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Allianz SE (ALV.DE)

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Kurs Vortag218,20
Öffnen218,05
Gebot0,00 x 214900
Briefkurs0,00 x 10000
Tagesspanne215,65 - 218,15
52-Wochen-Spanne148,60 - 221,50
Volumen978.483
Durchschn. Volumen885.860
Marktkap.89,579B
Beta (5 J., monatlich)1,33
Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.)11,30
EPS (roll. Hochrechn.)19,24
Gewinndatum06. Aug. 2021
Erwartete Dividende & Rendite9,60 (4,42%)
Ex-Dividendendatum06. Mai 2021
1-Jahres-Kursziel213,69
  • DGAP

    Allianz SE: Allianz startet mit starkem ersten Quartal ins Jahr 2021

    DGAP-News: Allianz SE / Schlagwort(e): Quartalsergebnis 12.05.2021 / 06:59 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. - Gesamtumsatz von 41,4 Milliarden Euro, um Währungs- und Konsolidierungseffekte bereinigt, liegt auf dem Niveau des Vorjahres - Operatives Ergebnis steigt in 1Q 2021 um 44,8 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro - Auf Anteilseigner entfallender Quartalsüberschuss steigt in 1Q 2021 um 83,4 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro - Solvency-II-Kapitalquote von 210 Prozent[1] - Ziel für das operative Ergebnis für 2021 in Höhe von 12,0 Milliarden Euro, plus oder minus 1 Milliarde Euro, bestätigt Zusammenfassung: Deutlich höheres operatives Ergebnis und deutlich höherer auf Anteilseigner entfallender Quartalsüberschuss Die Allianz hat einen ausgezeichneten Start ins Jahr 2021 hingelegt und die Auswirkungen der anhaltenden Pandemie weiterhin erfolgreich navigiert. Die Gruppe verzeichnete eine starke Leistung in allen Geschäftsbereichen, mit einer deutlichen Erholung der Profitabilität in der Schaden- und Unfallversicherung sowie in der Lebens- und Krankenversicherung. Der Gesamtumsatz sank um 2,6 Prozent auf 41,4 (1Q 2020: 42,6) Milliarden Euro und lag, bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseffekte, auf dem Niveau des Vorjahres (das interne Umsatzwachstum in 1Q 2021: -0,4 Prozent). Das operative Ergebnis stieg um 44,8 Prozent auf 3,3 (2,3) Milliarden Euro. Zu diesem Wachstum trugen alle Geschäftsbereiche bei. In unserem Geschäftsbereich Schaden- und Unfallversicherung wuchs das operative Ergebnis stark aufgrund eines höheren versicherungstechnischen Ergebnisses, das durch eine Normalisierung der Schäden aus Naturkatastrophen und geringere Basisschäden getrieben wurde - letztere litten im ersten Quartal 2020 unter hohen COVID-19-bedingten Schäden. In unserem Geschäftsbereich Lebens- und Krankenversicherung stieg das operative Ergebnis infolge einer Erholung der Kapitalanlagenmarge deutlich an. Das operative Ergebnis in unserem Geschäftsbereich Asset Management profitierte von einem höheren durchschnittlichen für Dritte verwalteten Vermögen, gestiegenen erfolgsabhängigen Provisionen sowie einem strikten Kostenmanagement. Der auf Anteilseigner entfallende Quartalsüberschuss stieg um 83,4 Prozent auf 2,6 (1,4) Milliarden Euro, was in erster Linie auf das Wachstum des operativen Ergebnisses und in geringerem Maße auf ein besseres nicht-operatives Ergebnis infolge geringerer Wertminderungen zurückzuführen war. Höhere Ertragsteuern hatten einen leicht gegenläufigen Effekt. Das Ergebnis je Aktie (Earnings per Share, EPS) stieg um 85,2 Prozent auf 6,23 (3,36) Euro. Die annualisierte Eigenkapitalrendite (Return on Equity, RoE) betrug 16,7 Prozent (Gesamtjahr 2020: 11,4 Prozent). Die Solvency-II-Kapitalquote lag zum Ende des ersten Quartals 2021 bei 210 Prozent, verglichen mit 207 Prozent zum Jahresende 2020.[2] "Die Allianz ist mit hervorragenden Ergebnissen über alle Geschäftsbereiche hinweg in das Jahr gestartet. Das ist ein ermutigender Auftakt für 2021 und macht uns zuversichtlich, unsere für das Jahr 2021 gesteckten Ziele zu erreichen", sagte Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE. "Wir haben in allen Geschäftsbereichen ein starkes Ergebnis erzielt. Da unser gut diversifiziertes Geschäft die Herausforderungen der Pandemie sehr gut gemeistert hat, sehe ich ganz klar eine Rückkehr zu unserer normalen Ertragskraft", sagte Giulio Terzariol, Finanzvorstand der Allianz SE. "Mit der Verbesserung der Rahmenbedingungen und einer gesunden Kapitalposition ist die Allianz gut gerüstet, um profitabel zu wachsen." Schaden- und Unfallversicherung: Starke Profitabilität mit der Schaden-Kosten-Quote im Zielbereich von 93 Prozent - Der Gesamtumsatz erreichte im ersten Quartal 2021 19,7 (20,3) Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurs- und Konsolidierungseffekte betrug das interne Wachstum -1,6 Prozent, was hauptsächlich auf einen negativen Volumeneffekt von 4,8 Prozent und einen positiven Preiseffekt von 3,5 Prozent zurückzuführen war. Zu diesem Rückgang trugen vor allem Allianz Partners, Großbritannien und Deutschland bei. Ein positives internes Wachstum verzeichneten dagegen insbesondere AGCS, Euler Hermes und die Türkei. - Das operative Ergebnis stieg im ersten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kräftig um 46,6 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Ein deutlich höheres versicherungstechnisches Ergebnis profitierte von einem Rückgang der Schäden aus Naturkatastrophen und von vernachlässigbaren COVID-19-Effekten. Die Kostenquote verbesserte sich ebenfalls leicht. - Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich im ersten Quartal 2021 um 4,7 Prozentpunkte auf 93,0 (97,8) Prozent. "Unser Schaden-Unfall-Geschäft steht gut da, wie unsere gesunde Schaden-Kosten-Quote zeigt. Ich sehe klare Fortschritte in Richtung unseres Gesamtjahresziels von 93 Prozent, unterstützt durch eine starke versicherungstechnische Leistung", sagte Giulio Terzariol. "Wir bleiben diszipliniert in unserer Zeichnungspolitik und konzentrieren uns weiterhin auf Produktivitätssteigerungen." Lebens- und Krankenversicherung: Starkes Wachstum im Neugeschäftswert und operativen Ergebnis - PVNBP[3], der Barwert der Neugeschäftsbeiträge, stieg im ersten Quartal 2021 auf 19,5 (18,0) Milliarden Euro. Maßgeblich hierfür war der höhere Absatz fondsgebundener Produkte in Italien und der Asien-Pazifik-Region. - Die Neugeschäftsmarge stieg auf 2,9 (2,7) Prozent, da die negativen Effekte rückläufiger Zinsen durch Produktpreisanpassungen und einen verbesserten Geschäftsmix mit anhaltender Verlagerung auf bevorzugte Geschäftsfelder mehr als ausgeglichen wurden. Der Neugeschäftswert stieg im ersten Quartal 2021 auf 558 (494) Millionen Euro. - Das operative Ergebnis stieg im ersten Quartal 2021 auf 1,2 (0,8) Milliarden Euro, was überwiegend auf die Erholung der Marge aus Kapitalanlagen zurückzuführen war. In den Vereinigten Staaten führten hauptsächlich positive Marktentwicklungen zu einem höheren Kapitalanlageergebnis in unserem Geschäft mit indexgebundenen Rentenversicherungen. Zudem verzeichneten wir in Deutschland und Frankreich verglichen mit dem hohen Niveau im ersten Quartal 2020 niedrigere Wertberichtigungen. Höhere Verwaltungsprovisionen im Bereich fondsgebundener Versicherungen in Italien trugen ebenso zu dem Ergebnis bei. "Der starke Neugeschäftswert und das Wachstum des operativen Ergebnisses zeigen klar, dass unser Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft gut läuft", sagte Giulio Terzariol. "Unser Geschäftsmix hat sich weiter verbessert und wirkt sich positiv auf unsere Margen aus. Ich erwarte eine anhaltende stabile operative Leistung in diesem Geschäftsfeld." Asset Management: Für Dritte verwaltetes Vermögen auf Rekordhoch - Das für Dritte verwaltete Vermögen stieg im Vergleich zum Ende 2020 im ersten Quartal 2021 um 63 Milliarden Euro auf 1.775 Milliarden Euro. Diese Entwicklung war auf positive Wechselkurseffekte von 49,6 Milliarden Euro und Nettomittelzuflüsse von 37,8 Milliarden Euro zurückzuführen - die höchsten quartalsweisen Nettomittelzuflüsse seit dem vierten Quartal 2017. Diese positiven Entwicklungen wurden teilweise durch gegenläufige Markteffekte von 20,7 Milliarden Euro ausgeglichen. - Das gesamte verwaltete Vermögen stieg im ersten Quartal 2021 auf 2.432 Milliarden Euro an - eine Entwicklung im Einklang mit der des für Dritte verwalteten Vermögens. - Verglichen mit dem ersten Quartal 2020 stieg das operative Ergebnis im ersten Quartal 2021 durch höhere Erträge um 10,0 Prozent auf 747 (679) Millionen Euro, vor allem aufgrund des höheren durchschnittlichen für Dritte verwalteten Vermögens, gestiegener erfolgsabhängiger Provisionen und der Integration von Allianz Real Estate. Das operative Ergebnis stieg bereinigt um Wechselkurseffekte um 17,9 Prozent. Das Aufwand-Ertrag-Verhältnis verbesserte sich Ende des ersten Quartals 2021 im Vergleich zum ersten Quartal 2020 um 2,4 Prozentpunkte auf 59,3 Prozent. "Unser Geschäftsbereich Asset Management wächst weiter und entwickelt sich sehr gut", sagte Giulio Terzariol. "Ein Rekordhoch des für Dritte verwalteten Vermögens und die unter Beweis gestellte Fähigkeit, unsere Kostenbasis effektiv zu managen, verheißen eine gesunde Entwicklung für unsere operative Ertragskraft im Jahresverlauf." ---------------------------------------------- [1] Ohne Anwendung von Übergangsmaßnahmen für technische Rückstellungen. [2] Einschließlich der Anwendung von Übergangsmaßnahmen für technische Rückstellungen betrug die Solvency-II-Kapitalquote 241 Prozent zum Ende des ersten Quartals 2021 (240 Prozent am Jahresende 2020). [3] Der Barwert der Neugeschäftsbeiträge wird, sofern nicht anders angegeben, nach den Anteilen anderer Gesellschafter ausgewiesen. ----------------------------------------------- Allianz Gruppe - Eckdaten für das 1. Quartal 2021 1Q 2021 1Q 2020 Delta Gesamter Umsatz Mrd EUR 41,4 42,6 -2,6% - Schaden-Unfall1 Mrd EUR 19,7 20,3 -3,1% - Leben/Kranken Mrd EUR 20,0 20,5 -2,4% - Asset Management Mrd EUR 1,8 1,8 3,5% - Corporate und Sonstiges Mrd EUR 0,1 0,1 9,5% - Konsolidierung Mrd EUR -0,2 -0,1 40,5% Operatives Ergebnis Mio EUR 3.336 2.304 44,8% - Schaden-Unfall Mio EUR 1.513 1.032 46,6% - Leben/Kranken Mio EUR 1.212 819 48,0% - Asset Management Mio EUR 747 679 10,0% - Corporate und Sonstiges Mio EUR -135 -228 -40,7% - Konsolidierung Mio EUR -1 2 n.m. Periodenergebnis Mio EUR 2.686 1.483 81,1% - auf Anteile anderer Gesellschafter entfallend Mio EUR 120 84 42,6% - auf Anteilseigner entfallend Mio EUR 2.566 1.400 83,4% Ergebnis je Aktie EUR 6,23 3,36 85,2% Verwässertes Ergebnis je Aktie EUR 6,20 3,21 93,1% Weitere Kennzahlen - Gruppe Eigenkapitalrendite2, 3 % 16,7% 11,4% 5,3% -p - Schaden-Unfall Schaden-Kosten-Quote % 93,0% 97,8% -4,7% -p - Leben/Kranken Neugeschäftsmarge % 2,9% 2,7% 0,1% -p - Leben/Kranken Neugeschäftswert Mio EUR 558 494 13,0% - Asset Management Aufwand-Ertrag-Verhältnis % 59,3% 61,7% -2,4% -p 31.03.2021 31.12.2020 Delta Eigenkapital3 Mrd EUR 78,3 80,8 -3,1% Solvency-II-Kapitalquote4 % 210% 207% 3% -p Für Dritte verwaltetes Vermögen Mrd EUR 1.775 1.712 3,7% Hinweis: Diese Eckdaten werden, soweit nicht anders ausgewiesen, in Millionen Euro dargestellt. Als Folge der Rundungen können sich bei der Berechnung von Summen und Prozentangaben geringfügige Abweichungen gegenüber den ausgewiesenen Summen bzw. Prozentangaben ergeben. 1 Gesamter Umsatz beinhaltet die Bruttoprämien und die Provisions- und Dienstleistungserträge. 2 Stellt den annualisierten Quotienten aus dem auf die Anteilseigner entfallenden Jahresüberschuss und dem durchschnittlichen Eigenkapital, zu Beginn und zum Ende des Jahres, dar. Der auf die Anteilseigner entfallende Jahresüberschuss ist um saldierte Aufwendungen aus nachrangigen Anleihen ohne Endfälligkeit, die im Eigenkapital ausgewiesen sind, bereinigt. Vom durchschnittlichen Eigenkapital sind nachrangige Anleihen ohne Endfälligkeit, die im Eigenkapital ausgewiesen sind, und nicht realisierte Gewinne/Verluste aus festverzinslichen Wertpapieren, bereinigt um Shadow Accounting, abgezogen. Annualisierte Zahlen stellen keine Prognose für das Gesamtjahr dar. Für 1Q 2020 wird die Eigenkapitalrendite auf Basis des jeweiligen Gesamtjahres dargestellt. 3 Ohne Anteile anderer Gesellschafter. 4 Konzerndiversifizierte Risikokapitalzahlen auf Basis eines Konfidenzniveaus von 99,5%. Mit Anwendung von Übergangsmaßnahmen bei versicherungstechnischen Rückstellungen beträgt die Solvency-II-Kapitalquote zum 31.03.2021 241%. München, 12. Mai 2021 Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten. Vorbehalt bei Zukunftsaussagen Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen wie Prognosen oder Erwartungen, die auf den gegenwärtigen Ansichten und Annahmen des Managements beruhen und bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten unterliegen. Die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungsdaten oder Ereignisse können erheblich von den in diesen zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückten oder implizierten Ergebnissen abweichen. Abweichungen können sich aus Änderungen der Faktoren ergeben, einschließlich der folgenden, aber nicht beschränkt auf: (i) die allgemeine wirtschaftliche Lage und Wettbewerbssituation in den Kerngeschäftsfeldern und -märkten des Allianz Konzerns, (ii) die Entwicklung der Finanzmärkte (insbesondere Marktvolatilität, Liquidität und Kreditereignisse), (iii) Häufigkeit und Schwere der versicherten Schadenereignisse, einschließlich solcher, die sich aus Naturkatastrophen ergeben, und die Entwicklung der Schadenaufwendungen, (iv) Sterblichkeits- und Krankheitsraten bzw. -tendenzen, (v) Stornoraten, (vi) insbesondere im Bankgeschäft die Ausfallrate von Kreditnehmern, (vii) Änderungen des Zinsniveaus, (viii) Wechselkurse, insbesondere des Euro/US-Dollar-Wechselkurses, (ix) Gesetzes- und sonstige Rechtsänderungen einschließlich steuerlicher Regelungen, (x) die Auswirkungen von Akquisitionen einschließlich damit zusammenhängender Integrations- und Restrukturierungsmaßnahmen sowie (xi) die allgemeinen Wettbewerbsfaktoren, die in jedem Einzelfall auf lokaler, regionaler, nationaler und/oder globaler Ebene gelten. Viele dieser Veränderungen können durch Terroranschläge und deren Folgen verstärkt werden. Keine Pflicht zur Aktualisierung Der Allianz Konzern übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Meldung enthaltenen Informationen und Zukunftsaussagen zu aktualisieren, soweit keine gesetzliche Veröffentlichungspflicht besteht. Sonstiges Die Zahlen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurden in Einklang mit den internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) erstellt. Die vorliegende Quartalsmitteilung stellt jedoch keinen Zwischenbericht im Sinne des internationalen Rechnungslegungsstandards IAS 34 dar. Privatsphäre und Datenschutz Die Allianz SE ist dem Schutz Ihrer persönlichen Daten verpflichtet. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung. 12.05.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: Allianz SE Königinstr. 28 80802 München Deutschland Telefon: +49 (0)89 38 00 - 7555 E-Mail: investor.relations@allianz.com Internet: www.allianz.com ISIN: DE0008404005 WKN: 840400 Indizes: DAX-30, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 1195380 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

  • DGAP

    Allianz SE: Allianz mit einem starken Endspurt in 2020

    DGAP-News: Allianz SE / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Quartalsergebnis 19.02.2021 / 06:59 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. - Gesamtumsatz sinkt im Jahr 2020 um 1,3 Prozent auf 140 Milliarden Euro - Operatives Ergebnis 2020 von 10,8 Milliarden Euro; darin sind negative COVID-19-Effekte von 1,3 Milliarden Euro enthalten - Auf Anteilseigner entfallender Jahresüberschuss sinkt 2020 um 14,0 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro - Starke Solvency-II-Kapitalquote von 207 Prozent[1] zum Ende des Jahres 2020 - Vorstand schlägt eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 9,60 Euro je Aktie vor - Gesamtumsatz in 4Q 2020 bleibt im Vergleich zum Vorjahr stabil; operatives Ergebnis steigt in 4Q 2020 um 8,2 Prozent; auf Anteilseigner entfallender Quartalsüberschuss sinkt in 4Q 2020 um 2,2 Prozent - Ziel für das operative Ergebnis für 2021 beträgt 12,0 Milliarden Euro, plus oder minus 1 Milliarde Euro Zusammenfassung: Robuste Leistung in einem beispiellosen Jahr Angesichts eines extrem herausfordernden Umfelds im Jahr 2020 hat die Allianz ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber einer beispiellosen Gesundheitskrise und anhaltenden Niedrigzinsen bewiesen. Die finanzielle Leistung im Geschäftsjahr 2020 war über alle Geschäftssegmente hinweg bemerkenswert robust, obwohl die COVID-19-Pandemie ihre Spuren in den Finanzergebnissen hinterließ, insbesondere in den gewerblichen Sparten des Schaden- und Unfallgeschäftsbereichs. Trotz dieser großen Herausforderungen weltweit schloss die Allianz ihr Geschäftsjahr mit einem starken vierten Quartal ab. Das interne Umsatzwachstum, um Währungs- und Konsolidierungseffekte bereinigt, betrug im Jahr 2020 -1,8 Prozent, was hauptsächlich auf unseren Geschäftsbereich Lebens- und Krankenversicherung zurückzuführen ist. Der Gesamtumsatz sank um 1,3 Prozent auf 140,5 (2019: 142,4) Milliarden Euro, und das operative Ergebnis ging um 9,3 Prozent auf 10,8 (11,9) Milliarden Euro zurück, hauptsächlich aufgrund der negativen Auswirkungen von COVID-19 in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro. In unserem Geschäftsbereich Schaden- und Unfallversicherung sank das operative Ergebnis aufgrund von Belastungen durch COVID-19, einem geringeren Abwicklungsergebnis und einem niedrigeren operativen Kapitalanlageergebnis. In unserem Geschäftsbereich Lebens- und Krankenversicherung ging das operative Ergebnis zurück, blieb aber dennoch auf einem starken Niveau, unterstützt durch eine robuste Marge aus Kapitalanlagen. Der Rückgang ist vor allem auf einen positiven Effekt im Vorjahr in den Vereinigten Staaten und den Verkauf der Allianz Popular S.L. in Spanien zurückzuführen. In unserem Geschäftsbereich Asset Management hingegen stieg das operative Ergebnis aufgrund des höheren durchschnittlichen für Dritte verwalteten Vermögens und eines weiterhin vorsichtigen Kostenmanagements. Der auf Anteilseigner entfallende Jahresüberschuss sank aufgrund der niedrigeren operativen und nicht-operativen Ergebnisse um 14,0 Prozent auf 6,8 (7,9) Milliarden Euro. Das Ergebnis je Aktie (Earnings per Share, EPS) sank im Jahr 2020 um 12,8 Prozent auf 16,48 (18,90) Euro. Die Eigenkapitalrendite (Return on Equity, RoE) belief sich auf 11,4 Prozent (13,6 Prozent). Die Solvency-II-Kapitalquote lag Ende 2020 bei 207 Prozent, verglichen mit 212 Prozent Ende 2019.[2] Der Vorstand wird für 2020 eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 9,60 Euro je Aktie vorschlagen. Abgesehen von den finanziellen Ergebnissen ist der wichtigste Indikator für die Qualität unserer Organisation das Feedback, das wir von unseren Kunden erhalten. 79 Prozent unserer operativen Einheiten weltweit erreichten einen Net Promoter Score (NPSTM) über dem Marktdurchschnitt, verglichen mit 70 Prozent im Vorjahr, was ein Allzeithoch darstellt. Der Inclusive Meritocracy Index (IMIX), der die Führungs- und Leistungskultur misst, lag 2020 bei 78 Prozent, eine Verbesserung um 5 Prozentpunkte im Vergleich zu 2019. Diese Ergebnisse beweisen, dass sich die Allianz Strategie "Simplicity wins" insbesondere auch in Krisenzeiten als goldrichtig erweist. "Ich bin dankbar für das Vertrauen und die Zuversicht, die unsere Stakeholder der Allianz im vergangenen Jahr entgegengebracht haben", sagte Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE. "Unsere robusten Ergebnisse beweisen, dass wir unseren Kunden dank unserer hochengagierten Mitarbeiter*innen und unserer modernen Geschäftsabläufe weiterhin Wert und Sicherheit bieten. Demzufolge sind wir in einer guten Position, um unser Ziel für 2021 zu erreichen." Im vierten Quartal 2020 war der Gesamtumsatz stabil im Vergleich zum Vorjahr. Das operative Ergebnis stieg um 8,2 Prozent auf starke 3,0 (2,8) Milliarden Euro. Alle Geschäftsbereiche trugen dazu bei. Unser operatives Ergebnis im Geschäftsbereich Lebens- und Krankenversicherung stieg aufgrund einer höheren Kapitalanlagemarge. In unserem Geschäftsbereich Asset Management wuchs das operative Ergebnis aufgrund höherer Erträge infolge des Wachstums des verwalteten Vermögens. Das operative Ergebnis im Geschäftsbereich Schaden- und Unfallversicherung stieg ebenfalls. Das Wachstum des operativen Ergebnisses wurde durch eine Verschlechterung unseres nicht-operativen Ergebnisses mehr als ausgeglichen, was zu einem Rückgang des auf Anteilseigner entfallenden Quartalsüberschusses um 2,2 Prozent auf 1,8 (1,9) Milliarden Euro führte. "Das Allianz Team hat ein sehr herausforderndes Jahr mit einem starken Ergebnis abgeschlossen und gezeigt, dass die Allianz ein verlässlicher Partner für alle Stakeholder ist", sagte Giulio Terzariol, Finanzvorstand der Allianz SE. "Bereinigt um die negativen Auswirkungen von COVID-19 lag unser operatives Ergebnis über den Rekordwerten des Vorjahres und zeigt, wie gut diversifiziert und gesund unsere zugrunde liegende Geschäftsprofitabilität ist. Unsere Kapitalposition ist während der gesamten Pandemie stark geblieben. Deshalb blicken wir mit Zuversicht auf das Jahr 2021." Schaden- und Unfallversicherung: Operatives Ergebnis durch COVID-19 belastet - Der Gesamtumsatz stieg im Jahr 2020 leicht um 0,4 Prozent auf 59,4 Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurs- und Konsolidierungseffekte betrug das interne Wachstum -1,5 Prozent, hauptsächlich bedingt durch einen negativen Volumeneffekt von 4,8 Prozent und einen positiven Preiseffekt von 3,8 Prozent. Zu diesem Rückgang trugen vor allem Allianz Partners, Euler Hermes und Italien bei, während AGCS, die Türkei und Deutschland ein positives internes Wachstum verzeichneten. - Das operative Ergebnis sank im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 13,4 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Das versicherungstechnische Ergebnis wurde durch die COVID-19-Pandemie insbesondere in den gewerblichen Sparten, höhere Schäden aus Naturkatastrophen und einen geringeren Beitrag aus dem Abwicklungsergebnis stark beeinträchtigt, was teilweise durch eine starke Verbesserung unserer Kostenquote ausgeglichen wurde. Auch das Kapitalanlageergebnis war rückläufig. - Die Schaden-Kosten-Quote stieg im Jahr 2020 um 0,8 Prozentpunkte auf 96,3 Prozent. "Der Geschäftsbereich Schaden- und Unfallversicherung hat ein operatives Ergebnis im Mittelfeld des Zielkorridors erwirtschaftet, wenn man die Verluste im Zusammenhang mit COVID-19 ausklammert", sagte Giulio Terzariol, Finanzvorstand der Allianz SE. "Ich erwarte, dass wir mit unserer Zeichnungsdisziplin und den stetigen Produktivitätsverbesserungen deutliche Fortschritte in Richtung einer Schaden-Kosten-Quote von 93 Prozent im Jahr 2021 machen." Im vierten Quartal 2020 sank der Gesamtumsatz auf 12,7 (13,1) Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurs- und Konsolidierungseffekte betrug das interne Wachstum -3,5 Prozent, getrieben von Allianz Partners, Italien und Euler Hermes. Trotz negativer COVID-19-Effekte stieg das operative Ergebnis im Vergleich zu 2019 um 2,4 Prozent auf 881 Millionen Euro. Dies ist auf ein deutlich höheres versicherungstechnisches Ergebnis zurückzuführen. Insgesamt verbesserte sich die Schaden-Kosten-Quote im vierten Quartal 2020 um 2,2 Prozentpunkte auf 97,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Lebens- und Krankenversicherung: Starkes operatives Ergebnis und gesunder Umsatz - PVNBP[3], der Barwert der Neugeschäftsbeiträge, sank im Jahr 2020 bedingt durch die COVID-19-Einschränkungen auf 61,5 (67,0) Milliarden Euro. Die größten Volumenrückgänge waren in Deutschland und in den Vereinigten Staaten zu verzeichnen. Die negativen Effekte wurden teilweise durch gestiegene Volumina in Italien ausgeglichen. - Die Neugeschäftsmarge (NBM) sank aufgrund des starken Rückgangs der Zinssätze auf 2,8 (3,2) Prozent. Dies wurde größtenteils durch die Preisanpassung von Produkten und einen verbesserten Geschäftsmix mit einer fortgesetzten Verlagerung zu bevorzugten Geschäftsfeldern ausgeglichen. Der Wert des Neugeschäfts (VNB) sank im Jahr 2020 auf 1,7 (2,2) Milliarden Euro, bedingt durch eine Kombination aus niedrigeren Volumina und geringeren Margen. - Das operative Ergebnis sank auf 4,4 (4,7) Milliarden Euro im Jahr 2020. Der Rückgang ist vor allem auf die Veräußerung von Allianz Popular in Spanien sowie eine Nachreservierung und einen positiven Einfluss aus dem Vorjahr in den Vereinigten Staaten zurückzuführen. Dagegen ist ein positiver Beitrag der robusten Investment-Marge zu verzeichnen. "Wir haben Ende 2020 eine Erholung des Absatzes und Margenresilienz im Geschäftsbereich Lebens- und Krankenversicherung erlebt", sagte Giulio Terzariol. "Ich freue mich, dass wir weiterhin erfolgreich die Kundenerwartungen erfüllen, indem wir unser Geschäftsportfolio innovativ gestalten und anpassen. Unser operatives Geschäft steht auf einem soliden Fundament, und wir erwarten weiterhin gute Ergebnisse im Jahr 2021." Im vierten Quartal 2020 wuchs der Barwert der Neugeschäftsbeiträge aufgrund des Umsatzwachstums in Italien und Frankreich auf 19,0 (18,1) Milliarden Euro. Das operative Ergebnis stieg auf 1,4 (1,3) Milliarden Euro, vor allem aufgrund verbesserter Margen aus Kapitalanlagen im deutschen Lebensversicherungsgeschäft und in den Vereinigten Staaten. Die Neugeschäftsmarge sank aufgrund der gesunkenen Zinssätze auf 2,7 (2,9) Prozent, während der Wert des Neugeschäfts aufgrund höherer Volumina auf 521 (519) Millionen Euro stieg. Asset Management: Gesamtes verwaltetes Vermögen auf Allzeithoch - Das für Dritte verwaltete Vermögen stieg im Jahr 2020 um 26 Milliarden Euro auf 1.712 Milliarden Euro. Dazu trugen positive Markteffekte von 96,5 Milliarden Euro und Nettomittelzuflüsse von 32,8 Milliarden Euro bei. Ungünstige Wechselkurseffekte in Höhe von 104,3 Milliarden Euro hatten einen gegenläufigen Effekt. - Das gesamte verwaltete Vermögen stieg im Jahr 2020 auf 2.389 Milliarden Euro und erreichte damit ein Allzeithoch. - Das operative Ergebnis stieg im Jahr 2020 um 5,5 Prozent auf 2,9 (2,7) Milliarden Euro, da die Erträge - vor allem aufgrund des höheren durchschnittlichen für Dritte verwalteten Vermögens - wuchsen. Infolgedessen sank das Aufwand-Ertrag-Verhältnis im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 um 1,1 Prozentpunkte auf 61,2 Prozent. Bereinigt um Wechselkurseffekte stieg das operative Ergebnis um 7,3 Prozent. "Die starken Nettomittelzuflüsse im Geschäftsbereich Asset Management sind ein Beleg für das attraktive Werteversprechen an unsere Kunden", sagte Giulio Terzariol. "Das neue Allzeithoch beim verwalteten Vermögen und die starke Produktivität sind ein gutes Vorzeichen für einen guten Start ins Jahr 2021." Im vierten Quartal 2020 stiegen die operativen Erträge um 3,4 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro, getrieben durch höhere vom für Dritte verwalteten Vermögen abhängige Erträge. Angesichts dieses Anstiegs der operativen Erträge und der Tatsache, dass die operativen Aufwendungen sanken, ging das Aufwand-Ertrag-Verhältnis auf 58,7 (62,7) Prozent zurück. Das operative Ergebnis stieg um 14,2 Prozent auf 857 (750) Millionen Euro. Bereinigt um Wechselkurseffekte stieg das operative Ergebnis um 20,7 Prozent. Das für Dritte verwaltete Vermögen stieg im Vergleich zum Ende des dritten Quartals 2020 um 42 Milliarden Euro. Positive Markteffekte von 61,6 Milliarden Euro und Nettomittelzuflüsse Dritter von 27,7 Milliarden Euro wurden durch negative Effekte aus der Wechselkursumrechnung in Höhe von 47,7 Milliarden Euro teilweise ausgeglichen. ------------------------------------------ [1] Ohne Anwendung von Übergangsmaßnahmen für technische Rückstellungen. [2] Einschließlich der Anwendung von Übergangsmaßnahmen für technische Rückstellungen betrug die Solvency-II-Kapitalquote 240 Prozent zum Ende des Jahres 2020 (224 Prozent am Ende des dritten Quartals 2020). [3] Der Barwert der Neugeschäftsbeiträge wird, sofern nicht anders angegeben, nach den Anteilen anderer Gesellschafter ausgewiesen. ------------------------------------------- Allianz Gruppe - vorläufige Eckdaten für das 4. Quartal und das Geschäftsjahr 2020 4Q 2020 4Q 2019 Delta 12M 2020 12M 2019 Delta Gesamter Umsatz Mrd EUR 35,6 35,5 0,3% 140,5 142,4 -1,3% - Schaden-Unfall1 Mrd EUR 12,7 13,1 -2,8% 59,4 59,2 0,4% - Leben/Kranken Mrd EUR 20,9 20,5 2,0% 74,0 76,4 -3,1% - Asset Management Mrd EUR 2,1 2,0 3,4% 7,3 7,2 2,6% - Corporate und Sonstiges Mrd EUR 0,1 0,0 48,3% 0,2 0,2 2,5% - Konsolidierung Mrd EUR -0,2 -0,2 13,6% -0,6 -0,6 -3,7% Operatives Ergebnis Mio EUR 2.975 2.751 8,2% 10.751 11.855 -9,3% - Schaden-Unfall Mio EUR 881 861 2,4% 4.371 5.045 -13,4% - Leben/Kranken Mio EUR 1.429 1.298 10,1% 4.359 4.708 -7,4% - Asset Management Mio EUR 857 750 14,2% 2.853 2.704 5,5% - Corporate und Sonstiges Mio EUR -197 -158 24,8% -831 -602 38,1% - Konsolidierung Mio EUR 4 0 n.m. -1 0 n.m. Periodenergebnis Mio EUR 1.901 1.954 -2,7% 7.133 8.302 -14,1% - auf Anteile anderer Gesellschafter entfallend Mio EUR 84 96 -12,4% 326 387 -15,8% - auf Anteilseigner entfallend Mio EUR 1.817 1.858 -2,2% 6.807 7.914 -14,0% Ergebnis je Aktie EUR 4,41 4,46 -1,1% 16,48 18,90 -12,8% Verwässertes Ergebnis je Aktie EUR 4,39 4,44 -1,2% 16,32 18,83 -13,4% Dividende je Aktie EUR - - - 9,60 9,60 0,0% Weitere Kennzahlen - Gruppe Eigenkapitalrendite3, 4 % - - - 11,4% 13,6% -2,2% -p - Schaden-Unfall Schaden-Kosten-Quote % 97,4% 99,6% -2,2% -p 96,3% 95,5% 0,8% -p - Leben/Kranken Neugeschäftsmarge % 2,7% 2,9% -0,1% -p 2,8% 3,2% -0,4% -p - Leben/Kranken Neugeschäftswert Mio EUR 521 519 0,4% 1.743 2.167 -19,6% - Asset Management Aufwand-Ertrag-Verhältnis % 58,7% 62,7% -3,9% -p 61,2% 62,3% -1,1% -p 31.12.2020 31.12.2019 Eigenkapital4 Mrd EUR 80,8 74,0 9,2% Solvency-II-Kapitalquote5 % 207% 212% -5% -p Für Dritte verwaltetes Vermögen Mrd EUR 1.712 1.686 1,5% Hinweis: Diese Eckdaten werden, soweit nicht anders ausgewiesen, in Millionen Euro dargestellt. Als Folge der Rundungen können sich bei der Berechnung von Summen und Prozentangaben geringfügige Abweichungen gegenüber den ausgewiesenen Summen bzw. 1 Gesamter Umsatz beinhaltet die Bruttoprämien und die Provisions- und Dienstleistungserträge. 2 Vorschlag. 3 Stellt den Quotienten aus dem auf die Anteilseigner entfallenden Jahresüberschuss und dem durchschnittlichen Eigenkapital, zu Beginn und zum Ende des Jahres, dar. Der auf die Anteilseigner entfallende Jahresüberschuss ist um saldierte Aufwendungen aus nachrangigen Anleihen ohne Endfälligkeit, die im Eigenkapital ausgewiesen sind, bereinigt. Vom durchschnittlichen Eigenkapital sind nachrangige Anleihen ohne Endfälligkeit, die im Eigenkapital ausgewiesen sind, und nicht realisierte Gewinne/Verluste aus festverzinslichen Wertpapieren, bereinigt um Shadow Accounting, abgezogen. 4 Ohne Anteile anderer Gesellschafter. 5 Konzerndiversifizierte Risikokapitalzahlen auf Basis eines Konfidenzniveaus von 99,5%. Anrechnungsfähige Eigenmittel ohne Anwendung von Übergangsmaßnahmen bei versicherungstechnischen Rückstellungen; mit Anwendung von Übergangsmaßnahmen bei versicherungstechnischen Rückstellungen beträgt die Solvency-II-Kapitalquote zum 31.12.2020 240%. München, 19. Februar 2021 Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten. Vorbehalt bei Zukunftsaussagen Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen wie Prognosen oder Erwartungen, die auf den gegenwärtigen Ansichten und Annahmen des Managements beruhen und bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten unterliegen. Die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungsdaten oder Ereignisse können erheblich von den in diesen zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückten oder implizierten Ergebnissen abweichen. Abweichungen können sich aus Änderungen der Faktoren ergeben, einschließlich der folgenden, aber nicht beschränkt auf: (i) die allgemeine wirtschaftliche Lage und Wettbewerbssituation in den Kerngeschäftsfeldern und -märkten des Allianz Konzerns, (ii) die Entwicklung der Finanzmärkte (insbesondere Marktvolatilität, Liquidität und Kreditereignisse), (iii) Häufigkeit und Schwere der versicherten Schadenereignisse, einschließlich solcher, die sich aus Naturkatastrophen ergeben, und die Entwicklung der Schadenaufwendungen, (iv) Sterblichkeits- und Krankheitsraten bzw. -tendenzen, (v) Stornoraten, (vi) insbesondere im Bankgeschäft die Ausfallrate von Kreditnehmern, (vii) Änderungen des Zinsniveaus, (viii) Wechselkurse, insbesondere des Euro/US-Dollar-Wechselkurses, (ix) Gesetzes- und sonstige Rechtsänderungen einschließlich steuerlicher Regelungen, (x) die Auswirkungen von Akquisitionen einschließlich damit zusammenhängender Integrations- und Restrukturierungsmaßnahmen sowie (xi) die allgemeinen Wettbewerbsfaktoren, die in jedem Einzelfall auf lokaler, regionaler, nationaler und/oder globaler Ebene gelten. Viele dieser Veränderungen können durch Terroranschläge und deren Folgen verstärkt werden. Keine Pflicht zur Aktualisierung Der Allianz Konzern übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Meldung enthaltenen Informationen und Zukunftsaussagen zu aktualisieren, soweit keine gesetzliche Veröffentlichungspflicht besteht. Sonstiges Die Zahlen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurden in Einklang mit den internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) erstellt. Die Angaben basieren auf vorläufigen Zahlen. Die endgültigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2020 werden am 5. März 2021 veröffentlicht (Veröffentlichung des Geschäftsberichts). Privatsphäre und Datenschutz Die Allianz SE ist dem Schutz Ihrer persönlichen Daten verpflichtet. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung. 19.02.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: Allianz SE Königinstr. 28 80802 München Deutschland Telefon: +49 (0)89 38 00 - 7555 E-Mail: investor.relations@allianz.com Internet: www.allianz.com ISIN: DE0008404005 WKN: 840400 Indizes: DAX-30, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 1169540 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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