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Zwei Bereiche stoßen zu viel CO2 aus: Bundesregierung schafft auch 2021 nicht die Klimaziele

·Lesedauer: 1 Min.
Wirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen, links) und Umweltministerin Steffi Lemke (Die Grünen, rechts) bei einer Kabinettssitzung im Februar.
Wirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen, links) und Umweltministerin Steffi Lemke (Die Grünen, rechts) bei einer Kabinettssitzung im Februar.

Deutschland hat auch 2021 seine Klimaziele nicht geschafft. Das geht aus Zahlen zur CO2-Bilanz hervor, die am Dienstag um 10 Uhr Wirtschafts- und Umweltministerium auf einer Pressekonferenz vorgestellt wurde und Business Insider vorab exklusiv vorlagen. Demnach stieß der Verkehrsbereich drei Millionen Tonnen zu viel Kohlenstoffdioxid (CO2) aus, der Gebäudesektor zwei Millionen.

Bereits 2020 hatte Deutschland die selbst gesteckten Ziele gerissen. Auch hier hatten die Sektoren Gebäude und Verkehr zu viel CO2 ausgestoßen. Damals lag der Gebäudesektor eine Million darüber, Verkehr sieben.

Sektoren mit verfehlten Klimazielen müssen Maßnahmenpläne entwickeln

Laut Klimaschutzgesetz müssen die zuständigen Ministerien nun Maßnahmenpläne entwickeln, um die Einsparung von Kohlendioxid zu verbessern. Das heißt: Sie sind in der Pflicht, noch 2021 ein Sofortprogramm vorzulegen, damit die zulässigen Emissionsmengen im vorgesehenen Jahr eingehalten werden können.

Doch das Wirtschaftsministerium arbeitet derzeit schon an einem Klimaschutz-Sofortprogramm, das Wirtschaftsminister Habeck bereits im Januar angekündigt hatte. Ein erstes Paket mit eilbedürftigen Gesetzen und Vorhaben soll bis April im Kabinett beschlossen werden. Bis Ende 2022 soll das "Klimaschutz-Sofortprogramm" dann komplett abgeschlossen werden, sodass alle Maßnahmen ab 2023 wirken können. Enthalten ist dabei auch eine Gebäudestrategie. Weiterhin sollen Maßnahmen aus dem vom FDP-Politiker Volker Wissing geführten Verkehrsministerium einfließen.

Gehen die Maßnahmen des Klima-Sofortprogramms auf, müssen die zuständigen Ministerien nach Informationen von Business Insider keine weiteren Maßnahmenpläne entwickeln.

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