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Zufriedener investieren: Hasse dich nicht für Entscheidungen

·Lesedauer: 2 Min.
Crash: Blick in den Abgrund Korrektur Börsencrash Aktiencrash

Wir alle müssen als Investoren Entscheidungen treffen. Für oder gegen eine Aktie oder für einen gewissen Ansatz. Manchmal geht es auch um das Verkaufen. Dabei fließt natürlich jede Menge Faktoren mit ein, die wir als Foolishe Investoren berücksichtigen sollten.

Ich habe erst kürzlich auf einem börsenfremden Medium, eher einem Lifestyle-Portal über Börsenerfahrungen junger Investoren gelesen. Der Schreiberling titelt in einer Zwischenüberschrift sinngemäß, dass man sich sehr häufig für seine Entscheidungen hassen würde. Ich wage es aber, kühn zu behaupten: Foolishe Investoren müssen sich nicht hassen, niemals. Lass uns das etwas kontextuieren.

Entscheidungen: Selbsthass ist ein ständiger Begleiter?

Wie gesagt: Es ging in dem Beitrag um jede Menge Dinge, die man womöglich machen sollte, um kein Geld zu verlieren. Oder zumindest nicht alles zu verlieren, beispielsweise weil man zu schnell verkauft. Oder aber auf Hot Stocks setzt. In einer Zwischenüberschrift stand allerdings auch:

Oh ja, du wirst dich die meiste Zeit hassen und ständig deine Entscheidungen bereuen – egal, welche du getroffen hast.

Zugegebenermaßen gibt es für uns Foolishe Investoren immer mal Entscheidungen, die wir bereuen. Mal, weil wir eine Aktie gekauft haben, die wir nicht hätten kaufen sollen. Oder aber, weil wir eine Investition nicht getätigt haben, die sich als Gewinner entpuppt. Das gehört zum Prozess langfristig orientiert dazu.

Trotzdem: Hasse dich nicht für deine Auswahl. Vor allem nicht, wenn du eines berücksichtigst: Du machst stets fleißig deine Hausaufgaben und wägst sorgfältig Chancen und Risiken ab. Wer diesem Ansatz folgt, der braucht sich niemals zu grämen. Im eigenen Prozess gibt es immer mal Chancen, die man links liegen lässt. Einfach, weil man die Risiken zu hoch bewertet. Oder aber Aktien, bei denen die eigenen Investitionsthesen nicht aufgegangen sind.

Zudem macht man auch mal Fehler. Fehler gehören zum Prozess des erfolgreichen Investierens dazu. Wichtig ist, dass man dabei nicht in Selbstzweifel zergeht, sondern sich konstruktiv mit dem Problem auseinandersetzt und nicht noch einmal eine Entscheidung trifft, die man mit hoher Wahrscheinlichkeit im Nachhinein bereut.

Bleib positiv!

Beschäftige dich daher mit den Entscheidungen, die du triffst. Bestmöglich und so gut es geht im Vorfeld deiner Investition. Dann brauchst du dir definitiv wenig vorwerfen, wenn eine Investitionsthese nicht aufgehen sollte. Auch wenn du eine Aktie verkaufst und sie im Nachhinein steigen sollte: Du wirst deine Gründe für diesen Schritt gehabt haben und sie können sogar richtig sein.

Sei daher Foolish, positiv und konstruktiv. Nicht naiv, fahrlässig und selbstkritisch. Aber hassen solltest du dich für deine Investitionsentscheidungen niemals. Auch nicht, wenn du mal Fehler gemacht hast. Vielleicht sogar gerade dann nicht, wenn deine ersten Schritte noch wackelig sind.

Der Artikel Zufriedener investieren: Hasse dich nicht für Entscheidungen ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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