dass die Privat- und kleineren Gewerbekunden von npower künftig von E.ON UK auf einer gemeinsamen IT-Plattform betreut werden. Die großen Industrie- und Gewerbekunden der npower werden weiter separat bedient. Die verbleibenden Aktivitäten von npower werden im Laufe der nächsten zwei Jahre restrukturiert. Diese Maßnahmen ermöglichen vor allem in der IT Infrastruktur und im Kundenservice erhebliche Vorteile.Auch E.ON UK intensiviert die eigenen anspruchsvollen Kostensenkungs-anstrengungen weiter, ohne den Kunden aus den Augen zu verlieren. Basis hierfür sind schlankere, zunehmend digitale Prozesse, die zugleich das Kundenerlebnis verbessern. In diesem Jahr hat E.ON UK die Marktstellung mit innovativen und attraktiven Produkten verteidigt. Seit Mitte des Jahres beliefert E.ON UK nur noch mit grünem Strom und hat seitdem die Kundenbasis stabilisiert. Diese Restrukturierungen werden mit einem Aufwand von 500 Millionen Britischen Pfund verbunden sein. Insgesamt strebt E.ON eine Trendwende in der operativen Entwicklung des Unternehmens an. Das kombinierte UK-Geschäft soll ab 2022 mindestens 100 Millionen Britischen Pfund EBIT und damit einen positiven Free Cash Flow erzielen.Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. * * *29.11.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: E.ON SE Brüsseler Platz 1 45131 Essen Deutschland Telefon: +49 (0)201-184 00 E-Mail: info@eon.com Internet: www.eon.com ISIN: DE000ENAG999 WKN: ENAG99 Indizes: DAX, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 924601 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

  • DGAP

    E.ON SE: E.ON unterzeichnet Rahmenvertrag mit MVM Magyar Villamos Művek Zrt. und Opus Global Nyrt

    DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Beteiligung/Unternehmensbeteiligung 04.10.2019 / 13:08 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *E.ON unterzeichnet Rahmenvertrag mit MVM Magyar Villamos Művek Zrt. und Opus Global NyrtE.ON Hungária optimiert ihr Geschäftsportfolio durch strategischen Asset-Tausch, um einen ausgewogenen und stabilen Geschäftsbetrieb zu gewährleisten und die Integration der ungarischen Assets von innogy zu beschleunigen. Die neue E.ONAm 18. September hat die E.ON SE den Erwerb der 76,8%igen Beteiligung von RWE an Innogy abgeschlossen. Diese Transaktion ist ein wichtiger Schritt in unserem Ziel, ein Unternehmen zu werden, das die Zukunft der Energie mit einer visionären Fokussierung gestaltet. Im Zentrum der neuen, dezentralen Energiewelt stehen die Kunden und diejenigen Unternehmen, die den Kunden am besten verstehen und den Innovationsvorsprung haben, werden sich durchsetzen. Die neue E.ON hat einen klaren Fokus auf intelligente Netze und Kundenlösungen und ist damit in einer hervorragenden Position, um einer der innovativen Treiber für den Energiewandel in Europa zu werden. Sie trägt den Bedürfnissen von fast 50 Millionen ihrer europäischen Kunden Rechnung. Das Unternehmen bietet mehr als 70.000 Mitarbeitern Arbeitsplätze und spannende Karrieremöglichkeiten und bietet seinen Aktionären attraktive Wertschöpfungs- und Wachstumschancen.Die neue E.ON HungáriaHeute kündigen wir eine Reihe von Vereinbarungen an, darunter einen strategischen Asset-Tausch, der den Weg für die Gründung einer neuen E.ON Hungária-Gruppe ebnet - einem Unternehmen, das eine aktive Rolle bei der Umsetzung der nationalen Energiestrategie Ungarns spielen wird und allen ungarischen Kunden intelligente, erschwingliche und nachhaltige Lösungen sowie eine hervorragende Kundenerfahrung bietet.Als integraler Bestandteil des internationalen E.ON-Konzerns und Teil seiner Vision wird sich E.ON Hungária weiterhin auf kundenorientierte innovative und komfortable Energielösungen sowie auf den Betrieb intelligenter Strom- und Gasverteilungsnetze konzentrieren und so zum Wohlstand und zur Wettbewerbsfähigkeit von Menschen und Wirtschaft in Ungarn beitragen.Vereinbarungen und TransaktionsschritteAm 18. September 2019 hat die E.ON SE eine Mehrheitsbeteiligung an der innogy SE erworben. innogy ist als Mehrheitsaktionär von ELMŰ Nyrt. auf dem ungarischen Markt vertreten. ("ELMŰ") und ÉMÁSZ Nyrt. ("ÉMÁSZ"). Am 2. Oktober 2019 erwarb E.ON Hungária die von EnBW gehaltenen 27% der Anteile an ELMŰ und ÉMÁSZ.Am 3. Oktober 2019 wurde ein Rahmenvertrag zwischen der E.ON Beteiligungen GmbH, der alleinigen Gesellschafterin von E.ON Hungária, MVM Magyar Villamos Művek Zrt. (Aktionär von ELMŰ Nyrt. und ÉMÁSZ Nyrt., "MVM") und Opus Global Nyrt ("Opus") unterzeichnet. Im Rahmen dieser Vereinbarung beabsichtigt E.ON, die Anteile von MVM an ELMŰ und ÉMÁSZ zu erwerben; es folgen eine Reihe weiterer Transaktionsschritte, die ein ausgewogenes und optimiertes Portfolio in Ungarn schaffen werden, das auch eine schnelle Integration der Vermögenswerte von Innogy ermöglicht.Zur Optimierung des Geschäftsportfolios und zur Vorbereitung stärker geografisch fokussierter Aktivitäten wird E.ON Hungária die folgenden strategischen Transaktionen gemäß den Bedingungen des Rahmenvertrags durchführen. Diese sind vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen und in einigen Fällen der rechtlichen Integration von ELMŰ und ÉMÁSZ in E.ON Hungária: * Verkauf des Stromverteilungsgeschäfts der E.ON Tiszántúli Áramhálózati Zrt. an Opus; * Verkauf des Stromverteilungsgeschäfts der ÉMÁSZ Hálózati Kft. an MVM; * Verkauf von 50% der Anteile an Budapesti Dísz-és Közvilágítási Kft. an MVM; * MVM erwirbt 25% Minderheitsbeteiligung an E.ON Hungária als Finanzinvestor.Nach der Unterzeichnung des Rahmenvertrages wird E.ON Hungária mit der Vorbereitung der geplanten Transaktionen beginnen. Es wird erwartet, dass die letzten Elemente der Vereinbarung im Jahr 2021 abgeschlossen sein werden._________________________________________________________________________Rückfragen bitte an: Dr. Christian Drepper | T +49 201 184 3470 | christian.drepper@eon.com * * *04.10.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: E.ON SE Brüsseler Platz 1 45131 Essen Deutschland Telefon: +49 (0)201-184 00 E-Mail: info@eon.com Internet: www.eon.com ISIN: DE000ENAG999 WKN: ENAG99 Indizes: DAX, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 885427 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

  • DGAP

    E.ON SE: E.ON vollzieht Erwerb der innogy-Anteile von RWE

    DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Fusionen & Übernahmen/Firmenübernahme 18.09.2019 / 22:30 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * * E.ON vollzieht Erwerb der innogy-Anteile von RWE Die bislang von RWE gehaltenen Anteile von rund 76,8 Prozent an innogy sind heute auf E.ON übergegangen. Damit ist der Erwerb von insgesamt 426.624.685 Aktien abgeschlossen. E.ON ist nun wie geplant kurz nach der Freigabe der Transaktion durch die EU-Kommission Eigentümerin der Mehrheit von innogy.Bis Ende der kommenden Woche wird E.ON auch das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot an die Minderheitsaktionäre von innogy vollziehen. Dabei erhalten diejenigen Minderheitsaktionäre die Angebotsgegenleistung, die E.ON im Rahmen des Übernahmeangebots im vergangenen Jahr ihre Aktien angedient hatten. Bis zum Ende der Annahmefrist am 25. Juli 2018 hatten sich gut 9,4 Prozent der Aktionäre für den Verkauf ihrer innogy-Aktien an E.ON entschieden.Zusammen mit den zwischenzeitlich durch E.ON börslich erworbenen innogy-Aktien in Höhe von knapp 3,8 Prozent hält E.ON dann insgesamt 90 Prozent aller innogy-Aktien und erfüllt damit die notwendigen Voraussetzungen für einen umwandlungsrechtlichen Squeeze-out. Wie Anfang September mitgeteilt, will E.ON daher die Aktien der verbliebenen Minderheitsaktionäre der innogy SE im Rahmen eines umwandlungsrechtlichen Squeeze-out-Verfahrens übernehmen und damit alleinige Eigentümerin von innogy werden.E.ON-CEO Johannes Teyssen: "Unser Ziel ist eine zügige und direkte Integration von innogy in E.ON. Die nun vollzogene Übernahme der innogy ist der entscheidende Schritt zur Neuaufstellung unseres Unternehmens. Schon bald werden wir uns als kundenorientierter Innovationstreiber konsequent auf unsere Kerngeschäfte - intelligente Stromnetze und Kundenlösungen - fokussieren können. Davon profitieren besonders unsere Kunden, mit denen wir die neue Energiewelt gemeinsam gestalten möchten. E.ON wird gemeinsam mit seinen Kunden und Partnern einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz in Europa leisten."Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. * * *18.09.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: E.ON SE Brüsseler Platz 1 45131 Essen Deutschland Telefon: +49 (0)201-184 00 E-Mail: info@eon.com Internet: www.eon.com ISIN: DE000ENAG999 WKN: ENAG99 Indizes: DAX, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 876167 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

  • DGAP

    E.ON SE: Geplante Übernahme von innogy: E.ON will innogy zügig integrieren und kündigt Ausschluss der verbliebenen Minderheitsaktionäre der innogy SE an

    DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Squeeze-Out/Fusionen & Übernahmen 04.09.2019 / 18:32 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *Geplante Übernahme von innogy: E.ON will innogy zügig integrieren und kündigt Ausschluss der verbliebenen Minderheitsaktionäre der innogy SE an\- E.ON teilt innogy-Vorstand Absicht mit, umwandlungsrechtlichen Squeeze-out bei der innogy SE zeitnah durchzuführen\- Kunden und Investoren profitieren von vollständiger und möglichst rascher Integration von innogy\- Schnelle Klarheit für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Aufstellung der neuen E.ONE.ON hat dem innogy-Vorstand heute seine Absicht mitgeteilt, unmittelbar nach Freigabe der Übernahme der von RWE und von anderen Aktionären im Rahmen des freiwilligen Übernahmeangebots erworbenen innogy-Aktien durch die EU-Kommission, das Unternehmen voll in den E.ON-Konzern zu integrieren. Dies soll durch eine Verschmelzung der innogy SE auf die E.ON Verwaltungs SE unter Ausschluss der verbliebenen Minderheitsaktionäre der innogy SE gegen Leistung einer angemessenen Barabfindung gemäß § 62 Abs. 5 UmwG (sog. "umwandlungsrechtlicher Squeeze-out") erfolgen."Dieses im Gesellschaftsrecht ab einem 90-prozentigen Anteilsbesitz vorgesehene Verfahren erlaubt es uns, die in den letzten Monaten mit innogy gemeinsam erarbeiteten Integrationspläne so schnell wie möglich umzusetzen. Wir werden damit allen Kunden schon bald verbesserte Leistungen und Produkte aus einer Hand anbieten können. Die wirtschaftlichen Vorteile aus der Integration werden Kunden und Investoren zugutekommen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können dann zudem in gemeinsamen Teams die Weichen auf Zukunft und Wachstum stellen", sagt E.ON-CEO Johannes Teyssen.Zunächst wird E.ON mit dem Vollzug des Anteilskaufvertrages knapp 76,8 Prozent aller innogy-Aktien von RWE erwerben, mit dem Vollzug des Übernahmeangebots weitere gut 9,4 Prozent. Zusammen mit den zwischenzeitlich durch E.ON börslich erworbenen innogy-Aktien in Höhe von knapp 3,8 Prozent wird E.ON über die E.ON Verwaltungs SE, eine E.ON-Konzerngesellschaft, insgesamt 90 Prozent aller innogy-Aktien halten und erfüllt damit die notwendigen Voraussetzungen für den umwandlungsrechtlichen Squeeze-out.Um den umwandlungsrechtlichen Squeeze-out durchzuführen, beabsichtigt die E.ON Verwaltungs SE, mit der innogy SE Verhandlungen über einen Verschmelzungsvertrag aufzunehmen.Hierbei soll ein Ausschluss der verbliebenen Minderheitsaktionäre der innogy SE gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung nach § 62 Abs. 5 Satz 1 UmwG i.V.m. §§ 327a ff. AktG vorgesehen werden. Die genaue Höhe der Barabfindung wird durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ermittelt. Anschließend wird die Angemessenheit der Barabfindung durch einen gerichtlich bestellten Prüfer überprüft.Nach dem Vollzug des Anteilskaufvertrages und des Übernahmeangebots sowie nach Abschluss der Prüfung der Angemessenheit der Barabfindung soll eine außerordentliche Hauptversammlung der innogy SE einberufen werden, in der die Übertragung der Aktien für den entsprechenden Gegenwert beschlossen wird. Ferner behält sich die E.ON Verwaltungs SE vor, die Minderheitsaktionäre der innogy SE alternativ im Wege eines aktienrechtlichen Squeeze-outs gemäß §§ 327a ff. Aktiengesetz auszuschließen.Der Vollzug des Anteilskaufvertrages und des Übernahmeangebots stehen noch unter dem Vorbehalt des Erhalts der erforderlichen behördlichen Genehmigungen und Freigaben. Nach Freigaben aus Deutschland und dem Vereinigten Königreich zu einzelnen Schritten und Maßnahmen des mit RWE vereinbarten Pakets steht jetzt lediglich noch die Fusionskontrollfreigabe durch die EU-Kommission aus. E.ON ist zuversichtlich, diese noch in diesem Monat zu erhalten.Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. * * *04.09.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: E.ON SE Brüsseler Platz 1 45131 Essen Deutschland Telefon: +49 (0)201-184 00 E-Mail: info@eon.com Internet: www.eon.com ISIN: DE000ENAG999 WKN: ENAG99 Indizes: DAX, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 868739 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

  • DGAP

    E.ON SE: Halbjahresergebnis im Rahmen der Erwartungen - E.ON bestätigt erneut Prognose für 2019

    DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Zwischenbericht 07.08.2019 / 07:30 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *Halbjahresergebnis im Rahmen der Erwartungen - E.ON bestätigt erneut Prognose für 2019\- Prognose für bereinigtes EBIT und bereinigten Konzernüberschuss sowie Dividendenvorschlag für 2019 bestätigt\- Bereinigtes EBIT und bereinigter Konzernüberschuss in den ersten sechs Monaten erwartungsgemäß unter starken Vorjahreswerten\- Höhere wirtschaftliche Nettoverschuldung vor allem aufgrund technischer Effekte und rechnungszinsbedingter Erhöhung der Pensionsrückstellungen\- Geplante Übernahme von innogy im September 2019 erwartetAuch nach dem ersten Halbjahr 2019 bestätigt das Essener Energieunternehmen E.ON seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr. Im Netzgeschäft erreichte E.ON zum 30. Juni ein Ergebnis nahezu auf Vorjahresniveau, im Geschäft mit Erneuerbaren Energien konnte das Unternehmen das Halbjahresergebnis leicht steigern. Der Ergebnisrückgang im Geschäft mit Kundenlösungen ist vor allem eine Folge der nach wie vor besonders schwierigen Situation im britischen Markt. Dort führten vor allem die vom staatlichen Regulator neu eingeführten Preisobergrenzen zu deutlichen Ergebniseinbußen."Insgesamt entspricht das Halbjahresergebnis unserer Planung. Unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2019 können wir deshalb erneut bestätigen. Wir erwarten weiterhin ein bereinigtes EBIT im Bereich von 2,9 bis 3,1 Milliarden Euro. Für den bereinigten Konzernüberschuss rechnen wir 2019 weiterhin mit einem Ergebnis von 1,4 bis 1,6 Milliarden Euro. Unseren Dividendenvorschlag von 46 Cent pro Aktie für 2019 bestätigen wir ebenfalls", sagte Finanzvorstand Marc Spieker bei der Vorstellung der Ergebnisse des ersten Halbjahres 2019. "Der Markt in Großbritannien ist derzeit besonders herausfordernd. Aber hier haben wir bereits mit attraktiven neuen Produkten und einem klaren Kostenmanagement auf das anspruchsvolle Umfeld reagiert", so Spieker weiter.Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 stieg der Umsatz um rund 5 Prozent von 15,4 auf 16,1 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT sank gegenüber dem starken ersten Halbjahr des Vorjahres um 12 Prozent von rund 1,9 Milliarden Euro auf rund 1,7 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss lag, der Entwicklung des EBIT entsprechend, mit rund 0,9 Milliarden Euro um 16 Prozent unter dem Vorjahreswert von knapp 1,1 Milliarden Euro.Im Geschäftsfeld Energienetze lag das bereinigte EBIT mit rund 1 Milliarde Euro um 31 Millionen Euro leicht unter dem Niveau des Vorjahres. In Deutschland ging das Ergebnis im Netzgeschäft vor allem durch den Wegfall positiver Einmaleffekte aus dem Vorjahr zurück. Zusätzlich belastete der Rückgang der zulässigen Eigenkapitalverzinsung das Ergebnis. Diese Effekte konnten jedoch durch den Ausbau der regionalen Verteilnetze kompensiert werden.Im Bereich Kundenlösungen ging das bereinigte EBIT wie erwartet um 237 auf 240 Millionen Euro gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 (477 Millionen Euro) zurück. Der Rückgang ist vor allem auf die regulatorischen Preisobergrenzen im britischen Markt zurückzuführen. Darüber hinaus ist die Marge im deutschen Vertriebsgeschäft gesunken, weil gestiegene Netzentgelte erst später an die Kunden weitergegeben werden konnten. Dies wird sich in Folge von bereits erfolgten Preisanpassungen im Jahresverlauf aber weitgehend ausgleichen.Im Bereich Erneuerbare Energien stieg das bereinigte EBIT um 39 Millionen Euro auf jetzt 275 Millionen Euro. Der Anstieg resultierte vor allem aus gestiegenen Erzeugungsmengen durch die Inbetriebnahmen von Offshore-Windparks in Deutschland und Großbritannien und eines Onshore-Windparks in den USA.Das Ergebnis im Nicht-Kerngeschäft stieg vor allem durch den Zuwachs im Bereich Erzeugung Türkei um 21 Millionen Euro auf 245 Millionen Euro. Vor allem die Stromerzeugung konnte in den dort betriebenen Wasserkraftwerken gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden.Im Vergleich zum 31. Dezember 2018 (16,6 Milliarden Euro) stieg die wirtschaftliche Netto-Verschuldung um rund 3,6 Milliarden Euro auf 20,2 Milliarden Euro. Diese Entwicklung ist vor allem auf einen technischen Effekt aus der Erstanwendung einer neuen IFRS-Rechnungslegungsvorschrift sowie das noch einmal deutlich gesunkene Zinsniveau zurückzuführen, das eine erneute Erhöhung der Pensionsrückstellungen notwendig machte.Die Investitionen im Kerngeschäft lagen mit 1,3 Milliarden Euro insgesamt auf Vorjahresniveau, wobei E.ON die Investitionen in den Wachstumsfeldern Energienetze (plus 78 Millionen Euro) und Kundenlösungen (plus 131 Millionen Euro) gesteigert hat. Mit 650 Millionen Euro investierte E.ON dabei die Hälfte in Energienetze.Die geplante Transaktion mit RWE liegt voll im Zeitplan. Im Januar hatte E.ON mit der Anmeldung der geplanten Übernahme von innogy bei der EU-Kommission einen wichtigen Meilenstein erreicht. Ende Februar erhielt RWE die Genehmigungen für die Übernahme der Geschäftsfelder Erneuerbare Energien von E.ON und innogy sowie für die geplante Beteiligung an E.ON. Bei den Vorbereitungen zur Übernahme von innogy kommt E.ON wie geplant voran und ist zuversichtlich, dass der Vollzug der Transaktion im September dieses Jahres stattfinden kann.Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. * * *07.08.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: E.ON SE Brüsseler Platz 1 45131 Essen Deutschland Telefon: +49 (0)201-184 00 E-Mail: info@eon.com Internet: www.eon.com ISIN: DE000ENAG999 WKN: ENAG99 Indizes: DAX, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 853205 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

  • Handelsblatt

    Das krisenfeste Depot – Zehn Aktien, die sich jetzt noch lohnen

    Hohe Investitionen, hohe Dividende, hohes Wachstum. Diese Unternehmen schaffen es, auch in unsicheren Börsenzeiten zuverlässige Renditen zu erzielen.

  • Handelsblatt

    Innogy-Manager Thomas Birr wird Strategiechef von Eon

    Thomas Birr soll künftig im gemeinsamen Konzern die Suche nach neuen Geschäftschancen vorantreiben – vor allem bei der Digitalisierung.

  • Wo grün drauf steht, ist nicht immer grün drin
    Handelsblatt

    Wo grün drauf steht, ist nicht immer grün drin

    Klimafreundliche Anlageprodukte verwenden sehr unterschiedliche Kriterien bei der Auswahl ihrer Investments. Ein Frankfurter Start-Up will das transparenter machen.

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen