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Lotto-Millionäre haben 2 Probleme, die sie im Endeffekt arm machen

·Lesedauer: 2 Min.

Man hört immer wieder von Lotto-Millionären, die nach dem großen Glück plötzlich oder ein paar Jahre danach pleite sind. Viele denken sich: So etwas könnte mir nicht passieren. Aber mit einem großen Gewinn vor der Brust und reichlich Möglichkeiten, das viele Geld auszugeben, ist schon so mancher eigentlich disziplinierte Mensch in dieser Ausnahmesituation gescheitert.

Wenn du mich fragst, haben Lotto-Millionäre in der Regel zwei Probleme, die sie im Endeffekt arm machen. Hier sind sie, die auch für Foolishe Investoren relevant sein können. Sie zeigen nämlich, wie trotz Reichtum Arm-Macher wirken können. Sowie welche Mechanismen das verhindern.

Lotto-Millionäre: Viel Geld, kaum Einkommen

Lotto-Millionäre stehen aus dem Nichts heraus plötzlich vor einem großen Vermögen. Na ja, das ist im Endeffekt verständlich, darum geht es bei dem Glücksspiel schließlich auch. Wir können sagen: Es liegt häufig daran, dass sie den Umgang mit dem Vermögen nicht gewohnt sind. Für mich wäre das jedoch nur die halbe Wahrheit.

Das Problem liegt für mich woanders begraben. Nämlich darin, dass Lotto-Millionäre zwar plötzlich ein großes Vermögen besitzen. Aber eben kaum ein Einkommen, das in einem Verhältnis zum Vermögen steht. Manchmal hängen sie außerdem ihren Job direkt an den Nagel, was das Problem noch verstärkt.

Gleichzeitig winkt hoher Konsum. Ein neues Haus, viele Autos, Reisen oder andere teure Dinge. Das führt zu einem konsequenten Geldverzehr, der eben keinen Ausgleich findet. Alleine mit diesem Mechanismus werden Lotto-Millionäre langfristig ärmer. Steigen die Fixkosten immer mehr und „man gönnt sich das eine oder andere“, ist das Geld irgendwann aufgebraucht.

Es ist der nachhaltige, planvolle Umgang und das Fehlen von weiteren Einkommensquellen, die arm machen. Foolishe Investoren können hiervon mitnehmen: Ein großes Vermögen ist gut, zum nachhaltigen Leben braucht es trotzdem häufig ein Einkommen.

Die Verwendung des Gewinns

Lotto-Millionäre machen in meinen Augen jedoch noch einen zweiten Fehler. Nämlich den, wie sie das Geld im Endeffekt verwenden. Wir haben gerade bereits gesehen, dass Konsum eine nicht nachhaltige Form der Verwendung ohne Einkommen ist. Das wollen wir sogar noch etwas weiter ausführen.

Mit einem derart großen Gewinn, der nicht selten in Millionenhöhe liegt, könnte man eine Menge anfangen. Vor allem beim Investieren. Wer beispielsweise 5 Mio. Euro gewinnt und dieses Geld in Dividendenaktien bloß mit einer durchschnittlichen Ausschüttungsrendite von netto 2 % investiert, der würde in jedem Jahr 100.000 Euro Einkommen erhalten. Damit könnte man bequem und sicher leben. Und es wäre noch Platz nach oben vorhanden.

Konsum vernichtet jedoch deine Möglichkeiten und dein Vermögen langfristig. Die Verwendung des Vermögens ist daher entscheidend, ob Lotto-Millionäre reich bleiben. Oder langfristig orientiert wieder arm werden. Investieren und von Renditen leben könnte eine nachhaltigere Möglichkeit sein.

Der Artikel Lotto-Millionäre haben 2 Probleme, die sie im Endeffekt arm machen ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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