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Tod durch Covid-19: Ein 42-jähriger Fitness-Fanatiker hat sich in seinen letzten Tagen wegen der Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen, "selbst gequält"

·Lesedauer: 2 Min.
John Eyres aus Southport, Merseyside.
John Eyres aus Southport, Merseyside.

Ein ungeimpfter 42-jähriger Fitness-Fanatiker, der regelmäßig in den Bergen kletterte und an Ironman-Wettkämpfen teilnahm, ist nach Angaben seiner Familie an Covid-19 gestorben. Der Bauingenieur und Bodybuilder John Eyers aus der englischen Küstenstadt Southport starb vergangene Woche — einen Monat, nachdem er sich mit dem Coronavirus infiziert hatte.

Der Familienvater war ein "gesunder" und "sehr aktiver" Mensch. Noch vier Wochen vor seiner Erkrankung hatte er Berge bestiegen und in der Wildnis gezeltet, wie seine Zwillingsschwester Jenny McCann auf Twitter schrieb. Bilder in den sozialen Medien zeigen Eyers beim Bouldern, Radfahren, Laufen und Gewichtheben. Ein Freund, der ihm auf Facebook Tribut zollte, beschrieb ihn als "einen der aktivsten und fittesten Menschen, die ich kannte".

McCann sagte im Interview mit "Sky News", ihr Bruder habe sich nicht impfen lassen, weil er "glaubte, dass es ihm nichts ausmachen würde" und weil er "niemanden kannte, der an Covid-19 erkrankt war". "Außerdem war er ein wenig in den Sog der Desinformation hineingeraten und in einige Verschwörungstheorien über die Sicherheit des Impfstoffs und seine Inhaltsstoffe", sagte sie "Sky News".

https://twitter.com/jennyeye/status/1422218913316851721

Ehe er an ein Beatmungsgerät angeschlossen wurde, soll er zu seinen Ärzten gesagt haben, dass er wünschte, er wäre geimpft worden. "Er hat sich selbst quälende Vorwürfe und sich gewünscht, er hätte es getan", sagte McCann. Sie fügte hinzu, dass er ihr das nicht persönlich gesagt habe, weil er ein "wirklich stolzer und sturer Mann" gewesen ist.

Eyers Familie will nun zumindest andere Menschen ermutigen, sich impfen zu lassen. Seine 19-jährige Tochter, Macey May Curran, sagte in einem Interview mit dem "Liverpool Echo", ihr Vater sei ihr "Superheld des wahren Lebens, mein bester Freund und mein Vater". "Bitte, bitte, bitte lasst euch impfen. Ich war auch eins dieser jungen Mädchen, die sich nur impfen ließen, um in den Urlaub zu fahren. Doch jetzt habe ich gesehen, was Covid-19 tatsächlich anrichtet", sagte sie der Zeitung. "Neben dem Krankenhausbett zu stehen und meinen Vater zu sehen, ohne dass er weiß, dass ich an seiner Seite bin, hat mich völlig fertig gemacht."

Viele Covid-19-Patienten äußern ihr Bedauern darüber, dass sie sich nicht impfen lassen haben. Laut "Reuters" sind bisher etwa 58 Prozent der britischen Bevölkerung vollständig geimpft. Nach Angaben der Johns Hopkins University sind im Verlauf der Pandemie mehr als 130.000 Menschen in Großbritannien an dem Virus gestorben.

Dieser Artikel wurde von Ilona Tomić aus dem Englischen übersetzt und editiert. Das Original lest ihr hier.

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