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WHO macht Olympia-Machern Mut

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WHO macht Olympia-Machern Mut
WHO macht Olympia-Machern Mut

Die Organisatoren der Olympischen Sommerspiele in Tokio haben trotz der angespannten Corona-Situation in Japan Zuspruch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erhalten. "Wir haben Vertrauen, dass das Internationale Olympische Komitee und die gesamte Stadt Tokio sowie die japanische Regierung die richtigen Entscheidungen treffen werden, wie man am besten mit den Risiken umgeht", sagte WHO-Notfalldirektor Michael Ryan auf einer Pressekonferenz am Freitag in Genf.

Manche die Sicherheit der Athletinnen und Athleten betreffende Entscheidungen könnten erst kurz vor Beginn der Spiele am 23. Juli getroffen werden. "Es ist also keineswegs ein Versäumnis der Organisatoren, dass sie bestimmte Entscheidungen nicht getroffen haben", ergänzte Ryan.

Am Freitag hatte die japanische Regierung weniger als drei Monate vor der geplanten Eröffnung der Spiele den Corona-Notstand für die Hauptstadt und weitere Regionen bis zum 31. Mai verlängert. Es ist bereits der vierte Notstand. Zuvor betraf es die Präfekturen Tokio, Kyoto, Osaka und Hyogo. Nun kommen zwei weitere hinzu. Die Coronalage in Japan ist alarmierend. Erst rund zwei Prozent der gut 125 Millionen Japaner sind geimpft.

Ryan äußerte die Hoffnung, "dass die Olympischen Spiele stattfinden können. Wir haben gesehen, dass Sportveranstaltungen und Ligen in den vergangenen sechs Monaten sehr, sehr sicher ohne Zuschauer und mit speziellen Blasen und Vorkehrungen für die Athleten abgelaufen sind." Es ginge nicht darum, "ob wir Olympische Spiele haben werden oder nicht", ergänzte der WHO-Funktionär. "Es geht darum, wie diese individuellen Risiken gehandhabt werden."

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