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Zusatzmonat bei Frühchen - Bundestag beschließt Elterngeldreform

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Im Bundestag soll an diesem Freitag eine Reform des Elterngelds beschlossen werden. Nach den Plänen von Familienministerin Franziska Giffey (SPD) bekommen Spitzenverdienerpaare mit mehr als 300 000 Euro Einkommen künftig kein Elterngeld mehr. Die Grenze lag bisher bei 500 000 Euro. Dafür werden Mütter und Väter von Frühchen stärker gefördert und Möglichkeiten für Teilzeitarbeit während des Elterngeldbezugs werden ausgeweitet.

Für Kinder, die sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin oder früher auf die Welt kommen, sollen Eltern künftig einen zusätzlichen Monat Elterngeld erhalten. Der sogenannte Frühchenmonat solle den Betroffenen in einer herausfordernden Situation mehr Zeit geben, heißt es vom Bundesfamilienministerium. Es geht dabei demnach um rund 17 000 Kinder im Jahr.

Elterngeld zählt zu den wichtigsten staatlichen Familienleistungen. Mehr als sieben Milliarden Euro werden dafür jährlich ausgegeben. Die Leistung erhalten Mütter und Väter, wenn sie nach der Geburt des Kindes nicht oder vorerst nur wenig arbeiten. Der Staat unterstützt das mit mindestens 300 Euro und maximal 1800 Euro im Monat - abhängig vom Netto-Verdienst vor der Geburt des Kindes.