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Zweitägiger Warnstreik in großen Berliner Kliniken

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst erreicht am Dienstag die großen kommunalen Kliniken in Berlin. Mit Beginn der Frühschicht ruft die Gewerkschaft Verdi Beschäftigte der Charité und des Vivantes-Klinikums zu einem zweitägigen Warnstreik für mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen auf.

Die Streikbereitschaft an vielen Stationen der Kliniken sei groß, sagte ein Gewerkschaftssprecher. Daher werde es dort vielfach nur eingeschränkten Betrieb mit weniger Personal als üblich geben. Denkbar sei zudem, dass nicht lebensnotwendige Operationen verschoben werden müssten. Das Wohl der Patienten solle aber durch den Arbeitskampf keinesfalls gefährdet werden.

Mit dem Warnstreik will die Gewerkschaft im aktuellen Tarifkonflikt Druck machen. Bereits in den letzten Tagen gab es deshalb Arbeitsniederlegungen bei den Berliner Wasserbetrieben, den Recyclinghöfen und am Montag auf Reinigungshöfen und in Werkstätten der Berliner Stadtreinigung (BSR).

Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Mitte September war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.