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Zypern-Konflikt: Verhandlungen, aber Lösung in weiter Ferne

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Wie kann eine Lösung des Zypern-Konflikts gelingen? Diese Frage beschäftigt derzeit den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres. In den vergangenen Monaten hatte er sich mit den Vertretern des türkischen wie des griechischen Teils der Insel Zypern getroffen. Eine Lösung des Konflikts um eine Wiedervereinigung der gespaltenen Insel scheint jedoch in weiter Ferne.

Am Montag also ein neuer Anlauf, Guterres will sich mit den Spitzenpolitikern aus beiden Teilen der Insel treffen – Ersin Tatar, Präsident der international nicht anerkannten türkischen Republik Nordzypern, und Nicos Anastasiades, Präsident der griechischen Republik Zypern. Anastasiades dämpfte bereits im Vorfeld die Erwartungen an das Treffen, weil sein Gegenspieler Tatar eine Zweistaatenlösung anstrebt.

"Eine Wiedervereinigung der Insel ist nicht mögich", so Tatar, "dafür sind in den vergangenen 60 Jahren zu viele Dinge passiert. Wir können nicht zu der Situation von 1960 zurückkehren. Wir sagen: Wenn es eine Einigung geben kann, dann sollte diese zu einer Zweistaatenlösung führen."

1960 wurde Zypern unabhängig von Großbritannien. Die damalige Verfassung sah einen griechischen Präsidenten und einen türkischen Vizepräsidenten vor. 2004 hatten griechisch-zypriotische Wähler einen Plan zur Wiedervereinigung abgelehnt, der unter dem damaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan ausgehandelt worden war.

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