Deutsche Märkte öffnen in 3 Stunden 10 Minuten
  • Nikkei 225

    28.432,71
    +607,88 (+2,18%)
     
  • Dow Jones 30

    34.327,79
    -54,34 (-0,16%)
     
  • BTC-EUR

    36.855,34
    +944,16 (+2,63%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.237,49
    +39,58 (+3,30%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.379,05
    -50,93 (-0,38%)
     
  • S&P 500

    4.163,29
    -10,56 (-0,25%)
     

Zwei ukrainische Soldaten bei Gefechten in Ostukraine getötet

·Lesedauer: 1 Min.
Ukrainischer Soldat in Graben in Ostukraine

Bei Gefechten mit pro-russischen Rebellen in der Ostukraine sind seit dem Wochenende zwei ukrainische Soldaten getötet worden. Einer der Soldaten wurde bereits am Samstag bei einem Beschuss mit Handfeuerwaffen getötet, wie die ukrainische Armee am Montag mitteilte. Der zweite Soldat erlag den Angaben zufolge am Montag einer Schusswunde.

Die Kämpfe in der Ostukraine toben zu einem einem Zeitpunkt, da Russland tausende von Soldaten an seiner Grenze zu der Ukraine zusammengezogen hat. Die ukrainische Präsidialamtssprecherin Julija Mendel sagte der Nachrichtenagentur AFP, Russland habe inzwischen 41.000 Soldaten an der Grenze und 42.000 Soldaten auf der annektierten Krim-Halbinsel stationiert.

Präsident Wolodymyr Selenskyj habe deshalb den russischen Staatschef Wladimir Putin um ein Gespräch gebeten, aber noch keine Antwort erhalten, sagte die Sprecherin: "Wir hoffen, dass Präsident Wladimir Putin den Dialog nicht verweigert." Kreml-Sprecher Dmitri Peskow dementierte jedoch eine solche Anfrage aus der Ukraine zu einem Gespräch der beiden Staatschefs.

Seit Mitte Februar gibt es in der Ostukraine wieder verstärkt Kämpfe zwischen pro-russischen Rebellen und der Regierungsarmee. Seit Jahresbeginn wurden dabei 28 ukrainische Soldaten getötet, im Vergleich zu 50 im gesamten vergangenen Jahr. Insgesamt sind in dem Konflikt bereits 13.000 Menschen getötet worden.

Moskau bestreitet, die pro-russischen Kämpfer politisch und militärisch zu unterstützen. Zuletzt lösten die russischen Truppenverlegungen in das Grenzgebiet aber große Besorgnis auch im Westen aus. Die USA sprachen von der stärksten russischen Truppenpräsenz seit Beginn des Konflikts in der Region vor sieben Jahren und entsandten zwei Kriegsschiffe ins Schwarze Meer.

klr/dja