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    E.ON SE: E.ON bestätigt Prognose und sieht sich operativ auf Kurs

    DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung 11.11.2020 / 07:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. E.ON bestätigt Prognose und sieht sich operativ auf Kurs Robustes Ergebnis nach neun Monaten zeigt Stärke des Geschäftsmodells in der Covid-19-Pandemie Schnellere Erholung der Märkte als erwartet Mittelfristige Prognose und Dividendenpolitik bestätigt, aktuelle selektive Lockdowns aus heutiger Sicht ohne Einfluss auf Jahresprognose Alle EU-Auflagen erfüllt, Integration schreitet planmäßig voran E.ON hat heute seine Ergebniszahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2020 vorgelegt. Das Essener Energieunternehmen verzeichnete ein operativ starkes, drittes Quartal mit einer schnelleren Erholung in seinen Märkten als erwartet. Die aktuellen selektiven Lockdown-Maßnahmen in E.ONs Heimatmärkten werden aus heutiger Sicht keinen maßgeblichen Einfluss auf die Ganzjahresergebnisse haben. E.ON bestätigt daher seine Ergebnisziele für das Geschäftsjahr. Das Geschäft mit Energienetzen und Kundenlösungen zeigt in der Covid-19-Pandemie seine Stärke. Das operative Geschäft hat sich in den ersten neun Monaten sehr robust entwickelt. Erwartungsgemäß sank das bereinigte EBIT in den ersten neun Monaten 2020 um rund 300 Millionen Euro auf 2,7 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss sank auf 1,1 Milliarden Euro von 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Rückgang ist überwiegend auf die Belastungen durch die Covid-19-Pandemie und die außergewöhnlich warme Witterung Anfang des Jahres zurückzuführen. Rund die Hälfte der Ergebnis-Effekte aus Covid-19 entfallen auf das regulierte Netzgeschäft. Aufgrund der Regulierung in den unterschiedlichen Märkten kann der Großteil dieser Effekte in den Jahren 2022 bis 2024 aufgeholt werden. Vor dem Hintergrund dieses robusten Ergebnisses bestätigt E.ON die zum Halbjahr um die Ergebniseffekte aus Covid-19 aktualisierte Jahresprognose. E.ON geht für das Geschäftsjahr 2020 weiterhin von einem bereinigten Konzern-EBIT in der Bandbreite von 3,6 bis 3,8 Milliarden Euro und einem bereinigten Konzernüberschuss von 1,5 bis 1,7 Milliarden Euro aus. E.ON-Finanzvorstand Marc Spieker: "Wir haben im laufenden Geschäftsjahr eine starke operative Leistung erbracht. Das Energienetz- und das Kundenlösungsgeschäft liefern robuste Ergebnisse. Die Folgen der Pandemie konnten und können wir durch rechtzeitige und vorausschauende Maßnahmen begrenzen. Daher fallen die nachhaltigen Auswirkungen moderat aus, unser Geschäftsmodell hat in der Krise seine hohe Resilienz bewiesen. Das bestärkt uns darin, sowohl unsere mittelfristigen Ziele als auch unsere Dividendenpolitik in vollem Umfang zu bestätigen." Planmäßige operative Entwicklung Besonders das Geschäftsfeld Energienetze hat sich stabil entwickelt und trug mit einem bereinigten EBIT von rund 2,3 Milliarden Euro zum Gesamtergebnis bei, rund neun Prozent unter dem Pro-Forma-Ergebnis des Vorjahrs. Grund hierfür waren unter anderem Regulierungseffekte in Schweden und geringere Volumina durch die Covid-19-Pandemie. Das bereinigte EBIT im Segment Kundenlösungen sank um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum - ebenfalls pro forma - auf jetzt 378 Millionen Euro. Hier konnten deutliche operative Verbesserungen, vor allem in Großbritannien, die Effekte des wärmsten Jahresbeginns seit Beginn der Wetteraufzeichnung und der Pandemie nicht vollständig kompensieren. Im Kundenlösungsgeschäft kommt E.ON mit großen Schritten bei der Digitalisierung von Prozessen voran. In Großbritannien sind bisher schon eine Million Kundenverträge auf die neue, digitale Kundenplattform übertragen worden. Mitte 2022 soll die vollständige Transformation in diesem Markt abgeschlossen sein. Auch in Deutschland setzt E.ON die Umstellung der Kunden auf die neue, cloudbasierte digitale Plattform wie geplant um. Übernahme von innogy abgeschlossen, Integration im Plan Die Übernahme von innogy ist erfolgreich abgeschlossen. Den Verkauf von Kundenlösungsgeschäften in Ungarn und Tschechien sowie des Heizstromgeschäfts in Deutschland, die die EU-Kommission zur Auflage für die Genehmigung der Transaktion gemacht hatte, hat E.ON zügig umgesetzt. Zum 1. Oktober konnte E.ON zudem insgesamt rund 2,5 Millionen Kunden von innogy in die E.ON-Markenwelt übernehmen. Die geplanten Synergien aus der innogy-Transaktion von rund 740 Millionen Euro ab 2022 und rund 780 Millionen Euro ab 2024 wird E.ON daher wie geplant erzielen. Konjunkturpakete eröffnen Wachstumschancen für E.ON Von den insgesamt 750 Milliarden Euro, die die EU an Fördermitteln für die Belebung der Wirtschaft in der Covid-19-Pandemie bereitstellen wird, sind rund 60 Milliarden Euro für klimabezogene Ausgaben in den relevanten E.ON-Märkten vorgesehen. Hieraus können sich Wachstumsmöglichkeiten und künftiges Ertragspotenzial für E.ON ergeben. Bereits heute realisiert E.ON erfolgreich Projekte mit EU-Co-Finanzierung, beispielsweise Smart-Grid-Initiativen an der tschechischen und slowakischen Grenze, oder das Projekt "Donau-InGrid" zur Verbesserung der Versorgungssicherheit in den Grenzregionen der Slowakei und Ungarns. Projekte wie diese unterstützen das mittelfristige Ziel eines durchschnittlichen RAB-Wachstums im Stromnetz von 4-5 Prozent pro Jahr. Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. 11.11.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: E.ON SE Brüsseler Platz 1 45131 Essen Deutschland Telefon: +49 (0)201-184 00 E-Mail: info@eon.com Internet: www.eon.com ISIN: DE000ENAG999 WKN: ENAG99 Indizes: DAX, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 1147138   Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    E.ON SE: E.ON trotz Covid-19-Effekten mit robustem Halbjahresergebnis

    DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis 12.08.2020 / 07:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. E.ON trotz Covid-19-Effekten mit robustem Halbjahresergebnis * Halbjahresergebnis unterstreicht Resilienz des Geschäftsmodells: Großteil der Effekte aus Covid-19-Pandemie ohne nachhaltige Auswirkungen * Mittelfristige Prognose und Dividendenpolitik bestätigt, Jahresprognose um Covid-19-Effekte angepasst * Übernahme von innogy nach Squeeze-out vollständig abgeschlossen, Integration schreitet planmäßig voran * Konjunkturpakete und Green Deal eröffnen zusätzliche Wachstumschancen in E.ON-KerngeschäftenDer europäische Energiekonzern E.ON zeigt nach der abgeschlossenen Übernahme von innogy erneut seine Resilienz in der aktuellen Wirtschaftskrise.Unter der Annahme, dass kein weiterer, einschneidender Lockdown in E.ONs Kernmärkten stattfindet, geht das Unternehmen davon aus, dass mit dem zweiten Quartal bereits der überwiegende Teil von Covid-19-Effekten bilanziell verarbeitet ist. Mit rund 150 Millionen Euro entfällt die Hälfte der in Summe für das Jahr 2020 erwarteten rund 300 Millionen Euro Ergebnis-Effekte aus Covid-19 auf Beiträge aus reguliertem Netzgeschäft. Aufgrund der Regulierung in den unterschiedlichen Märkten kann der Großteil dieser Effekte in den Jahren 2022 bis 2024 aufgeholt werden.Die Belastungen im Kundengeschäft von ebenso etwa 150 Millionen Euro resultieren nur zu einem kleineren Teil aus der Vorsorge für erhöhte Ausfallrisiken von Kunden - da wesentliche Zahlungsausfälle bisher ausgeblieben sind - und mehrheitlich aus dem frühzeitigen und vorsorglichen Rückverkauf von Strommengen, die ursprünglich für Kunden beschafft worden waren und im Zuge des Lockdowns nicht abgesetzt wurden. Durch den Rückverkauf ist eine deutliche und frühzeitige Risikominimierung gelungen.Die nicht aufholbare Belastung aus Covid-19 beschränkt sich damit in Summe auf lediglich rund 2 Prozent des EBITDA in 2020.Vor diesem Hintergrund bestätigt E.ON seine Mittelfristziele und seine Aussagen zur Dividendenentwicklung. Zudem aktualisiert E.ON die Jahresprognose um die jetzt besser absehbaren, technischen Ergebniseffekte aus Covid-19. Unter Berücksichtigung dieser heute bereits absehbaren Auswirkungen der Covid-19-Pandemie geht E.ON für das Geschäftsjahr 2020 von einem bereinigten Konzern-EBIT in der Bandbreite von 3,6 bis 3,8 Milliarden Euro und einem bereinigten Konzernüberschuss von 1,5 bis 1,7 Milliarden Euro aus. Zuvor hatte E.ON Bandbreiten von 3,9 bis 4,1 Milliarden Euro für das bereinigte Konzern-EBIT und 1,7 bis 1,9 Milliarden Euro für den bereinigten Konzernüberschuss angekündigt. Dabei hatte das Unternehmen nach dem ersten Quartal ausdrücklich hervorgehoben, dass Effekte aus regulatorischen Ergebnisverschiebungen im Netzgeschäft in der bisherigen Erwartung noch nicht enthalten waren, die nunmehr aus heutiger Sicht aber hinreichend abschätzbar sind.E.ON bestätigt die im Frühjahr auf dem Kapitalmarkttag kommunizierten Ergebnisambitionen für 2022 uneingeschränkt und passt lediglich die Wachstumsraten technisch durch die aktualisierte Prognose für 2020 an. Auch die Ankündigung, die Dividende bis zur Ausschüttung für 2022 jährlich um bis zu 5 Prozent zu steigern, bestätigt E.ON.Insgesamt sank das bereinigte EBIT in den ersten sechs Monaten 2020 durch die beschriebenen Effekte für den Konzern erwartungsgemäß auf rund 2,2 Milliarden Euro im Vergleich zu 2,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Der bereinigte Konzernüberschuss sank auf 933 Millionen Euro von 1,05 Milliarden Euro im Vorjahr.CEO Johannes Teyssen betonte: "Wir sehen jetzt deutlich klarer als nach dem ersten Quartal und können mit mehr Zuversicht auf die zweite Hälfte des laufenden Jahres blicken. Wir haben im ersten Halbjahr eine starke operative Leistung erbracht. Alle unsere Geschäfte laufen trotz Covid-19 robust und reibungslos, die Auswirkungen der Pandemie konnten begrenzt werden und fallen bisher moderat aus. Selbst die im ersten Quartal negativ wirkenden Wettereffekte konnten kompensiert werden. Das bestärkt uns darin, sowohl unsere mittelfristigen Ziele als auch unsere Dividendenpolitik in vollem Umfang zu bestätigen."Übernahme von innogy abgeschlossen, Integration im PlanMit dem Squeeze-out der verbliebenen Minderheitsaktionäre hat E.ON Anfang Juni den letzten großen Schritt zur vollständigen Übernahme von innogy vollzogen. Den Verkauf von Geschäften in Ungarn, Tschechien und Deutschland, den die EU-Kommission zur Auflage gemacht hatte, setzt E.ON planmäßig um. Entsprechende Verträge mit Käufern sind bereits unterschrieben und führen zu Verkaufserlösen von rund einer Milliarde Euro. Johannes Teyssen: "Wir konnten damit trotz des schwierigen Marktumfelds den vollen Wert dieser attraktiven Vertriebsgeschäfte realisieren und sind daher mit den Verkäufen wirtschaftlich zufrieden."Ende Juli gelang die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit der slowakischen Regierung zur Übernahme des RWE-Anteils von 49 Prozent am Geschäft der VSEH. Die Regierung macht von ihrem Vorkaufsrecht bei Eigentümerwechsel der VSEH keinen Gebrauch. Damit wird E.ON in der Slowakei künftig rund 1,5 Millionen Kunden betreuen und zum größten Netzbetreiber in dem für Osteuropa wichtigen Markt aufsteigen.Auch die geplanten Synergien aus der innogy-Transaktion von rund 740 Millionen Euro ab 2022 und rund 780 Millionen Euro im Jahr 2024 wird E.ON aus heutiger Sicht wie geplant erzielen. Insgesamt ist im Zuge der Integration ein Abbau von bis zu 5.000 Stellen vorgesehen.Starke operative EntwicklungCFO Marc Spieker präsentierte vor dem Hintergrund der weltweiten Pandemie ein operativ robustes erstes Halbjahr: "Wie erwartet hat sich die Covid-19-Krise auf das EBIT im zweiten Quartal ausgewirkt. Der zu weiten Teilen auf die Auswirkungen der Pandemie zurückzuführende Rückgang gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres ist allerdings vergleichsweise moderat ausgefallen. Die Absatzrückgänge in den warmen Wintermonaten, die das erste Quartal belastet hatten, konnte E.ON durch operative Maßnahmen vollständig kompensieren. Wir sehen also in erster Linie technische Verschiebungen von Ergebnisbeiträgen auf Folgejahre, operativ hat unser Geschäftsmodell in der Krise seine hohe Resilienz und Leistungsfähigkeit bewiesen."Das Geschäftsfeld Energienetze läuft in allen Märkten stabil und erzielte - verglichen mit den Pro-Forma-Zahlen für 2019 - ein bereinigtes EBIT von rund 1,7 Milliarden Euro, rund 250 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Hier machten sich geringere Volumina in der Folge der Covid-19-Pandemie mit rund 100 Millionen Euro sowie geringere Erlöse in Schweden infolge der neuen Regulierungsperiode, die dieses Jahr begonnen hat, bemerkbar.Das bereinigte EBIT im Segment Kundenlösungen stieg um 14 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum - ebenfalls pro forma - auf jetzt 457 Millionen Euro. Im Kundenlösungsgeschäft treibt E.ON die Digitalisierung der Services voran. Schon heute werden mehr als eine Million Kunden in Deutschland über neue digitale Plattformen betreut, bis Ende des Jahres werden es vier Millionen sein, und Ende 2024 sollen es alle deutschen Kunden sein. Auch in Großbritannien kommt die Restrukturierung des Geschäftes wie geplant voran, derzeit werden täglich rund 10.000 Kunden in die neue, digitale Kundenplattform übernommen, die E.ON mit seinem Partner Kraken Technologies entwickelt hat. Mitte 2022 soll die vollständige Transformation in diesem Markt abgeschlossen sein.Konjunkturpakete eröffnen Wachstumschancen für E.ONDie jetzt von der europäischen Union und der Bundesregierung beschlossenen Konjunkturprogramme bestätigen die strategische Positionierung von E.ON, da sie erhebliche zusätzliche Investitionsmöglichkeiten in das Kerngeschäft bieten werden, vor allem in den Bereichen Netze, Batterien und Speicher sowie Infrastruktur. Bereits anlässlich der Veröffentlichung der Zahlen für das erste Quartal 2020 hatte E.ON zusätzliche Infrastruktur-Investitionen für Klimaschutz und Konjunkturbelebung in Höhe von 500 Millionen Euro angekündigt und wird noch in diesem Jahr 200 Millionen Euro mehr als geplant in Infrastruktur investieren.E.ON wird sich mit der Kompetenz seiner Regionalgesellschaften auch an der Umsetzung der nationalen Wasserstoffstrategie beteiligen. Wasserstoff kann eine entscheidende Rolle bei der vollständigen Dekarbonisierung von Industrie, Verkehr und Wohnen spielen. E.ON wird den Markthochlauf auf allen Stufen der Wertschöpfungskette - von Produktion über Speicherung und Verteilung bis zum Einsatz beim Kunden - unterstützen, um die verschiedenen Sektoren bis 2050 zu dekarbonisieren. Bereits heute verfügt das Unternehmen über rund 50 konkrete Wasserstoff-Projekte in Europa. Die Netzgesellschaften des E.ON-Konzerns stellen ihre Gasverteilungsnetze derzeit auf "H2-Readyness" um, mit dem Ziel, die Verteilungsnetze über dezentrale "Power-to-Gas"-Anlagen und durch Anschluss an das geplante Wasserstoff-Transportnetz Erdgas mit "grünen" Gasen zu mischen. Im in diesem Jahr berufenen Nationalen Wasserstoffrat der Bundesregierung stellt der E.ON-Konzern die Vorsitzende.Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. * * *12.08.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: E.ON SE Brüsseler Platz 1 45131 Essen Deutschland Telefon: +49 (0)201-184 00 E-Mail: info@eon.com Internet: www.eon.com ISIN: DE000ENAG999 WKN: ENAG99 Indizes: DAX, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 1115811 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    E.ON SE: E.ON zeigt Stärke und Zuverlässigkeit in der Krise

    DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Hauptversammlung/Dividende 28.05.2020 / 12:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. E.ON zeigt Stärke und Zuverlässigkeit in der Krise * Erste virtuelle Hauptversammlung des Unternehmens * Strategische und operative Ziele des Geschäftsjahres 2019 erreicht * Dividende von 46 Cent/Aktie vorgeschlagen * Guter Start in das Geschäftsjahr 2020 * Corona-Folgen nach dem ersten Quartal noch nicht vollumfänglich zu beurteilen * E.ON-CEO Teyssen fordert Vorfahrt für grünen Strom und Entlastung für Kunden Das Essener Energieunternehmen E.ON blickt auf ein strategisch und operativ erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurück. "Wir haben alle strategischen und operativen Ziele erreicht. Die neue E.ON hat mit Energienetzen und Kundenlösungen ein robustes Geschäftsmodell. Und unsere Kunden und Aktionäre können sich gerade in Krisenzeiten auf E.ON voll und ganz verlassen", sagte der Vorstandsvorsitzende der E.ON SE, Johannes Teyssen, heute auf der ersten virtuellen Hauptversammlung des Unternehmens. Teyssen richtete sich per Online-Übertragung an die Aktionäre, die ursprünglich in Essen zusammenkommen sollten. Das hatte die COVID-19-Pandemie unmöglich gemacht. Teyssen betonte, dass in diesen außergewöhnlichen Zeiten Sicherheit und Gesundheit an erster Stelle stünden.Das virtuelle Format bei E.ON stellt sicher, dass Aktionäre wie gewohnt Fragen an den Vorstand richten können, die im Verlauf der Versammlung beantwortet werden. Auch Abstimmungen erfolgen online, so gefasste Beschlüsse haben uneingeschränkte Gültigkeit.Konzernumbau mit innogy-Übernahme abgeschlossenE.ON zeichne sich besonders in der Krise durch hohe Stabilität und Verlässlichkeit aus, sagte Teyssen. "Die Covid-19-Krise bestärkt mich in der Überzeugung, dass wir mit der neuen E.ON den richtigen Weg gehen. Rund 80 Prozent unserer Erträge kommen nach der Übernahme von innogy aus regulierten oder quasi-regulierten Aktivitäten, insbesondere dem Netzgeschäft. Unser Konzernumbau zur neuen E.ON, die sich auf die Wachstumsgeschäfte Energienetze und Kundenlösungen fokussiert, und den wir 2014 begonnen haben, ist nun strategisch abgeschlossen. Ich bin zuversichtlich, dass wir die daraus entstehenden Synergien wie angekündigt erreichen und damit unsere beeinflussbaren Kosten deutlich um rund 740 Millionen Euro jährlich ab 2022 senken."Strategische und operative Ziele 2019 erreichtIm abgelaufenen Geschäftsjahr konnte E.ON bei einem Anstieg des Konzernumsatzes auf 41,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 30,1 Milliarden Euro) das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr erneut steigern. Der Anstieg von mehr als 10 Milliarden Euro ist vor allem auf den Erwerb der Mehrheit an innogy im September 2019 zurückzuführen. Das bereinigte EBIT stieg deutlich auf 3,2 Milliarden Euro (3,0 Milliarden Euro), der bereinigte Konzernüberschuss lag mit 1,5 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau.Dividende soll erneut steigenTeyssen bestätigte den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat der E.ON SE für die Dividende: "Ich hatte Ihnen bei unserer letzten Hauptversammlung gesagt: E.ON wird immer stärker, berechenbarer und planbarer. Genau das ist mit der Übernahme von innogy geschehen. Und wir stehen auch zu unserem damit verbundenen Dividenden-Versprechen. Wie im Vorjahr angekündigt schlagen wir unseren Anteilseignern vor, nach 43 Cent im Vorjahr eine Dividende von 46 Cent pro Aktie für das Geschäftsjahr 2019 zu beschließen. Das ist der vierte Anstieg in Folge. Wir halten damit an unserer attraktiven Dividendenpolitik fest. Und wir planen weiterhin, die Dividende in den nächsten drei Jahren jährlich um bis zu 5 Prozent zu steigern."Geschäftsmodell in der Corona-Pandemie widerstandsfähigTeyssen betonte, das Geschäft von E.ON sei aus derzeitiger Sicht auch hinsichtlich der Corona-Pandemie widerstandsfähig. Dennoch gehe die Pandemie auch an E.ON nicht spurlos vorbei und sei weder in ihrem Fortgang noch hinsichtlich der Tragweite ihrer ökonomischen Folgen vollständig absehbar. Daher beobachte E.ON die damit verbundenen Risiken sehr genau und überprüfe regelmäßig die Planungen. Mit Aussagen zum weiteren Verlauf des aktuellen Geschäftsjahrs ist E.ON daher zwar zurückhaltend, rechnet aber damit, dass die prognostizierten Bandbreiten für das bereinigte Konzern-EBIT und den bereinigten Konzernüberschuss erreicht werden. Bereits realisierte Maßnahmen im Kampf gegen Covid-19 sind dabei berücksichtigt, heute nicht absehbare Belastungen im Jahresverlauf nicht.Guter Start in das Geschäftsjahr 2020Das bereits abgeschlossene erste Quartal 2020 hat mit Blick auf die Pandemie und ihre Folgen noch wenig Aussagekraft. Nur die letzten drei Wochen des ersten Quartals waren von Lock-Down-Maßnahmen in den Märkten, in denen E.ON präsent ist, betroffen. Der Konzernumsatz in den ersten drei Monaten des Jahres erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 9,1 Milliarden auf 17,7 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT stieg um 285 Millionen Euro auf knapp 1,5 Milliarden Euro, der bereinigte Konzernüberschuss stieg leicht auf 691 Millionen Euro.Klimaschutz bleibt wichtigste HerausforderungTeyssen betonte, E.ON werde trotz Corona-Krise weiterhin mit aller Kraft gegen den Klimawandel und für ein modernes, kundenfreundliches und klimaverträgliches Energiesystem kämpfen. Die eigenen Klimaziele hat E.ON verschärft. Teyssen: "Die neue E.ON geht mit gutem Beispiel voran. Wir reduzieren unseren CO₂-Fußabdruck bis 2030 um 75 Prozent; CO₂-neutral werden wir bis 2040. 2019 haben wir darüber hinaus gemeinsam mit unseren Kunden mehr als 100 Millionen Tonnen Kohlenstoffemissionen vermieden. Und auch da machen wir weiter - als Partner in Richtung einer Null-Emissionsgesellschaft."Teyssen bekräftigte die geplanten Investitionen des Unternehmens in kritische Infrastruktur für die Energiewende und erneuerte die Zusage, darüber hinaus weitere 500 Millionen Euro für ein besseres Energiesystem mit Kundenprojekten für den Klimaschutz zu mobilisieren. "Wir wollen jetzt unseren Beitrag für den Wiederaufbau der Wirtschaft nach der Krise leisten. Mit unseren Kunden sehen wir interessante und vielversprechende Projekte im Bereich der Digitalwirtschaft und der Elektromobilität, die wir zusätzlich unterstützen wollen. Wir halten insbesondere die schnellere umweltgerechte Modernisierung der Energieinfrastrukturen für besonders geeignet, um Klimafreundlichkeit mit neuen lokalen Arbeitsplätzen zu verbinden. Für solche Zukunftsthemen wollen wir zusätzlich zu unseren bereits geplanten Investitionen mittelfristig eine halbe Milliarde Euro mobilisieren", so Teyssen.Kunden entlasten, Planung beschleunigenTeyssen wiederholte seine Forderung, grünen Strom billiger zu machen, um die Energiewende voranzubringen und Kunden zu entlasten. "Das Finanzierungsmodell für die Erneuerbaren Energien ist nicht mehr tragbar. Weder wirtschaftlich, noch sozial. Und jetzt in der Krise wird die lange bekannte Schwäche des EEG noch deutlicher. Deshalb fordere ich eine dauerhafte Deckelung der EEG-Umlage bei maximal 5 Cent/Kilowattstunde und ein dauerhaftes Absenken der Stromsteuer auf den EU-Mindestsatz von 0,05 Cent/ Kilowattstunde. Eine Familie mit gut 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch würde damit brutto um mehr als 200 Euro pro Jahr entlastet. Ein Bäckereibetrieb mit 50.000-60.000 Kilowattstunden um bis zu 3.000 Euro. Mittelständler würden noch stärker profitieren. Bei der Stromsteuer und der Finanzierung der EEG-Umlage ist inzwischen Bewegung in die politische Diskussion gekommen. Das ist gut, aber kann nur ein Anfang sein."Die mittelfristige Gegenfinanzierung solle aus einer wirksamen Bepreisung des CO₂-Verbrauchs erfolgen. Damit würde die Lenkungswirkung in Richtung grüner Elektrifizierung verstärkt, so Teyssen. Dies führe zu mehr Investitionen in Nachhaltigkeit in allen Sektoren von der Mobilität bis zur Industrie, und verbessere die regionale Energieinfrastruktur von Städten und Gemeinden. Außerdem forderte Teyssen einen Ruck in den Planungs- und Genehmigungsverfahren: "Es kann nicht sein, dass sich Projekte wie heute auf über fünf Jahre ziehen. Es braucht daher künftig eine zeitliche Höchstgrenze für solche Verfahren, dann wären wir bei der Modernisierung unserer Infrastruktur konkurrenzfähig. Das hieße dann auch, das liebgewonnene Beteiligungs- und Klagerecht in den Blick zu nehmen. Auch hier muss es Grenzen geben. Denn unsere Gesellschaft muss ihre Zukunft nach Corona mit aller Kraft angehen, ohne sich selbst im Wege zu stehen."Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. * * *28.05.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: E.ON SE Brüsseler Platz 1 45131 Essen Deutschland Telefon: +49 (0)201-184 00 E-Mail: info@eon.com Internet: www.eon.com ISIN: DE000ENAG999 WKN: ENAG99 Indizes: DAX, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 1057305 Ende der Mitteilung DGAP News-Service