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Schlechter Rat ist teuer: Die zweifelhaften Versprechen der Amazon-Coaches

Selbst ernannte Coaches versprechen schnellen Erfolg als Amazon-Händler oder Online-Verkäufer. Manche Kunden verlieren Tausende Euro in der Hoffnung, reich zu werden.

Das Schwierigste für einen Amazon-Händler ist, die richtige Ware zu finden, sagt Enno von Essen. Vor zehn Jahren war der Berliner richtig erfolgreich im Onlinegeschäft, verkaufte Fotozubehör im Wert von sieben Millionen Euro in einem Jahr. Dann merkte von Essen, wie die Konkurrenz größer wurde. Seine Umsätze fielen, von Essen gab das Geschäft auf. Er suchte nach Alternativen.

Schlüsselanhänger, Rückenrasierer, Käsebretter oder Bettwäsche? Von Essen schrieb sich eine lange Liste an Produkten auf, mit denen es vielleicht klappen konnte. Der Händler wollte etwas Besonderes anbieten, aus der Masse der Anbieter auf Amazon herauszustechen. Dann wurde der 40-Jährige auf einen Mann aufmerksam, der den Weg zum Ziel offenbar schon kannte: Butrus Said. Laut Eigenauskunft war er einer der erfolgreichsten Amazon-Händler Deutschlands.

Heute wünscht sich von Essen, er hätte nie an einem Kurs von Said teilgenommen. Mindestens 10.000 Euro Umsatz im Monat stellte der vermeintliche Coach in Aussicht. Das würden Kunden dank seiner Hilfe auf Amazon schaffen, indem sie „chinesische Produkte mit 17-fachem Profit“ verhökerten. Ein Ziel, das von Essen seitdem nicht einmal ansatzweise erreichte. Stattdessen bereut er die 937 Euro, die er Said für die Tipps in dessen Online-Videokurs zahlte.

Von Essen hat sich umgehört und weiß inzwischen, dass andere hoffnungsvolle Händler Said sogar das Zehnfache gaben. „Viele kaufen Waren und werden sie nicht wieder los, sie legen teilweise ihr ganzes Erspartes in solche Kurse“, sagt der gebürtige Berliner. „Die Umsätze, die propagiert werden, stimmen mit der Realität nicht überein. Und alles, was wir durchkalkuliert haben, hätte sich hinten und vorn nicht gerechnet.“ Said sagt dazu dem Handelsblatt: „Es ist nicht so, dass ich ohne irgendwelche Invests reingehe und schnell Geld umsetze und sofort profitabel bin. Das schafft nicht jeder.“

Amazon ist die größte Verkaufsplattform der Welt. Mehr als 50.000 kleine und mittlere Unternehmen erzielten dort 2018 einen Jahresumsatz von je mindestens 500.000 US-Dollar. Die Zahl der Händler, die mindestens eine Million US-Dollar erreichten, stieg im vergangenen Jahr um 20 Prozent. Viele wollen ein Stück vom Kuchen abbekommen, wissen aber nicht, wie. Davon profitieren selbst ernannte Coaches, die sich oft als erfolgreiche Geschäftsmänner darstellen. Angeblich zogen manche von ihnen auf Amazon ein Millionengeschäft auf, bevor sie sich entschieden, ihr Wissen zu teilen.

Tausende glauben ihnen das. Die Beträge, die erwartungsfrohe Onlinehändler an angebliche Experten zahlen, werden von niemandem gezählt. Eine Ahnung vom schwungvollen Geschäft mit der Hoffnung auf Online-Erfolg geben die Mitgliederzahlen in den Facebook-Gruppen der Coaches. Allein in der „VIP“-Facebook-Gruppe, die Butrus Said für zahlende Kunden eingerichtet hat, tummeln sich mehr als 500 Personen.

Verkaufstrainer für Onlinehandel sind kein deutsches Phänomen. In den USA beschwerten sich 2018 mehr als 50 Amazon-Händler bei der US-Handelsbehörde. Die Hälfte gab an, mehr als 35.000 Dollar durch Coaches verloren zu haben, deren Rat sie teils an den Rand des Ruins brachte. Die Händler deckten sich auf Geheiß der „Experten“ mit Ware aus China ein – und wurden sie nicht wieder los.

Viele Fallen für Einsteiger

Viele der Enttäuschungen basieren auf einem Missverständnis. Plattformen wie Amazon oder Ebay erleichterten generell den Aufbau eines Gewerbes, sagt Marktplatz-Experte Mark Steier. Doch viele Verkäufer seien mit den Aufgaben überfordert. „Allein die steuerlichen und rechtlichen Hürden sind eine Herausforderung. Viele tappen in eine Falle nach der anderen“, sagt Steier, der die größte Händlercommunity Deutschlands aufbaute. „Durch unseriöse Kursangebote werden vermeintliche Wettbewerber gezüchtet, denen kaufmännisches Grundwissen fehlt. Das ist eine Gefahr für die ordentlich arbeitende Konkurrenz.“

Also grundsätzlich Vorsicht vor Trainern? Nein, sagt Steier. Im Prinzip spreche nichts dagegen, sich Rat zu holen – genauso wie es von Ratgebern nicht verwerflich sei, wenn sie für Wissen Geld verlangen. In vielen Fällen sei es aber ganz unnötig, für Tipps Geld auszugeben, schon gar nicht Hunderte oder gar Tausende von Euro.

Denn Hilfe für Onlinehändler sei oft im Internet erhältlich, erklärt Steier – und zwar gratis. Offline bieten viele Industrie- und Handelskammern sogenannte Gründerberatung an. Man könne dort sogar einen Abschluss als E-Commerce-Kaufmann machen oder sich zum E-Commerce-Manager weiterbilden. „Die Kammern versprechen allerdings nicht, dass man in kurzer Zeit reich wird“, berichtet Steier. Wahrscheinlich ist genau das der Grund, warum so viele angehende Onlinehändler bei den anderen Ratgebern landen.

„Bei vielen Coaches geht es nicht darum, wirklich Wissen zu verkaufen“, sagt Steier. „Sondern darum, emotional zu manipulieren und falsche Hoffnungen zu wecken.“ Amazon selbst bejaht, dass man als kleiner Händler sechs- bis siebenstellige Jahresumsätze erreichen kann, „jedoch nicht von heute auf morgen, sondern durch dauerhafte und harte unternehmerische Arbeit“. 

Wenige nachweisbare Erfolge

Wer ist der Mann, der Enno von Essen und anderen mindestens fünfstellige Online-Umsätze pro Monat versprach? Butrus Said schildert seine Karriere in Kursen und auf seiner Webseite als Aufstieg vom armen Flüchtling aus Palästina. Erst habe er „bei minus 16 Grad auf dem Weihnachtsmarkt Holzkrippen verkauft, um dabei seine Freunde in Bethlehem zu unterstützen“. Dann sei er nacheinander bei Ebay und Amazon zu einem der erfolgreichsten Onlinehändler geworden. Von seinen Erfahrungen als „Gründer und Geschäftsführer“ von „Zeil24“ könnten nun alle profitieren, die seine Kurse kauften. 2016 habe sein Onlineshop 17 Millionen Euro Umsatz geschafft. Kein üblicher Berater sei er, erklärt Said, sondern „Freund und Trainer“.

Saids Geschichte klingt in vielen Punkten besser, als sie ist. Das Handelsregister und einschlägige Auskunfteien zeigen: Butrus Said hat nie ein Amazon-Geschäft gegründet, er war auch kein Geschäftsführer eines solchen. Bei der erwähnten „Zeil24“ handelte es sich nicht um ein eigenständiges Unternehmen, sondern um das Ebay-Verkäuferkonto einer Firma namens „ECommerce-Live“. Es ist mittlerweile nicht mehr aktiv.

Geschäftsführer dort war August Krol, ein Bekannter von Said. 2009 ließ Krol die ECommerce-Live GmbH eintragen, Said war dabei einer der Gesellschafter. Ein Blick in den Bundesanzeiger legt nahe: Erfolg sieht anders aus. Das erste Jahr schloss der Onlinehändler mit einem Verlust von 500 Euro, im Jahr darauf stand unter dem Strich ein Minus von 1 006 Euro. Im dritten Jahr gab es immerhin ein Plus: 619 Euro.

Danach präsentierte die Firma kaum noch Zahlen. Es ist also unklar, wie sich die Umsätze in den darauffolgenden Jahren entwickelten. Allerdings gab es 2017 einen Insolvenzantrag. Anfang 2018 folgte die Löschung aus dem Handelsregister.

Said redet bis heute munter von seinem Erfolg. Im September 2017 trat er auf der „Amazon-Seller Conference“ in Darmstadt auf. Teilnehmer zahlten bis zu 498 Euro pro Tag. Said zeigte ihnen bunte Bilder von seinem angeblich florierenden Handelsgeschäft. „In einem Monat habe ich allein 83.000 Pakete auf Amazon gehabt“, erzählte Said. „Genial“ sei das gewesen. Für seine Zuschauer hatte er einen Profitipp: „Nicht brutto mit netto verwechseln.“

Das ist sicher ratsam. Nur: Konkreter wurde der Coach kaum. „Umsatzwachstum pur: Wie Butrus Said mit seinem Onlineshop „Zeil24“ Jahr für Jahr Quantensprünge erreicht hat“, hieß sein Vortrag 2017. Ein Jahr später kam er wieder. Diesmal lautete die Überschrift: „Die besten Amazon-Tricks, wie du auf Amazon nachhaltig und garantiert Erfolg haben wirst!“

Insolvente Verkaufskanone

Aufmerksame Zuhörer kommen bei Saids Vorträgen leicht ins Rätseln. Er spricht auffällig oft von unterschiedlichen Umsatzzahlen. Ein Video auf seiner Webseite trägt den Titel: „Butrus Said im Interview: Die 77-Millionen-Erfolgsstory auf Amazon.“ Ein anderes Video heißt „Wie ich als Amazon-Händler über 87 Millionen Umsatz gemacht habe.“ Auf die Zahlen angesprochen, sagt Said: „Ich habe mehrere Jahre zusammengerechnet, da bin ich sogar auf 114 Millionen Euro gekommen. Viele glauben einfach die Zahlen nicht.“

Said bekennt, dass sein Unternehmen in die Insolvenz rutschte. Ein Liquiditätsproblem sei das gewesen. Das ändere aber nichts an seiner Fähigkeit als Verkaufskanone. Er selbst sei auch nicht schuld: „Wir haben leider einen falschen Berater empfohlen bekommen“, sagte Said den Teilnehmern auf der Konferenz. Diese sollten nun aus seinen Fehlern lernen. Merke: „Man lebt nicht vom Umsatz, sondern vom Gewinn.“

Gerichtsunterlagen von Ende 2018 ist zu entnehmen, dass Said zum damaligen Zeitpunkt Kleinunternehmer war und damit nicht der Umsatzsteuerpflicht unterlag. Es handelt sich dabei um eine Vereinfachungsregelung im Umsatzsteuerrecht, die Unternehmern mit niedrigen Umsätzen ein Wahlrecht gewährt, umsatzsteuerrechtlich weitgehend wie Nichtunternehmer behandelt zu werden.

Nun ist es kein Verbrechen, Umsatzzahlen nach Belieben zusammenzurechnen oder kein Geschäftsführer zu sein. Aber es ist nicht erlaubt, mit Behauptungen zu werben, die nicht stimmen. „Das ist dann irreführend und damit rechtswidrig“, sagt Malte Mörger, Anwalt für Wettbewerbsrecht aus Köln. Ein anderer Coach könnte Unterlassungsansprüche geltend machen. Doch dass ein Coach einen anderen wegen unlauteren Wettbewerbs verklage, scheine kaum vorzukommen. Mörger: „Hier gilt wohl: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.“

Mörger vertritt einen Mandanten, der 10 000 Euro für einen Kurs von Said bezahlte. Dieser hatte überlegt, rechtlich gegen den Coach vorzugehen. Er könnte einen Schadensersatzanspruch geltend machen oder den Vertrag anfechten und seine Kursgebühren zurückverlangen, wenn er getäuscht wurde. „Von arglistiger Täuschung kann man immer sprechen, wenn in der Werbung falsche Tatsachen genannt werden“, erklärt der Anwalt, „und der Kursteilnehmer den Kurs im Vertrauen auf die Richtigkeit dieser Tatsachen gebucht hat, er den Kurs also nicht gebucht hätte, wenn ihm bekannt gewesen wäre, dass die Tatsachen nicht der Wahrheit entsprechen.“

Utopische Vorstellungen

Im Internet verknüpft Said seine eigene angebliche Erfolgsstory mit angeblichen Erfolgen seiner Kunden. Dabei stammen die Bilder für manche seiner vorgeblichen Kunden von Fotostock-Agenturen. Mehrere von ihnen geben ihm zudem gleichlautende Bewertungen auf seiner Webseite. Auch benutzte Said Personen für Werbung, die nie seinen Kurs besuchten. So war ein Video eines Amazon-Händlers auf Facebook zu sehen, der angeblich für Saids Coaching warb. Dem Handelsblatt sagte der Händler: „Ich habe an keinem Kurs des Amazon-Seller-Systems von Butrus Said teilgenommen, sondern an einem Seminar des Anbieters Yasin Tanriver, bei dem Said auftrat.“

Darauf angesprochen, spricht Said von einem Fehler. „Das haben meine Jungs falsch formuliert. Er hat nicht den Kurs gebucht, aber er ist ein zufriedener Kunde vom Workshop.“ Auch die Bewertungsdopplungen und Fotostock-Bilder seien von den Angestellten falsch eingesetzt worden. Aber die Leute seien alle „echt“.

Butrus Said ist nicht der einzige vormals gescheiterte Onlinehändler, der anderen Ratschläge gibt. Auch Anthony Filipiak, der bei der TV-Show „Höhle der Löwen“ mitmachte und später sein Produkt vom Markt zurückrufen musste, bietet ein „Amazon-Mentoring“ an. Rund 10 900 Euro müssen Teilnehmer für einen Kurs berappen. Das Versprechen seiner Firma AMZ Complete: Das Amazon-Business wird erfolgreich, man macht fünf- bis sechsstellige Monatsumsätze.

Die Verbraucherzentrale NRW rät grundsätzlich zur Vorsicht, wenn Kurse für Onlinehandel sehr viel Geld kosten. „Es lässt sich nicht im Vorhinein beurteilen, ob das gut angelegtes Geld ist. Der Kunde weiß nicht, was ihn erwartet, bevor er den Coachingkurs kauft“, sagt Georg Tryba. „Motivationssätze und Erfolgsversprechen gibt es an jeder Ecke.“

Die selbst ernannten Experten für Onlinehandel bewegen sich in einer rechtlichen Grauzone. „Coach“ sei keine geschützte Berufsbezeichnung. Jeder, der möchte, darf sich Coach nennen, sagt Tryba. Ob er dann wirklich etwas zu vermitteln habe, sei eine ganz andere Frage. Auch die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg warnt: Es sei immer utopisch, mit wenig Arbeit nebenbei mehrere Tausend Euro pro Tag zu verdienen.

Posieren vor dem Lamborghini

Trotzdem gibt es zahlreiche „Coaches“, die genau dies versprechen – und noch zahlreichere Kunden, die ihnen glauben. 6.000 Euro zahlten sie etwa Said Shiripour, um zu erfahren, wie sie Mitglied im sagenhaften „10K Gold VIP Club“ werden könnten. Als Lockmittel bedient sich Shiripour geradezu prototypischer Methoden: Auf Instagram zeigt er Fotos, auf denen er mal vor goldenen Lamborghinis und Teslas posiert, mal auf einer Jacht. Mehrere seiner Kunden sind bereits bei Anwälten und Verbraucherzentralen vorstellig geworden. Die Chancen scheinen vage. Shiripour hat seine Firma im Emirat Umm Al Quwain registriert.

Zu denen, die ihm Geld gaben, zählt Amazon-Händler Peter Müller (Name geändert). „Ich wollte wissen, wie ich meine Produkte noch erfolgreicher verkaufe“, sagt der 51-Jährige. Ziel des von ihm belegten Kurses sei gewesen, Teilnehmer innerhalb von 30 Tagen auf einen Monatsumsatz von 10.000 Euro zu bringen. „Das ist mir nicht gelungen“, sagt Müller.

Als er von der „Geld-zurück-Garantie“ Gebrauch machen wollte, habe man ihn auf das Kleingedruckte verwiesen. „Mir wurde gesagt: Nur wenn ich alles genau so mache, wie die es mir sagten, bekäme ich mein Geld zurück. „Aber ich sollte mir 140 Videos angucken. Das habe ich in der Zeit, für die die Garantie galt, nicht geschafft.“

Diese Erfahrung machte auch IT-Techniker Michael Meier (Name geändert). „Ich habe am Ende nur Ausgaben gehabt und damit nicht einen einzigen Euro verdient“, sagt der Enttäuschte. Zu den Kursgebühren kamen noch Kosten für Werbung und Homepage-Einrichtung über rund 1000 Euro hinzu. In dem Videokurs lernte er weniger, wie er ein eigenes Internet-Unternehmen aufbaut, sondern vielmehr, wie er zu einem Vertriebspartner von Said Shiripour wird.

Als sogenannter Affiliate sollte er die Onlineprodukte des Coaches unter dessen Namen oder seinem eigenen verkaufen. Dazu musste er eine eigene Webseite aufbauen, auf der er Werbung für die fremden Produkte machte. Über Facebook und E-Mails sollte er Nachfrage erzeugen und für jeden verkauften Kurs eine Provision erhalten. Wer nicht mit seinem echten Namen auftreten wollte, sollte eine fiktive Onlinepräsenz erfinden „Michael Mustermann, Onlinemarketer mit so und so viel Umsatz“, erzählt der Betroffene. Der Coach hat sich auf Anfrage nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Vor rechtlichen Schritten schreckte Meier wegen der zusätzlichen Kosten zurück. „Wenn man 5.000 Euro einklagen möchte, muss man mit 390 Euro Gerichtskosten und 413 Euro Hilfskosten rechnen“, sagt sein Anwalt Tamás Asthoff. „Die Anwaltskosten als Vorschuss betragen 670 Euro. Macht zusammen 1473 Euro.“

Zu den erheblichen Kosten kommt die räumliche Distanz. Shiripours Firmensitz in Dubai dürfte Kursteilnehmer davon abhalten, auf Schadensersatz zu klagen. Zwar könnte man auch Coaches, die im Ausland sitzen, hierzulande verklagen, sagt Astoff. Schließlich bieten und erbringen sie ihre Leistung in Deutschland. „Aber ob man nachher in Dubai oder anderswo das Urteil vollstrecken kann, ist ungewiss.“ In sehr vielen Ländern sei zudem das Prinzip der Kostenerstattung unbekannt. Anders als in Deutschland zahle man die Gerichtskosten selbst.