Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.748,18
    +213,62 (+1,15%)
     
  • Euro Stoxx 50

    5.043,02
    +66,89 (+1,34%)
     
  • Dow Jones 30

    40.000,90
    +247,15 (+0,62%)
     
  • Gold

    2.416,00
    -5,90 (-0,24%)
     
  • EUR/USD

    1,0910
    +0,0040 (+0,37%)
     
  • Bitcoin EUR

    55.079,98
    +1.946,79 (+3,66%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.255,19
    +56,62 (+4,73%)
     
  • Öl (Brent)

    82,18
    -0,44 (-0,53%)
     
  • MDAX

    25.904,22
    +156,03 (+0,61%)
     
  • TecDAX

    3.408,93
    +14,12 (+0,42%)
     
  • SDAX

    14.684,96
    +17,14 (+0,12%)
     
  • Nikkei 225

    41.190,68
    -1.033,34 (-2,45%)
     
  • FTSE 100

    8.252,91
    +29,57 (+0,36%)
     
  • CAC 40

    7.724,32
    +97,19 (+1,27%)
     
  • Nasdaq Compositive

    18.398,45
    +115,04 (+0,63%)
     

Nach zwei Tagen Verschnaufpause: Ölpreise legen wieder zu

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) -Die Ölpreise haben am Freitag nach zwei Tagen mit leichten Verlusten wieder zugelegt und steuern wieder auf das Mehrmonatshoch vom Dienstag zu. Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 94,13 US-Dollar. Das waren 83 Cent mehr als am Abend zuvor - auf Wochensicht ist es ein leichtes Plus. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 98 Cent auf 90,60 Dollar.

Etwas Unterstützung erhielten die Erdölpreise durch die Entscheidung Russlands vom Vortag, die Ausfuhr von Benzin und Diesel zu verbieten. Es war von einer vorübergehenden Maßnahme die Rede, eine Frist wurde nicht genannt. Die Analysten der US-Bank JP Morgan rechnen mit einer Lieferunterbrechung von einigen Wochen.

"Der Druck auf die internationalen Märkte nimmt jedoch zu", kommentierten die Experten der Commerzbank. So dürfte Russland trotz Sanktionen immer noch mehr als eine Million Barrel an Ölprodukten exportiert haben. Länder wie die Türkei, Brasilien und sogar Saudi-Arabien müssen jetzt laut Commerzbank nach anderen Lieferländern Ausschau halten.

In dieser Woche hatten die Erdölpreise die höchsten Stände seit zehn Monaten markiert. Der Brent-Preis war auf mehr als 95 Dollar gestiegen. Hauptgrund ist das knappe Angebot seitens großer Förderländer wie Saudi-Arabien und Russland. Zudem zeigt sich die Nachfrage aus großen Ländern wie den USA oder China bisher robust. Im Wochenverlauf haben sich die Preise aber etwas von ihren Höchstständen entfernt.