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Zukunftskommission zur Krise der Ostseefischerei tagt erstmals

BERLIN (dpa-AFX) -Angesichts der Krise der deutschen Ostseefischerei soll eine Kommission Konzepte zum Erhalt der bedrohten Branche erarbeiten. Die Leitbildkommission "Zukunft der deutschen Ostseefischerei" habe am Vortag erstmals getagt, teilte das Bundesagrarministerium am Mittwoch mit. Es habe einen ersten Austausch dazu gegeben, wie eine nachhaltige Ostseefischerei in Deutschland in Zukunft aussehen könnte.

"Der ökologische Zustand der Ostsee gibt Anlass zur Sorge", teilte das Ministerium mit. Die geringen Bestände von Hering und Dorsch wirkten sich auf das wirtschaftliche Bestehen der Fischer aus. Die Kommission wolle ihre Arbeit in den kommenden Monaten mit dem Ziel intensivieren, in der zweiten Jahreshälfte 2023 Ergebnisse vorzulegen. Sie besteht aus rund 30 Vertreterinnen und Vertretern aus Fischerei- und Umweltverbänden, Wissenschaft, Gesellschaft sowie Verwaltung.

Ostseefischer stehen unter anderem wegen drastischer Fangbeschränkungen durch die EU stark unter Druck. Sie will damit die dezimierten Bestände schützen.

Christopher Zimmermann, Leiter des Thünen-Instituts für Ostseefischerei in Rostock, hatte kürzlich gelobt, dass die Politik seit kurzem immerhin strategische Ansätze für den Erhalt der deutschen Ostseefischerei habe. Das sei lange nicht der Fall gewesen, sagte der Experte. Nur so könne man Steuergeld sinnvoll einsetzen, etwa um Fischer für eine Zeit zu unterstützen, in der es möglicherweise wieder mehr Fisch gebe.